Zwischendrin war ein bisschen Pause, aber nun waren wir wieder im Wasser, juhu! :-) Zu fünf diesmal, hauptsächlich zum Skills üben, aber auch zum Gucken. Ich muss den Griff meiner Lampe noch etwas fester schrauben, das wackelt mir zu sehr.
Wir sind in Strande rein, ein Stück raus und haben dann in ca. 2m Tiefe über dem Grund gehangen und wer mochte hat - einer nach dem anderen - den Valve Drill geübt. Da ich vorher keinen Plan hatte und unter Wasser nur die Hälfte der Reihenfolge mitbekommen hab, hab ich mich ausschließlich mit meiner Tarierung beschäftigt, was teilweise auch schon lustig war. Zugeguckt hab ich natürlich und es mir hinterher erklären lassen.
Was vorher schon klar war: Es geht darum, alle seine Ventile nacheinander ab- und wieder aufzudrehen. Dabei muss man dann halt mal den Automaten wechseln, weil man sich ja die Luft vom Hauptautomaten zudreht. Inzwischen hab ich in der Theorie die korrekte Reihenfolge und den Sinn dahinter verstanden, mal sehen, ob ich es beim nächsten TG hinbekomme.
Das Wasser hatte 7°C und nach einer Dreiviertelstunde waren nicht nur die Hände der anderen kalt, sondern auch meine, trotz Trockihandschuhen. Aber noch immer wesentlich entspannter als im letzten Frühjahr mit Neoprenhandschuhen!
Zu sehen war auch einiges, haufenweise Mini-Seesterne in bunten Farben, tolle bunte Seeanemonen und die eine oder andere aufgeschreckte Grundel und Scholle. Schee wars und ich freu mich mehr und mehr auf Gozo - noch vier Wochen, dann gehts los!
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Mittwoch, April 18, 2012
Mittwoch, März 28, 2012
TG #2, 2012
Juhu, schon wieder Wasser! :)
Da mein Termin gestern netterweise vorgezogen wurde, konnte ich mich abends Stefan und Stina anschließen und mit ihnen in Strande ins Wasser hopsen.
Der Plan war zwar eigentlich, ein paar Skills zu üben und dann noch ein Stückchen zu tauchen, je nachdem, wie kalt die Hände bis dahin sind (nicht alle haben Trockenhandschuhe), allerdings kamen wir nur bis zu den Skills, da Stefans erste Stufe plötzlich heftig abzublasen begann, als er versuchte, sein Ventil zuzudrehen.
Sein Angebot, dass er alleine raus geht und wir weiter tauchen, haben wir abgelehnt - alle oder keiner!
Trotzdem waren es schöne 15 Minuten unter Wasser und ich habe meine neue Tanklampe zum ersten Mal getestet. Eigentlich war es für den Einsatz einer Lampe noch viel zu hell, aber ich konnte dann doch meinen Lampenkegel erkennen und den einen oder anderen Seestern beleuchten. Ganz schön lila, die Jungs!
Der Plan ist, dass wir ab sofort immer dienstags Skills üben. Stefan will im Herbst seinen Tech-Schein machen und mir kann es definitiv nicht schaden, Tarierung, Handling des Equipments, Rückwärstauchen etc. zu üben. Was dann unterm Strich bedeutet, dass der feste Termin für geführte Tauchgänge in diesem Jahr auf den Donnerstag fällt und ich zwei feste Tauchtermine in der Woche habe. :-)
Da mein Termin gestern netterweise vorgezogen wurde, konnte ich mich abends Stefan und Stina anschließen und mit ihnen in Strande ins Wasser hopsen.
Der Plan war zwar eigentlich, ein paar Skills zu üben und dann noch ein Stückchen zu tauchen, je nachdem, wie kalt die Hände bis dahin sind (nicht alle haben Trockenhandschuhe), allerdings kamen wir nur bis zu den Skills, da Stefans erste Stufe plötzlich heftig abzublasen begann, als er versuchte, sein Ventil zuzudrehen.
Sein Angebot, dass er alleine raus geht und wir weiter tauchen, haben wir abgelehnt - alle oder keiner!
Trotzdem waren es schöne 15 Minuten unter Wasser und ich habe meine neue Tanklampe zum ersten Mal getestet. Eigentlich war es für den Einsatz einer Lampe noch viel zu hell, aber ich konnte dann doch meinen Lampenkegel erkennen und den einen oder anderen Seestern beleuchten. Ganz schön lila, die Jungs!
Der Plan ist, dass wir ab sofort immer dienstags Skills üben. Stefan will im Herbst seinen Tech-Schein machen und mir kann es definitiv nicht schaden, Tarierung, Handling des Equipments, Rückwärstauchen etc. zu üben. Was dann unterm Strich bedeutet, dass der feste Termin für geführte Tauchgänge in diesem Jahr auf den Donnerstag fällt und ich zwei feste Tauchtermine in der Woche habe. :-)
Montag, September 06, 2010
TG # 26 - 33, 2010
Hoppla, da hab ich ja ein bisschen was nachzuholen!
TG # 26 in diesem Jahr war das erfolgreiche Heben des Caches in Strande. Zu fünft (Jessi, Marcus, Doreen, Daniel und ich) sind in Reihe getaucht und haben vorschriftsmäßig alles gefunden: Paddel, Teewagen, Stuhl, Anker und schließlich die Kabeltrommel, die etwas größer ist, als ich erwartet hatte.
Hier ein Beweisfoto:
TG # 27 war ein geführter TG mit Jessi und Bettina am Leuchtturm Friedrichsort. Extrem flach, aber sehr schön über den Seegraswiesen!
TG # 28 (Surendorf) war ebenfalls ein geführter TG mit vier Tauchern, Jessi und mir. Leider zu spät begriffen, dass eine Anfängerin dabe ist, deren Tauchpartner zwar viele TG hat, aber leider keine allzu große Umsicht. Fazit: Sie war permanent mit ihrer Unterbleiung beschäftigt, er hat alles aufgewirbelt und Jessi und ich haben den Fehler gemacht, gemeinsam vorne zu tauchen, so dass wir zu wenig mitbekommen haben, außerdem waren wir uns uneinig über den Kurs.
Ab sofort wieder ein Guide vorne und einer hinten!
TG # 29 (Strande) war auch ein geführter TG, leider ohne Jessi, dafür mit vier Tauchern, von denen der jüngste immerhin gut 20 TG hatte, Bettina inzwischen einiges an ERfahrung hat, da sie regelmäßig mit uns tauchen geht, und von den verbliebenen immerhin eine sogar schon AOWD ist, da sie beide Kurse direkt nacheinander gemacht hat.
TG sehr entspannt, gute Sicht, extrem viele Fische, alles prima!
TG # 30 (mal wieder Strande): Wieder super Sicht, wieder bekannte Taucher, wieder ein entspannter TG!
TG # 31 (Strande, ach nee): Schnuppertauchgang mit einem jungen Pärchen. Sie sehr entspannt, er nach kurzen Anfangsschwierigkeiten auch --> schöner Tauchgang, beide zufrieden.
TG # 32: Noch ein Schnuppertauchgang, diesmal an der Lindenauwerft mit Vater und Sohn (12). Beide sehr entspannt, allerdings haben sie alles angefasst, was da war. Hab dann mal auf Feuerquallen und Petermännchen hingewiesen. ;o) Mal schauen, ob wir die beiden in einem Kurs wiedersehen ...
TG # 33: Strande mit Jessi und zwei Scootern. Das macht definitiv Laune, allerdings sieht man nicht mehr viel von seiner Umgebung. Fazit: Entweder gehe ich tauchen, oder scootern, Letzteres dann aber eher an Orten, an denen eh nix Aufregendes zu sehen ist oder als Hilfsmittel für entfernte Tauchplätze oder große Wracks.
TG # 26 in diesem Jahr war das erfolgreiche Heben des Caches in Strande. Zu fünft (Jessi, Marcus, Doreen, Daniel und ich) sind in Reihe getaucht und haben vorschriftsmäßig alles gefunden: Paddel, Teewagen, Stuhl, Anker und schließlich die Kabeltrommel, die etwas größer ist, als ich erwartet hatte.
