Da bin ich wieder, das volle Chaos. ;)
Dass ich "ein bisschen chaotisch" bin, weiß ich nicht erst seit gestern. Aber dass ich in meinem Arbeitszimmer nicht mehr arbeiten kann, weil alles vollgestellt ist, ist nicht mehr schön. Und dass in der Vorweihnachtszeit mein Wohnzimmer zum Arbeitszimmer wurde und jetzt irgendwie wie ein Papierkrieg-Schlachtfeld aussieht, macht es nicht besser. Von der Ablage im Flur reden wir mal nicht ...
Vor ein paar Tagen bin ich mal sehenden Auges durch die Wohnung gegangen und dachte, dass der Begriff Messie irgendwie passt. Ich sammel keinen Müll im eigentlichen Sinne, aber ich horte irgendwie tausend Dinge, die ich gar nicht wirklich brauche, nicht beachte, und die mich belasten.
Und dass ich es nicht aus eigener Kraft schaffe, das in den Griff zu bekommen, habe ich auch immer wieder bewiesen. Aber warum? Ich beschloss, mir einen schlauen Ratgeber zu kaufen, geplant war eigentlich "Aufräumen mit dem inneren Schweinehund", aber das gab es nicht vor Ort. Dafür griff ich nach "Magic Cleaning" von Marie Kondo, begann zu lesen, hörte nicht mehr auf ... Und habe eine Erkenntnis getroffen: Solange "aufräumen" lediglich bedeutet, alles Hab und Gut hin und her zu räumen und in Kisten und Kästen zu verstauen, wird es nie ordentlich sein. All das Zeug, das man nicht mehr benutzt, muss raus. Egal, ob es mal ein Lieblingsshirt oder ein Geschenk der Erbtante war, egal, ob es teuer war (und nie benutzt wurde) oder schöne Erinnerungen daran hängen. Wenn es nicht mehr glücklich macht, ist es Ballast und belastet nicht nur die Wohnung, sondern auch die Seele.
So Marie Kondo.
Und ich gebe ihr Recht.
Ich, die ich Bücher horte wie Gollum den Ring, habe plötzlich den Gedanken gefasst, mich von all den Büchern zu trennen, die ich nie wieder lesen werde. Und das sind viele. Natürlich dürfen auch welche bleiben, eben die, die mich glücklich machen. Aber brauche ich noch meine Bücher aus dem Studium? Werde ich mir jemals wieder die mittelhochdeutschen Deklinationen anschauen? Muss ich Medizinbücher hier haben, wenn ich keine zwei Semester Medizin studiert habe? Und all die Reiseführer, die seit 15 Jahren veraltet sind, brauche ich die wirklich?
Genauso wie all die Krimis, die ich nie wieder lese, weil ich mir dummerweise merken kann, wer der Mörder war und sie daher nicht noch einmal lese? Vermutlich wird sich jemand anders darüber mehr freuen als ich - und wenn er das Buch dann ebenfalls weitergibt, ist viel mehr gewonnen, als wenn es bei mir verstaubt und nicht mehr beachtet wird.
Marie Kondo spricht allen Dingen eine "Seele" zu. Die Gegenstände möchten uns glücklich machen und sind selber unglücklich, wenn sie vernachlässigt werden. Und genau so soll man auch ausmisten: Was nicht glücklich macht, wird verabschiedet, man bedankt sich für die gemeinsame Zeit und legt es weg. Ob in den Müll, die Altkleidersammlung oder zu BookCrossing, ist letztendlich jedem selber überlassen, Hauptsache, die Dinge finden nicht klammheimlich ihren Weh zurück in den Schrank.
Sie gibt eine feste Reihenfolge vor: Klamotten, Bücher, Papiere, Kleinkram, wobei hierunter auch CDs und DVDs, Geschirr und Küchengeräte, Bastelutensilien und vieles mehr fallen.
Ich habe vorhin mit Oberteilen und Jacken begonnen und nun fünf prall gefüllte Tüten aussortiert. Davon kommt eine zum Second Hand-Laden und der Rest in die Altkleidersammlung. Und ich bin erleichtert, weil wieder Platz im Schrank ist, ich habe nur nichts mehr anzuziehen. :D
Ziel für heute: Mit den Klamotten fertig zu werden. Man soll übrigens alle Gegenstände einer Kategorie aus allen Bereichen zusammentragen, nur die Wäsche, die gerade auf der Leine oder im Wäschekorb ist, ist ausgenommen, denn die zieht man ja offenkundig eh noch an.
