Montag, Oktober 15, 2007

Der Wald rief

Gestern war ein wunderschöner Oktobertag - so hätte der Sommer sein sollen, nur halt wärmer.

eine glückliche Fügung wollte es, dass eine Freundin genauso Sehnsucht nach etwas frischer Luft um die Nase hatte, also sind wir gemeinsam ins Projensdorfer Gehölz gefahren und haben Sauerstoff konsumiert.

Irgendwann fiel mir dann auch wieder ein, dass ich meine Kamera dabei habe, so dass noch ein paar schöne Fotos entstanden sind, die ich euch hier nicht vorenthalten will:









Nun starte ich sonnenbetankt in eine neue Arbeitswoche - und ja, auch vom neuen Gebäude gibt es bald noch ein paar Bilder.

Frank geht ran!

Nein, nicht so, wie ihr jetzt alle denkt! Frank ist der Bruder von Peter - das war der, der netterweise 30min lang unsere Telefongespräche zahlt. Zu finden vor einigen Monaten in meinem Blog.

Frank hingegen wimmelt all die nervigen Anrufer ab, die man nicht haben will. Versicherungsvertreter, Gewinnspiele etc.

Das klappt zwar nicht mehr mit denjenigen, die meine Nummer schon haben, aber für die Zukunft ist das eine gute Idee. Einfach Franks Rufnummer in Formulare eintragen, die zwingend eine Nummer erfordern (und bei denen man sicher ist, dass man nicht doch irgendwann mal einen Rückruf benötigt), und schon sagt eine freundliche Stimme dem Anrufer, dass der Anruf nicht erwünscht ist.

Nettes Prinzip! Und hier geht es zu Franks Seite.

Sonntag, Oktober 14, 2007

Bücherberg

Ich bin ja begeisterte BookCrosserin, und habe nun seit ein paar Wochen auch meine Aktivitäten wieder aufgenommen. War beim Kieler MeetUp im Oktober, habe zwei Bücher mehr dort gelassen als nach Hause mitgenommen und bin auch hin und wieder im Forum aktiv.

Tja, und in einem Anfall von "cool, so kann ich zumindest mal wieder ein Buch loswerden" habe ich mich wohl bei der Herbstlotterie angemeldet, die eine andere BookCrosserin ansgelobt hat.

Idee: Jeder, der mitmacht, stellt ein Buch zur Verfügung, aus allen Teilnehmern werden drei Gewinner ausgelost, die sich dann den Bücherberg teilen dürfen.

Es kam, wie es kommen musste: Eben schaue ich in mein Mailpostfach, da heißt es: "Du hast bei meiner Lotterie gewonnen!" - Hä? Ach ja, da war ja was ...

Nun werden demnächst also sage und schreibe 40 Bücher nach und nach bei mir eintrudeln. Wie gut, dass ich bei der Packstation angemeldet bin, dann bricht wenigstens mein Postbote nicht zusammen. *g*

Wenn ich auf nichts mehr reagiere, sucht mich im Wohnzimmer oder auf dem Balkon, ich lese ...

Dienstag, Oktober 09, 2007

Eine Art Nachruf

Schlechte Neuigkeiten verbreiten sich schnell.

Gestern erfuhren wir bei der Arbeit so nach und nach, dass ein Kollege letzte Woche verstorben sei.

Wir haben eine Zeit lang gemeinsam in der Hotline gearbeitet, bis ich in eine andere Abteilung kam. Seit er ebenfalls die Abteilung gewechselt hat, haben wir uns kaum noch gesehen. Und doch - seit ich weiß, dass er tot ist, sehe ich sein Gesicht vor mir und höre seine Stimme, als stünde er neben mir.
Nein, viel hatten wir nicht miteinander zu tun, aber er war mir sympathisch. Und dass er mit Mitte 40 starb, kurz vor einer lebenswichtigen OP, stimmt mich seltsam nachdenklich.
Danke für Deine Art und Deine freundlichen, aufmunternden Worte, Michael.

Mittwoch, Oktober 03, 2007

Sehr beruhigend

Es ist immer gut zu wissen, in einem sicheren Gebäude zu leben. Oder in einem solchen zu arbeiten.

Unsere Türen bei der Arbeit zum Beispiel sind so gut gesichert, dass man sie nur von einer Seite aufbekommt. Das wäre ein prima Sicherheitsaspekt, wenn man sie beispielsweise nur von innen öffnen könnte. Warum um alles in der Welt aber Türen auf einem Gang so konzipiert sein müssen, dass man sie vom dazwischen liegenden Treppenhaus (und den Küchen sowie dem Raucherhof, btw.) aus nicht öffnen kann, weiß der Geier. Oder der Architekt. Oder der Techniker, der gestern versuchte, die automatische Türöffnung zu aktivieren. Bisher erfolglos, denn die Kabel hängen noch immer saft- und kraftlos vom Türrahmen herunter, dafür wurden die Türen wenigstens blockiert. Danke schön.

Auch sehr hübsch und irgendwie beruhigend sind unsere Feuermelder, ich habe mal einen abgelichtet (mit meinem Handy, verzeiht mir die Bildqualität):

Photo Sharing and Video Hosting at Photobucket

Leider nicht im Bilde, aber nicht minder vertrauenerweckend: Der Sicherungskasten mit dem deutlichen Hinweis, dass dieser seit dem 28.09. in Betrieb ist und Lebensgefahr besteht, wenn man ihn öffnet. Es versteht sich von selbst, dass er sich direkt neben der Tür zu unserem Büro befindet ...

Ich glaube, morgen nehme ich mal meine Kamera mit zur Arbeit.

Wirklich hübsch sind unsere Flure:

Photo Sharing and Video Hosting at Photobucket
Der Blick nach rechts.

Photo Sharing and Video Hosting at Photobucket
Der Blick nach links.

In weiter Ferne befinden sich die Fahrstühle. Auf dem ersten Bild noch der Rand einer der besagten Türen, die zweite ist in Bild zwei zu sehen, der erste Durchgang frontal. Links die Türen zum Automatenraum (Kaffee, kalte Getränke, Chips und Naschkram), zum Treppenhaus (oben, unten, Parkdeck, Büros, nur kein Ausgang) und zur Küche (Wasserspender, Mikrowelle, nicht angeschlossener Wasserhahn).

Kleine Anekdote am Rande: Die kalten Getränke sind 10ct teurer als im alten Haus bei gleichem Inhalt, dafür aber in Glas- statt in PET-Flaschen. Dafür ist die Rittersport 10ct günstiger, ich komme der Ritterrente also erschreckend näher.

Das wollte ich gar nicht erzählen, sondern: Der Kaffeeautomat ist bereit, die Stärke des Kaffees zu regeln, sofern man weder Milch noch Zucker will. Dann nämlich spuckt er ungeachtet der gewählten Stärke eine leicht bräunlich eingefärbte Flüssigkeit aus, bei der man bis zum Grund sehen kann. Nicht lecker.

Und der Naschiautomat hat keine Lichtschranke. Hängt die Ware, ist das Geld weg. Das war früher auch besser. immerhin hab ich ihn heute überlistet, indem ich zweimal das gleiche Fach gewählt habe. Erst war das Geld weg und keine Chips da, dann waren zwei Tüten Chips da. Macht unterm Strich +/- Null. Na gut.

Aber wenigstens haben alle Automaten wunderschöne indirekte Knöpfe. Rote Leuchten hinter schwarzem Glas. Ein Bisschen wie das LG Chocolate: Hübsch, aber unpraktisch.

Mehr Bilder gibt es morgen. Oder zumindest in en nächsten Tagen, sobald ich einen Streifzug durchs Haus gemacht habe.

Montag, Oktober 01, 2007

Wenn ich mich umdrehe, kann ich das Meer sehen

Erste Eindrücke vom neuen Arbeitsplatz:

Das Büro riecht noch neu, nach Teppichkleber und Farbe. Aber es ist ruhiger, obwohl wir mit ca 50 Leuten dort sitzen.

Wenn ich mich umdrehe, kann ich das Meer sehen. Na gut, nur einen kleinen Teil der Kieler Förde, etwa auf Höhe von Mönkeberg, aber immerhin.

Es gibt Latte Macchiato im Automaten. Es ist sogar Milchschaum obendrauf, der Rest schmeckt aber wie üblich nach Automatenkaffee. Na gut.

Der Colaautomat spuckt nun 0,5l-Glasflaschen aus statt wie bisher 0,5l-PET-Flaschen. Der Luxus von Glas kostet 10 Cent mehr. Frechheit, auch wenn die Getränke langsamer schal werden und länger kühl bleiben.

Der Süßigkeitenautomat ist etwas eigenwillig mit der Herausgabe der Ware, gutes Zureden und Streicheln der magischen Knöpfe hilft aber.

Wenn man nach 20.00h Feierabend hat, kann man noch schnell im Bahnhof einkaufen, der liegt eh auf dem Weg.

Die neuen Telefone verraten einem nicht eindeutig, ob man korrekt angemeldet ist.

Das neue Gebäude ist neu. So neu, dass hier und da noch Kabel aus der Wand hängen. Ansonsten ist es aber ganz hübsch.

Um 14.00h legt die ColorLine ab, um 19.30h die StenaLine. Beide sagen das laut und deutlich an - irgendwann werden wir unsere Uhren danach stellen.

Nächtliche Abenteuer

Eigentlich bin ich gestern mit dem Vorsatz, auszuschlafen (um halb acht werde ich ja allerspätestens von der hungrigen Meute geweckt, egal, wann ich arbeiten muss), gegen halb elf ins Bett gegangen. Hat ein Weilchen gedauert, bis ich eingeschlafen war, aber okay.

Gegen drei war ich dann wach, weil irgendwo ganz dicht an der Hörschwelle ein Summen zu hören war, ziemlich ähnlich einem Staubsauger.
Nun habe ich eine Nachbarin, die bereits bewiesen hat, dass sie durchaus in der Lage ist, morgens um halb eins ihre Wohnung zu saugen, also hatte ich sie im Verdacht. Als das Geräusch nach ein paar Minuten nicht aufhörte, zog ich Hose und Pulli über und lauschte im Treppenhaus, von oben kam jedoch nichts. Na gut, also wieder in Bett, Decke in die Ohren, denn bekanntlich dringen gerade Geräusche, die so leise sind, besonders gut zu einem durch, hat man sie erst einmal wahrgenommen.

Das nächste Geräusch, das mich weckte, war ein Klingeln an der Wohnungstür. Ich gucke auf die Uhr: kurz vor sechs. Ich dreh mich um, es klingelt wieder. Also Bademantel übergeworfen, Schlafzimmertür auf - da steht mein Nachbar von unten in der geöffneten Wohnungstür und entschuldigt sich erstmal für sein Eindringen. Die Tür stand offen, und meine Katze sei im Treppenhaus.
"Rot oder schwarz?", frage ich, während ich meinen Schlüssel greife. "Rot", sagt er. Mango ist also der Flüchtling. Anderthalb Treppen weiter unten sitzt der Kleine völlig verängstigt auf die oberste Stufe gekuschelt und schaut mich an. Ich nehme ihn hoch - sein Herz rast - und bedanke mich beim Nachbarn, während ich den Ausreißer wieder nach Hause bringe. Und die Tür sehr gut hinter mir dicht mache. Beim Schließen von außen hatte ich bemerkt, dass sie sich sehr schlecht schließen lässt, obwohl ich sie nicht einfach nur zugezogen, sondern extra den Schlüssel im Schloss gedreht habe, um keinen Lärm zu machen.

Alice ist netterweise in der Wohnung geblieben, ihrer Haltung war deutlich anzumerken, dass ihr die offene Tür alles andere als geheuer war. Nach ein paar Streicheleinheiten und einer Knabberstange sind alle wieder glücklich und ich falle zurück in mein Bett. Viel geschlafen habe ich allerdings nicht mehr.

Freitag, September 28, 2007

Aus-Lese

Ich habe im Urlaub in Schweden diverse Bücher gelesen und wollte schon längst meine Rezensionen hier einstellen.

Da meine Firma gerade umzieht und wir dementsprechend heute frei haben, hab ich endlich mal ein wenig Zeit.