Hier ein Beweisfoto:
TG # 27 war ein geführter TG mit Jessi und Bettina am Leuchtturm Friedrichsort. Extrem flach, aber sehr schön über den Seegraswiesen!
TG # 28 (Surendorf) war ebenfalls ein geführter TG mit vier Tauchern, Jessi und mir. Leider zu spät begriffen, dass eine Anfängerin dabe ist, deren Tauchpartner zwar viele TG hat, aber leider keine allzu große Umsicht. Fazit: Sie war permanent mit ihrer Unterbleiung beschäftigt, er hat alles aufgewirbelt und Jessi und ich haben den Fehler gemacht, gemeinsam vorne zu tauchen, so dass wir zu wenig mitbekommen haben, außerdem waren wir uns uneinig über den Kurs.
Ab sofort wieder ein Guide vorne und einer hinten!
TG # 29 (Strande) war auch ein geführter TG, leider ohne Jessi, dafür mit vier Tauchern, von denen der jüngste immerhin gut 20 TG hatte, Bettina inzwischen einiges an ERfahrung hat, da sie regelmäßig mit uns tauchen geht, und von den verbliebenen immerhin eine sogar schon AOWD ist, da sie beide Kurse direkt nacheinander gemacht hat.
TG sehr entspannt, gute Sicht, extrem viele Fische, alles prima!
TG # 30 (mal wieder Strande): Wieder super Sicht, wieder bekannte Taucher, wieder ein entspannter TG!
TG # 31 (Strande, ach nee): Schnuppertauchgang mit einem jungen Pärchen. Sie sehr entspannt, er nach kurzen Anfangsschwierigkeiten auch --> schöner Tauchgang, beide zufrieden.
TG # 32: Noch ein Schnuppertauchgang, diesmal an der Lindenauwerft mit Vater und Sohn (12). Beide sehr entspannt, allerdings haben sie alles angefasst, was da war. Hab dann mal auf Feuerquallen und Petermännchen hingewiesen. ;o) Mal schauen, ob wir die beiden in einem Kurs wiedersehen ...
TG # 33: Strande mit Jessi und zwei Scootern. Das macht definitiv Laune, allerdings sieht man nicht mehr viel von seiner Umgebung. Fazit: Entweder gehe ich tauchen, oder scootern, Letzteres dann aber eher an Orten, an denen eh nix Aufregendes zu sehen ist oder als Hilfsmittel für entfernte Tauchplätze oder große Wracks.
Donnerstag, Juli 15, 2010
TG #17 und #18 2010
Am Sonntag hatte ich einen perfekten Tag auf der Wiking.
Um 4.30h aufgestanden, um 5.00h Jessi abgeholt, zum BDC, alles in den Bus geladen und ab nach Kappeln.
Um 6.40h bei wunderbarem Sonnenschein und milden Temperaturen abgelegt, die Schlei runter bis zur Mündung. Ab hier ordentlich Seegang, weiterhin wunderbarer Sonnenschein.
Um 9.00h die ersten zu Wasser gelassen, nach und nach folgten weitere Grüppchen. Weil ich erstmal seekrank war und Jessi schwindelig, sind wir erst nach dem Mittagessen abgetaucht und haben einen langen Tauchgang von 73min gemacht. Schlechte Sicht, trotzdem ein wunderbar entspannter Tauchgang, auch wenn meine Lampe nach 30min meinte, den Geist aufgeben zu müssen.
Auf dem Rückweg gab es dann ein paar unfreiwillige Stopps, weil das Kühlwasser überhitzt war, dafür haben wir mindestens acht Schweinswale gesehen, die in sichtbarer Entfernung gespielt haben. Was für ein Schauspiel!
Lustig war es auch, aufzutauchen und zwei angerödelte Taucher mit einem Eis in der Hand an der Oberfläche vorzufinden, ähnlich spaßig war es, im Trocki kurz über Bord zu hopsen, um abzukühlen.
Ja, wirklich ein perfekter Tag!
Dienstag war wieder der übliche geführte TG, bei dem Jessi dieses Mal nicht dabei war, dafür hatte ich drei mehr oder weniger geübte Taucher um mich herum, von denen einer haufenweise Spürche klopfte, ein weiterer sein Equipment vor dem TG nicht geprüft hat und erstmal alles neu einstellen musste, weil das Zeug frisch aus der Revision kam, dafür hat er dann waagerechtes Freeclimbing unter Wasser erfunden, und der dritte war einfach entspannt.
WTD71 in Eckernförde war wie immer schön, auch wenn das Wasser schweinekalt war und die Sicht mäßig. Mal schauen, wohin wir nächsten Dienstag gehen!
Um 4.30h aufgestanden, um 5.00h Jessi abgeholt, zum BDC, alles in den Bus geladen und ab nach Kappeln.
Um 6.40h bei wunderbarem Sonnenschein und milden Temperaturen abgelegt, die Schlei runter bis zur Mündung. Ab hier ordentlich Seegang, weiterhin wunderbarer Sonnenschein.
Um 9.00h die ersten zu Wasser gelassen, nach und nach folgten weitere Grüppchen. Weil ich erstmal seekrank war und Jessi schwindelig, sind wir erst nach dem Mittagessen abgetaucht und haben einen langen Tauchgang von 73min gemacht. Schlechte Sicht, trotzdem ein wunderbar entspannter Tauchgang, auch wenn meine Lampe nach 30min meinte, den Geist aufgeben zu müssen.
Auf dem Rückweg gab es dann ein paar unfreiwillige Stopps, weil das Kühlwasser überhitzt war, dafür haben wir mindestens acht Schweinswale gesehen, die in sichtbarer Entfernung gespielt haben. Was für ein Schauspiel!
Lustig war es auch, aufzutauchen und zwei angerödelte Taucher mit einem Eis in der Hand an der Oberfläche vorzufinden, ähnlich spaßig war es, im Trocki kurz über Bord zu hopsen, um abzukühlen.
Ja, wirklich ein perfekter Tag!
Dienstag war wieder der übliche geführte TG, bei dem Jessi dieses Mal nicht dabei war, dafür hatte ich drei mehr oder weniger geübte Taucher um mich herum, von denen einer haufenweise Spürche klopfte, ein weiterer sein Equipment vor dem TG nicht geprüft hat und erstmal alles neu einstellen musste, weil das Zeug frisch aus der Revision kam, dafür hat er dann waagerechtes Freeclimbing unter Wasser erfunden, und der dritte war einfach entspannt.
WTD71 in Eckernförde war wie immer schön, auch wenn das Wasser schweinekalt war und die Sicht mäßig. Mal schauen, wohin wir nächsten Dienstag gehen!
Montag, Juni 28, 2010
TG #16, 2010
Heute war ich schon wieder im Wasser - bald hab ich Schwimmhäute! ;o)
Hatte zwei Schnuppertaucher, die aber immerhin schon mal den Discover Scuba Diver im Schwimmbad gemacht haben und daher einiges schon kannten.
Die Sicht in Strande war mäßig, aber erträglich, teilweise gut 2 Meter, meistens ca einer. Die beiden haben sich nach anfänglichen Tarierungsschwierigkeiten gut angestellt und wir sind gut 30 Minuten durch die Seegraswiesen getaucht und haben die üblichen Verdächtigen angeschaut, unter anderem eine Aalmutter, die sich fix davon machte.
Nun ist erstmal Pause, denn morgen geht es nach Schweden, juhu! :o)
Hatte zwei Schnuppertaucher, die aber immerhin schon mal den Discover Scuba Diver im Schwimmbad gemacht haben und daher einiges schon kannten.
Die Sicht in Strande war mäßig, aber erträglich, teilweise gut 2 Meter, meistens ca einer. Die beiden haben sich nach anfänglichen Tarierungsschwierigkeiten gut angestellt und wir sind gut 30 Minuten durch die Seegraswiesen getaucht und haben die üblichen Verdächtigen angeschaut, unter anderem eine Aalmutter, die sich fix davon machte.