Tschakka, ich gehe dann mal an Hosen, Röcke und Kleider. Und ich stelle fest, dass ich mich im Flur schon viel wohler fühle, seit ich gestern einiges an Kartons und Kisten weggeräumt (und entsorgt) habe und heute die Garderobe befreit habe. Da hängt jetzt nur noch der Schuhanzieher und der Mantel, den ich aktuell trage. Hübsch!
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Mittwoch, Dezember 25, 2013
Dienstag, Juni 07, 2011
So gehts nicht weiter
Mein Kater und ich haben gestern auf der Waage gestanden. Getrennt, ich kann also nicht behaupten:
10x Mango bin 1x ich ... Und da wir beide ein bisschen viel auf den Rippen haben (okay, genaugenommen haben wir beide ein bisschen viel um die Körpermitte herum), habe ich beschlossen, dass wir beide versuchen, 10% unseres Körpergewichtes zu verlieren. Bei Mango müsste es eigentlich etwas mehr sein, aber 10% sind auch schon gut.
Da Katzen pro Woche nicht mehr als 1% ihres Gewichtes verlieren sollen, sind das mindestens 10 Wochen Arbeit, bei mir sollte es etwas schneller gehen, da zumindest die ersten 3kg eigentlich immer recht flott wieder weg sind.
Fazit: Weniger naschen, mehr Bewegung, ausgewogenere Ernährung. Ja, auch in Zeiten von EHEC werde ich auf Obst, Gemüse und Salat nicht verzichten! Muss man halt alles gründlicher waschen, dann gehts. Hoffe ich. Bisher ging es jedenfalls auch.
Freitag, Juni 25, 2010
Kieler Woche Wahnsinn
Heute war ich mit meinem Schatz, seiner Nichte und ihrem Freund und einem befreundeten Pärchen auf der Kieler Woche. Es hat Spaß gemacht und war feucht-fröhlich, und nachdem Doreen und Daniel leider schon gegen 22.30h gegangen sind, haben wir anderen vier uns mit dem Kollegen meines Schatzes und seiner Frau noch gut unterhalten.
Irgendwann kamen seine Nichte und ich von einer "wir müssen mal tanzen"-Tour zurück und erfuhren, dass die Jungs am Nachbartisch die Security gerufen hatten, weil mein Freund mich angeblich schlägt. Hä?!
Noch geiler: Als ich rüberachaute, wurde ich todernst und geradezu böse angeschaut. Doppeltes Hä?!
Als sie gingen, verabschiedete sich der eine von Birgit, die wohl recht lange versucht hat, zu schlichten, sah dann meinen Mann an und sagte: "Wenn Du noch einmal versuchst, Deine Frau zu schlagen, werde ich Dich finden, und glaub mir, das wird Dir schlecht bekommen!" Mein Einwand, dass ich nicht geschlagen wurde und nicht mal weiß, worum es überhaupt ginge, hat er mit einem freundlichen "mit dir rede ich gar nicht!" quittiert.
Dazu kann ich nur sagen: Mein Mann schlägt mich nicht, hat er noch nie, und falls er es wider Erwarten jemals tun sollte, war es das erste und das letzte Mal, denn mit einem Schläger gebe ich mich nicht ab.
Oder anders: Ich liebe ihn, er liebt mich, und die üblichen Differenzen lösen wir definitiv anders als über körperliche Gewalt.
So, und jetzt schlafe ich meinen Rausch aus, morgen um 10.00h habe ich den Klempner in meiner Werkstatt.
Gut's Nächtle allerseits!
Irgendwann kamen seine Nichte und ich von einer "wir müssen mal tanzen"-Tour zurück und erfuhren, dass die Jungs am Nachbartisch die Security gerufen hatten, weil mein Freund mich angeblich schlägt. Hä?!
Noch geiler: Als ich rüberachaute, wurde ich todernst und geradezu böse angeschaut. Doppeltes Hä?!
Als sie gingen, verabschiedete sich der eine von Birgit, die wohl recht lange versucht hat, zu schlichten, sah dann meinen Mann an und sagte: "Wenn Du noch einmal versuchst, Deine Frau zu schlagen, werde ich Dich finden, und glaub mir, das wird Dir schlecht bekommen!" Mein Einwand, dass ich nicht geschlagen wurde und nicht mal weiß, worum es überhaupt ginge, hat er mit einem freundlichen "mit dir rede ich gar nicht!" quittiert.