The Legend von Kathleen Givens

Das Buch verspricht eine geniale Verbindung von Geschichte und Romantik. Es geht um die Kampfe der Williamites gegen die Jacobites, um die Legende eines Highland-Clans und die Liebe zwischen einem Highlander und einer Lady aus dem Lowlands. Alles in allem genug Stoff für einen guten historischen Roman mit einer Prise Sex und viel Romantik.
Leider hat die Autorin ein paar der einfachsten Grundregeln des Schreibens nicht beachtet. So wird alles mit Adjektiven der Superlative zugekleistert, der Held ist groß, muskulös, sehr gut aussehend und natürlich immer heldenhaft, die Widersacher sind böse in jeder Hinsicht und alles ist romantisch überzuckert. Die Gefühle der Figuren bleiben oberflächlich, Konflikte werden sehr schnell aufgelöst und spannenden Szenen wird ihr Potential genommen, indem man die Auflösung schon mal vorausschickt.
Alles in allem eine grauenhaft vorhersehbare Geschichte, deren Überflüssigkeit auch nicht mehr vom schottischen Lokalkolorit herausgerissen werden kann - so ziemlich der einzige Grund, warum ich es überhaupt zuende gelesen habe.

Fazit: Ein Buch, das man nicht gelesen haben muss.
Wertung: *

Ich bin dann mal weg von Hape Kerkeling

Hape wandert und wandert und wandert auf dem Jakobsweg und hält sich dabei für immens witzig. Zum Ausdruck bringt er dies vor allem durch eine Überzahl an Ausrufezeichen, die wie mit einem Salzstreuer in den Text verteilt wurden, und natürlich durch jede Menge recht zweifelhaften Hape-Humors, der oft mit dem "Du musst jetzt aber lachen"-Holzhammer daherkommt. Zum einen lache ich ungern auf Kommando, zum anderne finde ich, dass das Thema des Buches nicht unbedingt voller Pointen stecken muss.
Obwohl er immer wieder betont, wie sehr seine Füße schmerzen und wie unglaublich anstrengend der Weg ist, vermittelt das Buch diesen Eindruck nicht wirklich und ich vermute, dass dies am allgemein eher flapsigen Tonfall liegt.
Hier und da begegnen einem sympathische Mitreisende und vor dem geistigen Auge entstehen Bilder, die Fernweh wecken - daran sind sicherlich nicht zuletzt auch die sparsam eingestreuten aber dafür gut gewählten Fotos Schuld.
Zum Ende hin nehmen die Ausrufezeichen ab und der ernsthafte Tonfall zu, so dass ich unterm Strich sagen kann: Gern gelesen, auch wenn das Buch nicht hält, was Freunde und Pressestimmen versprachen.

Fazit: Nette Reiselektüre, etwas zu hochgelobt.
Wertung: ***

Die Selbstmordschwestern von Jeffrey Eugenides

Fünf Schwestern begehen im Laufe eines guten Jahres Selbstmord und werden von den Jungs aus der Nachbarschaft in dieser Zeit beobachtet. Der Bericht in wir-Form und in der Retrospektive gehalten enthält Widersprüche und Mutmaßungen, wie es in der Realität selbstverständlich wäre. Dass dieser Stil konsequent durchgehalten wird, ist definitiv ein Pluspunkt des Buches, das große Manko ist in meinen Augen jedoch, dass man kaum etwas über die Mädchen und ihre Motive erfährt. So sind zwar am Ende die Mädchen alle tot, der Leser wartet jedoch bis dahin geradezu sensationslüstern auf ihr Ableben und hat kaum eine Chance der Identifikation, so dass man mitleidslos und ohne Anteilnahme das Buch zur Seite legt und sich fragt, worin wohl die Intention des Autors bestanden haben mag.

Fazit: Keine schlechte Idee, leider keine grandiose Umsetzung.
Bewertung: **

Gefährliche Geliebte von Haruki Murakami

Nach Kafka am Strand mein zweites Buch von ihm und ebenso beeindruckend. Weniger verwirrend, weniger mystisch, aber nicht weniger gut.
In ruhigen, eindringlichen Worten erzählt Murakami von einer Liebe, die stärker ist als alle Konventionen und am Ende doch zum Scheitern verurteilt. Und doch könnte diese eine Liebe genau das sein, was den Ich-Erzähler den Wert des Lebens und seiner Ehe schätzen lässt. Alles in allem ein Buch, das nicht nacherzählt werden kann, sondern das man lesen und nachempfinden muss.

Fazit: Murakami at his best. Ein Buch, das unter die Haut geht, Fragen aufwirft, die jeder für sich beantworten muss und Trost spendet, obwohl es kein Happy End hat.
Bewertung: *****

Das Jahr des Hasen von Arto Paasilinna

Zwei Männer fahren einen Hasen an. Der eine sucht das Tier, der andere fährt unterdessen einfach weg. Fortan reist Vatanen mit dem Hasen kreuz und quer durch Finnland und erlebt dabei allerlei Skurriles. Er lebt in einer einsamen Hütte als Holzfäller, betrinkt sich inmitten eines Waldbrandes, verliert mehrfach alles, was er besitzt und kommt doch immer wieder irgendwie voran - nicht zuletzt, weil er aufgrund seines Hasen schnell einen Bonus bei den Leuten hat, denen er begegnet.
Ein Buch, das man gut mal eben so lesen kann und das, auch wenn der finnische Humor einem hin und wieder unerschlossen bleibt, Spaß macht.

Fazit: Keine weltbewegende, aber doch unterhaltsame Lektüre für zwischendurch.
Bewertung: ***

Montag, August 20, 2007

Kirsch-Vanille-Traum

Ich hab endlich mal wieder gesiedet. Das Ergebnis trocknet noch auf meinem Küchenschrank und riecht verführerisch nach Kirschen und Vanille.

Siehe hier:







Ich hatte mir etwas mehr Marmorierung vorgestellt, da war ich zu zaghaft, und von den goldenen Glitzerpigmenten sieht man auch nichts, aber ansonsten gefällt sie mir recht gut.

6% Überfettung, viel Reiskeimöl, dazu Shea, Kakaobutter, Rizinus und noch ein paar andere, es sollte sich also eine Seife mit feinem, weichem Schaum entwickeln. Ich bin gespannt!

Und natürlich hab ich den Kopf schon wieder voller neuer Ideen ...

Filmkritik The Simpsons - der Film

Es ist ja immer so eine Sache, eine Fernsehserie in einen Spielfilm zu verwandeln, zumal dann, wenn es eine Serie mit kurzen Folgen ist. Oft hat der Film Längen, die Story würde auch in 23min passen und wurde einfach entsprechend plattgewalzt, und hinterher denkt man sich, dass man sich das auch hätte sparen können.

Im Simpsons-Film jagt ein Gag den nächsten, und seit ich gehört habe, dass "Spiderschwein" die legendäre "Helga" auf Festivals abgelöst haben soll, bin ich mir sicher, dass Springfield überall ist.

Der Film ist Roadmovie, Endzeitszenario, Familiendrama, Liebesgeschichte und Actionfilm in einem, und wer schon immer mal Maggies erstes Wort hören wollte, sollte unbedingt hineingehen!

Ich habe mich köstlich amüsiert und mich gefragt, wo denn die Zeit geblieben ist, als er vorbei war - knapp 90min kommen einem hier tatsächlich vor wie eine ganz normale Folge der Simpsons. Keine Längen, sondern eine rasant erzählte Story voller Gags und Einfälle, die ich hier verschweige, um niemandem den Spaß zu nehmen.

Fazit: Die Simpsons-Schmiede voll in ihrem Element!

Sonntag, August 19, 2007

Und es gibt sie wirklich!

Die Rede ist von der Inger Klit, denn heute habe ich es erneut gewagt, am Sonntag zu absolut unchristlicher Zeit aufzustehen (nicht mal mehr Mönche stehen vor 05.00h auf, da bin ich mir fast ganz sicher!), um mit Diether nach Kappeln und von dort mit einer Horde lustiger Leute auf der Wiking die Schlei herunterzufahren. Zunächst sah alles gut aus für die Stentrans, aber da der Wind dann doch gut auffrischte, ging es erneut zur Inger Klit.

Meine neue (bei ebay gebraucht gekaufte) Lampe durfte mit nach unten, und gemeinsam mit Diether und Charlotte ging es dann zum Wrack. Die Sich war viel, viel besser als vor vier Wochen, heute hätte man tatsächlich keine Lampe haben müssen, für die hübschen Farben der Seenelken (Orange-Rosa in allen Abstufungen) war es aber definitiv von Vorteil.

Der erste Tauchgang dauerte 34 Minuten in einer Maximaltiefe von 22,3 Metern und war noch etwas unstrukturiert, da wir davon ausgingen, dass mittschiffs nur noch Sand zu erkennen ist, da das Schiff tief im Boden eingesunken ist. Umso erstaunter waren wir, als nicht nur die Ladeluken sehr deutlich erkennbar waren, sondern die Bordwand vom Heck bis zum Bug, so dass wir tatsächlich das komplette Wrack abtauchen konnten. Einzig die Strömung von achtern Backbord war etwas anstrengend, und natürlich der Betrieb am Wrack, denn wir waren mit gut 20 Tauchern unterwegs, die zum Glück brav Buddyteam für Buddyteam runter sind, aber Verkehr war eben nach wie vor genug im Wasser.

Meine Lampe ist toll. Sie brennt und brennt und brennt und geht auch nicht mehr aus, wenn Wasser drin ist. Genau. Ich hab echt ein Händchen für technische Geräte unter Wasser. Ich hab sie dann im Maskeneimer ausbrennen lassen, weil der Schalter nicht mehr funktionierte. Und wie das Wasser reingekommen ist, weiß ich noch immer nicht, denn raus will es nun auch nicht mehr. Morgen kommt sie zur Tauchschule, vielleicht lässt sich ja was retten. Der Verkäufer von ebay hat eine Nachricht, mal sehen, ob er sich meldet.

Für den zweiten Tauchgang (32min bei 22,9m Maximaltiefe) hatten wir dann noch Dario dabei, und zu viert (ich hatte zum Glück noch eine Lampe im BDC geliehen) hatten wir sehr viel Licht, Diether hatte die Kamera dabei und trotz der vielen Taucher und einigen aufgewirbelten Sediments hatten wir noch immer Sichtweiten von ca. 5m. Wir hatten genug Zeit, einzelne Details in Ruhe anzuschauen, und sogar ein paar Dorsche kamen, um zu gucken, wer da ihre Ruhe stört.

Alles in allem ein sehr angenehmer Tag auf See, was immer wieder wie ein kleiner Urlaub ist. Ich bin mit Sicherheit im September noch mal dabei - dann entweder mit einer neuen eigenen, einer reparierten eigenen oder einer geliehenen Lampe. Man weiß ja nie!

Freitag, Juli 27, 2007

Matrix PingPong

Mein Gehirn ist gerade runtergefahren, daher stelle ich mal wieder lustigen Spielkram rein:

Matrix PingPong

Ansonsten versuche ich gerade, mein Gehirn mit dem Wissen des PADI Rescue Diver Manuals zu füllen, aber ich glaube, ich hab genug gelesen und werde morgen dann einfach mal ins Wasser gehen. Hab ja eine fähige Tauchlehrerin, die notfalls auch mal als Personal Coach zur Motivationsspritze greift. Hab ich vorhin dringend gebraucht, danke Yvonne! :-)

Bald darf auch ich sagen: "Ich bin PADI Rescue Diver, darf ich Ihnen helfen?" ;-)

Montag, Juli 23, 2007

Gerüchten zufolge war da ein Wrack

Gestern morgen bin ich um 04:45h aufgestanden. Genau. Am Sonntag.

Um 05:15h stand mein Tauchpartner vor der Tür, und nachdem wir dann meine Sachen (Box, Flasche, Blei) in seinem Auto verstaut hatten, ging es ab nach Kappeln.

Um Punkt 06:00h standen wir an der Wiking, gemeinsam mit einer Handvoll weiterer Taucher, während der Skipper und das Baltic Dive Center noch auf sich warten ließen. Okay, wir waren auch ganz schön früh, das Schiff sollte erst um 06:30h ablegen.

Nach und nach trudelten die anderen ein, der Skipper ebenfalls und wir konnten an Bord gehen. Toll, wie viele Flaschen man so braucht, wenn 26 Leute zwei Tauchgänge machen wollen! Muskeltraining war also inklusive.

