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Mittwoch, Mai 04, 2011
Scheiße geparkt
Man sieht es eigentlich nur am "schwebenden Reifen", aber dieses Auto steht da, wo normalerweise niemand fäht: Auf der kleinen Trenninsel zwischen Fußweg und Fahrbahn. Hier steht übrigens an sich eine Schranke, die nun lang ausgestreckt vor dem Auto liegt. Als ich das letzte Mal - leider nicht mit Fotohandy bewaffnet - an dieser Stelle etwas Ungewöhnliches sah, war es ein Auto, das auf dem Stein links im Bild "parkte".
In beiden Fällen frage ich mich, wie man es schafft, mit so viel Schwung um die Kurve zu fahren, dass man auf einen Stein hochrutscht beziehungsweise einen Pfahl umfährt und sich auf eine auch nicht gerade niedrige Verkehrsinsel schiebt. Da der Besitzer des Autos gerade zugegen war, wollte ich nicht näher ran zum Fotografieren, aber als Beweis, dass hier jemand dringend noch mal lernen sollte, wie man um Kurven fährt, reicht es wohl.
Wenn der Wagen wieder weg ist, mache ich mal ein Bild davon, wie es eigentlich aussehen soll. ;o)
Montag, September 20, 2010
Fundstück
Ich bin ja recht experimentierfreudig, was Lebensmittel angeht, also habe ich zwei Tütchen blömboom-Trinkschokolade mitgenommen.
White Cocoa ist grandios, lecker, süß, wie flüssige weiße Schokolade - und sie schmeckt mir, obwohl ich eigentlich weiße Schokolade nicht so richtig mag.
Die Italian Chocolate 42% ist ... seltsam. Sie enthält Xanthan, welches dafür sorgt, dass sie sehr dickflüssig ist. Man hat so ein bisschen das Gefühl, heißen Schokopudding zu trinken, was mir persönlich nicht wirklich gefällt - ich mag heiße Schokolade, ich mag sie auch, wenn sie dickflüssig ist, aber das hier ist zu dick. Und es schmeckt auch irgendwie nicht unbedingt nach Schokolade. Kakao, Vanille und Rohrzucker - Pudding trifft es wirklich am besten.
Am besten ist aber die Anleitung:
Wirklich, ich hab es versucht, aber mein Milchaufschäumer bekommt das Zeug einfach nicht warm, ich musste es doch herkömmlich auf der Herdplatte erhitzen. ;o)
Fazit: Weiß gern wieder, Italian definitiv nicht, weitere werde ich testen.
Für alle Interessierten: blömboom
White Cocoa ist grandios, lecker, süß, wie flüssige weiße Schokolade - und sie schmeckt mir, obwohl ich eigentlich weiße Schokolade nicht so richtig mag.
Die Italian Chocolate 42% ist ... seltsam. Sie enthält Xanthan, welches dafür sorgt, dass sie sehr dickflüssig ist. Man hat so ein bisschen das Gefühl, heißen Schokopudding zu trinken, was mir persönlich nicht wirklich gefällt - ich mag heiße Schokolade, ich mag sie auch, wenn sie dickflüssig ist, aber das hier ist zu dick. Und es schmeckt auch irgendwie nicht unbedingt nach Schokolade. Kakao, Vanille und Rohrzucker - Pudding trifft es wirklich am besten.
Am besten ist aber die Anleitung:
Wirklich, ich hab es versucht, aber mein Milchaufschäumer bekommt das Zeug einfach nicht warm, ich musste es doch herkömmlich auf der Herdplatte erhitzen. ;o)
Fazit: Weiß gern wieder, Italian definitiv nicht, weitere werde ich testen.
Für alle Interessierten: blömboom
Freitag, Juni 25, 2010
Kieler Woche Wahnsinn
Heute war ich mit meinem Schatz, seiner Nichte und ihrem Freund und einem befreundeten Pärchen auf der Kieler Woche. Es hat Spaß gemacht und war feucht-fröhlich, und nachdem Doreen und Daniel leider schon gegen 22.30h gegangen sind, haben wir anderen vier uns mit dem Kollegen meines Schatzes und seiner Frau noch gut unterhalten.
Irgendwann kamen seine Nichte und ich von einer "wir müssen mal tanzen"-Tour zurück und erfuhren, dass die Jungs am Nachbartisch die Security gerufen hatten, weil mein Freund mich angeblich schlägt. Hä?!
Noch geiler: Als ich rüberachaute, wurde ich todernst und geradezu böse angeschaut. Doppeltes Hä?!
Als sie gingen, verabschiedete sich der eine von Birgit, die wohl recht lange versucht hat, zu schlichten, sah dann meinen Mann an und sagte: "Wenn Du noch einmal versuchst, Deine Frau zu schlagen, werde ich Dich finden, und glaub mir, das wird Dir schlecht bekommen!" Mein Einwand, dass ich nicht geschlagen wurde und nicht mal weiß, worum es überhaupt ginge, hat er mit einem freundlichen "mit dir rede ich gar nicht!" quittiert.
Dazu kann ich nur sagen: Mein Mann schlägt mich nicht, hat er noch nie, und falls er es wider Erwarten jemals tun sollte, war es das erste und das letzte Mal, denn mit einem Schläger gebe ich mich nicht ab.
Oder anders: Ich liebe ihn, er liebt mich, und die üblichen Differenzen lösen wir definitiv anders als über körperliche Gewalt.
So, und jetzt schlafe ich meinen Rausch aus, morgen um 10.00h habe ich den Klempner in meiner Werkstatt.
Gut's Nächtle allerseits!
Irgendwann kamen seine Nichte und ich von einer "wir müssen mal tanzen"-Tour zurück und erfuhren, dass die Jungs am Nachbartisch die Security gerufen hatten, weil mein Freund mich angeblich schlägt. Hä?!
Noch geiler: Als ich rüberachaute, wurde ich todernst und geradezu böse angeschaut. Doppeltes Hä?!