Dazu kann ich nur sagen: Mein Mann schlägt mich nicht, hat er noch nie, und falls er es wider Erwarten jemals tun sollte, war es das erste und das letzte Mal, denn mit einem Schläger gebe ich mich nicht ab.
Oder anders: Ich liebe ihn, er liebt mich, und die üblichen Differenzen lösen wir definitiv anders als über körperliche Gewalt.
So, und jetzt schlafe ich meinen Rausch aus, morgen um 10.00h habe ich den Klempner in meiner Werkstatt.
Gut's Nächtle allerseits!
Freitag, Januar 04, 2008
Krankgeschrieben
Irgendwie huste ich mir seit Tagen die Lunge aus dem Leib, mir ist schlecht, die Ohren sind zu, die Glieder schmerzen - kurz und gut: Gestern verließ ich die Arbeit nach der Hälfte der Zeit, heute sagte der Arzt, ich solle bitte bis einschließlich Mittwoch zuhause bleiben.
Hurra, hurra, die Schule brennt? Ich bin es nicht gewohnt, so lange nichts zu tun. Erstaunlich. Aber wie ich mich kenne, liege ich eh nicht die ganze Zeit im Bett herum, zumal mit Spaziergänge und leichter Sport verschrieben wurden. Und dann lassen sich einige Bücher lesen, Geschichten schreiben und Seifen sieden. Mir wird schon etwas einfallen. Nur kalt ist mir für zwei, daher steht gleich eine schöne warme Kanne Tee auf meiner Fensterbank hinter dem Schreibtisch, damit mir die Finger beim Tippen nicht abfallen.
Ein Vorsatz für das Jahr 2008 lautet, wieder deutlich mehr und vor allem kontinuierlicher zu schreiben. Jeden Tag in irgendeiner Weise 30min aufs Schreiben und alles, was dazu gehört, verwenden. Und huch, ich habe vorgestern eine komplette Geschichte über einen etwas angestaubten Friseur mit seltsamen Marotten fertig gestellt, welche ich bei einer Ausschreibung zum Thema "Haarig" einreichen werde. Zwei Testleser durften schon ans Werk, bei drei weiteren liegt der Text, danach wird er dann fertig geschliffen und abgeschickt.
Es warten aber noch weitere Ausschreibungen, und ich hoffe, zumindest zwei weitere davon bedienen zu können, zumal mir für die eine die fertigen Texte vorliegen, ich muss sie im Prinzip nur einreichen.
Das Schreibziel des Jahres:
- Den NaNo 2007 fertig schreiben und bis zum Sommer überarbeiten
- Den Roman meines Vaters bei BoD verlegen (mir fehlt nur noch das Layout ...)
- jeden Monat eine Geschichte für das Mitmachprojekt von SchreibLust fertig stellen und einreichen
- möglichst monatlich an einer weiteren Ausschreibung teilnehmen
- endlich mal wieder ein paar Veröffentlichungen sammeln
- am NaNo 2008 teilnehmen
Tja, und langfristig mehr schreiben, weniger arbeiten. Aber da es alles andere als leicht ist, vom Schreiben wirklich zu leben, hoffe ich halt darauf, wenigstens einen Teil meines Lebensunterhaltes darüber verdienen zu können. Vielleicht 30 Stunden in der Woche regulär arbeiten, den Rest dann zum Schreiben verwenden. Und Tauchen. Und Seife sieden. Und was mir noch so einfällt. *g*
Hurra, hurra, die Schule brennt? Ich bin es nicht gewohnt, so lange nichts zu tun. Erstaunlich. Aber wie ich mich kenne, liege ich eh nicht die ganze Zeit im Bett herum, zumal mit Spaziergänge und leichter Sport verschrieben wurden. Und dann lassen sich einige Bücher lesen, Geschichten schreiben und Seifen sieden. Mir wird schon etwas einfallen. Nur kalt ist mir für zwei, daher steht gleich eine schöne warme Kanne Tee auf meiner Fensterbank hinter dem Schreibtisch, damit mir die Finger beim Tippen nicht abfallen.
Ein Vorsatz für das Jahr 2008 lautet, wieder deutlich mehr und vor allem kontinuierlicher zu schreiben. Jeden Tag in irgendeiner Weise 30min aufs Schreiben und alles, was dazu gehört, verwenden. Und huch, ich habe vorgestern eine komplette Geschichte über einen etwas angestaubten Friseur mit seltsamen Marotten fertig gestellt, welche ich bei einer Ausschreibung zum Thema "Haarig" einreichen werde. Zwei Testleser durften schon ans Werk, bei drei weiteren liegt der Text, danach wird er dann fertig geschliffen und abgeschickt.
