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Dienstag, Juni 07, 2011

So gehts nicht weiter

Mein Kater und ich haben gestern auf der Waage gestanden. Getrennt, ich kann also nicht behaupten:


10x Mango bin 1x ich ... Und da wir beide ein bisschen viel auf den Rippen haben (okay, genaugenommen haben wir beide ein bisschen viel um die Körpermitte herum), habe ich beschlossen, dass wir beide versuchen, 10% unseres Körpergewichtes zu verlieren. Bei Mango müsste es eigentlich etwas mehr sein, aber 10% sind auch schon gut.
Da Katzen pro Woche nicht mehr als 1% ihres Gewichtes verlieren sollen, sind das mindestens 10 Wochen Arbeit, bei mir sollte es etwas schneller gehen, da zumindest die ersten 3kg eigentlich immer recht flott wieder weg sind.
Fazit: Weniger naschen, mehr Bewegung, ausgewogenere Ernährung. Ja, auch in Zeiten von EHEC werde ich auf Obst, Gemüse und Salat nicht verzichten! Muss man halt alles gründlicher waschen, dann gehts. Hoffe ich. Bisher ging es jedenfalls auch.

Samstag, November 17, 2007

Ostsee bei Nacht

Gestern Mittag pünktlich zum Feierabend rief die Tauchschule an, meine Lampe sei da.

Nachdem der freundliche ebay-Verkäufer sich vermutlich noch immer die Hände reibt, weil er den Schrott an mich losgeworden ist und ich zu blöd war, rechtzeitig Alarm zu schreien, habe ich mir in einem Anfall von "wenn ich dieses Jahr noch tauchen will, brauche ich Licht!" eine Lampe bestellt. Niegelnagelneu und ohne Macken, die schon in der Tauchschule sehr bewährte Metalsub. Klein, handlich, hell.
Gestern Nachmittag hab ich sie dann abgeholt und zuhause aufgeladen. Das ging erstaunlich fix, nach einer guten Stunde sagte das Ladelämpchen "börps" und leuchtete freundlich grün. Leuchtmittel eingebaut, Lampe zugeschraubt, Sachen gepackt.

Kurz vor acht kam Ralf an um mich abzuholen, und wir sind nach Surendorf gefahren. Leider war die unter Tauchern berühmt-berüchtigte Schrank unten, und da wir beide keine große Lust verspürten, all unsere Sachen ein paar hundert Meter weit zu schleppen, sind wir kurzentschlossen zu meinem Hausriff gefahren, nach Strande. Ralf war dort eh noch nie tauchen, also war es für ihn eine Premiere.

Es hat was, wenn man sich in / an einem VW-Bus umziehen kann anstatt neben einem winzigen Toyota. Trotzdem wollte ich wie üblich erstmal nicht aus meinen Klamotten raus. Ging dann aber. Rein in die Anzüge, zwischendurch einen Schluck Tee trinken, aufrödeln, checken, ob wir alles haben, ab zum Strand.

Die ersten Schritte waren warm, dann kam das kalte Wasser in die Schuhe. Brrr! Mein Anzug ist ja - vor allem mit der Eisweste drüber - recht gut isoliert und gegen Wassereinbrüche gewappnet, so dass es eine Weile dauerte, bis sich das Wasser den Weg durch zwei Reißverschlüsse bis zum Bauch gebahnt hatte. Dann war es erstmal eisig.

Wir sind bis zur Mole geschwommen und dort abgetaucht. An der Mole entlang im Zeitlupenverfahren, denn es gab jede Menge zu sehen. Diverse Fische, von denen ich leider längst nicht alle identizifieren kann (ich brauche dringend einen Fischfüherer!), Würfelquallen, Seesterne, Krebse, Muschelbänke, eine Seenelke. Von den Fischen konnte ich immerhin einen Aal und mehr als eine Aalmutter identifizieren, dann waren da noch welche, die sehr nach Steinfischen aussahen - aber gibt es die in der Ostsee? Ich weiß es nicht. Dazu noch ein paar gestreifte Fische und einer, der bunt schillerte und der Form nach eine Forelle war, aber das kann halt auch wieder nicht stimmen, ich war schließlich im Saltwasser.
Besonders hübsch ist auch der Bewuchs, der teilweise rot, teilweise grün ist. Gerade, wenn diese beiden Pflanzen nebeneinander wachsen, ergeben sich wunderhübsche Muster, die man nur im Schein der Lampe so gut wahrnimmt, auch bei Tage ohne Lampe fallen diese Farben aufgrund der Filterung durch das Wasser nicht so extrem auf.