Um 06:35h legten wir ab, um die Brückenöffnung um 06:45h zu erwischen. Kaum waren die Leinen los, kamen noch drei Autos mit Tauchern, die dann kurzerhand angewiesen wurden, auf der anderen Seite der Brücke am Hafen zu warten. Die Wiking fuhr rüber und machte in einem spannenden Manöver etwas schräg fest, so dass das gesamte Equipment an Bord gehoben werden musste. Und schon wieder stand ich an vorderster Front und hab die Sachen entgegen genommen - schon gut, wenn man mal gesegelt ist und schwindelfrei auf der Reeling stehen kann - na gut, nicht wirklich auf der reeling, aber einen fuß links und einen rechts der Reeling auf der Bordwand.

Als auch die Nachzügler eingeladen worden waren, ging es schleiabwärts und dann Richtung Norden in die Flensburger Förde zur Inger Klit. Aufgrund des doch recht starken Windes war das im Vergleich zur Sten Trans die bessere Wahl, denn dort hätten wir mit Strömung und Welle zu kämpfen gehabt.

Nach Einteilung der Buddyteams, Verzichtserklärung auf Schadenersatz im Falle von Tod und anderen Widrigkeiten und einer Einweisung in die örtlichen Gegebenheiten machten wir uns nach und nach fertig und gingen runter. Die beiden "Chefs" Oli und Matthias als erste, um das Schiff am Wrack zu befestigen und so zugleich eine Orientierungshilfe beim Abstieg zu liefern. Als Matthias feststellte, dass Diether und ich keine Lampen haben, meinte er nur, wir würden kaum etwas zu sehen bekommen, aber die Aufbauten könne man schon ganz gut erkennen, wenn man von unten nach oben schaut. Naja, man muss halt selber sehen.

Der Abstieg war schon spannend, denn die Leine ging steil nach unten - und führte uns dann wieder an die Oberfläche, weil andere Taucher beim Aufstieg sie mal eben mitgenommen hatten. Es war also relativ viel Spiel drin. Nach erneutem Versuch ging es abwärts, wurde etwas kälter (aber im 7mm Semidry plus Eisweste durchaus erträglich) und dann stockdunkel. Die Sicht war eh extrem schlecht (maximale Sichtweite 1m, aber das auch nur in Oberflächennähe) und ein Algenblütenteppich hat dann wirklich das letzte Licht geschluckt.

Das Wrack haben wir gefunden - ich bin am Ende der leine dagegen geschwommen. Gesehen hab ich nur kurz etwas, als ich etwa 30cm mit der Nase davor war. Ohne Lampe in einem unbekannten, dunklen Tauchgebiet die Leine verlassen? No way. Also kurz gewartet, ob sich das Auge noch gewöhnt und dann den Aufstieg eingeleitet.

Unser erster Tauchgang führte uns in eine Tiefe von 21,6m und dauerte 14 Minuten.

Da ich fest entschlossen war, es noch mal zu versuchen, haben wir uns mit Christian zusammengetan, der zwei Lampen hat und beschlossen, es nach dem Mittagessen erneut zu versuchen.

Da nichts ekliger ist, als in einen nassen Neoprenanzug einzusteigen, habe ich meinen angelassen und wurde zum Dank für die Hilfe am Morgen von der "netten" Dame aus der Zuspätkommergruppe angemault, ich solle gefälligst die Kajüte nicht volltropfen. Der Maat (was auch immer er wirklich war, halt Mädchen für alles an Bord) meinte nur, es gäbe keine Regel, dass man nicht nass drinnen sein düfe und ich könne mich gerne hinsetzen. Draußen war die Atmosphäre trotz Regen aber wesentlich angenehmer, so dass ich meine Suppe dann dort verputzt habe.

Beim zweiten Tauchgang hatte ich nun eine Lampe, Diether sollte ohne Lampe in die Mitte. Das gleiche Spiel: Abstieg (blöderweise hatte ich weder die Lampe noch die größere Flasche bedacht und nun eindeutig zu viel Blei) am Seil, Wrack durch Gegenschwimmen gefunden. Kurzer Lagecheck - ja, wir haben Lampen, nein, sie haben keine große Leuchtkraft, nein, das Wrack sehen wir nach wie vor nur, wenn wir direkt dran sind (was nicht so gut ist, da es scharfe Kanten aufweist), also auch diesen Tauchgang abgebrochen. Immerhin 22,6m und 15 Minuten.

Gelernt habe ich daraus, dass meine allernächste Investition eine gute Lampe ist und dass Tauchgänge sogar Spaß machen können, wenn man das eigentliche Ziel nicht erreicht. Klar wäre ich gerne länger unten gewesen und hätte auch gerne etwas gesehen, aber allein die Tatsache, mal wieder unter Wasser gewesen zu sein und Tarierung, Druckausgleich etc. zu üben, war fein und hat wirklich Spaß gemacht.

Der nette Nebeneffekt war dann, dass abgesehen von der Meckerliese und ihrem Anhang einige wirklich nette Taucher an Bord waren und sich so nach und nach wohl eine Gruppe bildet von Leuten, die gerne zusammen tauchen gehen und auf unkomplizierten Spaß unter Wasser stehen. Die Meisten aus dieser Gruppe haben zwischen 20 und 40 TG, einige an die 80, alle haben mindestens den AOWD, es passt also recht gut.

Auch, wenn das Wetter nicht gut mitgespielt hat, ich nichts gesehen habe und der Tag viel zu früh angefangen hat, war das ein wunderbarer Tag und ich werde mit Sicherheit in vier Wochen erneut mitfahren. Dann mit Lampe und vielleicht ja zur Sten Trans.

Mittwoch, Juli 18, 2007

Mango

Wie Alice in ihrem Blog schon vermerkt hat, haben wir einen Neuzugang in der "Familie".

Mango ist sieben Wochen alt, rot getigert und ein ziemlicher Frechdachs. Derzeit will er unbedingt mitschreiben, was ich ihm besser nicht gestatte, sonst sieht es so aus: rezttttttt88888888888888888888888888888888888eeeeeeeeeeeh - genau, das versteht kein Mensch! ;)

zur Strafe, weil ich ihn immer von der Tastatur nehme, beißt er mir gerade in den Arm, aua!

hier mal ein kleiner Einblick, ist er nicht süß? ;)

Samstag, Juli 14, 2007

Jesus loves you ...

Das ist mit Sicherheit eine sehr positive Aussage, die Christen aller Welt vereint.

Was im Namen dieser Religion weltweit unternommen wird, ist oft weniger schön. Und manchmal gibt es Vereinigungen, die unter dem Deckmäntelchen der christlichen Werte und Normen das oberste Gebot ihrer Religion missachten: Toleranz und Nächstenliebe.

Anders kann ich mir nicht erklären, dass es Internetseiten gibt, auf denen moderne Musik pauschal als "vom Satan zur Verführung der jungen Seelen" gemacht erklärt wird, auf denen Aufklärung als Ursache für Schwangerschaften unter Jugendlichen angeführt wird und auf denen natürlich gleichgeschlechtliche Ehen / Partnerschaften als ein Gräul angesehen werden.

Wenn es nicht so unglaublich anstrengend wäre, weil mit Sicherheit viele Menschen weise nicken und sagen: "Das war schon immer meine Meinung!", dann könnte man es ja einfach als Satire lesen.

Kinder in Gefahr ist eine solche Seite, auf der man übrigens nur konsumieren, nicht aber diskutieren kann. Schade eigentlich, wovor haben die Macher Angst? Dass andere die besseren Argumente haben und ihnen die Absurdität ihrer Behauptungen vor Augen führen? Immerhin teilen sie mit, dass es in Amerika endlich Unterricht zur Enthaltsamkeit gibt - da frage ich mich doch allen Ernstes, was zuerst da war: Die vielen schwangeren Jugendlichen oder die mangelnde Aufklärung?

Ich werde mich jetzt noch ein Bisschen daran ergötzen, dass die BRAVO an allem Schuld ist und selbstverständlich meinen Kindern später nicht erlauben, Kondome oder die Pille zu benutzen, denn das ist ja auch wieder die Quelle allen Übels ...

Mittwoch, Juli 11, 2007

Es war einmal ...

... eine wunderschöne Prinzessin, die in einem etwas chaotischen Schloss lebte und den ganzen Tag Besseres zu tun hatte, als aufzuräumen.

Als sie dann Königin wurde, nannte man sie deshalb auch "chaosqueen". da ihre einzige Untertanin mit Streicheleinheiten und Futter sehr zufrieden war, war das aber kein zu großes Problem, und Diplomaten aus anderen Ländern fanden in ihrem Schloss immer ein freies Plätzchen zum Sitzen.

Eines Tages kam ein König in einem Schafspelz vorbei, wärmte sie in der Nacht, half ihr, das Chaos in ihrem Schloss und ihrem Herzen zu sortieren und reichte ihr seine Hand und sein Herz, um fortan gemeinsam mit ihr durchs Leben zu wandeln.

Als Pfand gab sie ihm ihr Herz und bat darum, dass er es pfleglich behandeln möge, was er mit großem Ernst versprach.

Es hätte alles sehr schön werden können, wäre da nicht noch die Königin der Schafe gewesen, die ihren Gemahl nicht ziehen lassen wollte. Kurzerhand ließ sie eine Beraterin anrücken, die ihm Kopf und Herz wieder an den rechten Fleck rücken sollte.

Unsere Königin war derweil auf einer weiten Reise, um diplomatische Beziehungen mit den Bewohnern eines anderen Landes aufzunehmen, mit Trollen, Elchen und Fichten.

Während draußen die Welt im Regen unterging, verzehrte sich ihr Herz vor Angst, denn eine kleine Stimme flüsterte ihr ein, dass die Königin der Schafe und ihre Beraterin Erfolg haben würden. Und so war nicht nur das Wetter trüb, sondern auch die Seele der kleinen Königin.

Als die Chaoskönigin wieder in ihrem Reich ankam, fand sie es leer und verwaist vor, und ihre Angst wurde zu Gewissheit.

Sie konnte es nicht glauben, doch sie konnte ihrem König nicht böse sein, denn er hatte erkannt, dass Weglaufen keine Lösung ist und wollte sich seinen Herausforderungen stellen.

Fortan saß die Königin in ihrem Schloss und schaute jeden Tag in die Ferne, in der Hoffnung, am Horizont ein Schaffell aufblitzen zu sehen.

Und wenn sie nicht gestorben ist, dann wartet sie noch heute. Und auch morgen. Und mit Sicherheit auch noch nächste Woche. Geduld ist zwar nicht ihre Stärke, aber Beharrlichkeit.

Montag, Juni 25, 2007

Herbert live

Gerade zurück vom Grönemeyer-Konzert aus HH. Ein paar Eindrücke, bevor sie durch den Urlaub verflogen sind:

Der Mann hat eine Power, die beneidenswert ist. Er hopst und springt wie ein Gummiball auf der Bühne herum und kann dabei auch noch singen. Für alle, die es noch immer nicht glauben: Ja, er kann wirklich singen. Macht er hin und wieder auch, aber sein Markenzeichen ist nun mal das Nuscheln. ;)

Die Auswahl der Songs war eine gute Mischung aus Klassikern und neuem Album, wobei mir ein paar meiner persönlichen Highlights gefehlt haben, aber da ich nicht mit Sicherheit sagen kann, dass er gerade nicht mehr spielt, weil ich nach der dritten Zugabe entschieden habe, dass es ganz schlau sein könnte, abzufahren, bevor alle auf die Idee kommen, mag es also sein, dass er sie doch gespielt hat. (Wer bis hierhin den Faden im Satz nicht verloren hat, ist gut!)

Die Sicht war aus dem C-Block ("Ist das hier C5?" - Hätten wir von jedem, der das gefragt hat, einen Euro genommen, hätten wir Sprit und Verpflegung wieder draußen gehabt) phänomenal, die Akkustik war da oben etwas anstrengend, da das Dach weitestmöglich ausgefahren war und dementsprechend den Schall gefangen hat. Seine mit Sicherheit sehr klugen Zwischentexte hat man daher leider auch nicht immer verstanden, aber doch so viel, dass sich ein Blick und am besten eine virtuelle Unterschrift auf Deine Stimme gegen Armut lohnt. Werde ich gleich mal machen.

Nett auch, dass NDR2 noch ein Bisschen Grönemeyer zum Ausklang gespielt hat, das hat mir die letzten Kilometer, die ich wieder alleine gefahren bin, doch sehr versüßt.