Es warten aber noch weitere Ausschreibungen, und ich hoffe, zumindest zwei weitere davon bedienen zu können, zumal mir für die eine die fertigen Texte vorliegen, ich muss sie im Prinzip nur einreichen.
Das Schreibziel des Jahres:
- Den NaNo 2007 fertig schreiben und bis zum Sommer überarbeiten
- Den Roman meines Vaters bei BoD verlegen (mir fehlt nur noch das Layout ...)
- jeden Monat eine Geschichte für das Mitmachprojekt von SchreibLust fertig stellen und einreichen
- möglichst monatlich an einer weiteren Ausschreibung teilnehmen
- endlich mal wieder ein paar Veröffentlichungen sammeln
- am NaNo 2008 teilnehmen
Tja, und langfristig mehr schreiben, weniger arbeiten. Aber da es alles andere als leicht ist, vom Schreiben wirklich zu leben, hoffe ich halt darauf, wenigstens einen Teil meines Lebensunterhaltes darüber verdienen zu können. Vielleicht 30 Stunden in der Woche regulär arbeiten, den Rest dann zum Schreiben verwenden. Und Tauchen. Und Seife sieden. Und was mir noch so einfällt. *g*
Sonntag, Dezember 16, 2007
Diverses
Was so alles in eine Woche passt ...
Meine Schwester und mein Schwager waren Anfang der Woche hier, und wir haben nicht nur unsere beiden Tanten besucht und viel zu viel gegessen, sondern auch sonst ein paar schöne Stunden verbracht. Erstaunlich!
Mein Nachbar ist jetzt offiziell eingezogen. Naja, Baustelle ist es trotzdem noch, aber halbwegs bewohnbar.
Ich habe Urlaub gebucht. Eine Woche Safaga, vier Sterne Hotel, Tauchpaket, Halbpension. Mit einer lieben Arbeitskollegin, die wie ich völlig dem Tauchvirus verfallen ist. Ich bin mir sicher, dass es wunderbar wird und hoffe, dass ich bis dahin eine neue UW-Kamera besitzen werde. Leider hat es mit dem Lottogewinn ja nicht geklappt. ;-)
Von Freitag bis heute waren zwei der drei "Barbie Divers" vom Ägypten-Urlaub hier. Ich hab die Mädels seit Ostern nicht mehr gesehen, das war lang! Und schön, dass wir uns endlich mal wieder getroffen haben, auch wenn ich hin und wieder das Gefühl hatte, dass wir doch in recht unterschiedlichen Welten leben. Aber nicht unterschiedliche genug, um nicht doch einige schöne Stunden zusammen zu verbringen und schon mal das nächste Treffen geplant zu haben. Ich soll Karneval nach Köln. Karneval. Ich. Köln. Ich muss betrunken gewesen sein, als ich zugesagt habe.
Dann ist da noch ein neues Seifchen, das in meiner neuen Form schlummert. Bin sehr gespannt, ob es hält, was ich mir davon verspreche.
Und außerdem habe ich im Laufe der letzten Monate endlich mal herausgefunden, wo mein grundlegendes Problem liegt. und lerne so nach und nach, mich damit zu arrangieren beziehungsweise es in den Griff zu bekommen. Hoffe ich zumindest, denn dauerhaft bin ich kein erstrebenswerter Zustand. Und nun soll das kommen, was ich nie wollte: Medikamente. Ich bin sehr gespannt und ein wenig ängstlich. Aber absetzen kann man das Zeug ja hoffentlich schnell, wenn es nicht klappt.
Um das Geheimnis in drei Buchstaben zu lüften: ADS.
Meine Schwester und mein Schwager waren Anfang der Woche hier, und wir haben nicht nur unsere beiden Tanten besucht und viel zu viel gegessen, sondern auch sonst ein paar schöne Stunden verbracht. Erstaunlich!
Mein Nachbar ist jetzt offiziell eingezogen. Naja, Baustelle ist es trotzdem noch, aber halbwegs bewohnbar.