Weil es so einen Spaß macht, sind wir auch in die Spundwand geschwommen, und ich kann mit Fug und Recht sagen: Ich habe Tarieren gelernt. Habe weder mit meinen Geräten noch mit meinen Flossen das Sediment aufgewirbelt, und auch hier konnten wir wieder beide die wunderbare Unterwasserwelt hautnah erleben.

Aus der Spundwand raus und noch ein Stück weiter die Mole entlang. Der Tauchgang war unglaublich entspannt, ich habe endlich mal wieder sehr wenig Luft verbraucht und mich einfach nur wohlgefühlt. Nach 35min wurde mir dann doch langsam kalt, so dass ich mich fürs Umdrehen entschieden habe.

Nach insgesamt 57min sind wir aufgetaucht, im Wasser waren wir weit über einer Stunde.

Es hat Spaß gemacht, das Wetter war perfekt und mit Ralf tauche ich sicherlich bald wieder. Nicht nur wegen des großen Autos und der freundlichen Tee-Spende, sondern auch, weil wir unter Wasser gut harmonieren, etwa die gleiche Geschwindigkeit haben und praktischerweise in entgegengesetzte Richtungen driften (ich habe einen Linksdrall, er einen nach rechts, also können wir gut nebeneinenader schwimmen und halten grob die Richtung).

8°C Wassertemperatur sind vielleicht nicht ideal, aber auszuhalten.

Und meine Lampe brennt und brennt und brennt. Hab sie brav zuhause im Waschbecken ausbrennen lassen, da hatte sie noch fast 30min auf höchster Stufe. Braves Lämpchen und mit Sicherheit eine gute Investition.

Vielleicht hätte ich doch noch in die Wanne fallen sollen, denn es dauerte doch eine Weile, bis mir warm genug war zum Einschlafen, aber das merke ich mir dann einfach fürs nächste Mal.

Montag, Juli 23, 2007

Gerüchten zufolge war da ein Wrack

Gestern morgen bin ich um 04:45h aufgestanden. Genau. Am Sonntag.

Um 05:15h stand mein Tauchpartner vor der Tür, und nachdem wir dann meine Sachen (Box, Flasche, Blei) in seinem Auto verstaut hatten, ging es ab nach Kappeln.

Um Punkt 06:00h standen wir an der Wiking, gemeinsam mit einer Handvoll weiterer Taucher, während der Skipper und das Baltic Dive Center noch auf sich warten ließen. Okay, wir waren auch ganz schön früh, das Schiff sollte erst um 06:30h ablegen.

Nach und nach trudelten die anderen ein, der Skipper ebenfalls und wir konnten an Bord gehen. Toll, wie viele Flaschen man so braucht, wenn 26 Leute zwei Tauchgänge machen wollen! Muskeltraining war also inklusive.

Um 06:35h legten wir ab, um die Brückenöffnung um 06:45h zu erwischen. Kaum waren die Leinen los, kamen noch drei Autos mit Tauchern, die dann kurzerhand angewiesen wurden, auf der anderen Seite der Brücke am Hafen zu warten. Die Wiking fuhr rüber und machte in einem spannenden Manöver etwas schräg fest, so dass das gesamte Equipment an Bord gehoben werden musste. Und schon wieder stand ich an vorderster Front und hab die Sachen entgegen genommen - schon gut, wenn man mal gesegelt ist und schwindelfrei auf der Reeling stehen kann - na gut, nicht wirklich auf der reeling, aber einen fuß links und einen rechts der Reeling auf der Bordwand.

Als auch die Nachzügler eingeladen worden waren, ging es schleiabwärts und dann Richtung Norden in die Flensburger Förde zur Inger Klit. Aufgrund des doch recht starken Windes war das im Vergleich zur Sten Trans die bessere Wahl, denn dort hätten wir mit Strömung und Welle zu kämpfen gehabt.