Als sie gingen, verabschiedete sich der eine von Birgit, die wohl recht lange versucht hat, zu schlichten, sah dann meinen Mann an und sagte: "Wenn Du noch einmal versuchst, Deine Frau zu schlagen, werde ich Dich finden, und glaub mir, das wird Dir schlecht bekommen!" Mein Einwand, dass ich nicht geschlagen wurde und nicht mal weiß, worum es überhaupt ginge, hat er mit einem freundlichen "mit dir rede ich gar nicht!" quittiert.
Dazu kann ich nur sagen: Mein Mann schlägt mich nicht, hat er noch nie, und falls er es wider Erwarten jemals tun sollte, war es das erste und das letzte Mal, denn mit einem Schläger gebe ich mich nicht ab.
Oder anders: Ich liebe ihn, er liebt mich, und die üblichen Differenzen lösen wir definitiv anders als über körperliche Gewalt.
So, und jetzt schlafe ich meinen Rausch aus, morgen um 10.00h habe ich den Klempner in meiner Werkstatt.
Gut's Nächtle allerseits!
Mittwoch, März 31, 2010
Produkttest #1
Ich bin ja von Natur aus neugierig, und daher scheue ich mich auch nicht, seltsame Produkte aus dem Supermarkt zu entführen und der Verköstigung zukommen zu lassen. Schon gar nicht, wenn sie wegen drohenden Mindesthaltbarkeitsdatums günstiger sind. ;o)
Aktuell gab es bei Plaza in der Grabbelkiste bei Kühlprodukten Almighurt Mais. Ja, ihr lest richtig: Joghurt mit Mais. Statt Frucht halt Mais, ansonsten aber wie immer. Joghurt, "Frucht"zubereitung, Zucker etc. pp. Wobei die Liste mal erfreulich kurz war.
Todesmutig mache ich das Becherchen auf - typischer Maisgeruch. Hm, eigentlich lecker, aber im Joghurt? Skeptisch probiere ich ein Löffelchen, und siehe da: Ich hab Maiskörner zum Kauen im Mund und die Geschmackskomposition ist echt nicht übel. Artig esse ich auf.
Fazit: Joghurt mit Mais ist besser, als gedacht, immerhin sind hier zwei Produkte verbunden worden, die mir beide schmecken und die man auch sonst zusammen in einen Topf wirft, wenn auch eher in herzhafter Verbindung. Aber da es ja süßer Mais ist, gehts auch so.
Ich werd den Joghurt jetzt nicht unbedingt wieder kaufen, weil ich fruchtige oder nussige Sorten bevorzuge, aber als Erfahrung war es echt mal interessant!
Foto gibts nicht, der Becher ist schon im Müll. Aber ihr könnt ja mal im Kühlregal schauen ...
Aktuell gab es bei Plaza in der Grabbelkiste bei Kühlprodukten Almighurt Mais. Ja, ihr lest richtig: Joghurt mit Mais. Statt Frucht halt Mais, ansonsten aber wie immer. Joghurt, "Frucht"zubereitung, Zucker etc. pp. Wobei die Liste mal erfreulich kurz war.
Todesmutig mache ich das Becherchen auf - typischer Maisgeruch. Hm, eigentlich lecker, aber im Joghurt? Skeptisch probiere ich ein Löffelchen, und siehe da: Ich hab Maiskörner zum Kauen im Mund und die Geschmackskomposition ist echt nicht übel. Artig esse ich auf.
Fazit: Joghurt mit Mais ist besser, als gedacht, immerhin sind hier zwei Produkte verbunden worden, die mir beide schmecken und die man auch sonst zusammen in einen Topf wirft, wenn auch eher in herzhafter Verbindung. Aber da es ja süßer Mais ist, gehts auch so.
Ich werd den Joghurt jetzt nicht unbedingt wieder kaufen, weil ich fruchtige oder nussige Sorten bevorzuge, aber als Erfahrung war es echt mal interessant!
Foto gibts nicht, der Becher ist schon im Müll. Aber ihr könnt ja mal im Kühlregal schauen ...
Donnerstag, Februar 07, 2008
Schweinerei?
Ein Kinderbuch soll auf den Index für jugendgefährdende Schriften.
Dabei kann es sich ja nur um einen schlechten Comic mit düsteren, mordlüsternen Antihelden, brutalen Waffen und viel Blut handeln. Oder?
Nein. Es handelt sich um ein liebevoll gezeichnetes Buch über das kleine Ferkel, das sich auf die Suche nach Gott macht.
Huch?
Nun ja - das kleine Ferkel liest ein Plakat, auf dem steht, dass dem, der Gott nicht kennt, etwas fehlt. Also möchte es Gott kennenlernen. Und macht sich auf die Suche.
Das Buch setzt sich kritisch mit dem Thema Religion auseinander und möchte kleinen (und auch großen) Lesern verdeutlichen, dass Religion etwas frei erfundenes ist. Inwieweit dem Leser hierbei freigestellt wird, trotzdem zu glauben oder es zu lassen, werde ich demnächst herausfinden, denn bevor das Buch dank Ursula von der Leyen nur noch in einer braunen Papiertüte unter dem Ladentisch erhältlich ist, werde ich es mir bestellen. Dann berichte ich auch noch ausführlicher.
Erstmal kommt hier der Link zur Internetseite der Autoren, auf der sie alles festhalten, was mit dem Buch und der drohenden Indizierung zu tun hat: Ferkelbuch.
Für alle, die jetzt Ketzer schreien: Auch die meisten Theologen dieser Welt wissen, dass Religion darauf basiert, dass Menschen nach Antworten suchen. Nach Halt im Leben und im Universum. Und nach dem Trost, dass das Leben mit dem Tod nicht zu Ende ist. Die wenigsten Theologen glauben, dass alles, was in der Bibel steht (oder in der Thora, dem Koran, der Bhagadvita und wie die heiligen Bücher noch alle heißen) eins zu eins wörtlich zu nehmen ist. Jesus erzählt Gleichnisse im neuen Testament, hier ist es also schon im Buch verankert, dass es nur um Beispielgeschichten geht - wir hätten deutlich weniger Kriege, wenn auch der Rest als lehrreiche Geschichte angesehen würde.