Nun ist erstmal Pause, denn morgen geht es nach Schweden, juhu! :o)
Sonntag, Juni 27, 2010
TG #15, 2010
Dieses Jahr scheint ein gutes Tauchjahr zu werden.
Heute (okay, Samstag, ist also schon gestern) war ich mit Doreen und Daniel in Eckernförde. Der Tauchplatz scheint mit kleinen Pannen gespickt zu sein, denn erst platzte ein Hochdruckschlauch an Daniels Equipment, der uns netterweise von einer Gruppe Tauchern, die gerade aus dem Wasser kamen, geliehen wurde (also, ein funktionierender samt Finimeter), dann blies Doreens Fini fleißig ab, konnte aber mit ein paar Umdrehungen wieder zusammengefügt werden.
Dieses Mal haben wir WTD71 auch gefunden und sind nett um die Trümmer herumgetaucht. Bei ca. 5 Metern Sicht war das wirklich ein schöner Tauchgang, und die Trümmer sind wunderschön bewachsen. Heute waren auch ein paar Fische unterwegs, unter anderem habe ich eine Aalmutter gesehen und mal wieder meinen Freund mit dem Punkt an der Flosse, den ich noch immer nicht identifiziert habe.
Mit 55 Minuten einer der längsten Tauchgänge in diesem Jahr, der sich rundum gelohnt hat!
Heute (okay, Samstag, ist also schon gestern) war ich mit Doreen und Daniel in Eckernförde. Der Tauchplatz scheint mit kleinen Pannen gespickt zu sein, denn erst platzte ein Hochdruckschlauch an Daniels Equipment, der uns netterweise von einer Gruppe Tauchern, die gerade aus dem Wasser kamen, geliehen wurde (also, ein funktionierender samt Finimeter), dann blies Doreens Fini fleißig ab, konnte aber mit ein paar Umdrehungen wieder zusammengefügt werden.
Dieses Mal haben wir WTD71 auch gefunden und sind nett um die Trümmer herumgetaucht. Bei ca. 5 Metern Sicht war das wirklich ein schöner Tauchgang, und die Trümmer sind wunderschön bewachsen. Heute waren auch ein paar Fische unterwegs, unter anderem habe ich eine Aalmutter gesehen und mal wieder meinen Freund mit dem Punkt an der Flosse, den ich noch immer nicht identifiziert habe.
Mit 55 Minuten einer der längsten Tauchgänge in diesem Jahr, der sich rundum gelohnt hat!
Samstag, Juni 26, 2010
TG #13 und #14, 2010
Tauchgang Nummer 13 war mal was anderes: Über die Tauchschule kam ein Auftrag rein, ein Segelboot von unten zu putzen. 30 Minuten unter Wasser, mit einem Schwamm einen dünnen Algenfilm und mit dem Fingernagel zwei Seepocken entfernt, und dafür gab es dann auch noch eine Aufwandsentschädigung.
Hat Spaß gemacht, war aber erstaunlich anstrengend, obwohl ich maximal auf 2,2m abgetaucht bin - ohne festen Halt kopfüber zu tauchen und dabei die Arme in kreisenden Bewegungen über einen Bootsrumpf gleiten zu lassen, ist tatsächlich Sport! ;o)
Nummer 14 war unser üblicher Dienstagstermin, wobei wir aufgrund der Kieler Woche nach Eckernförde ausgewichen sind. Zu viert rein, leider konnte Jessi aufgrund von Krämpfen nicht mit abtauchen, so dass ich mit zwei relativen Anfängern gemeinsam getaucht bin. Es war trotz aller Widrigkeiten ein wunderschöner Tauchgang (Widrigkeit 1: Meine Flasche hin zwar an der Füllstation, anscheinend war das Ventil aber nicht offen, so dass ich 85bar drauf hatte. Bei insgesamt 17l und einer geplanten Tiefe von maximal 5m habe ich mich entschlossen, trotzdem tauchen zu gehen und hatte am Ende noch 33bar. Widrigkeit 2: Jessis Krämpfe. Widrigkeit 3: Bettinas Trocki (geliehen) war nicht dicht).
Wir sind zwar nicht bis zum WTD71 gekommen, sondern vorher abgebogen, aber auch da lagen schon ein par Trümmer herum, die wunderschön bewachsen waren, so dass wir viel zu gucken hatten. Abgesehen von Seesternen war allerdings die Fauna recht schwach vertreten. Seltsam, denn in der Strander Bucht tummeln sich die Fische nur so!
Hat Spaß gemacht, war aber erstaunlich anstrengend, obwohl ich maximal auf 2,2m abgetaucht bin - ohne festen Halt kopfüber zu tauchen und dabei die Arme in kreisenden Bewegungen über einen Bootsrumpf gleiten zu lassen, ist tatsächlich Sport! ;o)
Nummer 14 war unser üblicher Dienstagstermin, wobei wir aufgrund der Kieler Woche nach Eckernförde ausgewichen sind. Zu viert rein, leider konnte Jessi aufgrund von Krämpfen nicht mit abtauchen, so dass ich mit zwei relativen Anfängern gemeinsam getaucht bin. Es war trotz aller Widrigkeiten ein wunderschöner Tauchgang (Widrigkeit 1: Meine Flasche hin zwar an der Füllstation, anscheinend war das Ventil aber nicht offen, so dass ich 85bar drauf hatte. Bei insgesamt 17l und einer geplanten Tiefe von maximal 5m habe ich mich entschlossen, trotzdem tauchen zu gehen und hatte am Ende noch 33bar. Widrigkeit 2: Jessis Krämpfe. Widrigkeit 3: Bettinas Trocki (geliehen) war nicht dicht).
Wir sind zwar nicht bis zum WTD71 gekommen, sondern vorher abgebogen, aber auch da lagen schon ein par Trümmer herum, die wunderschön bewachsen waren, so dass wir viel zu gucken hatten. Abgesehen von Seesternen war allerdings die Fauna recht schwach vertreten. Seltsam, denn in der Strander Bucht tummeln sich die Fische nur so!
Mittwoch, Juni 16, 2010
TG #12, 2010
Spontan-Tauchen! Statt Geocaching an Land versuchtes Geocachen unter Wasser. Mal wieder, letztes Jahr haben wir es auch versucht.
Tja, was soll ich sagen? Netter Tauchgang, leider hab ich an der entscheidenden Stelle einen Gedankenfehler gehabt und daher haben wir mal wieder den Cache nicht gefunden, aber es war mit Sicherheit nicht der letzte in diesem Jahr! :o)
Fotos folgen, wenn ich die Bilder aus Jessis Kamera habe.
Tja, was soll ich sagen? Netter Tauchgang, leider hab ich an der entscheidenden Stelle einen Gedankenfehler gehabt und daher haben wir mal wieder den Cache nicht gefunden, aber es war mit Sicherheit nicht der letzte in diesem Jahr! :o)
Fotos folgen, wenn ich die Bilder aus Jessis Kamera habe.
TG #10 & #11, 2010
Sonntag war ich ebenfalls mit Daniel und Doreen in Mönkeberg tauchen. Leider war die Sicht miserabel (ca 1 Meter), so dass wir weder die Reefballs noch die gesprengte Pier gefunden haben. Der Bewuchs ist in Mönkeberg auch mäßig, hier und da mal etwas "Salat" (ich geh ja schon gucken, wie diese Alge heißt!), ein, zwei Muscheln und Seesterne, ansonsten nur Sand. Aber immerhin kommt man hier locker auf 9,6m, und wenn man noch weiter raustaucht, sogar bis auf 14m. Wollten wir aber nicht mehr, da unten hatte das Wasser 11°C, das war dann doch recht frisch.
Gestern war ich zunächst mit einem OWD-Kurs ca 2,5 Stunden im Pool, was mal wieder total spannend war! Ich glaube, Tim hat wirklich alle Übungen mit den Mädels gemacht, die im Pool gemacht werden müssen, und sie waren echt geduldig. Von anfänglichen Erkenntnissen wie "ich hab meinen Körper so gar nicht unter Kontrolle" bis hin zum souveränen Ablegen des Equipments unter Wasser hat sich einiges getan, selbst die Tarierung war bei allen dreien am Ende ansehnlich!
