Im tintenzirkel wird ja nicht nur übers Schreiben geredet, und da habe ich nun den Salat. Im wahrsten Sinne des Wortes! ;) Im Abnehm- und Ernährungsbereich murmelte ein Mädel immer mal wieder wie ein Mantra "trinkt grüne Smoothies", mit der Begründung, dass diese hervorragend geeignet sind, den Körper wieder ins Gleichgewicht zu bringen.
Ich bin ja immer gerne experimentierfreudig, was Ernährung angeht und bin also ihrem Link gefolgt: Grüne Smoothies
Da ich keine Lust hatte, genau nach Rezept zu arbeiten (wann mache ich das schon?) und dort eh steht, dass man gerne experimentieren darf, habe ich vorgestern Abend meinen ersten grünen Smoothie gemacht. Er bestand aus einer Nashi-Birne, ca 5 Stangen Staudensellerie, einem Stück Ingwer und etwas Wasser:
Ich gebe zu, dass die Farbe vom Blitz etwas verfälscht ist, aber ich war schon erstaunt, wie grün es wurde!
Geschmacklich war er eher eine Herausforderung, da die Kombi aus Ingwer und Sellerie doch recht scharf wurde. Ich hab aber artig das Glas geleert und den Rest dann gestern morgen getrunken.
Gestern war ich dann noch mal einkaufen, und heute habe ich eine Mango, zwei Stangen Sellerie, ein Stückchen Ingwer und ein halbes Romana-Salatherz in den Mixer geworfen, außerdem einen ordentlichen Schluck Wasser, da es eine ziemliche Pampe wurde.
Der Geschmack ist schon wesentlich besser, leicht scharf, aber die Mango ist nach wie vor zu schmecken und der Salat rundet das alles irgendwie ab.
Einzig mein übliches Problem mit "Flüssignahrung" bleibt bestehen, ich hab einfach einen Widerwillen dagegen, mein Essen zu trinken anstatt es zu kauen. Da aber einer der Vorteile der Smoothies sein soll, dass die Nahrung wesentlich besser vom Körper verwertet werden kann, werde ich diesen Widerwillen bezwingen und schauen, was es mit mir macht. Reinere Haut, strafferes Bindegewebe und ein insgesamt besseres Körpergefühl sind Dinge, für die ich einiges in Kauf nehmen würde.
Da meine Tante mir immer eingebläut hat, gut zu kauen, da der Speichel der erste Schritt zur Verdauung ist, und ich mich auch aus dem Biounterricht gut daran erinnern kann, trinke ich den Smoothie in kleinen Schlucken und lasse ihn kurz im Mund. Es kann ja nicht schaden, alle an der Verdauung beteiligten Flüssigkeiten mitspielen zu lassen! ;o)
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Freitag, April 06, 2012
Dienstag, Oktober 05, 2010
Produkttest #2
In meiner Kindheit gab es einen stichfesten Zitronenjoghurt, den ich sehr geliebt habe. Neulich begegnete mir Der Große Bauer als kalorienarmer Zitronenjoghurt und musste natürlich unbedingt mit.
Erste Enttäuschung beim Öffnen: Er ist nicht stichfest, sondern cremig gerührt. Na gut, wenn der Geschmack wenigstens stimmt, bin ich versöhnt.
Tja, der Geschmack ... Zitronig, sogar natürlicher als früher, aber irgendwie komisch, etwas bitter. Nach den zweiten Löffel komme ich drauf: Süßstoff, und zwar nicht zu knapp. Das ganze Zeug schmeckt nach Süßstoff, auch nach Zitrone, aber ich komme gegen den fiesen Geschmack einfach nicht an.
Positiv: Der Joghurt kommt ohne Gelatine aus, so dass er auch für Vegetarier geeignet ist. Allerdings empfehle ich dann doch, einfach einen normalen, nicht kalorienreduzierten zu nehmen, da gibt es inzwischen auch genügend Sorten ohne Gelatine.
Fazit: Manche Kindheitserinnerungen müssen wohl welche bleiben. Der Joghurt wird jedenfalls nicht wieder gekauft.
Erste Enttäuschung beim Öffnen: Er ist nicht stichfest, sondern cremig gerührt. Na gut, wenn der Geschmack wenigstens stimmt, bin ich versöhnt.
Tja, der Geschmack ... Zitronig, sogar natürlicher als früher, aber irgendwie komisch, etwas bitter. Nach den zweiten Löffel komme ich drauf: Süßstoff, und zwar nicht zu knapp. Das ganze Zeug schmeckt nach Süßstoff, auch nach Zitrone, aber ich komme gegen den fiesen Geschmack einfach nicht an.