Michael Schmidt-Salomon / Helge Nyncke: Wo bitte gehts zu Gott? Fragte das kleine Ferkel
Alibri Verlag
ISBN: 3865690300
€ 12,00
Dabei kann es sich ja nur um einen schlechten Comic mit düsteren, mordlüsternen Antihelden, brutalen Waffen und viel Blut handeln. Oder?
Nein. Es handelt sich um ein liebevoll gezeichnetes Buch über das kleine Ferkel, das sich auf die Suche nach Gott macht.
Huch?
Nun ja - das kleine Ferkel liest ein Plakat, auf dem steht, dass dem, der Gott nicht kennt, etwas fehlt. Also möchte es Gott kennenlernen. Und macht sich auf die Suche.
Das Buch setzt sich kritisch mit dem Thema Religion auseinander und möchte kleinen (und auch großen) Lesern verdeutlichen, dass Religion etwas frei erfundenes ist. Inwieweit dem Leser hierbei freigestellt wird, trotzdem zu glauben oder es zu lassen, werde ich demnächst herausfinden, denn bevor das Buch dank Ursula von der Leyen nur noch in einer braunen Papiertüte unter dem Ladentisch erhältlich ist, werde ich es mir bestellen. Dann berichte ich auch noch ausführlicher.
Erstmal kommt hier der Link zur Internetseite der Autoren, auf der sie alles festhalten, was mit dem Buch und der drohenden Indizierung zu tun hat: Ferkelbuch.
Für alle, die jetzt Ketzer schreien: Auch die meisten Theologen dieser Welt wissen, dass Religion darauf basiert, dass Menschen nach Antworten suchen. Nach Halt im Leben und im Universum. Und nach dem Trost, dass das Leben mit dem Tod nicht zu Ende ist. Die wenigsten Theologen glauben, dass alles, was in der Bibel steht (oder in der Thora, dem Koran, der Bhagadvita und wie die heiligen Bücher noch alle heißen) eins zu eins wörtlich zu nehmen ist. Jesus erzählt Gleichnisse im neuen Testament, hier ist es also schon im Buch verankert, dass es nur um Beispielgeschichten geht - wir hätten deutlich weniger Kriege, wenn auch der Rest als lehrreiche Geschichte angesehen würde.
Michael Schmidt-Salomon / Helge Nyncke: Wo bitte gehts zu Gott? Fragte das kleine Ferkel
Alibri Verlag
ISBN: 3865690300
€ 12,00
Sonntag, November 04, 2007
Die Welt ist ein Kühlschrank
Nein, nicht, weil es inzwischen so kalt geworden ist, obwohl das auch zutrifft.
Ich lese gerade "Mit dem Kühlschrank durch Irland" und hatte gestern eine Begegnung der dritten Art.
Tony Hawks, der mit einem Kühlschrank einmal rund Irland trampen soll, sitzt in Bunbeg fest bei dem Versuch, nach Tory Island zu kommen. Er hat es geschafft, sich ausgerechnet die drei Tage auszusuchen, an denen die Fähre im Dock liegt, und nun versucht der ganze Ort, die Royal Air Force zu bewegen, ihn mit dem Hubschrauber rüberzubringen.
Die einzigen anderen Gäste im Hotel sind ein irisch-deutsches Ehepaar, das zum Kanufahren hergekommen ist.
Es klingt zu absurd, ist aber wahr: Exakt diese beiden Menschen waren jahrelang Mitglieder des gleichen Kanuvereins wie meine Eltern, und exakt zu dieser Irin, die inzwischen wieder in ihrer Heimat lebt, werden Heike und ich eventuell im kommenden Jahr fahren.
An alle Leser, die meine Eltern kennen (man weiß ja nie, wer wirklich alles mitliest): Bitte erzählt ihnen nichts von diesem Zufall, denn ich möchte, dass sie es selber herausfinden. Schließlich ist bald Weihnachten, und ich glaube, dieses Buch ist eine gute Vorbereitung auf den Urlaub ... ;-)
Das Leben ist ein Kühlschrank, und wir sind mittendrin! Guten Tag, ich bin der Käse.
Ich lese gerade "Mit dem Kühlschrank durch Irland" und hatte gestern eine Begegnung der dritten Art.
Tony Hawks, der mit einem Kühlschrank einmal rund Irland trampen soll, sitzt in Bunbeg fest bei dem Versuch, nach Tory Island zu kommen. Er hat es geschafft, sich ausgerechnet die drei Tage auszusuchen, an denen die Fähre im Dock liegt, und nun versucht der ganze Ort, die Royal Air Force zu bewegen, ihn mit dem Hubschrauber rüberzubringen.
Die einzigen anderen Gäste im Hotel sind ein irisch-deutsches Ehepaar, das zum Kanufahren hergekommen ist.
Es klingt zu absurd, ist aber wahr: Exakt diese beiden Menschen waren jahrelang Mitglieder des gleichen Kanuvereins wie meine Eltern, und exakt zu dieser Irin, die inzwischen wieder in ihrer Heimat lebt, werden Heike und ich eventuell im kommenden Jahr fahren.
An alle Leser, die meine Eltern kennen (man weiß ja nie, wer wirklich alles mitliest): Bitte erzählt ihnen nichts von diesem Zufall, denn ich möchte, dass sie es selber herausfinden. Schließlich ist bald Weihnachten, und ich glaube, dieses Buch ist eine gute Vorbereitung auf den Urlaub ... ;-)
Das Leben ist ein Kühlschrank, und wir sind mittendrin! Guten Tag, ich bin der Käse.
Montag, Oktober 01, 2007
Nächtliche Abenteuer
Eigentlich bin ich gestern mit dem Vorsatz, auszuschlafen (um halb acht werde ich ja allerspätestens von der hungrigen Meute geweckt, egal, wann ich arbeiten muss), gegen halb elf ins Bett gegangen. Hat ein Weilchen gedauert, bis ich eingeschlafen war, aber okay.