Obwohl das Konzert wirklich klasse war, muss ich feststellen, dass es für mich anscheinend nicht mehr wirklich funktioniert, laute Musik mit vielen anderen Menschen zu hören. Unterm Strich stelle ich immer fest, dass ich irgendwie abwesend bin, die Musik lieber in bester Qualität genieße und mich zu schnell von reinplappernden und rauchenden Mitmenschen ablenken lasse. Vielleicht ist einfach die Euphorie weg, die man als Teenager hat, wenn man endlich mal auf ein Konzert darf, aber vielleicht war mein Kopf auch insgesamt einfach zu beschäftigt.

Samstag, Juni 23, 2007

Ich bin nicht Dan Brown ...

Oder: 101 reasons to stop writing.

Amüsant, teilweise sehr, sehr wahr und vor allem durchaus hilfreich, wenn man wie ich anscheinend gerade mal wieder in einer Schaffenskrise steckt. Ich habe nicht den Ansatz einer sinnvollen Kurzgeschichte in mir, und mein Roman hält seit Monaten Dornröschenschlaf.

Vielleicht gibt der Urlaub etwas Aufschwung, wenn nicht, mache ich mir aber keine Sorgen. Meine Muse ist halt sehr beschäftigt, aber eines Tages wird sie sich an mich erinnern, und dann wird sie mich küssen ... yeah!

Nach(t)denklich

Es gibt Tage, an denen ticken die Uhren ein Bisschen anders, Der Mond wirkt runder als sonst und die Nachtluft flüstert einem ein, dass man noch lange nicht müde ist.

An manchen dieser Tage führt der Griff zu Stift und Papier (oder Laptop mit Tastatur) zu akzeptablen Ergebnissen literarischer Art, an anderen füllt sich der Schädel einfach nur mit Gedanken und leert sich nicht wieder.

Mein Kopf kreist derzeit um Köln und die Frage, ob das Leben es tatsächlich manchmal einfach nur gut mit einem meint. Eigentlich gehört so viel Glück verboten, und daher kann es doch gar nicht wahr sein ... Oder doch? Aber ist es denn wahr? Sitze ich nicht schon wieder unter einer rosarot getönten Glasglocke, welche ich nicht anheben mag, um die Realität nicht zu sehen?

Oder ist es genau andersherum, glaube ich nur mal wieder, dass ich so viel Gutes nicht verdient habe und kann daher nicht fassen, dass es die Glasglocke gar nicht gibt?

Ich bin verwirrt, umso mehr, als ich die nächsten zwei Wochen kaum Gelegenheit haben werde, herauszufinden, was wirklich ist. ich hoffe jedoch, dass ich es bald danach wissen werde. Und dass ich mich in absehbarer Zeit und in Ruhe nach einem Job in Köln umsehen kann.

Wer einen übrig hat, darf sich gerne melden.

Ganz nebenbei ist mir gerade ein Drucker zugelaufen, und nun habe ich endlich die ersten Bilder für meine Fotowand ausgedruckt. Es ist halt doch einfacher, spontan zu entscheiden, welches Bild man in welcher Größe haben möchte. Und die Qualität ist erstaunlich gut, keine Streifen, keine auslaufenden Farben. Danke schön! ;)

Das Chaos in der Wohnung ist noch nicht weg, aber ich musste mir heute einfach einen fast tatenlosen Tag gönnen. Naja, immerhin habe ich Wäsche gewaschen, zwei Kartons auf den Dachboden gebracht, ein paar Kleinigkeiten besorgt und eine Tasche abgeholt, die ich morgen vor dem Grönemeyer-Konzert in Hamburg bei einem Bekannten abliefern soll. Mal schauen, ob ich den Weg finde. ;)

Morgen sind dann weitere Kleinigkeiten dran wie Abwaschen, ein oder zwei Kisten entleeren, leere Kisten nach oben bringen, offensichtlichen Müll entsorgen (dazu gehören unter anderem jahrelang gehortete und gehütete VHS-Cassetten), ein oder zwei weitere Maschinen Wäsche waschen, das Bad putzen und das Auto saubermachen. Und dann bekomme ich Besuch, fahre nach HH zu Herbert und wieder hierher und Montag dann mit einem Autowechsel in HH nach Schweden.

Eigentlich ist das Leben gerade sehr, sehr schön.

Coole Comics

Hin und wieder findet man beim Surfen wahre Perlen im Internet.

Zum Beispiel den Comic "Der Tod und das Mädchen". Man sollte schon eine gute Stunde Zeit mitbringen, um ihn sich in Ruhe anzuschauen, oder halt immer mal wieder einen Abschnitt. Aber Achtung: Suchtgefahr!
Ich hab es jedenfalls nicht geschafft, zwischendrin aufzuhören.

Hier ist der Link: Der Tod und das Mädchen

Ein weiteres Highlight ist sicher Nina, bei der man auch mal zwischendrin Pause machen kann, weil die Strips zwar aufeinander aufbauen, aber doch eigenständig sind.

Ich wünsche viel Spaß beim Anschauen und Lesen!

Sonntag, Juni 17, 2007

Well done

Ich fühle mich derzeit wie ein mäßig gutes Stück Fleisch, dass man vor dem Braten durchgeklopft hat, damit es genießbar wird.
Nein, hier kommen jetzt keine Spanking-Erfahrungen, ich hab einfach nur so viele blaue Flecken und Muskelkater vom Umzug, dass ich fix und alle bin.

Der "Hauptteil" (dachte ich), ist ja schon eine Weile her, aber die Entsorgung des Chaos aus der alten Wohnung inklusive alter PVC-Böden von meinen Vormietern war doch anstrengender und umfangreicher, als erhofft.

Nun hab ich das Auto voll mit Dingen, die hauptsächlich zum Recyclinghof und teilweise in meine Wohnung wollen und noch ein paar restliche Dinge im Keller, die ich Montag hole.

Die Woche über kümmere ich mich dann um alles, was in meiner Wohnung noch sinnlos herumsteht, dann hab ich erstmal Urlaub, und dann wird der Dachboden in Angriff genommen. Schließlich will ich beim nächsten Umzug nicht mehr so viel sinnloses Zeug mit mir herumschleppen.

Wann genau der ansteht, weiß ich nicht, aber wenn sich nicht noch gravierende Dinge in meinem Leben ändern (ich gebe zu, dass das hin und wieder vorkommt, aber frau wird ja älter, weiser und beständiger), dann wird er wohl ins nähere Umland von Köln gehen. Lange habe ich mich gewehrt, meine Freiheit aufzugeben, aber irgendwie ist mir in Ägypten ein Mann zugelaufen, bei dem ich mir vorstellen kann, dass wir es dauerhaft recht gut miteinander aushalten können. Ich bin ja von meinem Harmonietrip so weit geheilt, dass ich nicht mehr beim kleinsten Streit glaube, nun bricht alles zusammen, also sehe ich positiv in die Zukunft.

Was diese bringt, erzähle ich euch dann hier.

Jetzt erstmal ein paar nicht mehr ganz aktuelle Biler vom Zustand der Wohnung während und kurz nach der Umzugszeit (sobald die Kisten weg sind, gibt es auch neue, vermutlich aber erst nach dem Urlaub):

Schlafzimmer, noch nicht wirklich fertig:


Essecke im Wohnzimmer, auch noch nicht fertig:


Wonhzimmer, andere Ecke, auch noch nicht fertig:


Flur, ebenfalls unfertig:


So, dies sind ein paar erste Eindrücke, es sieht inzwischen schon deutlich anders aus, aber nach wie vor nicht wirklich fertig.

Erwähnte ich schon, dass ich eine Badewanne und einen Balkon habe? ;-)

Freitag, Mai 25, 2007

30, 3, 300

Da bin ich wieder.

Inzwischen bin ich 30 geworden, und die Welt dreht sich ganz normal weiter.

3 Zimmer hat meine neue Wohnung, und so langsam sieht es richtig gut hier aus!

300 hab ich nuelich im Kino gesehen, dazu schreib ich später mehr.

Eigentlich wollte ich nur kurz vermerken: Ja, ich lebe noch, ja, ich hab wieder Internet, nein, ich bin nicht beim Tauchen ertrunken! *g*

Später mehr, muss ins Bett.

Sonntag, April 15, 2007

Moving Chaos

Sooo, nun hab ich also meine Traumwohnung gefunden, seit einer guten Woche auch die Schlüssel in der Hand und seit vier Tagen streiche ich. *ächz*

Das sieht dann ungefähr so aus:



Und da ich ein Bisschen Farbe ins Spiel bringen will, sieht es im Wohnzimmer inzwischen so aus:



An das Gelb kommen viele Bilder unterschiedlicher Größe in schwarz lackierten Rahmen. Zur Zeit überlege ich, ob ich dem spontanen Einfall eines meiner Helfer folge und noch einen schwarz lackierten Rahmen aus Leisten drumherum setze. Schick wäre es bestimmt!

Ich versuche, in den nächsten Tagen den Stand der Dinge mitzuteilen, heute ist erstmal der Umzug einer Freundin dran, evtl. noch Streichen meines Flures, sofern der Umzug nicht zu lange dauert und ich noch einen Helfer finde.

Und jetzt werde ich mal wieder eine Kiste packen und mitnehmen, mein Geschirr ist größtenteils schon drüben. Jeden Tag etwas erinzupacken hat den unglaublichen Vorteil, dass man am Ende beim "großen" Umzug nicht mehr so viel Kram hat.

Montag, März 19, 2007

Nettes Spielzeug!

Man findet beim Stöbern ja manchmal schicke Dinge. Manchmal auch gänzlich Unnütze, die man trotzdem haben muss, aber das hier ist was anderes.

Wer schon immer mal ein wirklich schickes Auto mit innovativem Design à la "Minority Report" und Consorten haben wollte, das außerdem wenig Sprit frisst und den Nachbarn vor Neid grün hinter den Gartenzaum kippen lässt, dem sei folgender Link empfohlen:

Loremo

1,5 Liter auf 100km klingt wirklich gut, und wenn es das Schnuckelchen in Rot gibt, fange ich einfach schon mal an zu sparen. :-)

Kleine Korrektur, weil ich mich beim Verbrauch vertan hab.

Dienstag, März 13, 2007

Neues aus der Schreibwerkstatt #6

Flora lebt.

1283 Wörter bisher, gut vier Seiten, und noch immer nicht das Gefühl, nur Mist zu schreiben.

Wenn ich es schaffe, jeden Tag eine Seite zu schreiben, sollte ich irgendwann im Sommer ans Ziel kommen. Schön wäre es.

Allerdings gehört zum Schreiben auch Recherche, Analyse und viel harte Kleinarbeit. Ein Buch über die Gestaltung von Figuren liegt im ToRead-Stapel, mindestens eines zum Thema Plot sollte sich noch dazu gesellen. Dann schaffe ich es vielleicht, endlich weiter als bis zum Ende des ersten Kapitels zu kommen.

Wie gut, dass meine Whisky-Vorräte so unerschöpflich sind, denn auch, wenn ich nicht Hemingway und Bukowski nacheifern will, muss ich doch zugeben, dass das Zeug irgendwie eine magische Auswirkung hat.

Na denn: Prost!

Sonntag, März 11, 2007

Peter zahlt

Man findet ja immer wieder interessante Dinge im Netz. Zum Beispiel kosntenlose Angebote. Dieses hier ist besonders spannend:

Auf Peter zahlt gibt man seine Rufnummer und die des gewünschten Gesprächspartners ein. Kurz darauf klingelt das eigene Telefon, und man wird verbunden. Das Gespräch wird nach 30min unterbrochen, man kann aber sofort neu beginnen. Und es kostet nichts. einzige Bedingung: Man muss seinen Rechner solange laufen lassen, weil dort die Werbung gezeigt wird, mit der der Spaß finanziert wird. Aber es gibt ja schnurlose Telefone, also muss man nicht zwingend zugucken.

Ich teste gleich mal und berichte dann.

Können Pinguine fliegen?

Can Penguins Fly?

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Samstag, März 10, 2007

Neues aus der Schreibwerkstatt #5

Ich grüble seit nunmehr drei Jahren an einem Jugendroman herum. Ich weiß, worum es geht, kenne meine Protagonistin und weiß auch, was ihr passiert und wohin ich grob will mit der Geschichte. Trotzdem bin ich immer wieder daran gescheitert, es aufzuschreiben.