Ich habe Urlaub gebucht. Eine Woche Safaga, vier Sterne Hotel, Tauchpaket, Halbpension. Mit einer lieben Arbeitskollegin, die wie ich völlig dem Tauchvirus verfallen ist. Ich bin mir sicher, dass es wunderbar wird und hoffe, dass ich bis dahin eine neue UW-Kamera besitzen werde. Leider hat es mit dem Lottogewinn ja nicht geklappt. ;-)
Von Freitag bis heute waren zwei der drei "Barbie Divers" vom Ägypten-Urlaub hier. Ich hab die Mädels seit Ostern nicht mehr gesehen, das war lang! Und schön, dass wir uns endlich mal wieder getroffen haben, auch wenn ich hin und wieder das Gefühl hatte, dass wir doch in recht unterschiedlichen Welten leben. Aber nicht unterschiedliche genug, um nicht doch einige schöne Stunden zusammen zu verbringen und schon mal das nächste Treffen geplant zu haben. Ich soll Karneval nach Köln. Karneval. Ich. Köln. Ich muss betrunken gewesen sein, als ich zugesagt habe.
Dann ist da noch ein neues Seifchen, das in meiner neuen Form schlummert. Bin sehr gespannt, ob es hält, was ich mir davon verspreche.
Und außerdem habe ich im Laufe der letzten Monate endlich mal herausgefunden, wo mein grundlegendes Problem liegt. und lerne so nach und nach, mich damit zu arrangieren beziehungsweise es in den Griff zu bekommen. Hoffe ich zumindest, denn dauerhaft bin ich kein erstrebenswerter Zustand. Und nun soll das kommen, was ich nie wollte: Medikamente. Ich bin sehr gespannt und ein wenig ängstlich. Aber absetzen kann man das Zeug ja hoffentlich schnell, wenn es nicht klappt.
Um das Geheimnis in drei Buchstaben zu lüften: ADS.
Sonntag, November 04, 2007
Die Welt ist ein Kühlschrank
Nein, nicht, weil es inzwischen so kalt geworden ist, obwohl das auch zutrifft.
Ich lese gerade "Mit dem Kühlschrank durch Irland" und hatte gestern eine Begegnung der dritten Art.
Tony Hawks, der mit einem Kühlschrank einmal rund Irland trampen soll, sitzt in Bunbeg fest bei dem Versuch, nach Tory Island zu kommen. Er hat es geschafft, sich ausgerechnet die drei Tage auszusuchen, an denen die Fähre im Dock liegt, und nun versucht der ganze Ort, die Royal Air Force zu bewegen, ihn mit dem Hubschrauber rüberzubringen.
Die einzigen anderen Gäste im Hotel sind ein irisch-deutsches Ehepaar, das zum Kanufahren hergekommen ist.
Es klingt zu absurd, ist aber wahr: Exakt diese beiden Menschen waren jahrelang Mitglieder des gleichen Kanuvereins wie meine Eltern, und exakt zu dieser Irin, die inzwischen wieder in ihrer Heimat lebt, werden Heike und ich eventuell im kommenden Jahr fahren.
An alle Leser, die meine Eltern kennen (man weiß ja nie, wer wirklich alles mitliest): Bitte erzählt ihnen nichts von diesem Zufall, denn ich möchte, dass sie es selber herausfinden. Schließlich ist bald Weihnachten, und ich glaube, dieses Buch ist eine gute Vorbereitung auf den Urlaub ... ;-)
Das Leben ist ein Kühlschrank, und wir sind mittendrin! Guten Tag, ich bin der Käse.
Ich lese gerade "Mit dem Kühlschrank durch Irland" und hatte gestern eine Begegnung der dritten Art.
Tony Hawks, der mit einem Kühlschrank einmal rund Irland trampen soll, sitzt in Bunbeg fest bei dem Versuch, nach Tory Island zu kommen. Er hat es geschafft, sich ausgerechnet die drei Tage auszusuchen, an denen die Fähre im Dock liegt, und nun versucht der ganze Ort, die Royal Air Force zu bewegen, ihn mit dem Hubschrauber rüberzubringen.
Die einzigen anderen Gäste im Hotel sind ein irisch-deutsches Ehepaar, das zum Kanufahren hergekommen ist.
Es klingt zu absurd, ist aber wahr: Exakt diese beiden Menschen waren jahrelang Mitglieder des gleichen Kanuvereins wie meine Eltern, und exakt zu dieser Irin, die inzwischen wieder in ihrer Heimat lebt, werden Heike und ich eventuell im kommenden Jahr fahren.