Gegen drei war ich dann wach, weil irgendwo ganz dicht an der Hörschwelle ein Summen zu hören war, ziemlich ähnlich einem Staubsauger.
Nun habe ich eine Nachbarin, die bereits bewiesen hat, dass sie durchaus in der Lage ist, morgens um halb eins ihre Wohnung zu saugen, also hatte ich sie im Verdacht. Als das Geräusch nach ein paar Minuten nicht aufhörte, zog ich Hose und Pulli über und lauschte im Treppenhaus, von oben kam jedoch nichts. Na gut, also wieder in Bett, Decke in die Ohren, denn bekanntlich dringen gerade Geräusche, die so leise sind, besonders gut zu einem durch, hat man sie erst einmal wahrgenommen.
Das nächste Geräusch, das mich weckte, war ein Klingeln an der Wohnungstür. Ich gucke auf die Uhr: kurz vor sechs. Ich dreh mich um, es klingelt wieder. Also Bademantel übergeworfen, Schlafzimmertür auf - da steht mein Nachbar von unten in der geöffneten Wohnungstür und entschuldigt sich erstmal für sein Eindringen. Die Tür stand offen, und meine Katze sei im Treppenhaus.
"Rot oder schwarz?", frage ich, während ich meinen Schlüssel greife. "Rot", sagt er. Mango ist also der Flüchtling. Anderthalb Treppen weiter unten sitzt der Kleine völlig verängstigt auf die oberste Stufe gekuschelt und schaut mich an. Ich nehme ihn hoch - sein Herz rast - und bedanke mich beim Nachbarn, während ich den Ausreißer wieder nach Hause bringe. Und die Tür sehr gut hinter mir dicht mache. Beim Schließen von außen hatte ich bemerkt, dass sie sich sehr schlecht schließen lässt, obwohl ich sie nicht einfach nur zugezogen, sondern extra den Schlüssel im Schloss gedreht habe, um keinen Lärm zu machen.
Alice ist netterweise in der Wohnung geblieben, ihrer Haltung war deutlich anzumerken, dass ihr die offene Tür alles andere als geheuer war. Nach ein paar Streicheleinheiten und einer Knabberstange sind alle wieder glücklich und ich falle zurück in mein Bett. Viel geschlafen habe ich allerdings nicht mehr.
Gegen drei war ich dann wach, weil irgendwo ganz dicht an der Hörschwelle ein Summen zu hören war, ziemlich ähnlich einem Staubsauger.
Nun habe ich eine Nachbarin, die bereits bewiesen hat, dass sie durchaus in der Lage ist, morgens um halb eins ihre Wohnung zu saugen, also hatte ich sie im Verdacht. Als das Geräusch nach ein paar Minuten nicht aufhörte, zog ich Hose und Pulli über und lauschte im Treppenhaus, von oben kam jedoch nichts. Na gut, also wieder in Bett, Decke in die Ohren, denn bekanntlich dringen gerade Geräusche, die so leise sind, besonders gut zu einem durch, hat man sie erst einmal wahrgenommen.
Das nächste Geräusch, das mich weckte, war ein Klingeln an der Wohnungstür. Ich gucke auf die Uhr: kurz vor sechs. Ich dreh mich um, es klingelt wieder. Also Bademantel übergeworfen, Schlafzimmertür auf - da steht mein Nachbar von unten in der geöffneten Wohnungstür und entschuldigt sich erstmal für sein Eindringen. Die Tür stand offen, und meine Katze sei im Treppenhaus.
"Rot oder schwarz?", frage ich, während ich meinen Schlüssel greife. "Rot", sagt er. Mango ist also der Flüchtling. Anderthalb Treppen weiter unten sitzt der Kleine völlig verängstigt auf die oberste Stufe gekuschelt und schaut mich an. Ich nehme ihn hoch - sein Herz rast - und bedanke mich beim Nachbarn, während ich den Ausreißer wieder nach Hause bringe. Und die Tür sehr gut hinter mir dicht mache. Beim Schließen von außen hatte ich bemerkt, dass sie sich sehr schlecht schließen lässt, obwohl ich sie nicht einfach nur zugezogen, sondern extra den Schlüssel im Schloss gedreht habe, um keinen Lärm zu machen.
Alice ist netterweise in der Wohnung geblieben, ihrer Haltung war deutlich anzumerken, dass ihr die offene Tür alles andere als geheuer war. Nach ein paar Streicheleinheiten und einer Knabberstange sind alle wieder glücklich und ich falle zurück in mein Bett. Viel geschlafen habe ich allerdings nicht mehr.
Dienstag, Oktober 10, 2006
Crazy World
Ich sitze nichts ahnend auf meinem Sofa, als mein Telefon klingelt. Ich gehe ran, die Leitung ist tot. Während ich noch überlege, ob mein AB schon rangegangen ist oder nicht, klingelt es wieder, diesmal ist jemand dran.
Er sagt, ich solle mich nicht wundern, er heiße Philip und sei gerade aus Wolfsburg nach Kiel gezogen. Nun hätte er einfach wild Zahlen in sein Telefon getippt und wolle mal wissen, wie spontan die Kieler so sind.
Aus dieser seltsamen Situation hat sich ein ganz witziges Gespräch entwickelt, übers Weggehen, Sport und Haustiere. Mal sehen, ob es demnächst einen neuen Taucher im BDC gibt - anrufen und nach nem Kurs fragen wollte er zumindest mal.
Fazit: Es gibt immer jemanden auf der Welt, der noch durchgeknallter ist als Du! :)
Er sagt, ich solle mich nicht wundern, er heiße Philip und sei gerade aus Wolfsburg nach Kiel gezogen. Nun hätte er einfach wild Zahlen in sein Telefon getippt und wolle mal wissen, wie spontan die Kieler so sind.
