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Dienstag, Juni 07, 2011

So gehts nicht weiter

Mein Kater und ich haben gestern auf der Waage gestanden. Getrennt, ich kann also nicht behaupten:


10x Mango bin 1x ich ... Und da wir beide ein bisschen viel auf den Rippen haben (okay, genaugenommen haben wir beide ein bisschen viel um die Körpermitte herum), habe ich beschlossen, dass wir beide versuchen, 10% unseres Körpergewichtes zu verlieren. Bei Mango müsste es eigentlich etwas mehr sein, aber 10% sind auch schon gut.
Da Katzen pro Woche nicht mehr als 1% ihres Gewichtes verlieren sollen, sind das mindestens 10 Wochen Arbeit, bei mir sollte es etwas schneller gehen, da zumindest die ersten 3kg eigentlich immer recht flott wieder weg sind.
Fazit: Weniger naschen, mehr Bewegung, ausgewogenere Ernährung. Ja, auch in Zeiten von EHEC werde ich auf Obst, Gemüse und Salat nicht verzichten! Muss man halt alles gründlicher waschen, dann gehts. Hoffe ich. Bisher ging es jedenfalls auch.

Freitag, November 30, 2007

NaNo-Bericht #7

Uffz.

44.180 Wörter sind geschafft. Jetzt gehe ich einkaufen, dann esse ich und dann schreibe ich noch mal an die 1.500 Wörter, bevor der Kater zu einem Es wird. Hoffentlich kann ich mit einem kastrierten Kater genauso entspannt weiterschreiben wie mit zwei hungrigen Katzen, denn der Kleine darf ja vor der OP nichts fressen, und aus Solidarität muss Alice mithungern. Bevor sie mich anfallen und filetieren, gehe ich jetzt erstmal.

Ich schaffe das, ich bin mir ganz sicher!

Und nächstes Jahr schreibe ich etwas kontinuierlicher, versprochen! Erinnert mich bitte gelegentlich daran, okay? Danke.

Samstag, November 03, 2007

NaNo-Bericht #2

Wir schreiben einen Roman. Okay, wir schreiben viele Romane.

Ich habe inzwischen 7278 Wörter erreicht und liege damit über dem Mindestwert von 5001 Wörtern, die ich bis heute erreicht haben müsste.

Das Gute: Ich habe nicht das Gefühl, dass mir der Stoff ausgeht.

Auch gut: Ich kann auch im halbkranken Zustand schreiben.

Mal sehen, wohin es mich morgen bringt. Derzeit ist meine Protagonistin auf Tobago, aber ich wäre nicht die chaosqueen, wenn ich nicht meine Romane auch im totalen Chaos schreiben würde, so habe ich eine Datei für Zwischengedanken, eine für hypothetische Dialoge und eine für Erinnerungen. Eine Einleitung habe ich auch noch, und ich denke, es kommen noch einige weitere Teile dazu.
Im Dezember werde ich dann all diese Fragmente in eine mehr oder weniger sinnvolle, wenn auch mit Absicht nicht chronologische Reihenfolge bringen.

Für die Orte außerhalb Deutschlands, die in meinem Roman auftauchen, gibt es eine wichtige Regel: Ich muss schon mal dort gewesen sein. Alles andere ist ohne sehr umfangreiche Recherche unglaubwürdig, und selbst mit Recherche fehlt einem doch oft das Gespür dafür, was geht und was nicht. Und sei es nur, dass man einen Club in einem reinen Wohngebiet ansiedelt, oder vierspurige Straßen legt, wo keine sind. Nicht wichtig, aber für Ortsansässige eben doch der Hinweis, dass der Autor nie vor Ort gewesen ist. Das will ich mir und meinen Lesern ersparen.

Hier übrigens ein Bild meines Co-Autors:



Ich bin sehr gespannt, wann er einen Beitrag zum Roman leistet, indem er über die Tasten läuft - und wann er mich in den Wahnsinn treibt, weil er mit seiner Pfote den Ausschaltknopf betätigt. Nahe genug daran liegt er ja.

Freitag, November 02, 2007

Tiger sind nicht wasserscheu

Ich hab mich eben gemütlich mit Buch in die Wanne verkrochen, was natürlich bei meinen Stubentigern zu einer gewissen Neugier führt. Beide saßen mal hier, mal da auf dem Wannenrand, haben ihren Schwanz ins Wasser gehängt und sich ansonsten benommen.

Kurz vor Schluss meinte Mango dann, er müsse auf dem Rand an der Wand entlangbalancieren - ja richtig, das ist Alice vor einigen Monaten auch nicht gut bekommen. Mango ist allerdings quasi komplett ins Wasser gefallen, glücklicherweise waren meine Beine unter ihm, so dass ich ihn auffangen und aus dem Wasser heben konnte. Er war auch nur ein bisschen verdutzt und gar nicht entsetzt, lag sicher auch daran, dass das Wasser gerade Körpertemperatur erreicht hatte.

Hab ihn dann auf die Badematte gesetzt und notdürftig mit den Handtuch getrocknet, fand er aber nicht so gut. Allerdings ist er auch nur bis vor die Badezimmertür abgehauen und hat sich dann doch wieder reinlocken und abtrocknen lassen.