Seit dem letzten NaNo hab ich Ulysses, ein geniales kleines Programm zum Schreiben von umfangreicheren Texten, denn man kann Konzept, Personenbeschreibungen und Rohfassung prima nebeneinander stehen haben und sehr leicht hin und her wechseln.

In Ägypten habe ich mal wieder die ersten Sätze für Flora geschrieben, und jetzt wird es Zeit, nach und nach mehr hinzuzufügen. Für gedrückte Daumen, Inspirationspartikel oder einfach nur gutes Zureden bin ich immer dankbar, auch wenn ich weiterhin daran festhalte, nichts über den Inhalt zu verraten, solange ich noch am Text arbeite. Oder zumindest nicht zu viel und definitiv keine Details.

300 Wörter bisher, und noch gefallen sie mir. Aber die Kosmetik verschiebe ich eh auf später, sonst werde ich wieder nicht weit kommen. Wenigstens das habe ich vom NaNo gelernt: Erst schreiben, dann denken, dann überarbeiten.

Ägypten - Reisebericht Teil 2

Am 28.02. habe ich einen hübschen Tauchgang mit Kerstin gemacht, irgendwann am Nachmittag, mit Kamera. Wir sind auf 29,4m abgetaucht, eine Tiefe, die im Roten Meer kaum auffällt, weil das Wasser warm und klar ist. Ganz anders also als 30m in Hemmoor, der größte Unterschied zu 10m im Roten Meer ist der Luftverbrauch.
Insgesamt waren wir eine gute halbe Stunde unten, haben uns in Ruhe umgesehen und hatten einen ruhigen Tauchgang. Kerstin, die Kiemenfrau, hatte wie immer noch gut 100bar Luft übrig, ich vermute, dass sie einfach nicht atmet. Für den nächsten TG hatten wir abgesprochen, dass ich ihren Oktopus nehme, damit wir beide mehr vom TG haben.


Leider verstecken die sich immer oder schwimmen gerade dann so, dass man nur die schmale Seite sieht, wenn man abdrückt. Aber eigentlich ist das ein ganz toller gelb-schwarzer Fsch!


Ich hab Nemo gefunden! :-)

Abends folgte ein weiterer Nachttauchgang, den Kerstin und ich alleine absolviert haben, weil sonst keiner wollte. War auch wieder schön, vor allem, wenn man darüber nachdenkt, dass neben einem einfach die Weite des Meeres beginnt. Ich musste einfach mal hineinleuchten und gucken, ob auch keiner guckt. ;-)

Leider wieder ohne Kamera, daher kann ich kein Bild von unserer Entdedckung reinstellen: Wir haben einen Oktopus getroffen. Der saß gemütlich in der Wand unter einem Stein und beäugte uns skeptisch. Leider hat er sich recht schnell im Licht zusammengekrochen und kam nicht mehr recht heraus, aber trotzdem war es ein tolles Erlebnis, ihn recht nah zu sehen.

Da Isabell noch immer keinen Druckausgleidch machen konnte, haben wir Mädels, Axel und Andre uns entschieden, am nächsten Tag nicht mit zum Elphinstone-Reef zu fahren, sondern am Hausriff zu bleiben. Einen Tag später hätte es dann eigentlich klappen sollen ...

Am nächsten Morgen haben die Tapferen Vier (Kerstin, Nadja, Andre und Axel) einen Early Morning Dive unternommen, während wir so langsam aufgewacht sind. Ich hatte ja noch ein paar Tage vor mir, an denen ich ebenfalls bei Sonnenaufgang hätte reinhüpfen können.

Mittags, als ich gerade mit Kerstin los wollte zum Tauchen, kam Monika und rief allgemeines Tauchverbot aus. Der Seegang war zu stark, so dass man zwar vom Jettie ins Wasser springen konnte, aber leider nicht mehr gefahrlos über die Leiter auf dem Riffdach raus kam. Also hatten wir einen unfreiwilligen Pool-Tag, an dem wir zu spät erfahren haben, dass eine Ausfahrt mit dem Jeep zu einer geschützten Bucht möglich gewesen wäre. Nun ja, man kann nicht alles haben, und so habe ich wenigstens ein Bisschen Sonne gesammelt, zunächst in Form eines dezenten Sonnenbrands.

Der Blick vom Pool war immerhin auch schön:


Axel, Isabell und Kerstin. Alle irgendwie bei ihren Lieblingsbeschäftigungen ... *g*


Georg, Michael und Gerd (?), im hintergrund das Haupthaus, oben die Terrasse des Restaurants.


Der Pool, im hintergrund die provisorische Tauchbasis.


Blick vom Pool (knapp rechts außerhalb des Bildes) über das Meer. Ja, man hat im Pool wirklich das Gefühl, ins Meer hinausschwimmen zu können!

Nachmittags haben wir dann ein paar der kulinarischen Köstlichkeiten getestet, Sweet Lips und Das Philadelphia Experiment - leckere Süßigkeiten aus Bananen, Crêpes, Nutella, Honig, Butter und Philadelphia. Nicht alles auf dem gleichen Teller, aber alles lecker!

Weitere kulinarische und tauchende Highlights folgen.

Freitag, März 09, 2007

Element of Crime live

So, nun hab ich auch mein letztes Weihnachtsgeschenk eingelöst und war beim EoC-Konzert in der Trauma.

Abgesehen davon, dass einige Menschen wohl meinen, ruhige Stücke sind die Hintergrundgeräuschkulisse für ihre Gespräche und der Typ neben uns vielleicht seine frisch gebackene und völlig EoC-unwissende Freundin besser doch erst zuhause mit der Musik bekannt gemacht hätte, war es wirklich schön!

Nach wie vor liebe ich die Texte, die Musik, die gesamte Stimmung und muss sagen, dass es Sven Regener gut steht, zwischen den Songs auch mal was zu sagen. Vor fünf Jahren ist er damit noch etwas spärlicher umgegangen. Nur was damals in Bistensee passiert ist, hat er bis auf ein paar Andeutungen nicht verraten. Wer es weiß, darfs mir gerne in mein Blog schreiben.

Zu wenig Sauerstoff in der Luft, dafür zwei Stunden tolle Musik - und obwohl wir seitlich auf der Empore standen, war die Akkustik noch akzeptabel, nur den Lightjockey hätte ich gerne gelyncht, wenn er mal wieder volles Flutlicht ins Publikum geschossen hat. Aua, wir sind doch auch nur Menschen und haben empfindliche Augen!

Finger weg von meiner Paranoia
die war mir immer lieb und teuer


Ich singe mich dann mal Richtung Bett. *träller*

Dienstag, März 06, 2007

Ägypten - Reisebericht Teil 1

Bin wieder da. Aber ich sollte nicht mit dem Ende anfangen.

Am Montag, den 26.02. um 04.00h klingelte mein Wecker. Doofe Zeit, guter Grund, also bin ich brav aufgestanden, habe das dargebotene Glas frisch gepressten Orangensafts dankend angenommen und mich von Heike zum Flughafen fahren lassen. Eltern sind wirklich eine tolle Erfindung!

Am Flughafen hatte ich Dank vorabend-Check-In nicht mehr so viel Stress, nur mein armes kleines Duschgel musste mich verlassen, weil sein Etikett nicht mehr lesbar war. Leb wohl, "California Dreaming" aus Danielas Soap Shop, Du hattest diesen wunderbar fruchtigen Duft, den ich nun nie wieder riechen werde ...

Der erste Flug ging nach München, wo ein Teil meiner Gruppe in den zhweiten Flieger mit einsteigen sollte, allerdings ist es etwas schwierig, Menschen zu erkennen, die man noch nie im Leben gesehen hat, und so blieb ich bis Marsa Alam weiterhin allein.

Dort angekommen brauchte es eine Weile, bis ich mein Visum hatte und durch die Passkontrolle war, dafür kam dann mein Gepäck recht zügig, und vor dem Flughafen stand Monika von der Tauchschule des Hotels mit einem Schild mit dem unverkennbaren Schriftzug "The Oasis" und einigen weiteren Tauchern, so auch Uli, dem Veranstalter, der mich erstmal nicht erkannte und mir noch immer ein Bier dafür schuldet. Das wird dann wohl beim Nachtreffen eingelöst.

Die Fahrt zum Hotel war warm und eng. Die Busse sind etwas kleiner als der übliche VW-Bus, dafür sind vier Reihen à 3 Sitzen hinten und vorne zwei Sitze neben dem Fahrer. Berührungsängste sollte man besser nicht haben.

Nach einer knappen halben Stunde waren wir im Hotel angekommen, wo das Gepäck mit kleinen Zetteln für die Zimmernummern bzw. die Tauchbasis versehen wurde, so dass die dienstbaren Geister des Hotels es dorthin bringen konnte, während wir mit eisgekültem Hibiskustee begrüßt und in die Geplfogenheiten der Anlage eingewiesen wurden.

Monika am Flughafen war die erste Überraschung, die zweite war Harry. Laut Internet wurde das Hotel von Andy und Mila aus Deutschland betrieben, diese waren aber etwa zwei wochen vorher gegangen und durch Rudi und Monika in der Tauchbasis sowie Harry als Hotelmanager ersetzt. Die laut einiger Berichte sehr herzliche Gastfreundschaft strahlten auch diese drei aus. Harry versicherte uns, dass wir mit Anliegen aller Art zu ihm kommen könnten, er sei morgens der erste, der wach sei und abends der Letzte, der die Bar verließe. Ich habe normalerweise nicht getestet, wer vor mir wach ist, aber zumindest die ständige Bereitschaft, mit einem strahlenden Lächeln unsere Wünsche zu erfüllen und die Anwesenheit bis spät in die Nacht kann ich bestätigen.

Das Hotel gleicht einem kleinen, am Hang gelegenen Dorf. Jedes Zimmer ist ein kleines Chalet, jedes sowohl von außen als auch von innen ein Unikat. So hat nur Nr. 23 eine Badewanne (und ich natürlich nicht Nr. 23), ein anderes hat die Toilette auf einem Thron, wir hatten das Bad teilweise in den Wohnraum integriert, nur die Toilette und die Dusche waren durch Milchglasscheiben abgetrennt. Zunächst gewöhnungsbedürftig, nach kurzer Zeit aber schon völlig normal.

Den Nachmittag haben wir am und im Pool verbracht, wobei man sagen muss, dass die Luft mit 20-24°C wirklich angenehm war, der Pool jedoch ungeheizt und daher sehr erfrischend. An manch heißem Nachmittag war es aber wirklich eine Wohltat, hineinzuspringen!

Abends haben wir dann gemeinsam getafelt - wir hatten einen langen Tisch mit 24 Plätzen für uns und haben so manchen anderen Gast im Hotel das Fürchten gelehrt, besonders als wir planten, wer mit wem zu welcher Zeit den Check-Dive am nächsten Morgen macht. Nun ja, wer einsamen Urlaub will, muss sich eben eine Hütte mieten, dafür war selbst dieses Hotel zu klein.

Der nächste Morgen war die Geburtsstunde der Barbie Divers. Isabell, mit der ich mir das Zimmer teilte, Kerstin, Nadja und ich waren gemeinsam für den Check Dive eingeteilt, um halb neun ging es los. Anpellen, Blei in die Taschen, Equipment in die Boxen und schon haben die Boys es zum Jettie geschleppt, wo wir dann ebenfalls zu Fuß hingelatscht sind, um endlich angerödelt ins heiß ersehnte Nass zu springen.

Im Wasser kurz Blei geprüft und nachgelegt, dann gemeinsam auf ca. acht Meter abgetaucht und alle einmal die Maske gelupft und wieder ausgeblasen sowie den Regulator aus dem Mund genommen und wieder angelegt. Monika war mit uns zufrieden, und so durften wir dann zu viert das Hausriff erkunden. Isabell blieb auf etwa zehn Metern Tiefe, da sie Probleme mit dem Druckausgleich hatte, wir anderen gingen auf gut 15 Meter runter und sind ein Stück gegen die leichte Strömung geschwommen, um dann mit ihr wieder zum Jettie zurückzukehren.

Das Hausriff ist für ägyptische Verhältnisse nicht spektakulär. aber zumindest hübsch anzuschauen und nett bewohnt. Es gibt keine Großfische, und auch die ortsansässige Schildkröte hat sich nur selten gezeigt, aber Kleinfisch kann auch sehr reizvoll sein, genauso wie Korallen und bunte Muscheln.