Aus dieser seltsamen Situation hat sich ein ganz witziges Gespräch entwickelt, übers Weggehen, Sport und Haustiere. Mal sehen, ob es demnächst einen neuen Taucher im BDC gibt - anrufen und nach nem Kurs fragen wollte er zumindest mal.
Fazit: Es gibt immer jemanden auf der Welt, der noch durchgeknallter ist als Du! :)
Mittwoch, August 16, 2006
Dinge, die das Leben schreibt
Es gibt so Sätze und Szenen, die einem in einer Geschichte niemand abnimmt, und auch in einem Film dürften sie nur vorkommen, wenn dieser zumindest einen ziemlich schrägen Touch hätte.
Folgendes ist eben tatsächlich passiert:
Ben und ich gehen aus dem Kino und kommen bei Subways vorbei, wo alle Jalousien herabgelassen sind bis auf eine, die auf halber Höhe steht. Man sieht zwei schlanke Beine in engen Jeans und einen deutlich weiblichen Po, der zu den Beinen gehört.
Ben rutscht folgender Satz heraus:
"Hm, wo kommt denn der süße Arsch her?"
Und während ich noch drüber nachdenke, ob sie das wohl gehört hat, tönt von innen eine weibliche (und somit vermutlich zu den Beinen gehörende) Stimme:
"Den hab ich mal für drei Euro auf dem Flohmarkt gekauft."
Solltet ihr euch also je wieder fragen, woher der eine oder die andere dieses knackige Körperteil hat - schaut einfach mal wieder auf einem Flohmarkt vorbei! ;)
Folgendes ist eben tatsächlich passiert:
Ben und ich gehen aus dem Kino und kommen bei Subways vorbei, wo alle Jalousien herabgelassen sind bis auf eine, die auf halber Höhe steht. Man sieht zwei schlanke Beine in engen Jeans und einen deutlich weiblichen Po, der zu den Beinen gehört.
Ben rutscht folgender Satz heraus:
"Hm, wo kommt denn der süße Arsch her?"
Und während ich noch drüber nachdenke, ob sie das wohl gehört hat, tönt von innen eine weibliche (und somit vermutlich zu den Beinen gehörende) Stimme:
"Den hab ich mal für drei Euro auf dem Flohmarkt gekauft."
Solltet ihr euch also je wieder fragen, woher der eine oder die andere dieses knackige Körperteil hat - schaut einfach mal wieder auf einem Flohmarkt vorbei! ;)
Montag, August 14, 2006
Geheime Umfrage
Heute Mittag passierte es mal wieder. Mein Telefon klingelte, und ich meldete mich wie üblich konsequent mit einem "Ja". Nicht freundlich, weil ich gerade nicht gestört werden wollte. Und meinen Namen bekommt eh nur, wer höflich fragt. Aber vielleicht sollte ich mich in Zukunft ja einfach mit "Queen" melden?
Der ungefähre Verlauf des Gesprächs:
Ich: Ja?
Frauenstimme: Guten Tag, Markforschung. Haben Sie drei Minuten Zeit?
Ich: Woher haben Sie denn meine Nummer?
Sie: Ich hab hier eine Liste.
Ich: Und woher haben Sie die?
Sie: Von meinem Chef.
Ich: Sagen Sie mir bitte Ihren Namen und den Ihres Instituts?
Sie: Moment bitte. Rascheln und kurzes Wegdrücken der Leitung Tut mir Leid, diese Informationen darf ich Ihnen nicht geben.
Ich: Aber von mir möchten Sie eine Auskunft?
Sie: Ja.
Ich: Sie wissen schon, dass das illegal ist, was sie machen?
Sie: Nein. Wieso denn?
Ich: Lassen Sie sich mal von Ihrem Chef über Kaltaqvise aufklären. Und löschen Sie mich bitte umgehend von Ihrer Liste.
Sie: Werde ich machen.
Ich: Danke, einen schönen Tag noch.
Ich glaube, beim nächsten Mal bin ich noch freundlicher. Und werde den Spieß ganz galant umdrehen. Drei Minuten Fragen stellen und sie dann darauf hinweisen, dass ihre Zeit um ist. Und in meiner nächsten Wohnung habe ich eine Geheimnummer. Darauf könnt ihr euch verlassen. Und meine Adresse lautet in jedem online-Formular Chaos-Castle oder so. Soll mir mal einer nachweisen, dass ich damit gegen irgendein Gesetz verstoße.
Der ungefähre Verlauf des Gesprächs:
Ich: Ja?
Frauenstimme: Guten Tag, Markforschung. Haben Sie drei Minuten Zeit?
Ich: Woher haben Sie denn meine Nummer?
Sie: Ich hab hier eine Liste.
Ich: Und woher haben Sie die?
Sie: Von meinem Chef.
Ich: Sagen Sie mir bitte Ihren Namen und den Ihres Instituts?
Sie: Moment bitte. Rascheln und kurzes Wegdrücken der Leitung Tut mir Leid, diese Informationen darf ich Ihnen nicht geben.
Ich: Aber von mir möchten Sie eine Auskunft?
Sie: Ja.
Ich: Sie wissen schon, dass das illegal ist, was sie machen?
Sie: Nein. Wieso denn?
Ich: Lassen Sie sich mal von Ihrem Chef über Kaltaqvise aufklären. Und löschen Sie mich bitte umgehend von Ihrer Liste.
Sie: Werde ich machen.
Ich: Danke, einen schönen Tag noch.
Ich glaube, beim nächsten Mal bin ich noch freundlicher. Und werde den Spieß ganz galant umdrehen. Drei Minuten Fragen stellen und sie dann darauf hinweisen, dass ihre Zeit um ist. Und in meiner nächsten Wohnung habe ich eine Geheimnummer. Darauf könnt ihr euch verlassen. Und meine Adresse lautet in jedem online-Formular Chaos-Castle oder so. Soll mir mal einer nachweisen, dass ich damit gegen irgendein Gesetz verstoße.