Nach Einteilung der Buddyteams, Verzichtserklärung auf Schadenersatz im Falle von Tod und anderen Widrigkeiten und einer Einweisung in die örtlichen Gegebenheiten machten wir uns nach und nach fertig und gingen runter. Die beiden "Chefs" Oli und Matthias als erste, um das Schiff am Wrack zu befestigen und so zugleich eine Orientierungshilfe beim Abstieg zu liefern. Als Matthias feststellte, dass Diether und ich keine Lampen haben, meinte er nur, wir würden kaum etwas zu sehen bekommen, aber die Aufbauten könne man schon ganz gut erkennen, wenn man von unten nach oben schaut. Naja, man muss halt selber sehen.

Der Abstieg war schon spannend, denn die Leine ging steil nach unten - und führte uns dann wieder an die Oberfläche, weil andere Taucher beim Aufstieg sie mal eben mitgenommen hatten. Es war also relativ viel Spiel drin. Nach erneutem Versuch ging es abwärts, wurde etwas kälter (aber im 7mm Semidry plus Eisweste durchaus erträglich) und dann stockdunkel. Die Sicht war eh extrem schlecht (maximale Sichtweite 1m, aber das auch nur in Oberflächennähe) und ein Algenblütenteppich hat dann wirklich das letzte Licht geschluckt.

Das Wrack haben wir gefunden - ich bin am Ende der leine dagegen geschwommen. Gesehen hab ich nur kurz etwas, als ich etwa 30cm mit der Nase davor war. Ohne Lampe in einem unbekannten, dunklen Tauchgebiet die Leine verlassen? No way. Also kurz gewartet, ob sich das Auge noch gewöhnt und dann den Aufstieg eingeleitet.

Unser erster Tauchgang führte uns in eine Tiefe von 21,6m und dauerte 14 Minuten.

Da ich fest entschlossen war, es noch mal zu versuchen, haben wir uns mit Christian zusammengetan, der zwei Lampen hat und beschlossen, es nach dem Mittagessen erneut zu versuchen.

Da nichts ekliger ist, als in einen nassen Neoprenanzug einzusteigen, habe ich meinen angelassen und wurde zum Dank für die Hilfe am Morgen von der "netten" Dame aus der Zuspätkommergruppe angemault, ich solle gefälligst die Kajüte nicht volltropfen. Der Maat (was auch immer er wirklich war, halt Mädchen für alles an Bord) meinte nur, es gäbe keine Regel, dass man nicht nass drinnen sein düfe und ich könne mich gerne hinsetzen. Draußen war die Atmosphäre trotz Regen aber wesentlich angenehmer, so dass ich meine Suppe dann dort verputzt habe.

Beim zweiten Tauchgang hatte ich nun eine Lampe, Diether sollte ohne Lampe in die Mitte. Das gleiche Spiel: Abstieg (blöderweise hatte ich weder die Lampe noch die größere Flasche bedacht und nun eindeutig zu viel Blei) am Seil, Wrack durch Gegenschwimmen gefunden. Kurzer Lagecheck - ja, wir haben Lampen, nein, sie haben keine große Leuchtkraft, nein, das Wrack sehen wir nach wie vor nur, wenn wir direkt dran sind (was nicht so gut ist, da es scharfe Kanten aufweist), also auch diesen Tauchgang abgebrochen. Immerhin 22,6m und 15 Minuten.

Gelernt habe ich daraus, dass meine allernächste Investition eine gute Lampe ist und dass Tauchgänge sogar Spaß machen können, wenn man das eigentliche Ziel nicht erreicht. Klar wäre ich gerne länger unten gewesen und hätte auch gerne etwas gesehen, aber allein die Tatsache, mal wieder unter Wasser gewesen zu sein und Tarierung, Druckausgleich etc. zu üben, war fein und hat wirklich Spaß gemacht.

Der nette Nebeneffekt war dann, dass abgesehen von der Meckerliese und ihrem Anhang einige wirklich nette Taucher an Bord waren und sich so nach und nach wohl eine Gruppe bildet von Leuten, die gerne zusammen tauchen gehen und auf unkomplizierten Spaß unter Wasser stehen. Die Meisten aus dieser Gruppe haben zwischen 20 und 40 TG, einige an die 80, alle haben mindestens den AOWD, es passt also recht gut.

Auch, wenn das Wetter nicht gut mitgespielt hat, ich nichts gesehen habe und der Tag viel zu früh angefangen hat, war das ein wunderbarer Tag und ich werde mit Sicherheit in vier Wochen erneut mitfahren. Dann mit Lampe und vielleicht ja zur Sten Trans.

Mittwoch, Februar 21, 2007

Sportlich #2

Eigentlich bin ich ja eine verhinderte Leistungssportlerin.