An alle Leser, die meine Eltern kennen (man weiß ja nie, wer wirklich alles mitliest): Bitte erzählt ihnen nichts von diesem Zufall, denn ich möchte, dass sie es selber herausfinden. Schließlich ist bald Weihnachten, und ich glaube, dieses Buch ist eine gute Vorbereitung auf den Urlaub ... ;-)
Das Leben ist ein Kühlschrank, und wir sind mittendrin! Guten Tag, ich bin der Käse.
Montag, Oktober 01, 2007
Nächtliche Abenteuer
Eigentlich bin ich gestern mit dem Vorsatz, auszuschlafen (um halb acht werde ich ja allerspätestens von der hungrigen Meute geweckt, egal, wann ich arbeiten muss), gegen halb elf ins Bett gegangen. Hat ein Weilchen gedauert, bis ich eingeschlafen war, aber okay.
Gegen drei war ich dann wach, weil irgendwo ganz dicht an der Hörschwelle ein Summen zu hören war, ziemlich ähnlich einem Staubsauger.
Nun habe ich eine Nachbarin, die bereits bewiesen hat, dass sie durchaus in der Lage ist, morgens um halb eins ihre Wohnung zu saugen, also hatte ich sie im Verdacht. Als das Geräusch nach ein paar Minuten nicht aufhörte, zog ich Hose und Pulli über und lauschte im Treppenhaus, von oben kam jedoch nichts. Na gut, also wieder in Bett, Decke in die Ohren, denn bekanntlich dringen gerade Geräusche, die so leise sind, besonders gut zu einem durch, hat man sie erst einmal wahrgenommen.
Das nächste Geräusch, das mich weckte, war ein Klingeln an der Wohnungstür. Ich gucke auf die Uhr: kurz vor sechs. Ich dreh mich um, es klingelt wieder. Also Bademantel übergeworfen, Schlafzimmertür auf - da steht mein Nachbar von unten in der geöffneten Wohnungstür und entschuldigt sich erstmal für sein Eindringen. Die Tür stand offen, und meine Katze sei im Treppenhaus.
"Rot oder schwarz?", frage ich, während ich meinen Schlüssel greife. "Rot", sagt er. Mango ist also der Flüchtling. Anderthalb Treppen weiter unten sitzt der Kleine völlig verängstigt auf die oberste Stufe gekuschelt und schaut mich an. Ich nehme ihn hoch - sein Herz rast - und bedanke mich beim Nachbarn, während ich den Ausreißer wieder nach Hause bringe. Und die Tür sehr gut hinter mir dicht mache. Beim Schließen von außen hatte ich bemerkt, dass sie sich sehr schlecht schließen lässt, obwohl ich sie nicht einfach nur zugezogen, sondern extra den Schlüssel im Schloss gedreht habe, um keinen Lärm zu machen.
Alice ist netterweise in der Wohnung geblieben, ihrer Haltung war deutlich anzumerken, dass ihr die offene Tür alles andere als geheuer war. Nach ein paar Streicheleinheiten und einer Knabberstange sind alle wieder glücklich und ich falle zurück in mein Bett. Viel geschlafen habe ich allerdings nicht mehr.
Gegen drei war ich dann wach, weil irgendwo ganz dicht an der Hörschwelle ein Summen zu hören war, ziemlich ähnlich einem Staubsauger.
Nun habe ich eine Nachbarin, die bereits bewiesen hat, dass sie durchaus in der Lage ist, morgens um halb eins ihre Wohnung zu saugen, also hatte ich sie im Verdacht. Als das Geräusch nach ein paar Minuten nicht aufhörte, zog ich Hose und Pulli über und lauschte im Treppenhaus, von oben kam jedoch nichts. Na gut, also wieder in Bett, Decke in die Ohren, denn bekanntlich dringen gerade Geräusche, die so leise sind, besonders gut zu einem durch, hat man sie erst einmal wahrgenommen.
Das nächste Geräusch, das mich weckte, war ein Klingeln an der Wohnungstür. Ich gucke auf die Uhr: kurz vor sechs. Ich dreh mich um, es klingelt wieder. Also Bademantel übergeworfen, Schlafzimmertür auf - da steht mein Nachbar von unten in der geöffneten Wohnungstür und entschuldigt sich erstmal für sein Eindringen. Die Tür stand offen, und meine Katze sei im Treppenhaus.