Nachdem wir auch den Ausstieg über die abenteuerlich angebrachte Leiter direkt an der Riffkante überstanden hatten, haben wir uns erstmal am Pool erholt, bevor wir nachmittags zu dritt erneut abgetaucht sind. Isabell wollte lieber ihre Ohren schonen und abends den zweiten Versucht wagen.

Nachmittags hatte ich dann auch die Kamera dabei, welche zum Glück wasserdicht war, so dass ich ein paar schöne Aufnahmen machen konnte. Wie üblich, wenn man nur den Kamera-internen Blitz verwendet, sind die Bilder sehr blaustichig, aber für einen Eindruck reicht es.


Der Blick von der Terrasse


Die Riffkante im Licht


Leider hat er sich nicht vorgestellt


Nah genug für Farbe im Spiel

Am Abend gab es dann noch einen Nachttauchgang, den ich wieder ohne Kamera begangen habe, da ich fand, es reicht, eine Lampe am Arm baumeln zu haben. Meine kleine von Lidl reicht, um gesehen zu werden, ist aber definitiv nicht hell genug, um das Riff auszuleuchten. Für fünf Euro kann man vermutlich auch nicht so viel erwarten. Aber bald ist ja Geburtstag, und dann weiß ich wenigstens, was ich mir wünschen kann. Wenn viele zusammenlegen, könnte es ja für was Ordentliches reichen.

So weit Teil 1, bald geht es weiter.

Samstag, Februar 24, 2007

Up and Away

Quasi heute gehts los, denn wie üblich fährt die Chaosqueen nicht auf direktem Wege, sondern mit leichten Schlenkern. So führt mich mein Weg heute nach Hessen, morgen nach Hamburg und Montag über München nach Marsa Alam. Das ist mal wieder Sightseeing vom Feinsten! :-)

Nur die Frage, ob ich jetzt auch wirklich alles habe, beschäftigt mich noch ...

Tauchequipment, Klamotten, Badeanzug, Schlafanzug ... Die Buchungsbestätigung will noch ausgedruckt werden und die Wegbeschreibung nach Hessen ebenfalls, mein Duschgel etc. brauche ich noch (hätte ich gewusst, dass sich der Heizungsableser so verspätet, wäre ich erst duschen gegangen), Schuhe und Jacke ziehe ich an ... Eigentlich sollte ich alles haben. Mal sehen.

Alice verreist ebefalls, und zwar zu Ben. Sie ist schon ganz aufgeregt. ;-)

Mittwoch, Februar 21, 2007

Sportlich #2

Eigentlich bin ich ja eine verhinderte Leistungssportlerin.

Schauen wir mal auf meine bisherige "Karriere":
- KiBoTu vom 6. bis 12. Lebensjahr (und nein, ich kann noch immer weder einen Handstand noch einen Aufschwung)
- Schachclub ca. vom 7. bis zum 9. Lebensjahr (ich verliere noch immer ständig meine Dame)
- Schwimmverein ca. vom 8. bis 10. Lebensjahr (ich saufe nicht ab, kann aber weder Kraul noch Delphin)
- Reitunterricht vom 11. bis 15. Lebensjahr (irgendwie haben die Viecher nach wie vor keinen Respekt vor mir)
- Tanzen vom Anfängerkurs bis zum GoldStar mit 15/16, zwei Unitanzkurse, nochmal vom Bronze bis zum GoldPlus mit Mitte 20 (Ich erinnere mich grob an ein paar Schritte und Figuren)
- Joggen seit fünf Jahren sporadisch (am Ende des Sommers schaffe ich meistens ca. 40min)
- Tauchen seit anderthalb Jahren (und das seit fünf Monaten sehr kontinuierlich, immerhin)

Und nun das: Mein Körper, meine Third-Life-Crisis, mein Tauchlehrer und mein gesunder Menschenverstand sagten mir, ich müsse etwas tun für meine Fitness. Wie der Zufall es will, hat meine Firma ein Abkommen mit einem der schönsten Fitnessstudios in Kiel, und zufällig tobt Ben auch dort herum. Also hab ich mich vor vier Wochen brav angemeldet und bin nun zwei- bis viermal die Woche dort.
Mit einem iPod Shuffle im Ohr machts richtig Spaß und ich merke, dass da irgendwo Muskeln sein sollten, wo es jetzt ziept und zwickt. Also, es kann nur besser werden! :)

Die wundersame Auswirkung eines Heizungsablesers

Montag flatterte mir ein gelbes Kärtchen ins Haus: Der Heizungsableser kommt. Samstag, 09.00h. Ich dreh mich so im Kreis herum und denke "ob er wohl an die Heizkörper herankommen muss?"

Das Ende vom Lied: In meinem Wohnzimmer sitzen nun ca 15 Stapel mit Papieren, die in ihre Ordner wollen. Und im Arbeitszimmer kommt man wieder gefahrlos bis zur Heizung.

Wenn der sich jetzt jede Woche anmeldet, ist meine Wohnung bis zum Umzug perfekt aufgeräumt! *g*

Ach ja, einsortieren muss ich das ja auch alles noch. Na, dann gehe ich mal die zugehörigen Ordner suchen.

Sonntag, Februar 18, 2007

I moved my blog

Wie ihr am vorigen Eintrag schon erkennen könnt, kann ich meine Einträge nun kategorisieren. Das hat den einfachen Grund, dass Blogger zu Google umgezogen ist und alles neuer, besser schöner und trotzdem genauso wie vorher ist.

Da ich meine Filmkritik nicht mehr unter der alten Version posten konnte, hab ich ab sofort eine neue Identität. An sich bleibt aber alles beim Alten.

Filmkritik Blood Diamond

Spontan ins Kino zu gehen, ist immer wieder eine feine Sache. Und wenn man nicht weiß, was läuft, guckt man halt, was angeboten wird.

"Blood Diamond" wollten wir eh beide sehen, passte prima.

Der Film lässt einem das Popcorn im Halse stecken bleiben. Weil es teilweise unerträglich realistisch ist, wenn der Bürgerkrieg in Sierra Leone gezeigt wird. Kinder, die eigentlich in die Schule, an den Strand, aufs Fußballfeld oder zum Aushelfen in Vaters Fischerhütte gehören, bekommen Gewehre in die Hand gedrückt und die Information eintrichtert, wer der Feind ist, auf wen sie zu schießen haben. Alkohol, laute Musik und Drogen inklusive.

Sehr sehr überrascht war ich von Leonardo DiCaprio. Bisher ein Milchbubi, mit dem ich nicht viel anfangen konnte (Ausnahme ist Departed, zu dem ich wohl versäumt habe, eine Kritik zu schreiben), ist er mit diesem Film vielleicht endlich erwachsen geworden. Mir scheint es jedenfalls so, und er macht sich sehr gut in der Rolle des weißen Mannes aus Rhodesien, der ebenfalls zu früh Soldat wurde und nun als Diamantenschmuggler sein Geld verdient.

Auch Djimon Hounsou und Jennifer Connelly sind in ihren Rollen sehr überzeugend, so wie die ganze Story. Ich habe lange keinen Film mehr gesehen, der mich von Anfang bis Ende so gefesselt hat, mit all seinen Facetten. Selbst die stillen Szenen waren unglaublich eindringlich, und als der Film vorbei war, ist mir zum ersten Mal bewusst geworden, dass er Überlänge hat - aber nur, weil es plötzlich so unglaublich spät war.

Worum es geht, ist eignetlich schnell gesagt: In Sierra Leone werden Diamanten abgebaut und über die Grenze geschmuggelt, um sie legal von hier aus auf den Diamantenmarkt zu bringen. Das Geld, das damit gemacht wird, finanziert den Bürgerkrieg. Der Fischer Solomon Vandy wird von den Rebellen verschleppt, um Diamanten zu suchen. unter Einsatz seines Lebens versteckt er einen taubeneigroßen rosafarbenen Diamanten, bevor er selber im Gefängnis landet.
Hier erfährt Danny Archer, ein Schmuggler, von dem Stein. Er beschließt, Solomon aus dem Gefängnis zu holen, damit dieser ihn zum Stein bringt. Die Journalistin Maddie Bowen will herausfinden, wer mit den Diamanten in Amerika und Europa das Geld verdient und hängt sich an die beiden dran.
So haben alle drei das gleiche Ziel, aber völlig unterschiedliche Beweggründe. Solomon will seine Familie finden, Danny will den Stein, Maddie ihre Story. Was sich daraus entspinnt ist eine hochspannende und teils zutiefst tragsische Geschichte, nicht zuletzt, weil der Hintergrund des Films real ist.

Mein Fazit: Unbedingt ansehen!

Dienstag, Februar 13, 2007

Moving Chaos

Noch nicht ganz spruchreif, aber so ziemlich: Ich ziehe um. Mit Alice, ohne Chaos. Ob ich dann nur noch Queen bin?

Eine hübsche gar nicht so kleine Wohnung hat es mir angetan. Badewanne, Balkon, gerade Wände und Parkett. Genug Platz, um Bücherwände zu stellen und trotzdem noch Bilder aufzuhängen. Platz für einen Kleiderschrank, Platz im Keller oder auf dem Dachboden, um Koffer, Tauchequipment etc. aus dem Weg zu haben. Platz.
Genug Zeit, um das Chaos hier zu lassen und nur mitzunehmen, was sinnvoll ist. Nicht nur Nützliches, aber nichts Überflüssiges, Unbrauchbares. Immerhin ist die Wohnung dort sofort bezugsfrei und hier hab ich offiziell eine Kündigungsfrist bis zum Jahresende. Was nicht heißt, dass ich das voll ausnutze, Ende April will ich komplett in der neuen Wohnung sein.

Einer von vielen Schritten, um vielleicht endlich geordneter zu leben. Immerhin beginnt bald mein viertes Lebensjahrzehnt. Klingt noch älter als 30, auch wenn es das Gleiche bedeutet.

Und wer weiß, was sich noch alles ändert? Irgendwie scheint mein Dornröschenschlaf vorbei zu sein. Aufregend und beruhigend zugleich.

Samstag, Februar 10, 2007

Song of the moment

Lacrimosa - Alleine zu zweit

Am Ende der Wahrheit
Am Ende des Lichts
Am Ende der Liebe
Am Ende - da stehst Du
Nichts hat überlebt
Wir haben schweigend uns schon lange getrennt
Und mit jedem Tag 'wir'
Wuchs die Lüge unserer Liebe
Und je weiter wir den Weg zusammen gingen
Desto weiter haben wir uns voneinander entfernt

Einsam - Gemeinsam
Wir haben verlernt uns neu zu suchen
Die Gewohnheit vernebelt
Die Trägheit erstickt
Der Hochmut macht trunken
Und die Nähe treibt zur Flucht

Tanz - mein Leben - Tanz
Tanz mit mir
Tanz mit mir noch einmal in den
Puren Rausch der nackten Liebe

Und wenn ich ihn so sehe
Wenn ich sie erlebe
Wenn ich uns betrachte
Etwas hat überlebt
Und wenn ich Kraft und Hoffnung fände
Wenn ich selbst noch den Glauben an uns hätte
Wenn ich sie/ihn erreichen könnte
Sie/ihn noch einmal für mich hätte
Wenn die Basis - unser Fundament
Wenn wir uns noch einmal
Neu entdecken würden
Wenn sie/er nur wollte
Ich will!

Mittwoch, Januar 31, 2007

Schreib(un)lust made by Erkältung

Da ist es wieder, dieses Gefühl, als wolle eine Geschichte aus mir heraus, sie klopf und pocht im Kopf herum, der Bauch grummelt ein wenig im Takt (nein, ich hab keine Blähungen, danke der Nachfrage!), die innere Unruhe stellt sich ein. Eigentlich alles prima, nur ... Das Thema fehlt.

Mal wieder eine hoffnungslos hoffnungslose Geschichte über das unendliche Thema der unerfüllbaren Liebe? Och nö, eigentlich hat die Welt davon genug. Ein paar Gedanken für meinen Jugendroman wälzen? Mache ich täglich, allerdings findet kaum etwas davon den Weg aufs Papier.

Stöbern, welche Ausschreibungen auf mich warten? Das könnte helfen.