Freitag, August 04, 2006
Du sein wolle reich an doof
Da sucht man nichtsahnend nach einer Website, auf der man lustige Smileys herunterladen kann, und dann findet man das hier:
kostenlose Smileys
Okay, es war vermutlich ein Übersetzungscomputer. Und vermutlich hatte nicht mal der Praktikant Zeit, sich das noch mal anzuschauen (welcher Praktikant?), aber SO? Muss das wirklich sein?
*gnarf*
kostenlose Smileys
Okay, es war vermutlich ein Übersetzungscomputer. Und vermutlich hatte nicht mal der Praktikant Zeit, sich das noch mal anzuschauen (welcher Praktikant?), aber SO? Muss das wirklich sein?
*gnarf*
Freitag, Juli 28, 2006
Deja vu
Es ist draußen dunkel, meine Nachbarn sitzen mit Freunden im Garten, lachen, grillen und sind ziemlich laut.
Das alleine passiert hier fast jeden Abend, ist also nicht wirklich unheimlich.
Aber dass sie heute zum zweiten Mal (das letzte ist eine gute Woche her) abends um halb elf spontan "Viel Glück und viel Segen" singen, beunruhigt mich dann doch etwas. Macht man das nicht um Mitternacht? Und hat bei denen jetzt jede Woche einer Geburtstag? Gehen meine Uhren nach dem Mond?
Inzwischen sind sie bei "Bruder Jacob" angekommen, und leider singen immer diejenigen, die es nicht können. *seufz*
Das alleine passiert hier fast jeden Abend, ist also nicht wirklich unheimlich.
Aber dass sie heute zum zweiten Mal (das letzte ist eine gute Woche her) abends um halb elf spontan "Viel Glück und viel Segen" singen, beunruhigt mich dann doch etwas. Macht man das nicht um Mitternacht? Und hat bei denen jetzt jede Woche einer Geburtstag? Gehen meine Uhren nach dem Mond?
Inzwischen sind sie bei "Bruder Jacob" angekommen, und leider singen immer diejenigen, die es nicht können. *seufz*
Menschen sind seltsam #1
Ich bin ja nicht der typische Internetsurfer, der hier und da und dort einem Link folgt. Aber hin und wieder passiert es doch, und dann schüttel ich den Kopf, bis er fast abfällt.
Da kämpft eine junge Familie um die Bezahlung der Krankenhauskosten ihres Kindes, weil dieses mit schweren Missbildungen geboren wurde. Anrührend? Sehen wir genau hin:
Der Frauenarzt hat während der Schwangerschaft angeblich eine Zyste übersehen, die zu den multiplen Missbildungen geführt hat. Als die Mutter im siebten Monat schwanger war, bot er ihr an, eine Abtreibung durchzuführen, da das Kind ja nun mal nicht gesund werden würde.
Hier beginnt es leicht, in mir zu brodeln.
Die Mutter lehnt empört ab (angeblich hat er ihr sogar Geld geboten), sie könne doch ihr Kind nicht abtreiben.
Und nun fordert sie Schadenersatz, weil der Arzt sie nicht rechtzeitig auf die Fehlbildungen hingewiesen hat und sie daher keine Möglichkeit hatte, das Kind legal abzutreiben.
hier bin ich gerade explodiert.
Okay, es ist RTL. Wieviel Wahres an der Story dran ist, sei dahingestellt. Aber es gibt ja eine Kontakt-Mailadresse der Eltern. Vielleicht sollte ich mal fragen, ob sie ihr Kind gerne abgetrieben hätten, um sich den ganzen Stress zu sparen. Vielleicht will der eine oder andere von euch ja auch mal nachfragen.
Herrje, kann mal bitte jemand Hirn vom Himmel werfen??? Danke.
Oder hab ich irgendetwas falsch verstanden? o.O
Den Artikel findet ihr hier.
Da kämpft eine junge Familie um die Bezahlung der Krankenhauskosten ihres Kindes, weil dieses mit schweren Missbildungen geboren wurde. Anrührend? Sehen wir genau hin:
Der Frauenarzt hat während der Schwangerschaft angeblich eine Zyste übersehen, die zu den multiplen Missbildungen geführt hat. Als die Mutter im siebten Monat schwanger war, bot er ihr an, eine Abtreibung durchzuführen, da das Kind ja nun mal nicht gesund werden würde.
Hier beginnt es leicht, in mir zu brodeln.
Die Mutter lehnt empört ab (angeblich hat er ihr sogar Geld geboten), sie könne doch ihr Kind nicht abtreiben.
Und nun fordert sie Schadenersatz, weil der Arzt sie nicht rechtzeitig auf die Fehlbildungen hingewiesen hat und sie daher keine Möglichkeit hatte, das Kind legal abzutreiben.
hier bin ich gerade explodiert.
Okay, es ist RTL. Wieviel Wahres an der Story dran ist, sei dahingestellt. Aber es gibt ja eine Kontakt-Mailadresse der Eltern. Vielleicht sollte ich mal fragen, ob sie ihr Kind gerne abgetrieben hätten, um sich den ganzen Stress zu sparen. Vielleicht will der eine oder andere von euch ja auch mal nachfragen.
Herrje, kann mal bitte jemand Hirn vom Himmel werfen??? Danke.
Oder hab ich irgendetwas falsch verstanden? o.O
Den Artikel findet ihr hier.
Sonntag, Mai 21, 2006
Seltsame Begebenheiten zur Geisterstunde
Da der NaNo ja nun schon eine Weile her ist, wollte ich gerade mein Profilbild ändern. Erst dachte ich, ich nehme eine der netten Knetfiguren, aber da war der Link zu lang (klar, ist ja auch wirklich böse, wenn man seine Fotos online auch noch anhand von Unterordnern verwaltet).
Dann wollte ich den Ayers Rock, aber der war zu groß. Also hab ich ihn handlich zurechtgeschnitzt, bis er passte. Im Profil wird er mir auch angezeigt, aber hier sehe ich auch nach mehrmaligem Neuladen der Seite nach wie vor das NaNo-Männchen.
Ob es mir was sagen will? *shrug*
Naja, einsendeschluss für den Wettbewerb, an dem ich eigentlich diesen Monat teilnehmen will, ist der 31.05. - das muss doch zu schaffen sein?