Positiv: Der Joghurt kommt ohne Gelatine aus, so dass er auch für Vegetarier geeignet ist. Allerdings empfehle ich dann doch, einfach einen normalen, nicht kalorienreduzierten zu nehmen, da gibt es inzwischen auch genügend Sorten ohne Gelatine.
Fazit: Manche Kindheitserinnerungen müssen wohl welche bleiben. Der Joghurt wird jedenfalls nicht wieder gekauft.
Montag, September 20, 2010
Fundstück
Ich bin ja recht experimentierfreudig, was Lebensmittel angeht, also habe ich zwei Tütchen blömboom-Trinkschokolade mitgenommen.
White Cocoa ist grandios, lecker, süß, wie flüssige weiße Schokolade - und sie schmeckt mir, obwohl ich eigentlich weiße Schokolade nicht so richtig mag.
Die Italian Chocolate 42% ist ... seltsam. Sie enthält Xanthan, welches dafür sorgt, dass sie sehr dickflüssig ist. Man hat so ein bisschen das Gefühl, heißen Schokopudding zu trinken, was mir persönlich nicht wirklich gefällt - ich mag heiße Schokolade, ich mag sie auch, wenn sie dickflüssig ist, aber das hier ist zu dick. Und es schmeckt auch irgendwie nicht unbedingt nach Schokolade. Kakao, Vanille und Rohrzucker - Pudding trifft es wirklich am besten.
Am besten ist aber die Anleitung:
Wirklich, ich hab es versucht, aber mein Milchaufschäumer bekommt das Zeug einfach nicht warm, ich musste es doch herkömmlich auf der Herdplatte erhitzen. ;o)
Fazit: Weiß gern wieder, Italian definitiv nicht, weitere werde ich testen.
Für alle Interessierten: blömboom
White Cocoa ist grandios, lecker, süß, wie flüssige weiße Schokolade - und sie schmeckt mir, obwohl ich eigentlich weiße Schokolade nicht so richtig mag.
Die Italian Chocolate 42% ist ... seltsam. Sie enthält Xanthan, welches dafür sorgt, dass sie sehr dickflüssig ist. Man hat so ein bisschen das Gefühl, heißen Schokopudding zu trinken, was mir persönlich nicht wirklich gefällt - ich mag heiße Schokolade, ich mag sie auch, wenn sie dickflüssig ist, aber das hier ist zu dick. Und es schmeckt auch irgendwie nicht unbedingt nach Schokolade. Kakao, Vanille und Rohrzucker - Pudding trifft es wirklich am besten.
Am besten ist aber die Anleitung:
Wirklich, ich hab es versucht, aber mein Milchaufschäumer bekommt das Zeug einfach nicht warm, ich musste es doch herkömmlich auf der Herdplatte erhitzen. ;o)
Fazit: Weiß gern wieder, Italian definitiv nicht, weitere werde ich testen.
Für alle Interessierten: blömboom
Donnerstag, April 22, 2010
Das Knoblauch-Dilemma
Um eines vorweg zu sagen: Ich liebe Knoblauch! :o)
Das Problem liegt etwas anders: Mein Schatz mag Knoblauch, wenn er als Gewürz verwendet wird (also wirklich nur ein Hauch, der den Geschmack unterstützt, ohne dass alles nach Knoblauch schmeckt oder stinkt), allerdings gehört er zu den wenigen Menschen, die den Knoblauch auch noch riechen, wenn er selber welchen gegessen hat. Und er ist wie der Schnüffelhund von C&A: Er riecht alles.
Nun habe ich also seit wir zusammen sind fast immer knoblauchfrei gekocht, höchstens mal, wenn er ein paar Tage weg war, Knoblauch bewusst eingesetzt und ganz selten mal als Gewürz an meine Pasta. Meistens geht es gut, manchmal ist es zu viel, dann darf ich mir nen Spruch abholen. Na ja, kann ich mit leben.
Was mich aber wirklich nervt: Man kann so gut wie keine irgendwie vorgefertigten LEbensmittel kaufen, ohne auf Knoblauch zu stoßen. 5-Minuten-Terrine? Knoblauch. Mariniertes Lamm? Knoblauch. Kräutersalz? Knoblauch. Kräuterbaguette? Knoblauch (es gibt inzwischen immerhin eine Marke, die auch ein knoblauchfreies Baguette anbietet). Gewürzmischungen für diverse Gerichte? Knoblauch. Chips? Knoblauch. Reis mit Gewürzmischung? Knoblauch. Pizza? Knoblauch.