"Rot oder schwarz?", frage ich, während ich meinen Schlüssel greife. "Rot", sagt er. Mango ist also der Flüchtling. Anderthalb Treppen weiter unten sitzt der Kleine völlig verängstigt auf die oberste Stufe gekuschelt und schaut mich an. Ich nehme ihn hoch - sein Herz rast - und bedanke mich beim Nachbarn, während ich den Ausreißer wieder nach Hause bringe. Und die Tür sehr gut hinter mir dicht mache. Beim Schließen von außen hatte ich bemerkt, dass sie sich sehr schlecht schließen lässt, obwohl ich sie nicht einfach nur zugezogen, sondern extra den Schlüssel im Schloss gedreht habe, um keinen Lärm zu machen.
Alice ist netterweise in der Wohnung geblieben, ihrer Haltung war deutlich anzumerken, dass ihr die offene Tür alles andere als geheuer war. Nach ein paar Streicheleinheiten und einer Knabberstange sind alle wieder glücklich und ich falle zurück in mein Bett. Viel geschlafen habe ich allerdings nicht mehr.
Mittwoch, Juli 11, 2007
Es war einmal ...
... eine wunderschöne Prinzessin, die in einem etwas chaotischen Schloss lebte und den ganzen Tag Besseres zu tun hatte, als aufzuräumen.
Als sie dann Königin wurde, nannte man sie deshalb auch "chaosqueen". da ihre einzige Untertanin mit Streicheleinheiten und Futter sehr zufrieden war, war das aber kein zu großes Problem, und Diplomaten aus anderen Ländern fanden in ihrem Schloss immer ein freies Plätzchen zum Sitzen.
Eines Tages kam ein König in einem Schafspelz vorbei, wärmte sie in der Nacht, half ihr, das Chaos in ihrem Schloss und ihrem Herzen zu sortieren und reichte ihr seine Hand und sein Herz, um fortan gemeinsam mit ihr durchs Leben zu wandeln.
Als Pfand gab sie ihm ihr Herz und bat darum, dass er es pfleglich behandeln möge, was er mit großem Ernst versprach.
Es hätte alles sehr schön werden können, wäre da nicht noch die Königin der Schafe gewesen, die ihren Gemahl nicht ziehen lassen wollte. Kurzerhand ließ sie eine Beraterin anrücken, die ihm Kopf und Herz wieder an den rechten Fleck rücken sollte.
Unsere Königin war derweil auf einer weiten Reise, um diplomatische Beziehungen mit den Bewohnern eines anderen Landes aufzunehmen, mit Trollen, Elchen und Fichten.
Während draußen die Welt im Regen unterging, verzehrte sich ihr Herz vor Angst, denn eine kleine Stimme flüsterte ihr ein, dass die Königin der Schafe und ihre Beraterin Erfolg haben würden. Und so war nicht nur das Wetter trüb, sondern auch die Seele der kleinen Königin.
Als die Chaoskönigin wieder in ihrem Reich ankam, fand sie es leer und verwaist vor, und ihre Angst wurde zu Gewissheit.
Sie konnte es nicht glauben, doch sie konnte ihrem König nicht böse sein, denn er hatte erkannt, dass Weglaufen keine Lösung ist und wollte sich seinen Herausforderungen stellen.
Fortan saß die Königin in ihrem Schloss und schaute jeden Tag in die Ferne, in der Hoffnung, am Horizont ein Schaffell aufblitzen zu sehen.
Und wenn sie nicht gestorben ist, dann wartet sie noch heute. Und auch morgen. Und mit Sicherheit auch noch nächste Woche. Geduld ist zwar nicht ihre Stärke, aber Beharrlichkeit.
Als sie dann Königin wurde, nannte man sie deshalb auch "chaosqueen". da ihre einzige Untertanin mit Streicheleinheiten und Futter sehr zufrieden war, war das aber kein zu großes Problem, und Diplomaten aus anderen Ländern fanden in ihrem Schloss immer ein freies Plätzchen zum Sitzen.
Eines Tages kam ein König in einem Schafspelz vorbei, wärmte sie in der Nacht, half ihr, das Chaos in ihrem Schloss und ihrem Herzen zu sortieren und reichte ihr seine Hand und sein Herz, um fortan gemeinsam mit ihr durchs Leben zu wandeln.
Als Pfand gab sie ihm ihr Herz und bat darum, dass er es pfleglich behandeln möge, was er mit großem Ernst versprach.