Wer übrigens rechts den Ayers Rock sieht, darf das bitte kundtun. Danke!
EDIT: Prima, mit nem neuen Post gibt es auch ein neues Bild. :)
Dann wollte ich den Ayers Rock, aber der war zu groß. Also hab ich ihn handlich zurechtgeschnitzt, bis er passte. Im Profil wird er mir auch angezeigt, aber hier sehe ich auch nach mehrmaligem Neuladen der Seite nach wie vor das NaNo-Männchen.
Ob es mir was sagen will? *shrug*
Naja, einsendeschluss für den Wettbewerb, an dem ich eigentlich diesen Monat teilnehmen will, ist der 31.05. - das muss doch zu schaffen sein?
Wer übrigens rechts den Ayers Rock sieht, darf das bitte kundtun. Danke!
EDIT: Prima, mit nem neuen Post gibt es auch ein neues Bild. :)
Dienstag, Februar 14, 2006
Ich schmecke nach Mokka
Tja, unnötige Tests gibt es wie Sand am Meer. Früher waren sie in der Bravo, Frau im Spiegel oder HörZu, heute sind sie im Internet, vorzugsweise unter www.tickle.com - Link siehe rechts.
Heute habe ich erfahren, wie meine Persönlichkeit schmeckt:
Sie schmecken nach Mokka!
Hmm, Mokka. Stark, intensiv und nicht zu süß – Sie schmecken nach langen Nächten und frühen Morgenstunden. Man trifft Sie regelmäßig in Cafés, wo Sie eine Aura tiefer Gedanken verbreiten. Denn Sie haben eine Menge Grips vorzuweisen! Bekannte bezeichnen Sie als intellektuell, und das gefällt Ihnen. Sie sind tiefgründig und nachdenklich und haben ein Faible fürs akademische Umfeld. Oder zumindest den Drang und die Disziplin, Ihr Wissen zu vervollkommnen. Und was ist in langen, einsamen Nächten am Schreibtisch geeigneter als die Gesellschaft einer Tasse Mokka? Sie sind aromatisch und intensiv, ein wahrer Leckerbissen!
Nun ja, ich mag Mokka, und lustigerweise habe ich seit wenigen Tagen ein Duschgel, das nach Irish Coffee riecht, so dass ich vermutlich nach dem Duschen auch danach schmecke. Obs stimmt, werde ich wohl nicht aausprobieren, seifiger Geschmack ist einfach nicht so mein Fall.
Ich habe noch immer keine Nachricht bezüglich meines Jobs, und suche dennoch fleißig nach Wohnungen. Es gibt zum Glück eine ganzer Reihe, die groß genug, nah genug und erschwinglich genug sind. Hauptsache, genug gerade Wände, damit all meine Bücher auch ein Zuhause bekommen!
sportlich war ich an diesem frühlingshaften Tag auch: Die Sonne hat mich aus den Federn gelockt und verführt, 20min Joggen zu gehen. Noch nicht wieder die alte Form, aber ein guter Anfang, Morgen gehe ich dann mal wieder schwimmen, damit meine Fitness zunimmt und meine Rückenverspannungen nach Hause gehen.
Heute habe ich erfahren, wie meine Persönlichkeit schmeckt:
Sie schmecken nach Mokka!
Hmm, Mokka. Stark, intensiv und nicht zu süß – Sie schmecken nach langen Nächten und frühen Morgenstunden. Man trifft Sie regelmäßig in Cafés, wo Sie eine Aura tiefer Gedanken verbreiten. Denn Sie haben eine Menge Grips vorzuweisen! Bekannte bezeichnen Sie als intellektuell, und das gefällt Ihnen. Sie sind tiefgründig und nachdenklich und haben ein Faible fürs akademische Umfeld. Oder zumindest den Drang und die Disziplin, Ihr Wissen zu vervollkommnen. Und was ist in langen, einsamen Nächten am Schreibtisch geeigneter als die Gesellschaft einer Tasse Mokka? Sie sind aromatisch und intensiv, ein wahrer Leckerbissen!
Nun ja, ich mag Mokka, und lustigerweise habe ich seit wenigen Tagen ein Duschgel, das nach Irish Coffee riecht, so dass ich vermutlich nach dem Duschen auch danach schmecke. Obs stimmt, werde ich wohl nicht aausprobieren, seifiger Geschmack ist einfach nicht so mein Fall.
Ich habe noch immer keine Nachricht bezüglich meines Jobs, und suche dennoch fleißig nach Wohnungen. Es gibt zum Glück eine ganzer Reihe, die groß genug, nah genug und erschwinglich genug sind. Hauptsache, genug gerade Wände, damit all meine Bücher auch ein Zuhause bekommen!
sportlich war ich an diesem frühlingshaften Tag auch: Die Sonne hat mich aus den Federn gelockt und verführt, 20min Joggen zu gehen. Noch nicht wieder die alte Form, aber ein guter Anfang, Morgen gehe ich dann mal wieder schwimmen, damit meine Fitness zunimmt und meine Rückenverspannungen nach Hause gehen.
Dienstag, Oktober 25, 2005
Bahn oder nicht Bahn
Der ganz normale Wahnsinn.
10:53h: Ich steige um in GE in einen Zug nach Münster. Er ist pünktlich und fährt auch fast pünktlich ab. Ich entspanne mich und beginne, ein Sudoku zu lösen.
11:26h. Wir halten unplanmäßig auf offener Strecke. Nach fünf Minuten die Durchsage, wegen einer Weichenstörung könne es noch etwas dauern, wir bitten um blafasel Verständnis gurgel.
11:55h: In Münster fährt mein Zug, ich bin irgendwo in Appelhülsen.
12:11h: Ich komme in Münster an, mein Zug ist weg. Der freundliche Herr am InfoPoint gibt mir nen Stempel, leider keinen Kaffee-Gutschein, wie sein Kollege zwei wochen zuvor.