Danach war ich dann noch mit Jessi und Bettina zu unserem dienstäglichen geführten Tauchgang unterwegs. Strande as usual, aber mit genialer Sicht und wirklich vielen Kleinstlebewesen. Es hat richtig, richtig Spaß gemacht und zeigt mal wieder, dass die Ostsee alles andere als langweilig ist. Schnecken, Garnelen, "Tausendfüßler" (ich hol das Buch ja schon), winzige Fische in großen Schwärmen, eine winzige Seenadel, einen Fisch mit Punkt (den ich gerade nicht in meinem Buch finde) und natürlich die üblichen Verdächtigen wie Krebse, Seesterne (wunderschönes Blau!), Miesmuscheln, Plattfische, Quallen.
Ja, das war toll und ein guter Abschluss für einen Tag im Wasser! Ich kann mir wirklich vorstellen, den ganzen Tag auf einer Tauchbasis zu arbeiten, aber Seife und Tauchen geht nun mal nicht beides in Vollzeit.
Gestern war ich zunächst mit einem OWD-Kurs ca 2,5 Stunden im Pool, was mal wieder total spannend war! Ich glaube, Tim hat wirklich alle Übungen mit den Mädels gemacht, die im Pool gemacht werden müssen, und sie waren echt geduldig. Von anfänglichen Erkenntnissen wie "ich hab meinen Körper so gar nicht unter Kontrolle" bis hin zum souveränen Ablegen des Equipments unter Wasser hat sich einiges getan, selbst die Tarierung war bei allen dreien am Ende ansehnlich!
Danach war ich dann noch mit Jessi und Bettina zu unserem dienstäglichen geführten Tauchgang unterwegs. Strande as usual, aber mit genialer Sicht und wirklich vielen Kleinstlebewesen. Es hat richtig, richtig Spaß gemacht und zeigt mal wieder, dass die Ostsee alles andere als langweilig ist. Schnecken, Garnelen, "Tausendfüßler" (ich hol das Buch ja schon), winzige Fische in großen Schwärmen, eine winzige Seenadel, einen Fisch mit Punkt (den ich gerade nicht in meinem Buch finde) und natürlich die üblichen Verdächtigen wie Krebse, Seesterne (wunderschönes Blau!), Miesmuscheln, Plattfische, Quallen.
Ja, das war toll und ein guter Abschluss für einen Tag im Wasser! Ich kann mir wirklich vorstellen, den ganzen Tag auf einer Tauchbasis zu arbeiten, aber Seife und Tauchen geht nun mal nicht beides in Vollzeit.
Mittwoch, Juni 02, 2010
TG #7, 2010
Hurra, nach knapp drei Wochen Pause endlich wieder Wasser überm Kopf! :o)
Seit gestern gehen Jessi und ich jeden Dienstag tauchen. Gedacht als geführter Tauchgang für jeden, der mindestens ein OWD-Brevet besitzt und gerne ins Wasser möchte. Gestern hatte sich niemand angemeldet, also haben wir kurzerhand einen Schnuppertauchgang als Vorbereitung auf das Heben eines Geocaches durchgeführt. Der Schnuppertaucher ist - wie ich - ebenfalls Geocacher und möchte gern den Strande Dive-In heben.
Aufgrund der eher bescheidenen Sichtverhältnisse und der Tatsache, dass das für einen Anfänger ein eher anspruchsvoller TG ist, haben wir darauf verzichtet, sondern haben einfach erstmal die üblichen Übungen gemacht, die Neulinge so durchführen sollten. Nachdem das gut klappte, hat Jessi sich unseren Schützling geschnappt und ich die Boje, und wir sind ein bisschern herumgetaucht, letztendlich immerhin bis zur Mole und auch ein Stückchen daran entlang.
Spaß hat es gemacht trotz miserabler Sicht von durchschnittlich unter einem Meter. Und leider haben wir das Netz mit Bodenproben, welches einer der Forschungstaucher, die kurz vor uns im Wasser waren, verloren hatte, nicht finden können - welch Wunder, wenn man zwar weiß, wo es verloren wurde, hier aber ebenfalls nur etwa 1m Sicht hat und nicht abschätzen kann, wie weit es ggf. durch die Wellen fortgespült wurde.
Nächsten Dienstag haben wir definitiv einen geführten Tauchgang, mal schauen, was die Sicht dann macht.
Seit gestern gehen Jessi und ich jeden Dienstag tauchen. Gedacht als geführter Tauchgang für jeden, der mindestens ein OWD-Brevet besitzt und gerne ins Wasser möchte. Gestern hatte sich niemand angemeldet, also haben wir kurzerhand einen Schnuppertauchgang als Vorbereitung auf das Heben eines Geocaches durchgeführt. Der Schnuppertaucher ist - wie ich - ebenfalls Geocacher und möchte gern den Strande Dive-In heben.
Aufgrund der eher bescheidenen Sichtverhältnisse und der Tatsache, dass das für einen Anfänger ein eher anspruchsvoller TG ist, haben wir darauf verzichtet, sondern haben einfach erstmal die üblichen Übungen gemacht, die Neulinge so durchführen sollten. Nachdem das gut klappte, hat Jessi sich unseren Schützling geschnappt und ich die Boje, und wir sind ein bisschern herumgetaucht, letztendlich immerhin bis zur Mole und auch ein Stückchen daran entlang.
Spaß hat es gemacht trotz miserabler Sicht von durchschnittlich unter einem Meter. Und leider haben wir das Netz mit Bodenproben, welches einer der Forschungstaucher, die kurz vor uns im Wasser waren, verloren hatte, nicht finden können - welch Wunder, wenn man zwar weiß, wo es verloren wurde, hier aber ebenfalls nur etwa 1m Sicht hat und nicht abschätzen kann, wie weit es ggf. durch die Wellen fortgespült wurde.
Nächsten Dienstag haben wir definitiv einen geführten Tauchgang, mal schauen, was die Sicht dann macht.
Sonntag, August 17, 2008
Ostsee im August
Bin gestern endlich mal wieder abgetaucht, gemeinsam mit Doreen. Schön wars! Und leider hatte ich meine Kamera nicht mitgenommen, war ja klar, dass ich mich hinterher drüber ärgern werde ...
Wir waren in Strande, sind an der Oberfläche bis zum Beginn der Mole (Hafenbegrenzung Schilksee) geschwommen und dann abgetaucht. Der Wasserstand dürfte aufgrund der vielen Taucher leicht erhöht gewesen sein, an der Oberfläche waren reichlich Bojen zu sehen und unter Wasser war ein ziemlicher Verkehr.
Die Sicht war hervorragend: bis zu sechs Metern klare Sicht, schemenhafte Sicht teilweise noch weiter. Es gab einige Quallen und zum Glück nur eine kleine Feuerqualle auf dem Rückweg zu sehen, diverse Aalmuttern, einen Seeskorpion, der sich aufplusterte und nicht daran dachte, vor uns zu flüchten, unglaublich viele Jungfische, die in riesigen Schwärmen über den bewachsenen Felsen der Mole schwebten und mich wirklich an Ägypten erinnert haben durch ihre Fülle. Dann einen kleinen Plattfisch, der laut meinem Bestimmungsbuch eher ein Butt als eine Scholle war, wobei die Abbildungen meiner beiden Bücher stark unterschiedlich sind, Strandgrundeln und einige Fische, die ich leider auch im Nachhinein nicht bestimmen kann, darunter einer, der aussah wie ein Flötenfisch, evtl. war es ein Hornhecht. Ansonsten haben wir halt den ersten Flötenfisch der Ostsee gesichtet, ein gutes Zeichen dafür, dass wir bald Palmen und Korallenriffe hier haben werden! ;-)
Die Sonne schien so, dass unter Wasser viel Licht war, was uns sicherlich auch diese unglaubliche Fisch-Fülle beschert hat, denn wie Doreen so schön sagte: Die haben sich alle gesonnt! Ob sie nun braun werden oder sogar gar, kann ich nicht sagen, dafür waren wir nicht lange genug unter Wasser.