Es ist nicht so, dass ich mich nur von Fertiggerichten ernähre, aber es gibt halt welche, die mir schmecken, und die schnell gehen und die würde ich halt gerne essen, ohne dass mein Freund das dringende Bedürfnis hat, mich auf dem Balkn einzuquartieren. Und spätestens, wenn ich auf "Teil-Convenience" zugreifen will (dazu zähle ich alles, was nicht ganz puristisch ist, also TK-Gemüse mit Gewürzen statt frischem Gemüse, mariniertes Fleisch von der Theke statt selber zu marinieren, Salatsauce - eben alles, was nicht pur ist wie Brot, Fleisch, Gemüse, Nudeln, Reis, Kartoffeln etc.), muss ich immer die Zutatenliste lesen.
Gestern hatte ich Reis mit Ingwer-Limetten-Zubereitung. Man kocht es wie Reis, nur dass schon Gewürze dabei sind. Ingwer-Limette habe ich mit Asien, aber eher Thailand als China, assoziiert. Und Thai enthält zwar durchaus auch Knoblauch, aber nicht grundsätzlich.
Gekocht, einen Bissen genommen: Knoblauch, und zwar reichlich! Laut Zutatenliste eines der enthaltenen Gewürze, sogar recht weit am Ende der Liste, vom Geschmack her aber wirklich heftig.
Ich wünsche mir, dass ich selber entscheiden darf, wenn ich geruchsbelästigende Lebensmittel zu mir nehme. Ich entscheide ja auch selber, ob ich mich ins Raucherabteil einer Kneipe setze (was ich nicht mache).
Liebe Lebensmittelindustrie, bitte nehmt den Knoblauch aus den Gerichten. Wer ihn haben will, kann ihn ja gerne selber hinzugeben. Oder legt ein Extra-Tütchen mit Knoblauch rein, so wie die Chilis bei den asiatischen Nudelsnacks ja auch immer getrennt von den restlichen Gewürzen sind (der Knoblauch übrigens nicht), das wäre phantastisch und würde einige Beziehungen leichter machen.
Ich glaube, morgen kaufe ich frischen Knoblauch und verbanne alles, was getrockneten Knoblauch enthält, aus meiner Küche.
Das Problem liegt etwas anders: Mein Schatz mag Knoblauch, wenn er als Gewürz verwendet wird (also wirklich nur ein Hauch, der den Geschmack unterstützt, ohne dass alles nach Knoblauch schmeckt oder stinkt), allerdings gehört er zu den wenigen Menschen, die den Knoblauch auch noch riechen, wenn er selber welchen gegessen hat. Und er ist wie der Schnüffelhund von C&A: Er riecht alles.
Nun habe ich also seit wir zusammen sind fast immer knoblauchfrei gekocht, höchstens mal, wenn er ein paar Tage weg war, Knoblauch bewusst eingesetzt und ganz selten mal als Gewürz an meine Pasta. Meistens geht es gut, manchmal ist es zu viel, dann darf ich mir nen Spruch abholen. Na ja, kann ich mit leben.
Was mich aber wirklich nervt: Man kann so gut wie keine irgendwie vorgefertigten LEbensmittel kaufen, ohne auf Knoblauch zu stoßen. 5-Minuten-Terrine? Knoblauch. Mariniertes Lamm? Knoblauch. Kräutersalz? Knoblauch. Kräuterbaguette? Knoblauch (es gibt inzwischen immerhin eine Marke, die auch ein knoblauchfreies Baguette anbietet). Gewürzmischungen für diverse Gerichte? Knoblauch. Chips? Knoblauch. Reis mit Gewürzmischung? Knoblauch. Pizza? Knoblauch.
Es ist nicht so, dass ich mich nur von Fertiggerichten ernähre, aber es gibt halt welche, die mir schmecken, und die schnell gehen und die würde ich halt gerne essen, ohne dass mein Freund das dringende Bedürfnis hat, mich auf dem Balkn einzuquartieren. Und spätestens, wenn ich auf "Teil-Convenience" zugreifen will (dazu zähle ich alles, was nicht ganz puristisch ist, also TK-Gemüse mit Gewürzen statt frischem Gemüse, mariniertes Fleisch von der Theke statt selber zu marinieren, Salatsauce - eben alles, was nicht pur ist wie Brot, Fleisch, Gemüse, Nudeln, Reis, Kartoffeln etc.), muss ich immer die Zutatenliste lesen.