Es hätte alles sehr schön werden können, wäre da nicht noch die Königin der Schafe gewesen, die ihren Gemahl nicht ziehen lassen wollte. Kurzerhand ließ sie eine Beraterin anrücken, die ihm Kopf und Herz wieder an den rechten Fleck rücken sollte.
Unsere Königin war derweil auf einer weiten Reise, um diplomatische Beziehungen mit den Bewohnern eines anderen Landes aufzunehmen, mit Trollen, Elchen und Fichten.
Während draußen die Welt im Regen unterging, verzehrte sich ihr Herz vor Angst, denn eine kleine Stimme flüsterte ihr ein, dass die Königin der Schafe und ihre Beraterin Erfolg haben würden. Und so war nicht nur das Wetter trüb, sondern auch die Seele der kleinen Königin.
Als die Chaoskönigin wieder in ihrem Reich ankam, fand sie es leer und verwaist vor, und ihre Angst wurde zu Gewissheit.
Sie konnte es nicht glauben, doch sie konnte ihrem König nicht böse sein, denn er hatte erkannt, dass Weglaufen keine Lösung ist und wollte sich seinen Herausforderungen stellen.
Fortan saß die Königin in ihrem Schloss und schaute jeden Tag in die Ferne, in der Hoffnung, am Horizont ein Schaffell aufblitzen zu sehen.
Und wenn sie nicht gestorben ist, dann wartet sie noch heute. Und auch morgen. Und mit Sicherheit auch noch nächste Woche. Geduld ist zwar nicht ihre Stärke, aber Beharrlichkeit.
Freitag, Januar 19, 2007
2007 - es rennt und rennt und rennt ...
Genau einen Monat ist mein letzter Eintrag her. Dazwischen liegen Weihnachten, einige Fressgelage, eine wunderschöne Silvesterfeier und noch so einiges mehr.
Ich bin in das Jahr eingetreten, in dem ich 30 werde, suche nach einer neuer Wohnung (mit Badewanne, geraden Wänden und Auslauf für Alice) und noch immer nach mir selbst.
Die Prophezeiung, die ich vor etwa einem Jahr ausgesprochen habe, dass sich einiges im Jahr 2006 ändern wird, ist mit Sicherheit eingetreten, auch wenn manche Veränderungen nicht ganz so deutlich sind wie vermutet. Aber immerhin habe ich die Abteilung gewechselt, mein Studium an den Nagel gehängt, Alice bekommen, einige negative Umstände überwunden, neue Menschen kennengelernt, etwas gefunden, das mir so viel Spaß macht, dass ich mir vorstellen kann, einen Job draus zu machen - und meinem inneren Schweinehund den Kampf angesagt.
Dank einem lieben Menschen habe ich heute das wohl schafste Blog des Universums gefunden und will es euch nicht vorenthalten: Knuddel
Ist es nicht knuffig?
Alice zerlegt übrigens gerade mein Sofa und will mir damit wohl sagen, dass ich mich endlich auch mal wieder um ihr Blog kümmern soll. Mache ich, aber nicht mehr heute Nacht, ich gehöre dringend ins Bett. Sagen mein Kopf, meine Nase und die Tatsache, dass ich morgen um zehn arbeiten soll ...
Ich bin in das Jahr eingetreten, in dem ich 30 werde, suche nach einer neuer Wohnung (mit Badewanne, geraden Wänden und Auslauf für Alice) und noch immer nach mir selbst.
Die Prophezeiung, die ich vor etwa einem Jahr ausgesprochen habe, dass sich einiges im Jahr 2006 ändern wird, ist mit Sicherheit eingetreten, auch wenn manche Veränderungen nicht ganz so deutlich sind wie vermutet. Aber immerhin habe ich die Abteilung gewechselt, mein Studium an den Nagel gehängt, Alice bekommen, einige negative Umstände überwunden, neue Menschen kennengelernt, etwas gefunden, das mir so viel Spaß macht, dass ich mir vorstellen kann, einen Job draus zu machen - und meinem inneren Schweinehund den Kampf angesagt.
Dank einem lieben Menschen habe ich heute das wohl schafste Blog des Universums gefunden und will es euch nicht vorenthalten: Knuddel
Ist es nicht knuffig?
Alice zerlegt übrigens gerade mein Sofa und will mir damit wohl sagen, dass ich mich endlich auch mal wieder um ihr Blog kümmern soll. Mache ich, aber nicht mehr heute Nacht, ich gehöre dringend ins Bett. Sagen mein Kopf, meine Nase und die Tatsache, dass ich morgen um zehn arbeiten soll ...
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