Alles in allem einer der schönsten Tauchgänge, die ich je in der Ostsee hatte, erträglich ohne Handschuhe und Haube mit 7mm Halbtrocken und einer Länge von 48min - meine Flasche war etwas "unterfüllt", entweder hab ich vergessen, sie nach einem Teil-TG wieder zu füllen, oder sie wurde zu wenig gefüllt, ich kann mich nicht erinnern. Da ich nur 100bar verbraucht habe und von vornherein wusste, dass wir maximal auf 7m Tiefe kommen, ich also lange Luft haben werde, hats mich nicht geärgert und gepasst hat es ja auch.
Nächstes Mal dann auch mit Bildern, versprochen!
Wir waren in Strande, sind an der Oberfläche bis zum Beginn der Mole (Hafenbegrenzung Schilksee) geschwommen und dann abgetaucht. Der Wasserstand dürfte aufgrund der vielen Taucher leicht erhöht gewesen sein, an der Oberfläche waren reichlich Bojen zu sehen und unter Wasser war ein ziemlicher Verkehr.
Die Sicht war hervorragend: bis zu sechs Metern klare Sicht, schemenhafte Sicht teilweise noch weiter. Es gab einige Quallen und zum Glück nur eine kleine Feuerqualle auf dem Rückweg zu sehen, diverse Aalmuttern, einen Seeskorpion, der sich aufplusterte und nicht daran dachte, vor uns zu flüchten, unglaublich viele Jungfische, die in riesigen Schwärmen über den bewachsenen Felsen der Mole schwebten und mich wirklich an Ägypten erinnert haben durch ihre Fülle. Dann einen kleinen Plattfisch, der laut meinem Bestimmungsbuch eher ein Butt als eine Scholle war, wobei die Abbildungen meiner beiden Bücher stark unterschiedlich sind, Strandgrundeln und einige Fische, die ich leider auch im Nachhinein nicht bestimmen kann, darunter einer, der aussah wie ein Flötenfisch, evtl. war es ein Hornhecht. Ansonsten haben wir halt den ersten Flötenfisch der Ostsee gesichtet, ein gutes Zeichen dafür, dass wir bald Palmen und Korallenriffe hier haben werden! ;-)
Die Sonne schien so, dass unter Wasser viel Licht war, was uns sicherlich auch diese unglaubliche Fisch-Fülle beschert hat, denn wie Doreen so schön sagte: Die haben sich alle gesonnt! Ob sie nun braun werden oder sogar gar, kann ich nicht sagen, dafür waren wir nicht lange genug unter Wasser.
Alles in allem einer der schönsten Tauchgänge, die ich je in der Ostsee hatte, erträglich ohne Handschuhe und Haube mit 7mm Halbtrocken und einer Länge von 48min - meine Flasche war etwas "unterfüllt", entweder hab ich vergessen, sie nach einem Teil-TG wieder zu füllen, oder sie wurde zu wenig gefüllt, ich kann mich nicht erinnern. Da ich nur 100bar verbraucht habe und von vornherein wusste, dass wir maximal auf 7m Tiefe kommen, ich also lange Luft haben werde, hats mich nicht geärgert und gepasst hat es ja auch.
Nächstes Mal dann auch mit Bildern, versprochen!
Samstag, November 17, 2007
Ostsee bei Nacht
Gestern Mittag pünktlich zum Feierabend rief die Tauchschule an, meine Lampe sei da.
Nachdem der freundliche ebay-Verkäufer sich vermutlich noch immer die Hände reibt, weil er den Schrott an mich losgeworden ist und ich zu blöd war, rechtzeitig Alarm zu schreien, habe ich mir in einem Anfall von "wenn ich dieses Jahr noch tauchen will, brauche ich Licht!" eine Lampe bestellt. Niegelnagelneu und ohne Macken, die schon in der Tauchschule sehr bewährte Metalsub. Klein, handlich, hell.
Gestern Nachmittag hab ich sie dann abgeholt und zuhause aufgeladen. Das ging erstaunlich fix, nach einer guten Stunde sagte das Ladelämpchen "börps" und leuchtete freundlich grün. Leuchtmittel eingebaut, Lampe zugeschraubt, Sachen gepackt.
Kurz vor acht kam Ralf an um mich abzuholen, und wir sind nach Surendorf gefahren. Leider war die unter Tauchern berühmt-berüchtigte Schrank unten, und da wir beide keine große Lust verspürten, all unsere Sachen ein paar hundert Meter weit zu schleppen, sind wir kurzentschlossen zu meinem Hausriff gefahren, nach Strande. Ralf war dort eh noch nie tauchen, also war es für ihn eine Premiere.
Es hat was, wenn man sich in / an einem VW-Bus umziehen kann anstatt neben einem winzigen Toyota. Trotzdem wollte ich wie üblich erstmal nicht aus meinen Klamotten raus. Ging dann aber. Rein in die Anzüge, zwischendurch einen Schluck Tee trinken, aufrödeln, checken, ob wir alles haben, ab zum Strand.
Die ersten Schritte waren warm, dann kam das kalte Wasser in die Schuhe. Brrr! Mein Anzug ist ja - vor allem mit der Eisweste drüber - recht gut isoliert und gegen Wassereinbrüche gewappnet, so dass es eine Weile dauerte, bis sich das Wasser den Weg durch zwei Reißverschlüsse bis zum Bauch gebahnt hatte. Dann war es erstmal eisig.
Wir sind bis zur Mole geschwommen und dort abgetaucht. An der Mole entlang im Zeitlupenverfahren, denn es gab jede Menge zu sehen. Diverse Fische, von denen ich leider längst nicht alle identizifieren kann (ich brauche dringend einen Fischfüherer!), Würfelquallen, Seesterne, Krebse, Muschelbänke, eine Seenelke. Von den Fischen konnte ich immerhin einen Aal und mehr als eine Aalmutter identifizieren, dann waren da noch welche, die sehr nach Steinfischen aussahen - aber gibt es die in der Ostsee? Ich weiß es nicht. Dazu noch ein paar gestreifte Fische und einer, der bunt schillerte und der Form nach eine Forelle war, aber das kann halt auch wieder nicht stimmen, ich war schließlich im Saltwasser.
Besonders hübsch ist auch der Bewuchs, der teilweise rot, teilweise grün ist. Gerade, wenn diese beiden Pflanzen nebeneinander wachsen, ergeben sich wunderhübsche Muster, die man nur im Schein der Lampe so gut wahrnimmt, auch bei Tage ohne Lampe fallen diese Farben aufgrund der Filterung durch das Wasser nicht so extrem auf.
Weil es so einen Spaß macht, sind wir auch in die Spundwand geschwommen, und ich kann mit Fug und Recht sagen: Ich habe Tarieren gelernt. Habe weder mit meinen Geräten noch mit meinen Flossen das Sediment aufgewirbelt, und auch hier konnten wir wieder beide die wunderbare Unterwasserwelt hautnah erleben.
Aus der Spundwand raus und noch ein Stück weiter die Mole entlang. Der Tauchgang war unglaublich entspannt, ich habe endlich mal wieder sehr wenig Luft verbraucht und mich einfach nur wohlgefühlt. Nach 35min wurde mir dann doch langsam kalt, so dass ich mich fürs Umdrehen entschieden habe.
Nach insgesamt 57min sind wir aufgetaucht, im Wasser waren wir weit über einer Stunde.
Es hat Spaß gemacht, das Wetter war perfekt und mit Ralf tauche ich sicherlich bald wieder. Nicht nur wegen des großen Autos und der freundlichen Tee-Spende, sondern auch, weil wir unter Wasser gut harmonieren, etwa die gleiche Geschwindigkeit haben und praktischerweise in entgegengesetzte Richtungen driften (ich habe einen Linksdrall, er einen nach rechts, also können wir gut nebeneinenader schwimmen und halten grob die Richtung).
8°C Wassertemperatur sind vielleicht nicht ideal, aber auszuhalten.