Leider kein Foto, er ist schon fast wieder trocken - und ich fühle mich in dem Verdacht bestätigt, keinen normalen Kater, sondern einen Bonsai-Tiger zu beherbergen.

Montag, Oktober 01, 2007

Nächtliche Abenteuer

Eigentlich bin ich gestern mit dem Vorsatz, auszuschlafen (um halb acht werde ich ja allerspätestens von der hungrigen Meute geweckt, egal, wann ich arbeiten muss), gegen halb elf ins Bett gegangen. Hat ein Weilchen gedauert, bis ich eingeschlafen war, aber okay.

Gegen drei war ich dann wach, weil irgendwo ganz dicht an der Hörschwelle ein Summen zu hören war, ziemlich ähnlich einem Staubsauger.
Nun habe ich eine Nachbarin, die bereits bewiesen hat, dass sie durchaus in der Lage ist, morgens um halb eins ihre Wohnung zu saugen, also hatte ich sie im Verdacht. Als das Geräusch nach ein paar Minuten nicht aufhörte, zog ich Hose und Pulli über und lauschte im Treppenhaus, von oben kam jedoch nichts. Na gut, also wieder in Bett, Decke in die Ohren, denn bekanntlich dringen gerade Geräusche, die so leise sind, besonders gut zu einem durch, hat man sie erst einmal wahrgenommen.

Das nächste Geräusch, das mich weckte, war ein Klingeln an der Wohnungstür. Ich gucke auf die Uhr: kurz vor sechs. Ich dreh mich um, es klingelt wieder. Also Bademantel übergeworfen, Schlafzimmertür auf - da steht mein Nachbar von unten in der geöffneten Wohnungstür und entschuldigt sich erstmal für sein Eindringen. Die Tür stand offen, und meine Katze sei im Treppenhaus.
"Rot oder schwarz?", frage ich, während ich meinen Schlüssel greife. "Rot", sagt er. Mango ist also der Flüchtling. Anderthalb Treppen weiter unten sitzt der Kleine völlig verängstigt auf die oberste Stufe gekuschelt und schaut mich an. Ich nehme ihn hoch - sein Herz rast - und bedanke mich beim Nachbarn, während ich den Ausreißer wieder nach Hause bringe. Und die Tür sehr gut hinter mir dicht mache. Beim Schließen von außen hatte ich bemerkt, dass sie sich sehr schlecht schließen lässt, obwohl ich sie nicht einfach nur zugezogen, sondern extra den Schlüssel im Schloss gedreht habe, um keinen Lärm zu machen.

Alice ist netterweise in der Wohnung geblieben, ihrer Haltung war deutlich anzumerken, dass ihr die offene Tür alles andere als geheuer war. Nach ein paar Streicheleinheiten und einer Knabberstange sind alle wieder glücklich und ich falle zurück in mein Bett. Viel geschlafen habe ich allerdings nicht mehr.

Mittwoch, Juli 18, 2007

Mango

Wie Alice in ihrem Blog schon vermerkt hat, haben wir einen Neuzugang in der "Familie".

Mango ist sieben Wochen alt, rot getigert und ein ziemlicher Frechdachs. Derzeit will er unbedingt mitschreiben, was ich ihm besser nicht gestatte, sonst sieht es so aus: rezttttttt88888888888888888888888888888888888eeeeeeeeeeeh - genau, das versteht kein Mensch! ;)

zur Strafe, weil ich ihn immer von der Tastatur nehme, beißt er mir gerade in den Arm, aua!

hier mal ein kleiner Einblick, ist er nicht süß? ;)

Sonntag, Oktober 08, 2006

Klein, schwarz-weiß, fusselig

Alice (Codename: Lila) ist da. Und bringt Leben in meine Bude und Rhythmus in mein Leben. Vermutlich fängt sie gleich meine Finger auf der Tastatur - autsch, soeben geschehen.

Richtig geraten: Meine neue Mitbewohnerin ist eine Katze. Gut sechs Monate alt, verfressen, verspielt und unglaublich verschmust.

Lieblingsplätze: Mein Schoß, mein Bett (wenn ich drin liege), meine CD-Türme (ich muss sie dringend an der Wand festschrauben!), mein Bücherregal, Fensterbretter.

Lieblingsfutter: Alles, was aus Dosen, Pappschachteln und raschelnden Tüten kommt. Wenn es nach ihr ginge, wanderte alles Essen in dieser Wohnung in ihren Magen, aber zum Glück hab ich noch das Hauptentscheidungsrecht. Nur nicht mehr über meine Bewegungsfreiheit und meinen Schlaf - die kleine Tyrannin kann sehr laut werden, wenn man nicht um vier Uhr morgens aufspringt und sie füttert. Bisher hab ich mich aber dagegen noch durchgesetzt, Fressen gibt es frühestens um sieben. *gähn*

Die ersten Eindrücke, der Rest der Bilder ist in der Kamera, diese im Nebenzimmer und ich gerade durch 2,8kg Lebendschnurrgewicht behindert. ;)





Mehr folgt dann so nach und nach in den nächsten Tagen - die süßesten Sachen kann man nur immer so schlecht fotografieren, weil man das kleine Monster dabei meist auf dem Schoß sitzen hat. ;)