Und wer weiß, vielleicht hilft es ja, dass mein Kopf gerade nur auf einem Viertel der üblichen Leistung läuft, denn manche meiner Geschichten habe ich selber erst nach ihrer Fertigstellung gelesen und war erstaunt über das, was passiert, wenn man nicht denkt.

Wie auch immer, ich werde mal prüfen, ob meine Kreativität zu mir zurückkehrt.

Dienstag, Januar 30, 2007

Ägypten!

Manchmal lohnen sich Netzwerke. Oder auch nur kleine, schnuckelige Mailinglisten, in denen fast nie etwas los ist.

Anfang Januar habe ich eine Anfrage gestellt, ob jemand im Februar Zeit und Lust hat, mit mir 7-10 Tage Tauchurlaub zu machen. Zunächst kam nichts, dann eine verhaltene Zusage aus München, und dann das Angebot, mit einer Gruppe von 25 weiteren Tauchern unterschiedlichster Ausbildungsstufen Ende Februar / Anfang März eine Woche nach Marsa Alam zu fliegen.

Das ging so ratz fatz, dass ich gerade mal kurz Luft schnappen konnte, bevor ich zugesagt habe.

Sieben Tage vor Ort, davon fünf Tage lang so viel Tauchen, wie Lunge, Nullzeit und Tageslicht hergeben. Ohne Aufpreis. Ein Luxus-Zimmer (mit einer anderen Mitreisenden in meinem Alter zusammen), Frühstück, Transport, Flasche, Luft und Blei inklusive.

Und weil das ganze ohne eine funktionierende Unterwasserkamera unmöglich ist, Canon für meine Digitalkamera leider kein UW-Gehäuse gebaut hat (die Schweine!) und ich nicht ohne Beweismöglichkeit Delphine, Haie oder Rochen treffen möchte, hab ich gerade bei ebay eine kleine IXUS samt UW-Gehäuse und drei kleinen Speicherkarten für wenig Geld erstanden.

Jetzt müssen nur noch die kommenden vier Wochen schnell vergehen, damit ich nicht vor Vorfreude platze!

Und danach gibt es dann ein paar Beweisbilder. Versprochen!

Donnerstag, Januar 25, 2007

Elefant versenden

Man sollte häufiger in anderen Blogs stöbern. Danke, Juvi! ;)

Falls sich jemand fragt, wie um alles in der Welt man einen Elefanten übers Internet verschickt - die Russen haben eine Lösung. Und nein, man muss kein Russisch können, um diesen Film zu verstehen (obwohl es dann vermutlich noch lustiger wäre):

Elefant versenden

Viel Spaß und gute Nacht!

Filmkritik Eragon

Ich schulde meinem Blog noch ein paar Filmkritiken. Ich stelle die einfach mal in willkürlicher Reihenfolge hier rein:

Von Eragon hatte ich mir ein hübsches Fantasy-Spektakel im Stil des Herrn der Ringe erwartet. Diese Erwartung wurde zugleich erfüllt und enttäuscht.

Positiv: Die Landschaftsaufnahmen sind ebenso atemberaubend wie im Herrn der Ringe, der Drache ist wirklich knuffig und sehr gut animiert, die Special Effects sind okay und nicht plump.

Leider hört das Lob hier fast schon auf.
Der Held ist ein lahmarschiger, nichts begreifender Milchbubi, der immer nur eines kann: Garantiert nicht auf das hören, was ihm geraten wird. Dadurch gerät er in jede Menge Schwierigkeiten, aus denen er wie von Zauberhand immer unbeschadet und als strahlender Sieger wieder herauskommt.
Sein Gefährte, stark an Aragorn angelehnt und mit Abstand die charismatischste Figur im Film, bekommt leider nicht halb so viel Raum, wie ihm zustünde und verstirbt dann auch noch, bevor es richtig losgehen kann (ich fühlte mich an "flieht, ihr Narren"-Gandalf erinnert).
Immer wieder taucht geniales Konfliktpotential auf und verpufft einfach im Raum. Der Magier ist so mächtig, dass er Eragon mit einem Blick vernichten kann? Macht nichts, der Kleine rennt trotzdem in die Höhle des Löwen und streckt den Kerl mit einem Pfeil nieder.
Der Sohn des Verräters will ihm den Weg zu den Rebellen (warum hab ich hier Star Wars im Kopf?) zeigen? Klar, vertrau ihm halt. Passiert schon nichts, am Ende wird er Dich beschützen und Dir Dein Leben retten (was auch so kommt).
Eragon hat keinen Bock auf sein Schicksal? So ein Zufall, hatte Frodo auch nicht - und konnte dabei genauso emotionslos gucken. Dass am Ende beiden die Macht ein wenig zu Kopf steigt, ist sicher auch nur eine versehentliche Parallele. Und Eragon hat den zusätzlichen Bonus, dass ihm alle immer die Kartoffeln aus dem Feuer holen.

Davon gibt es noch jede Menge mehr, und ich hab wirklich bedauert, dass man eine eigentlich nicht schlechte Geschichte ständig so sehr beschneidet, dass ihr jede Dynamik fehlt. Statt 90 hätte der Film gerne 120 Minuten lang sein und dafür sein Konfliktpotential ausschöpfen können.

Fazit: Ich werde vermutlich Teil 2 und 3 nicht im Kino sehen, dafür ist mir mein Geld zu schade. Und dass Sienna Guillory eine wirklich hübsche Prinzessin abgibt, reicht für mich nicht, um Teil 2 mit Spannung zu erwarten.

Freitag, Januar 19, 2007

2007 - es rennt und rennt und rennt ...

Genau einen Monat ist mein letzter Eintrag her. Dazwischen liegen Weihnachten, einige Fressgelage, eine wunderschöne Silvesterfeier und noch so einiges mehr.

Ich bin in das Jahr eingetreten, in dem ich 30 werde, suche nach einer neuer Wohnung (mit Badewanne, geraden Wänden und Auslauf für Alice) und noch immer nach mir selbst.

Die Prophezeiung, die ich vor etwa einem Jahr ausgesprochen habe, dass sich einiges im Jahr 2006 ändern wird, ist mit Sicherheit eingetreten, auch wenn manche Veränderungen nicht ganz so deutlich sind wie vermutet. Aber immerhin habe ich die Abteilung gewechselt, mein Studium an den Nagel gehängt, Alice bekommen, einige negative Umstände überwunden, neue Menschen kennengelernt, etwas gefunden, das mir so viel Spaß macht, dass ich mir vorstellen kann, einen Job draus zu machen - und meinem inneren Schweinehund den Kampf angesagt.

Dank einem lieben Menschen habe ich heute das wohl schafste Blog des Universums gefunden und will es euch nicht vorenthalten: Knuddel
Ist es nicht knuffig?

Alice zerlegt übrigens gerade mein Sofa und will mir damit wohl sagen, dass ich mich endlich auch mal wieder um ihr Blog kümmern soll. Mache ich, aber nicht mehr heute Nacht, ich gehöre dringend ins Bett. Sagen mein Kopf, meine Nase und die Tatsache, dass ich morgen um zehn arbeiten soll ...

Dienstag, Dezember 19, 2006

200 Dinge ... Update nach einem Jahr

Ihr erinnert euch an die 200 Dinge, die man mal gemacht haben muss?

Kaum ein Jahr später bin ich weiser, erfahrener und fürchterlich romantisch - und das mir!!!

Hier sind die aktuellen Zahlen (insgesamt habe ich 96 Punkte erreicht):

Abenteuer: 3,6
Bildung: 5,0
Crazy: 5,4
Happiness: 3,3
Körper: 3,3
Liebe / Partnerschaft: 5,6
Natur: 6,8
Reisen: 2,5
Romantik: 10,0
Selfmade: 2,4
Sex: 5,5
Soziales: 4,3
Sport: 3,8
Technik: 5,0
Tiere: 0,9
Verbotenes: 6,0

Und für alle, die es wissen wollen, hier noch mal der Link: 200 Dinge

Sonntag, November 19, 2006

AOWD!

Die Mehrarbeit ist erträglich, schlafen kann ich schließlich auch im Dezember. Nur Alice ist da etwas anderer Meinung, aber langsam einigen wir uns.

So ganz nebenbei habe ich am vergangenen Sonntag in Hemmoor meinen letzten TG für den AOWD erledigt und nun seit Mittwoch mein vorläufiges Brevet.

Das heißt, dass ich jetzt nachts, tief und noch so einiges mehr tauchen darf. Da man das aber von einem oder zwei Tauchgängen natürlich nicht *schnipp* sofort kann, heißt das vor allem: Üben, üben, üben.

Das Gefühl, den Kurs nun geschafft zu haben, ist trotzdem fein. Und nachher sitze ich im Schwimmbad und tariere, was das Zeug hält. Leider ohne Britta, die mit gebrochenem Jochbein zuhause hockt und sich vermutlich noch immer fragt, wieso sie sich breitschlagen ließ, einen Sport außerhalb des Wassers zu versuchen (Squash).

Als nächstes kümmere ich mich mal darum, den Rescue-Diver zu machen. Ist zum einen sinnvoll, zum anderen die Grundlage für weitere Ausbildung. Es kann nie schaden, etwas in der Tasche zu haben, womit man "notfalls" auch Geld verdienen kann. Falls meinem aktuellen Arbeitgeber noch weitere lustige Änderungen einfallen.

Mittwoch, November 15, 2006

Mehrarbeit

Überall jammern die Leute, dass sie keine Arbeit finden, dass ihre Stellen um 30% gekürzt werden etc.

Insofern habe ich es eigentlich ganz gut getroffen. Unterm Strich ist es jedoch so, dass ich vermutlich die einzige Betroffene in der Firma bin, die sagen kann: Naja, das pack ich schon.

Hintergrund: Am Montag abend, kurz vor sechs, ging eine Mail der Geschäftsleitung bei uns ein, dass wir ab sofort für einen Monat 40% Mehrarbeit leisten müssen. Dies sei eine Arbeitsanweisung und werde - bei erreichen der 40% - entsprechend höher vergütet. Abgesegnet vom Betriebsrat, hieb- und stichfest.

Natürlich klingt das erstmal gar nicht schlecht, mehr Geld vor Weihnachten etc.

Ärgerlich ist nur, dass alle Abteilungen das abarbeiten müssen, was in einer Abteilung aufgelaufen ist, das heißt, wir alle bekommen eine kurze Einarbeitung und dann gehts los. Dass das eh schon die Abteilung ist, der die geringste Sorgfalt unterstellt wird, wird sich dadurch wohl kaum verbessern.

Ich arbeite derzeit 25 Wochenstunden in dieser Firma. Das heißt, dass ich jetzt auf etwas über 35 Wochenstunden kommen muss. Netto. Zuzüglich Pausen etc. also knapp 40 Stunden. So schnell hat man einen Vollzeitjob.

Andere, die jetzt schon auf 40 Stunden sind, müssen 4 wochen lang 56 Nettostunden hinlegen, also mindestens 62 Bruttostunden (und das auch nur, wenn sie Nichtraucher sind, die Raucher können wohl eher mit 66 Bruttostunden rechnen). Das sind mal eben sechs Tage à 11 Stunden in der Firma. Vier Wochen, in denen außer Arbeiten, Essen, Fahrtzeit und Schlafen nichts mehr geht.

Beziehungen? Kann man noch irgendwie halten.
Haustiere? Katzen beschäftigen sich notfalls allein, Hunde brauchen eine Dogsitter.
Kinder? Tja, hier beginnt das Problem. Viele von uns haben Kinder, manche sind alleinerziehend oder haben Partner, die aufgrund von Ausbildung, Studium oder Job ebenfalls kaum zuhause sind. Das Geld, das man mehr verdient, geht in solchen Fällen vermutlich komplett für die Kinderbetreuung drauf.

Ob es das wert war, sehen wir in vier Wochen. Wenn dann die Abteilung, die wir unterstützen, dauerhaft einen aktuellen Arbeitsstand auch ohne unsere Unterstützung halten kann, hat es zumindest firmenintern etwas gebracht. da ich daran aber nicht glaube, stelle ich mich schon mal drauf ein, alle paar Wochen einen solchen Marathon erledigen zu müssen.