Und meine Lampe brennt und brennt und brennt. Hab sie brav zuhause im Waschbecken ausbrennen lassen, da hatte sie noch fast 30min auf höchster Stufe. Braves Lämpchen und mit Sicherheit eine gute Investition.
Vielleicht hätte ich doch noch in die Wanne fallen sollen, denn es dauerte doch eine Weile, bis mir warm genug war zum Einschlafen, aber das merke ich mir dann einfach fürs nächste Mal.
Nachdem der freundliche ebay-Verkäufer sich vermutlich noch immer die Hände reibt, weil er den Schrott an mich losgeworden ist und ich zu blöd war, rechtzeitig Alarm zu schreien, habe ich mir in einem Anfall von "wenn ich dieses Jahr noch tauchen will, brauche ich Licht!" eine Lampe bestellt. Niegelnagelneu und ohne Macken, die schon in der Tauchschule sehr bewährte Metalsub. Klein, handlich, hell.
Gestern Nachmittag hab ich sie dann abgeholt und zuhause aufgeladen. Das ging erstaunlich fix, nach einer guten Stunde sagte das Ladelämpchen "börps" und leuchtete freundlich grün. Leuchtmittel eingebaut, Lampe zugeschraubt, Sachen gepackt.
Kurz vor acht kam Ralf an um mich abzuholen, und wir sind nach Surendorf gefahren. Leider war die unter Tauchern berühmt-berüchtigte Schrank unten, und da wir beide keine große Lust verspürten, all unsere Sachen ein paar hundert Meter weit zu schleppen, sind wir kurzentschlossen zu meinem Hausriff gefahren, nach Strande. Ralf war dort eh noch nie tauchen, also war es für ihn eine Premiere.
Es hat was, wenn man sich in / an einem VW-Bus umziehen kann anstatt neben einem winzigen Toyota. Trotzdem wollte ich wie üblich erstmal nicht aus meinen Klamotten raus. Ging dann aber. Rein in die Anzüge, zwischendurch einen Schluck Tee trinken, aufrödeln, checken, ob wir alles haben, ab zum Strand.
Die ersten Schritte waren warm, dann kam das kalte Wasser in die Schuhe. Brrr! Mein Anzug ist ja - vor allem mit der Eisweste drüber - recht gut isoliert und gegen Wassereinbrüche gewappnet, so dass es eine Weile dauerte, bis sich das Wasser den Weg durch zwei Reißverschlüsse bis zum Bauch gebahnt hatte. Dann war es erstmal eisig.
Wir sind bis zur Mole geschwommen und dort abgetaucht. An der Mole entlang im Zeitlupenverfahren, denn es gab jede Menge zu sehen. Diverse Fische, von denen ich leider längst nicht alle identizifieren kann (ich brauche dringend einen Fischfüherer!), Würfelquallen, Seesterne, Krebse, Muschelbänke, eine Seenelke. Von den Fischen konnte ich immerhin einen Aal und mehr als eine Aalmutter identifizieren, dann waren da noch welche, die sehr nach Steinfischen aussahen - aber gibt es die in der Ostsee? Ich weiß es nicht. Dazu noch ein paar gestreifte Fische und einer, der bunt schillerte und der Form nach eine Forelle war, aber das kann halt auch wieder nicht stimmen, ich war schließlich im Saltwasser.
Besonders hübsch ist auch der Bewuchs, der teilweise rot, teilweise grün ist. Gerade, wenn diese beiden Pflanzen nebeneinander wachsen, ergeben sich wunderhübsche Muster, die man nur im Schein der Lampe so gut wahrnimmt, auch bei Tage ohne Lampe fallen diese Farben aufgrund der Filterung durch das Wasser nicht so extrem auf.
Weil es so einen Spaß macht, sind wir auch in die Spundwand geschwommen, und ich kann mit Fug und Recht sagen: Ich habe Tarieren gelernt. Habe weder mit meinen Geräten noch mit meinen Flossen das Sediment aufgewirbelt, und auch hier konnten wir wieder beide die wunderbare Unterwasserwelt hautnah erleben.
Aus der Spundwand raus und noch ein Stück weiter die Mole entlang. Der Tauchgang war unglaublich entspannt, ich habe endlich mal wieder sehr wenig Luft verbraucht und mich einfach nur wohlgefühlt. Nach 35min wurde mir dann doch langsam kalt, so dass ich mich fürs Umdrehen entschieden habe.
Nach insgesamt 57min sind wir aufgetaucht, im Wasser waren wir weit über einer Stunde.
Es hat Spaß gemacht, das Wetter war perfekt und mit Ralf tauche ich sicherlich bald wieder. Nicht nur wegen des großen Autos und der freundlichen Tee-Spende, sondern auch, weil wir unter Wasser gut harmonieren, etwa die gleiche Geschwindigkeit haben und praktischerweise in entgegengesetzte Richtungen driften (ich habe einen Linksdrall, er einen nach rechts, also können wir gut nebeneinenader schwimmen und halten grob die Richtung).
8°C Wassertemperatur sind vielleicht nicht ideal, aber auszuhalten.
Und meine Lampe brennt und brennt und brennt. Hab sie brav zuhause im Waschbecken ausbrennen lassen, da hatte sie noch fast 30min auf höchster Stufe. Braves Lämpchen und mit Sicherheit eine gute Investition.
Vielleicht hätte ich doch noch in die Wanne fallen sollen, denn es dauerte doch eine Weile, bis mir warm genug war zum Einschlafen, aber das merke ich mir dann einfach fürs nächste Mal.
Sonntag, August 19, 2007
Und es gibt sie wirklich!
Die Rede ist von der Inger Klit, denn heute habe ich es erneut gewagt, am Sonntag zu absolut unchristlicher Zeit aufzustehen (nicht mal mehr Mönche stehen vor 05.00h auf, da bin ich mir fast ganz sicher!), um mit Diether nach Kappeln und von dort mit einer Horde lustiger Leute auf der Wiking die Schlei herunterzufahren. Zunächst sah alles gut aus für die Stentrans, aber da der Wind dann doch gut auffrischte, ging es erneut zur Inger Klit.
Meine neue (bei ebay gebraucht gekaufte) Lampe durfte mit nach unten, und gemeinsam mit Diether und Charlotte ging es dann zum Wrack. Die Sich war viel, viel besser als vor vier Wochen, heute hätte man tatsächlich keine Lampe haben müssen, für die hübschen Farben der Seenelken (Orange-Rosa in allen Abstufungen) war es aber definitiv von Vorteil.
Der erste Tauchgang dauerte 34 Minuten in einer Maximaltiefe von 22,3 Metern und war noch etwas unstrukturiert, da wir davon ausgingen, dass mittschiffs nur noch Sand zu erkennen ist, da das Schiff tief im Boden eingesunken ist. Umso erstaunter waren wir, als nicht nur die Ladeluken sehr deutlich erkennbar waren, sondern die Bordwand vom Heck bis zum Bug, so dass wir tatsächlich das komplette Wrack abtauchen konnten. Einzig die Strömung von achtern Backbord war etwas anstrengend, und natürlich der Betrieb am Wrack, denn wir waren mit gut 20 Tauchern unterwegs, die zum Glück brav Buddyteam für Buddyteam runter sind, aber Verkehr war eben nach wie vor genug im Wasser.
Meine Lampe ist toll. Sie brennt und brennt und brennt und geht auch nicht mehr aus, wenn Wasser drin ist. Genau. Ich hab echt ein Händchen für technische Geräte unter Wasser. Ich hab sie dann im Maskeneimer ausbrennen lassen, weil der Schalter nicht mehr funktionierte. Und wie das Wasser reingekommen ist, weiß ich noch immer nicht, denn raus will es nun auch nicht mehr. Morgen kommt sie zur Tauchschule, vielleicht lässt sich ja was retten. Der Verkäufer von ebay hat eine Nachricht, mal sehen, ob er sich meldet.