Schauen wir mal auf meine bisherige "Karriere":
- KiBoTu vom 6. bis 12. Lebensjahr (und nein, ich kann noch immer weder einen Handstand noch einen Aufschwung)
- Schachclub ca. vom 7. bis zum 9. Lebensjahr (ich verliere noch immer ständig meine Dame)
- Schwimmverein ca. vom 8. bis 10. Lebensjahr (ich saufe nicht ab, kann aber weder Kraul noch Delphin)
- Reitunterricht vom 11. bis 15. Lebensjahr (irgendwie haben die Viecher nach wie vor keinen Respekt vor mir)
- Tanzen vom Anfängerkurs bis zum GoldStar mit 15/16, zwei Unitanzkurse, nochmal vom Bronze bis zum GoldPlus mit Mitte 20 (Ich erinnere mich grob an ein paar Schritte und Figuren)
- Joggen seit fünf Jahren sporadisch (am Ende des Sommers schaffe ich meistens ca. 40min)
- Tauchen seit anderthalb Jahren (und das seit fünf Monaten sehr kontinuierlich, immerhin)

Und nun das: Mein Körper, meine Third-Life-Crisis, mein Tauchlehrer und mein gesunder Menschenverstand sagten mir, ich müsse etwas tun für meine Fitness. Wie der Zufall es will, hat meine Firma ein Abkommen mit einem der schönsten Fitnessstudios in Kiel, und zufällig tobt Ben auch dort herum. Also hab ich mich vor vier Wochen brav angemeldet und bin nun zwei- bis viermal die Woche dort.
Mit einem iPod Shuffle im Ohr machts richtig Spaß und ich merke, dass da irgendwo Muskeln sein sollten, wo es jetzt ziept und zwickt. Also, es kann nur besser werden! :)

Mittwoch, März 15, 2006

Sportlich #1

Okay, ich hab es getan. Ich war beim Aikido-Training.

Eigentlich wollte ich ganz alleine dorthin, da ich ungerne bekannte Menschen in der Nähe habe, wenn ich mich zum Löffel mache, aber der Plan hielt genau bis zum Betreten der Umkleide. Da saßen nämlich zwei mir gut bekannte Damen, eine jünger, eine älter als ich - logisch, sie sind nämlich Mutter und Tochter.

Na gut, dann sportel ich halt doch unter "Aufsicht".

Lernfaktor 1: Man verbeugt sich, wenn man in die Halle geht.

Lernfaktor 2: Das ist ein ganzheitlicher Sport. Sehr schön, genau das wollte ich.

Lernfaktor 3: Die Begriffe klingen, als kämen sie von einer Sushi-Speisekarte, nur leider kann ich sie mir nicht so gut merken, weil irgendwie der haptische und der visuelle eindruck fehlen. Ob die Rolle jetzt Ukemi, Sashimi oder Doris heißt, rauscht links rein und rechts wieder raus. Ich hoffe, dass ich das irgendwann drauf hab.

Lernfaktor 4: richtig zu rollen lernt man zunächst aus dem Sitzen. Und ich werde nie wieder verstehen, warum Kinder im turnverein (und im Sportunterricht) damit gequält werden, über Kopf und Wirbelsäule zu rollen. Es ist zwar etwas ungewohnt und zunächst auch schwieriger, über die Schulter zu rollen, ist am Ende aber definitiv effektiver und schmerzfreier.

Lernfaktor 5: Ich stehe ganz am Anfang. Und leider verstehe ich nicht, was ich tun muss, wenn ich nicht jeden Handgriff in Zeitlupe erklärt bekomme. Leider begriff das mein letzter Trainingspartner auch nicht, weshalb ich nach mehrfachen Verdrehungen meines Handgelenkes ("Nicht loslassen, bevor es wehtut!" - "Ich dachte, es tut schon weh ...") und ziemlich sinnentleerten Diskussionen für die letzten 15min eine Pause eingelegt habe. Am Ende saß ich aber wieder mit auf der Matte, habe brav die Dinger auf den Wagen gehievt (die Teile sind so schwer, dass vermutlich der Großteil meines Muskelkaters daher kommt) und dann versucht, einen Bus zu bekommen.