Gestern hatte ich Reis mit Ingwer-Limetten-Zubereitung. Man kocht es wie Reis, nur dass schon Gewürze dabei sind. Ingwer-Limette habe ich mit Asien, aber eher Thailand als China, assoziiert. Und Thai enthält zwar durchaus auch Knoblauch, aber nicht grundsätzlich.
Gekocht, einen Bissen genommen: Knoblauch, und zwar reichlich! Laut Zutatenliste eines der enthaltenen Gewürze, sogar recht weit am Ende der Liste, vom Geschmack her aber wirklich heftig.
Ich wünsche mir, dass ich selber entscheiden darf, wenn ich geruchsbelästigende Lebensmittel zu mir nehme. Ich entscheide ja auch selber, ob ich mich ins Raucherabteil einer Kneipe setze (was ich nicht mache).
Liebe Lebensmittelindustrie, bitte nehmt den Knoblauch aus den Gerichten. Wer ihn haben will, kann ihn ja gerne selber hinzugeben. Oder legt ein Extra-Tütchen mit Knoblauch rein, so wie die Chilis bei den asiatischen Nudelsnacks ja auch immer getrennt von den restlichen Gewürzen sind (der Knoblauch übrigens nicht), das wäre phantastisch und würde einige Beziehungen leichter machen.
Ich glaube, morgen kaufe ich frischen Knoblauch und verbanne alles, was getrockneten Knoblauch enthält, aus meiner Küche.
Mittwoch, März 31, 2010
Produkttest #1
Ich bin ja von Natur aus neugierig, und daher scheue ich mich auch nicht, seltsame Produkte aus dem Supermarkt zu entführen und der Verköstigung zukommen zu lassen. Schon gar nicht, wenn sie wegen drohenden Mindesthaltbarkeitsdatums günstiger sind. ;o)
Aktuell gab es bei Plaza in der Grabbelkiste bei Kühlprodukten Almighurt Mais. Ja, ihr lest richtig: Joghurt mit Mais. Statt Frucht halt Mais, ansonsten aber wie immer. Joghurt, "Frucht"zubereitung, Zucker etc. pp. Wobei die Liste mal erfreulich kurz war.
Todesmutig mache ich das Becherchen auf - typischer Maisgeruch. Hm, eigentlich lecker, aber im Joghurt? Skeptisch probiere ich ein Löffelchen, und siehe da: Ich hab Maiskörner zum Kauen im Mund und die Geschmackskomposition ist echt nicht übel. Artig esse ich auf.
Fazit: Joghurt mit Mais ist besser, als gedacht, immerhin sind hier zwei Produkte verbunden worden, die mir beide schmecken und die man auch sonst zusammen in einen Topf wirft, wenn auch eher in herzhafter Verbindung. Aber da es ja süßer Mais ist, gehts auch so.
Ich werd den Joghurt jetzt nicht unbedingt wieder kaufen, weil ich fruchtige oder nussige Sorten bevorzuge, aber als Erfahrung war es echt mal interessant!
Foto gibts nicht, der Becher ist schon im Müll. Aber ihr könnt ja mal im Kühlregal schauen ...
Aktuell gab es bei Plaza in der Grabbelkiste bei Kühlprodukten Almighurt Mais. Ja, ihr lest richtig: Joghurt mit Mais. Statt Frucht halt Mais, ansonsten aber wie immer. Joghurt, "Frucht"zubereitung, Zucker etc. pp. Wobei die Liste mal erfreulich kurz war.
Todesmutig mache ich das Becherchen auf - typischer Maisgeruch. Hm, eigentlich lecker, aber im Joghurt? Skeptisch probiere ich ein Löffelchen, und siehe da: Ich hab Maiskörner zum Kauen im Mund und die Geschmackskomposition ist echt nicht übel. Artig esse ich auf.
Fazit: Joghurt mit Mais ist besser, als gedacht, immerhin sind hier zwei Produkte verbunden worden, die mir beide schmecken und die man auch sonst zusammen in einen Topf wirft, wenn auch eher in herzhafter Verbindung. Aber da es ja süßer Mais ist, gehts auch so.
Ich werd den Joghurt jetzt nicht unbedingt wieder kaufen, weil ich fruchtige oder nussige Sorten bevorzuge, aber als Erfahrung war es echt mal interessant!
Foto gibts nicht, der Becher ist schon im Müll. Aber ihr könnt ja mal im Kühlregal schauen ...
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