Für den zweiten Tauchgang (32min bei 22,9m Maximaltiefe) hatten wir dann noch Dario dabei, und zu viert (ich hatte zum Glück noch eine Lampe im BDC geliehen) hatten wir sehr viel Licht, Diether hatte die Kamera dabei und trotz der vielen Taucher und einigen aufgewirbelten Sediments hatten wir noch immer Sichtweiten von ca. 5m. Wir hatten genug Zeit, einzelne Details in Ruhe anzuschauen, und sogar ein paar Dorsche kamen, um zu gucken, wer da ihre Ruhe stört.
Alles in allem ein sehr angenehmer Tag auf See, was immer wieder wie ein kleiner Urlaub ist. Ich bin mit Sicherheit im September noch mal dabei - dann entweder mit einer neuen eigenen, einer reparierten eigenen oder einer geliehenen Lampe. Man weiß ja nie!
Meine neue (bei ebay gebraucht gekaufte) Lampe durfte mit nach unten, und gemeinsam mit Diether und Charlotte ging es dann zum Wrack. Die Sich war viel, viel besser als vor vier Wochen, heute hätte man tatsächlich keine Lampe haben müssen, für die hübschen Farben der Seenelken (Orange-Rosa in allen Abstufungen) war es aber definitiv von Vorteil.
Der erste Tauchgang dauerte 34 Minuten in einer Maximaltiefe von 22,3 Metern und war noch etwas unstrukturiert, da wir davon ausgingen, dass mittschiffs nur noch Sand zu erkennen ist, da das Schiff tief im Boden eingesunken ist. Umso erstaunter waren wir, als nicht nur die Ladeluken sehr deutlich erkennbar waren, sondern die Bordwand vom Heck bis zum Bug, so dass wir tatsächlich das komplette Wrack abtauchen konnten. Einzig die Strömung von achtern Backbord war etwas anstrengend, und natürlich der Betrieb am Wrack, denn wir waren mit gut 20 Tauchern unterwegs, die zum Glück brav Buddyteam für Buddyteam runter sind, aber Verkehr war eben nach wie vor genug im Wasser.
Meine Lampe ist toll. Sie brennt und brennt und brennt und geht auch nicht mehr aus, wenn Wasser drin ist. Genau. Ich hab echt ein Händchen für technische Geräte unter Wasser. Ich hab sie dann im Maskeneimer ausbrennen lassen, weil der Schalter nicht mehr funktionierte. Und wie das Wasser reingekommen ist, weiß ich noch immer nicht, denn raus will es nun auch nicht mehr. Morgen kommt sie zur Tauchschule, vielleicht lässt sich ja was retten. Der Verkäufer von ebay hat eine Nachricht, mal sehen, ob er sich meldet.
Für den zweiten Tauchgang (32min bei 22,9m Maximaltiefe) hatten wir dann noch Dario dabei, und zu viert (ich hatte zum Glück noch eine Lampe im BDC geliehen) hatten wir sehr viel Licht, Diether hatte die Kamera dabei und trotz der vielen Taucher und einigen aufgewirbelten Sediments hatten wir noch immer Sichtweiten von ca. 5m. Wir hatten genug Zeit, einzelne Details in Ruhe anzuschauen, und sogar ein paar Dorsche kamen, um zu gucken, wer da ihre Ruhe stört.
Alles in allem ein sehr angenehmer Tag auf See, was immer wieder wie ein kleiner Urlaub ist. Ich bin mit Sicherheit im September noch mal dabei - dann entweder mit einer neuen eigenen, einer reparierten eigenen oder einer geliehenen Lampe. Man weiß ja nie!
Montag, Juli 23, 2007
Gerüchten zufolge war da ein Wrack
Gestern morgen bin ich um 04:45h aufgestanden. Genau. Am Sonntag.
Um 05:15h stand mein Tauchpartner vor der Tür, und nachdem wir dann meine Sachen (Box, Flasche, Blei) in seinem Auto verstaut hatten, ging es ab nach Kappeln.
Um Punkt 06:00h standen wir an der Wiking, gemeinsam mit einer Handvoll weiterer Taucher, während der Skipper und das Baltic Dive Center noch auf sich warten ließen. Okay, wir waren auch ganz schön früh, das Schiff sollte erst um 06:30h ablegen.
Nach und nach trudelten die anderen ein, der Skipper ebenfalls und wir konnten an Bord gehen. Toll, wie viele Flaschen man so braucht, wenn 26 Leute zwei Tauchgänge machen wollen! Muskeltraining war also inklusive.
Um 06:35h legten wir ab, um die Brückenöffnung um 06:45h zu erwischen. Kaum waren die Leinen los, kamen noch drei Autos mit Tauchern, die dann kurzerhand angewiesen wurden, auf der anderen Seite der Brücke am Hafen zu warten. Die Wiking fuhr rüber und machte in einem spannenden Manöver etwas schräg fest, so dass das gesamte Equipment an Bord gehoben werden musste. Und schon wieder stand ich an vorderster Front und hab die Sachen entgegen genommen - schon gut, wenn man mal gesegelt ist und schwindelfrei auf der Reeling stehen kann - na gut, nicht wirklich auf der reeling, aber einen fuß links und einen rechts der Reeling auf der Bordwand.
Als auch die Nachzügler eingeladen worden waren, ging es schleiabwärts und dann Richtung Norden in die Flensburger Förde zur Inger Klit. Aufgrund des doch recht starken Windes war das im Vergleich zur Sten Trans die bessere Wahl, denn dort hätten wir mit Strömung und Welle zu kämpfen gehabt.
Nach Einteilung der Buddyteams, Verzichtserklärung auf Schadenersatz im Falle von Tod und anderen Widrigkeiten und einer Einweisung in die örtlichen Gegebenheiten machten wir uns nach und nach fertig und gingen runter. Die beiden "Chefs" Oli und Matthias als erste, um das Schiff am Wrack zu befestigen und so zugleich eine Orientierungshilfe beim Abstieg zu liefern. Als Matthias feststellte, dass Diether und ich keine Lampen haben, meinte er nur, wir würden kaum etwas zu sehen bekommen, aber die Aufbauten könne man schon ganz gut erkennen, wenn man von unten nach oben schaut. Naja, man muss halt selber sehen.
Der Abstieg war schon spannend, denn die Leine ging steil nach unten - und führte uns dann wieder an die Oberfläche, weil andere Taucher beim Aufstieg sie mal eben mitgenommen hatten. Es war also relativ viel Spiel drin. Nach erneutem Versuch ging es abwärts, wurde etwas kälter (aber im 7mm Semidry plus Eisweste durchaus erträglich) und dann stockdunkel. Die Sicht war eh extrem schlecht (maximale Sichtweite 1m, aber das auch nur in Oberflächennähe) und ein Algenblütenteppich hat dann wirklich das letzte Licht geschluckt.
Das Wrack haben wir gefunden - ich bin am Ende der leine dagegen geschwommen. Gesehen hab ich nur kurz etwas, als ich etwa 30cm mit der Nase davor war. Ohne Lampe in einem unbekannten, dunklen Tauchgebiet die Leine verlassen? No way. Also kurz gewartet, ob sich das Auge noch gewöhnt und dann den Aufstieg eingeleitet.
Unser erster Tauchgang führte uns in eine Tiefe von 21,6m und dauerte 14 Minuten.
Da ich fest entschlossen war, es noch mal zu versuchen, haben wir uns mit Christian zusammengetan, der zwei Lampen hat und beschlossen, es nach dem Mittagessen erneut zu versuchen.
Da nichts ekliger ist, als in einen nassen Neoprenanzug einzusteigen, habe ich meinen angelassen und wurde zum Dank für die Hilfe am Morgen von der "netten" Dame aus der Zuspätkommergruppe angemault, ich solle gefälligst die Kajüte nicht volltropfen. Der Maat (was auch immer er wirklich war, halt Mädchen für alles an Bord) meinte nur, es gäbe keine Regel, dass man nicht nass drinnen sein düfe und ich könne mich gerne hinsetzen. Draußen war die Atmosphäre trotz Regen aber wesentlich angenehmer, so dass ich meine Suppe dann dort verputzt habe.