FAZIT:
Ich habe einen sehr, sehr langen Weg vor mir. Und ich habe sehr, sehr viele Muskeln, die sich über die ungewohnte Beanspruchung beschweren. Aber ich hatte unterm Strich jede Menge Spaß und auch ein paar kleine Erfolgserlebnisse. Und da ich ja Herausforderungen liebe, bleibe ich dabei. Vorerst, man kann ja nie wissen.

Nächsten Montag geht es weiter. Hoffe ich. :)

Donnerstag, Februar 16, 2006

Trägt mich wer die Treppe hoch?

Es sportelt wieder.

Vorausgesetzt, es ist noch Mittwoch, weil ich noch nicht im Bett bin, dann habe ich nach meinem ersten zaghaften Laufen am Dienstag heute den nächsten Versuch gestartet: Ich war mal wieder schwimmen.
Ca. 35min im Wasser, in der Zeit mit kleinen Pausen und Staus 50 Bahnen geschafft. Meine Beine wissen noch nicht recht, was sie damit anfangen sollen, tun aber einfach prophylaktisch schon mal weh. Aber guuuut! :-)

Leider sieht Schwimmen in der Unisporthalle ungefähr so aus:

Umziehen, abduschen, rein ins Wasser. Fünf Bahnen sind freigegeben, leider nur auf halber (25m) Länge. in jeder sind etwa acht Leute. In der ersten Bahn ziehen zwei ältere Damen ihre Kreise. Kopf weit oben, Füße ganz unten, kaum Bewegung. Ich schaffe zwei Bahnen, wenn sie eine machen, sofern ich überholen kann, denn meistens schwimmen sie in der Mitte (noch nie was von Kreisverkehr gehört?).

Eine Bahn weiter: Zwei Jungs, die nur herumalbern und ebenfalls nicht vom Fleck kommen. Zum Spielen könnten die einfach woanders hingehen, hier trifft man sich zum Schwimmen. *Augenverdreh*

Zwischendrin entleere ich ungefähr hundertmal das linke Glas meiner Schwimmbrille. Wer hat eigentlich gesagt, dass diese Dinger perfekt passen, wenn sie sich im Laden an den Augen festsaugen? Das machen meine sogar im Schwimmbad, und trotzdem läuft immer Wasser rein. Wer Tipps hat, darf sie bitte gerne bei mir abladen. Danke!

In der dritten Bahn ist ein Crack, der zwei Bahnen schafft, während ich eine mache, und zwei Mädels, die gemütlich ihre runden drehen. Dazwischen ich, immer auf Ausweichkurs.

Nach 50 Bahnen höre ich vernünftigerweise auf, obwohl meine Kondition nicht im Keller ist. Aber meine Beine geben so komische Signale ab.

Fazit: Das war toll, ich bin fit und frisch und munter, und dass ich jetzt einen Treppenlift benötige, stört ja außer mir und meinen Vermieter kaum wen. :D

Sonntag, November 20, 2005

Es läuft wieder

Gestern noch sagte mir ein fieses Berechnungsprogramm, ich würde bei dem Tempo am 19. Januar mit meinem Roman fertig. Heute habe ich knapp 3.300 Wörter geschrieben, und nun ist es schon der 9. Januar. Wenn ich die Menge für den Rest der Tage beibehalte, sollte ich mich am 30. November mit meinem Text vereint bei 50.000 Wörtern treffen! ;-)

Kleine Lebensweisheiten am Rande: Wenn man schon Schokoladelippenbalsam einer gewissen englischen Kosmetikfirma kauft, sollte man zwei Dinge beachten: Lasst niemanden mit einem scharfen Messer versuchen, die Dose zu öffnen, wenn sie verklemmt ist. Und wenn er dann doch ein Loch reingepiekt hat, weil ihr euch gerade auf den (Links-)Verkehr konzentriert habt und nicht schnell genug "NEIN!" geschrien habt, dann passt wenigstens auf, dass das Ding nicht auch noch mit der Weißwäsche in die Maschine gerät.
Schokoladenflecken sind echt nicht schön. Zum Glück gibt es ja jede Menge Wäscheweiß, Bleichmittel und Oxy-Ich-Ätz-Alles-Weg, es ist also noch mal gut gegangen.

Morgen früh schlage ich mir den Bauch voll (Brunch in der Kulisse, für alle Kieler und Kielbesucher wirklich sehr zu empfehlen), und nachmittags werde ich die nächsten 3.300 Wörter in Angriff nehmen.

Ideen jeglicher Art nehme ich übrigens gerne entgegen. :)