Ob ich nun freiwillig auf 30 oder gar 35 Stunden normaler Arbeitszeit hochgehe, kann ich auch nicht sagen - 56 Stunden packe ich nicht. Klingt arrogant, ist aber nicht so gemeint. 56 Stunden an diesem Arbeitsplatz könnten alles, was ich psychisch in diesem Jahr erreicht habe, wieder zunichte machen. Und massive Winterdepresionen auslösen.

No thanks.

Montag, November 13, 2006

Hemmoor #2

Eigentlich sollte ich gestern gemütlich am Kieler Leuchtturm das Wrack der Brake erkunden, leider wurde der Tauchgang wegen zu viel Seegangs abgesagt. Ich muss noch sehr müde und beeinflussbar gewesen sein, als Yorck fragte, ob ich heute mit nach Hemmoor fahre. Ich hab nämlich nach kurzem Überlegen, ob ich es rechtzeitig zum Essen und Gruseln in die Villa Fernsicht schaffe, zugestimmt.

In Kiel hat es geregnet, unterwegs auch, in Hemmoor schien die Sonne, als wir ankamen. Ab zum Einstieg drei, Umziehen, Hagelschauer aussitzen, rein ins Vergnügen. Ich hatte einen anderen Trockenanzug als beim letzten Mal (andere Größe), die Halsmanschette saß enger und zusätzlich hatte ich noch das hübsche blaube Würgeband drum. Und sechs Kilo Blei.

Der erste TG ging zum Rüttler runter, allerdings nicht ganz auf 30m, sondern zunächst zum LKW auf 20m und dann bis auf 27m runter zum unteren Einstieg in den Trichter. Der Abstieg war angenehm langsam und mein Trocki dicht, hurra! So konnte ich wunderbar damit tarieren und habe heute zum ersten Mal seit Ewigkeiten wieder den perfekten Schwebezustand erreicht.

Die Sicht war toll, der TG durch den Trichter ein Erlebnis (welches ich ja letztesmal aus Panikgründen ausgelassen hatte) und die Schwärme von Regenbogenforellen, die wir sahen, waren ein wunderbares Bonbon nebenher.

Zwischendrin warm einmummeln, lauwarmen Tee trinken (merke: Auch Stahlkannen können kaputtgehen), kurz den zweiten Tauchplatz besichtigen und dann wieder in den Trocki zwängen und rein ins Vergnügen. Diesmal gab es für mich Nitrox, womit ich jetzt meine 5 TG für den AOWD zusammen habe und demnächst mal den Papierkram fürs Brevet erledige.

Wir sind runter zum Flugzeug, was ziemlich genial ist. Ein alter Segelflieger, der auf ca. 18m aufgehängt ist und quasi frei schwebt. Hier von hier aus dann weiter an der Abbruchkante entlang, zur Straße und von dort mit Nils gemeinsam zurück, weil wir beide wenig Luft hatten. Der Rest kam aber kurz nach uns raus, so viel haben wir nicht verpasst.

Aufgrund der Tatsache, dass mein Anzug hielt, war ich trocken und warm und einfach sehr, sehr entspannt, als ich wieder rauskam.

Solche Tauchgänge, auch wenn der November etwas frisch ist, sind eine wunderbare Erinnerung, wieso ich so unglaublich gerne tauche. Nicht, weil Panik in 30m so toll ist, sondern weil Entspannung in 20m einfach wunderbar ist. ;-)

Wer weiß, vielleicht bin ich in zwei Jahren ja doch Tauchlehrerin. Lust hätte ich schon, fragt sich nur, was Geld und Zeit dazu sagen.

Freitag, November 03, 2006

Novemberschreiben?

Da bin ich. Übermüdet, mit den ersten 6.819 Wörtern in der Tasche und einem sehr lustigen Maildialog hinter mir, den ich euch nicht vorenthalten will. Vielleicht hat ja noch jemand Lust, den Damen und Herren ein paar Fragen zu stellen.

Den NaNoWriMo gibt es seit 1999, gegründet wurde er von Chris Baty in Californien. Seit 2000 findet er jährlich im November statt. November ist NaNo-Monat.

Nun gibt es seit kurzem ein Projekt "Novemberschreiben" in der Schweiz. Die Sätze, die dort zur Werbung genommen werden, klingen fast genauso wie die auf der NaNo-Seite, nur halt auf Deutsch. Zufall? Aber warum dann auch exakt 50.000 Wörter in 30 Tagen, warum auch im November? Und warum nicht der leisteste Hinweis auf deren Seite oder in den Foren? Und warum soll ich fürs Novemberschreiben teure Kurse in Anspruch nehmen, wenn ich die Motivation beim Nano kostenlos haben kann?

All diese Fragen habe ich mir gestellt. Also hab ich mich im Forum angemeldet und folgendes gepostet (Thread-Titel war "NaNoWriMo"):

Ich bin doch etwas erstaunt, dieses Forum zu finden, gibt es doch seit 1999 das weltweite Projekt NaNoWriMo, welches sich großer Beliebtheit erfreut und nach den gleichen Regeln spielt wie das Novemberschreiben.

Meine Frage: Warum muss es das doppelt geben? Und wieso braucht man kostenpflichtige Seminare? Und warum findet man hier nichts über den NaNoWriMo, der doch so offensichtlich Pate stand?

Nun ja, das erste ist ja jedem selber überlassen, aber ein Hinweis darauf, dass man dieses Projekt an das des Herrn Chris Baty aus California, USA, angelehnt hat, wäre doch schön! :)

Herzliche Grüße
chaosqueen


als ich mich einen Tag später wieder einloggen wollte, bekam ich folgende Anzeige:

Du wurdest von diesem Forum verbannt.
Kontaktiere den Administrator, um mehr Informationen zu erhalten.


Interessant. Da hab ich wohl einen wunden Punkt getroffen. Also hab ich geschaut, wie ich den Administrator kontaktieren kann, festgestellt, dass deren Forum kein Impressum hat und mich an deren allgemeine Kontaktadresse gewandt.

Folgende Mail habe ich verschickt:

Sehr geehrte Damen und Herren,

mit Erstaunen las ich eben folgende Nachricht, als ich versuchte, mich in Ihrem Forum erneut einzuloggen:

"Du wurdest von diesem Forum verbannt.
Kontaktiere den Administrator, um mehr Informationen zu erhalten."

Da ich leider anscheinend keine Möglichkeit habe, dies direkt auf der Startseite des Forums zu tun, kontaktiere ich Sie nun per E-Mail mit der bitte, um Aufklärung, gegen welche Regel ich verstoßen habe.

Mit freundlichen Grüßen
XXX (chaosqueen)


Die Antwort kam recht rasch, ich hab sie heute morgen dann gelesen:

Guten Abend Frau XXX
Vielen Dank für Ihr E-Mail.
Wie bereits im nanowrimo-Forum erwähnt, haben die Organisatoren des Novemberschreibens direkt mit Chris Baty Kontakt aufgenommen.
Chris Baty hat uns zurückgeschrieben:
"..möchte ich betonen, dass ich es wunderbar finde, dass du eine Roman-in-einem-Monat-Veranstaltung leitest. In den sieben Jahren, seit ich mit NaNoWriMo zu tun habe, sehe ich immer wieder, wie ein fester Termin und eine unterstützende Gemeinschaft wahre Wunder für Autoren bewirken können. Ich bin sicher, dass das für dich auch der Fall sein wird.."
Wir vom Novemberschreiben sind in bestem Einvernehmen mit Chris Baty und verstehen die Aufruhr nicht. Nehmen Sie doch bitte direkt mit ihm Kontakt auf.
Freundliche Grüsse
Frau YYY


Nun ja, man kann ja mal aus lauter Müdigkeit und wegen der vielen Anfragen die eigentliche Frage übersehen. Also hab ich noch eine Mail geschrieben:

Liebe Frau YYY,

vielen Dank für Ihre schnelle Antwort!

Nur verstehe ich noch immer nicht, warum ich aus ihrem Forum verbannt wurde. Weniger denn je zuvor.

Warum wird der NaNoWriMo bei Ihnen nirgendwo erwähnt und warum wird man aus dem Forum verbannt, wenn man danach fragt?

Das kommt mir nach wie vor suspekt vor. Sie haben Zugriff auf unser Forum und können lesen, worüber diskutiert wird. Dass ihr Forum und Ihre Veranstaltung mit kommentarlosem Löschen von Usern nicht an Popularität gewinnt, sollte Ihnen doch klar sein.

Eine Begründung meiner Löschung fehlt mir nach wie vor und würde mich nach wie vor interessieren.

Chris Baty wird mir die Frage wohl nicht beantworten können, auch wenn Sie mir empfehlen, direkt mit Ihnen Kontakt aufzunehmen.

Freundliche Grüße
XXX


Und dann kam dies:

Liebe Frau XXX
Bei uns kann auch jeder im Forum lesen, worüber diskutiert wird. Nachdem uns Jassanja nahegelegt hat, wir sollen nanowrimo nicht im gleichen Atemzug wie Novemberschreiben erwähnen, halten wir uns strikte daran. Wir wollen keinen Aerger.
Das hier ist eine Angelegenheit zwischen Chris Baty und Novemberschreiben. Und diese wurde geregelt.
Freundlichst - Frau YYY


Mal abgesehen davon, dass Jassanja darum gebeten hatte, dass es doch nett gewesen wäre, Chris Baty erst darauf hinzuweisen, dass man ein vergleichbares Projekt plant, bevor man es heimlich laufen lässt und dann nicht mal aufs Original verweist, war das noch immer nicht die Antwort auf meine Frage. So richtig ernst genommen fühlte ich mich nicht mehr. Also noch mal, eventuell ist man in der Schweiz etwas langsamer, ist ja auch noch immer früh am Morgen:

Liebe Frau YYY,

langsam glaube ich, Sie wollen mich absichtlich missverstehen.

Ich habe in Ihrem forum gefragt, wieso es keinen hinweis auf den NaNoWriMo gibt.

Ihre Reaktion war, meinen Account zu löschen.

Das nenne ich weder Meinungsfreiheit noch Recht zum Lesen.

DAFÜR möchte ich noch immer eine Erklärung. Ich habe weder gehetzt noch mich sonst irgendwie ungebührlich verhalten, sondern einfach eine Frage gestellt. Wenn das ein Grund ist, mich von ihrem Forum zu verweisen, fühle ich mich in meiner Meinungsfreiheit arg eingeschränkt.

Und Jassanja sagt etwas anderes - laut Chris Baty sollte klargestellt werden, dass es sich um ein Konkurrenzprodukt handelt. Dass NaNo nirgends erwähnt wird, war nicht das Ziel der Nachfrage.

Verwunderte Grüße
XXX


Es war wohl zu erwarten, dort wird halt ein Angriff gesehen, wo keiner ist (oder zumindest keiner geplant war) und sofort geschossen, bevor man nach Freund oder Feind fragt, ist ja auch einfacher (man beachte nebenher, dass ich in meiner ersten Mail NaNo mit keiner Silbe erwähnt habe, sie wusste also sehr genau, dass ich wegen meiner Anfrage zum NaNo gelöscht wurde und schafft es nicht, dies einzugestehen):

Liebe Frau XXX
Glauben Sie mir, wir hätten es uns auch anders gewünscht. Wir wollen keinen Aerger und dabei bleibt es. Sie können sich an Chris Baty wenden und er wendet sich dann an uns. Damit ist für uns das Thema erledigt. Wir verhandeln nur mit ihm direkt.
Alles Gute - Frau YYY
PS: Sie haben meine Version gehört und die von Jassanja. Es bleibt Ihnen übelassen, was Sie glauben wollen.


*seufz*

eines ist klar, von Menschen, die weder denken noch lesen können, würde ich mir nicht das Schreiben beibringen lassen. Und schon gar nicht gegen Geld.

Meine nicht mehr freundliche Antwort:

Noch mal zum Mitlesen:

ICH WURDE FÜR IHR FORUM GESPERRT, DAS HAT NICHT CHRIS BATY ZU VERANTWORTEN SONDERN IHR ADMINISTRATOR UND DAHER WILL ICH VON IHNEN EINE AANTWORT!!!

HERRGOTTNOCHMAL, BISHER DACHTE ICH, AUCH IN DER SCHWEIZ WÜRDE MAN DEUTSCH VERSTEHEN.


So, und nun gehe ich duschen und dann frage ich mal Chris Baty, wieso ich vom Novemberschreiben gelöscht wurde. Bin mal gespannt, ob er sich mit dem Kindergarten auseinandersetzen will.