Beim zweiten Tauchgang hatte ich nun eine Lampe, Diether sollte ohne Lampe in die Mitte. Das gleiche Spiel: Abstieg (blöderweise hatte ich weder die Lampe noch die größere Flasche bedacht und nun eindeutig zu viel Blei) am Seil, Wrack durch Gegenschwimmen gefunden. Kurzer Lagecheck - ja, wir haben Lampen, nein, sie haben keine große Leuchtkraft, nein, das Wrack sehen wir nach wie vor nur, wenn wir direkt dran sind (was nicht so gut ist, da es scharfe Kanten aufweist), also auch diesen Tauchgang abgebrochen. Immerhin 22,6m und 15 Minuten.
Gelernt habe ich daraus, dass meine allernächste Investition eine gute Lampe ist und dass Tauchgänge sogar Spaß machen können, wenn man das eigentliche Ziel nicht erreicht. Klar wäre ich gerne länger unten gewesen und hätte auch gerne etwas gesehen, aber allein die Tatsache, mal wieder unter Wasser gewesen zu sein und Tarierung, Druckausgleich etc. zu üben, war fein und hat wirklich Spaß gemacht.
Der nette Nebeneffekt war dann, dass abgesehen von der Meckerliese und ihrem Anhang einige wirklich nette Taucher an Bord waren und sich so nach und nach wohl eine Gruppe bildet von Leuten, die gerne zusammen tauchen gehen und auf unkomplizierten Spaß unter Wasser stehen. Die Meisten aus dieser Gruppe haben zwischen 20 und 40 TG, einige an die 80, alle haben mindestens den AOWD, es passt also recht gut.
Auch, wenn das Wetter nicht gut mitgespielt hat, ich nichts gesehen habe und der Tag viel zu früh angefangen hat, war das ein wunderbarer Tag und ich werde mit Sicherheit in vier Wochen erneut mitfahren. Dann mit Lampe und vielleicht ja zur Sten Trans.
Um 05:15h stand mein Tauchpartner vor der Tür, und nachdem wir dann meine Sachen (Box, Flasche, Blei) in seinem Auto verstaut hatten, ging es ab nach Kappeln.
Um Punkt 06:00h standen wir an der Wiking, gemeinsam mit einer Handvoll weiterer Taucher, während der Skipper und das Baltic Dive Center noch auf sich warten ließen. Okay, wir waren auch ganz schön früh, das Schiff sollte erst um 06:30h ablegen.
Nach und nach trudelten die anderen ein, der Skipper ebenfalls und wir konnten an Bord gehen. Toll, wie viele Flaschen man so braucht, wenn 26 Leute zwei Tauchgänge machen wollen! Muskeltraining war also inklusive.
Um 06:35h legten wir ab, um die Brückenöffnung um 06:45h zu erwischen. Kaum waren die Leinen los, kamen noch drei Autos mit Tauchern, die dann kurzerhand angewiesen wurden, auf der anderen Seite der Brücke am Hafen zu warten. Die Wiking fuhr rüber und machte in einem spannenden Manöver etwas schräg fest, so dass das gesamte Equipment an Bord gehoben werden musste. Und schon wieder stand ich an vorderster Front und hab die Sachen entgegen genommen - schon gut, wenn man mal gesegelt ist und schwindelfrei auf der Reeling stehen kann - na gut, nicht wirklich auf der reeling, aber einen fuß links und einen rechts der Reeling auf der Bordwand.
Als auch die Nachzügler eingeladen worden waren, ging es schleiabwärts und dann Richtung Norden in die Flensburger Förde zur Inger Klit. Aufgrund des doch recht starken Windes war das im Vergleich zur Sten Trans die bessere Wahl, denn dort hätten wir mit Strömung und Welle zu kämpfen gehabt.
Nach Einteilung der Buddyteams, Verzichtserklärung auf Schadenersatz im Falle von Tod und anderen Widrigkeiten und einer Einweisung in die örtlichen Gegebenheiten machten wir uns nach und nach fertig und gingen runter. Die beiden "Chefs" Oli und Matthias als erste, um das Schiff am Wrack zu befestigen und so zugleich eine Orientierungshilfe beim Abstieg zu liefern. Als Matthias feststellte, dass Diether und ich keine Lampen haben, meinte er nur, wir würden kaum etwas zu sehen bekommen, aber die Aufbauten könne man schon ganz gut erkennen, wenn man von unten nach oben schaut. Naja, man muss halt selber sehen.
Der Abstieg war schon spannend, denn die Leine ging steil nach unten - und führte uns dann wieder an die Oberfläche, weil andere Taucher beim Aufstieg sie mal eben mitgenommen hatten. Es war also relativ viel Spiel drin. Nach erneutem Versuch ging es abwärts, wurde etwas kälter (aber im 7mm Semidry plus Eisweste durchaus erträglich) und dann stockdunkel. Die Sicht war eh extrem schlecht (maximale Sichtweite 1m, aber das auch nur in Oberflächennähe) und ein Algenblütenteppich hat dann wirklich das letzte Licht geschluckt.
Das Wrack haben wir gefunden - ich bin am Ende der leine dagegen geschwommen. Gesehen hab ich nur kurz etwas, als ich etwa 30cm mit der Nase davor war. Ohne Lampe in einem unbekannten, dunklen Tauchgebiet die Leine verlassen? No way. Also kurz gewartet, ob sich das Auge noch gewöhnt und dann den Aufstieg eingeleitet.
Unser erster Tauchgang führte uns in eine Tiefe von 21,6m und dauerte 14 Minuten.
Da ich fest entschlossen war, es noch mal zu versuchen, haben wir uns mit Christian zusammengetan, der zwei Lampen hat und beschlossen, es nach dem Mittagessen erneut zu versuchen.
Da nichts ekliger ist, als in einen nassen Neoprenanzug einzusteigen, habe ich meinen angelassen und wurde zum Dank für die Hilfe am Morgen von der "netten" Dame aus der Zuspätkommergruppe angemault, ich solle gefälligst die Kajüte nicht volltropfen. Der Maat (was auch immer er wirklich war, halt Mädchen für alles an Bord) meinte nur, es gäbe keine Regel, dass man nicht nass drinnen sein düfe und ich könne mich gerne hinsetzen. Draußen war die Atmosphäre trotz Regen aber wesentlich angenehmer, so dass ich meine Suppe dann dort verputzt habe.
Beim zweiten Tauchgang hatte ich nun eine Lampe, Diether sollte ohne Lampe in die Mitte. Das gleiche Spiel: Abstieg (blöderweise hatte ich weder die Lampe noch die größere Flasche bedacht und nun eindeutig zu viel Blei) am Seil, Wrack durch Gegenschwimmen gefunden. Kurzer Lagecheck - ja, wir haben Lampen, nein, sie haben keine große Leuchtkraft, nein, das Wrack sehen wir nach wie vor nur, wenn wir direkt dran sind (was nicht so gut ist, da es scharfe Kanten aufweist), also auch diesen Tauchgang abgebrochen. Immerhin 22,6m und 15 Minuten.
Gelernt habe ich daraus, dass meine allernächste Investition eine gute Lampe ist und dass Tauchgänge sogar Spaß machen können, wenn man das eigentliche Ziel nicht erreicht. Klar wäre ich gerne länger unten gewesen und hätte auch gerne etwas gesehen, aber allein die Tatsache, mal wieder unter Wasser gewesen zu sein und Tarierung, Druckausgleich etc. zu üben, war fein und hat wirklich Spaß gemacht.
Der nette Nebeneffekt war dann, dass abgesehen von der Meckerliese und ihrem Anhang einige wirklich nette Taucher an Bord waren und sich so nach und nach wohl eine Gruppe bildet von Leuten, die gerne zusammen tauchen gehen und auf unkomplizierten Spaß unter Wasser stehen. Die Meisten aus dieser Gruppe haben zwischen 20 und 40 TG, einige an die 80, alle haben mindestens den AOWD, es passt also recht gut.
Auch, wenn das Wetter nicht gut mitgespielt hat, ich nichts gesehen habe und der Tag viel zu früh angefangen hat, war das ein wunderbarer Tag und ich werde mit Sicherheit in vier Wochen erneut mitfahren. Dann mit Lampe und vielleicht ja zur Sten Trans.
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