12:18h: Ich versuche, meine Reservierung umschreiben zu lassen, der Herr möchte 3,00EUR. Auch anders als sein Kollege vor zwei Wochen. Ich bleibe hart, er fragt nach und gesteht kleinlaut, da habe sich etwas geändert. Ich bekomme meine Reservierung. Platz 77, Nichtraucher.
12:28h: Ich trete in die eingangshalle und entdecke, dass mein zukünftiger Zug 15min Verspätung hat. Ich verziehe mich mit meinem Buch auf den Bahnsteig.
12:34h: Eine ältere Dame fragt mich, ob der am Gleis stehende Zug der IC nach Osnabrück sei. Ich verneine, allein schon, weil es sich um einen RE handelt.
Die Dame wird im Laufe der folgenden 15min weiterhin nach dem zug, der Verspätung und dem Fahrtziel des Zuges fragen. Ich bleibe freundlich, lese meine Sätze halt dreimal.
12:45h: Es wird eng auf der Bank, drei Mädels samt Taschen drängen sich zusammen. Hat was von Ferienlager.
13:10h: Der Zug fährt ein, ich finde meinen Platz, der erstaunlicherweise unbesetzt ist. Allerdings beginnt hinter mir das Raucherabteil, und die Abzugshaube funktioniert nur sporadisch.
14:15h: Der Schaffner erklärt mir freundlich, dass der Zug nach Kiel nicht auf mich warten wird, schreibt mir mein Ticket aber für den ICE um.
15:28h: wir kommen in HH an. Ich gehe zu Lush und kaufe eine Buttercream, die nach Apfel riecht. Oder nach Bratapfel. Oder nach Kompost. Mir gefällt sie.
16:15h: Ich steige in den ICE und finde einen freien Platz. schräg hinter mir sitzen drei Frauen und ein Mann, der die eine der Mädels auffordert, eine Story aus ihrem Asien-Urlaub zu erzählen. Das tut sie so genial, dass ich kaum bemerke, wie wir schon durch Neumünster hindurch sind. Merke: Iss in China mit geschlossenen Augen und seziere Dein Essen nicht. Wenn es schmeckt, glaube, dass es Huhn oder Gemüse oder Tofu ist. Wenn es unappetitlich riecht oder Fish maw heißt, lass es links liegen, es sei denn, Du magst Schwimmblase.
17:22h: Ich bin in Kiel, um einige wissenswerte Details bezüglich China reicher und gehe arbeiten, nach Hause zu fahren lohnt nicht mehr.
Fazit: Die Bahn ist zwar ein lahmer Sauhaufen, aber wenigstens die Mitreisenden sind immer für eine Überraschung gut.
10:53h: Ich steige um in GE in einen Zug nach Münster. Er ist pünktlich und fährt auch fast pünktlich ab. Ich entspanne mich und beginne, ein Sudoku zu lösen.
11:26h. Wir halten unplanmäßig auf offener Strecke. Nach fünf Minuten die Durchsage, wegen einer Weichenstörung könne es noch etwas dauern, wir bitten um blafasel Verständnis gurgel.
11:55h: In Münster fährt mein Zug, ich bin irgendwo in Appelhülsen.
12:11h: Ich komme in Münster an, mein Zug ist weg. Der freundliche Herr am InfoPoint gibt mir nen Stempel, leider keinen Kaffee-Gutschein, wie sein Kollege zwei wochen zuvor.
12:18h: Ich versuche, meine Reservierung umschreiben zu lassen, der Herr möchte 3,00EUR. Auch anders als sein Kollege vor zwei Wochen. Ich bleibe hart, er fragt nach und gesteht kleinlaut, da habe sich etwas geändert. Ich bekomme meine Reservierung. Platz 77, Nichtraucher.
12:28h: Ich trete in die eingangshalle und entdecke, dass mein zukünftiger Zug 15min Verspätung hat. Ich verziehe mich mit meinem Buch auf den Bahnsteig.
12:34h: Eine ältere Dame fragt mich, ob der am Gleis stehende Zug der IC nach Osnabrück sei. Ich verneine, allein schon, weil es sich um einen RE handelt.
Die Dame wird im Laufe der folgenden 15min weiterhin nach dem zug, der Verspätung und dem Fahrtziel des Zuges fragen. Ich bleibe freundlich, lese meine Sätze halt dreimal.
12:45h: Es wird eng auf der Bank, drei Mädels samt Taschen drängen sich zusammen. Hat was von Ferienlager.
13:10h: Der Zug fährt ein, ich finde meinen Platz, der erstaunlicherweise unbesetzt ist. Allerdings beginnt hinter mir das Raucherabteil, und die Abzugshaube funktioniert nur sporadisch.
14:15h: Der Schaffner erklärt mir freundlich, dass der Zug nach Kiel nicht auf mich warten wird, schreibt mir mein Ticket aber für den ICE um.
15:28h: wir kommen in HH an. Ich gehe zu Lush und kaufe eine Buttercream, die nach Apfel riecht. Oder nach Bratapfel. Oder nach Kompost. Mir gefällt sie.
16:15h: Ich steige in den ICE und finde einen freien Platz. schräg hinter mir sitzen drei Frauen und ein Mann, der die eine der Mädels auffordert, eine Story aus ihrem Asien-Urlaub zu erzählen. Das tut sie so genial, dass ich kaum bemerke, wie wir schon durch Neumünster hindurch sind. Merke: Iss in China mit geschlossenen Augen und seziere Dein Essen nicht. Wenn es schmeckt, glaube, dass es Huhn oder Gemüse oder Tofu ist. Wenn es unappetitlich riecht oder Fish maw heißt, lass es links liegen, es sei denn, Du magst Schwimmblase.
17:22h: Ich bin in Kiel, um einige wissenswerte Details bezüglich China reicher und gehe arbeiten, nach Hause zu fahren lohnt nicht mehr.
Fazit: Die Bahn ist zwar ein lahmer Sauhaufen, aber wenigstens die Mitreisenden sind immer für eine Überraschung gut.
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