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Freitag, Januar 22, 2010

Rosetta Stone & die Post

Hehe, heute waren die Päckchenmarken in der Post, das ging ja wirklich fix! Toll ist, dass sie gleichzeitig Adressaufkleber sind (blöd nur, wenn man sich verschreibt, das darf ich ab sofort nicht mehr).

Rosetta Stone hatte eben Auftritt zwei, also Unit 1, Lesson 2. Nun weiß ich, was Hund, Katze Pferd auf Schwedisch heißt, kenne ein paar weitere Verben, verstehe einfache Sätze auch wenn sie ein oder zwei neue Wörter enthalten und das Programm versteht auch fast immer mich, wenn ich mich artikulieren soll - ganz ohne Headset, nur mit dem eingebauten Mikrophon von Apple. Mac rules! ;o)

Mir macht es Spaß und ich hab es jetzt quasi als tägliche Belohnung ans Ende meines Tages gestellt - heute hab ich wahrlich genug geschafft, also durfte ich auch ein bisschen Schwedisch quatschen. Morgen komme ich wohl eher nicht dazu, weil "Schwiegermama" Geburtstag feiert, aber Sonntag, während meine Seife im Ofen schläft. *schnurchel*

Besonders gespannt bin ich auf die Halbwertszeit des Erlernten. Mag ja sein, dass ich jetzt euphorisch alles innerlich herunterrappel, aber wichtig ist ja, ob ich auch in einem halben Jahr in Schweden noch weiß, was zu tun ist. Aber dafür gibt es ja dann auch noch mal wieder die Audio-CDs mit den Wiederholungstexten.

Donnerstag, Januar 21, 2010

Tach, Post

Ich stöbere heute so auf der Seite der Deutschen Post und stelle fest, dass das Porto für Päckchen im Dutzend günstiger ist. Genauer: Man kann Päckchenmarken zu 10, 50 oder 100 Stück bestellen und spart damit im Vergleich zum Einzelpreis. Laut Internetseite sind diese Marken auch am Schalter erhältlich, und da ich eh dorthin möchte, bewaffne ich mich mit Päckchen, Brief und meiner Bitte nach Päckchenmarken.
Erstmal darf ich aber ca. 15 Minuten warten, da der langsamste Kunde des Stadtteils auf die langsamste Verkäuferin unserer Postfiliale (Shop-in-Shop) getroffen ist. Irgendwann bin ich dann dran und frage höflich nach einer größeren Menge Päckchenmarken.
Sie: "Äh, wie? Wieviele brauchen Sie denn?"
Ich: "Naja, laut Internetseite gibt es die bei größeren Abnahmemengen als Set günstiger."
Sie: "Nee, das kostet immer gleich."
Ich (etwas erstaunt): "Hm, da stand aber, dass die so auch am Schalter erhältlich sind, und der Einzelpreis war dann geringer als einzeln.
Sie (genervt): "Nee, haben wir nicht."
Ich (betont freundlich): "Okay, dann kaufe ich die online. Dann also bitte nur den Brief hier und ein Päckchen."

Ich wurde wirklich noch nie so unfreundlich von dieser Dame bedient - hallo, was kann denn ich für ihre Unwissenheit?!

Jedenfalls hab ich jetzt 50 Stück zu € 189,90 bestellt. Und sie kann diese dann beim nächsten Mal bewundern, wenn ich die fertig frankierten Päckchen abgebe. Ha! Falls sie bis dahin nicht wegrationalisiert wurde.

Sonntag, Dezember 16, 2007

Diverses

Was so alles in eine Woche passt ...

Meine Schwester und mein Schwager waren Anfang der Woche hier, und wir haben nicht nur unsere beiden Tanten besucht und viel zu viel gegessen, sondern auch sonst ein paar schöne Stunden verbracht. Erstaunlich!

Mein Nachbar ist jetzt offiziell eingezogen. Naja, Baustelle ist es trotzdem noch, aber halbwegs bewohnbar.

Ich habe Urlaub gebucht. Eine Woche Safaga, vier Sterne Hotel, Tauchpaket, Halbpension. Mit einer lieben Arbeitskollegin, die wie ich völlig dem Tauchvirus verfallen ist. Ich bin mir sicher, dass es wunderbar wird und hoffe, dass ich bis dahin eine neue UW-Kamera besitzen werde. Leider hat es mit dem Lottogewinn ja nicht geklappt. ;-)

Von Freitag bis heute waren zwei der drei "Barbie Divers" vom Ägypten-Urlaub hier. Ich hab die Mädels seit Ostern nicht mehr gesehen, das war lang! Und schön, dass wir uns endlich mal wieder getroffen haben, auch wenn ich hin und wieder das Gefühl hatte, dass wir doch in recht unterschiedlichen Welten leben. Aber nicht unterschiedliche genug, um nicht doch einige schöne Stunden zusammen zu verbringen und schon mal das nächste Treffen geplant zu haben. Ich soll Karneval nach Köln. Karneval. Ich. Köln. Ich muss betrunken gewesen sein, als ich zugesagt habe.

Dann ist da noch ein neues Seifchen, das in meiner neuen Form schlummert. Bin sehr gespannt, ob es hält, was ich mir davon verspreche.

Und außerdem habe ich im Laufe der letzten Monate endlich mal herausgefunden, wo mein grundlegendes Problem liegt. und lerne so nach und nach, mich damit zu arrangieren beziehungsweise es in den Griff zu bekommen. Hoffe ich zumindest, denn dauerhaft bin ich kein erstrebenswerter Zustand. Und nun soll das kommen, was ich nie wollte: Medikamente. Ich bin sehr gespannt und ein wenig ängstlich. Aber absetzen kann man das Zeug ja hoffentlich schnell, wenn es nicht klappt.
Um das Geheimnis in drei Buchstaben zu lüften: ADS.

Sonntag, November 04, 2007

Die Welt ist ein Kühlschrank

Nein, nicht, weil es inzwischen so kalt geworden ist, obwohl das auch zutrifft.

Ich lese gerade "Mit dem Kühlschrank durch Irland" und hatte gestern eine Begegnung der dritten Art.

Tony Hawks, der mit einem Kühlschrank einmal rund Irland trampen soll, sitzt in Bunbeg fest bei dem Versuch, nach Tory Island zu kommen. Er hat es geschafft, sich ausgerechnet die drei Tage auszusuchen, an denen die Fähre im Dock liegt, und nun versucht der ganze Ort, die Royal Air Force zu bewegen, ihn mit dem Hubschrauber rüberzubringen.
Die einzigen anderen Gäste im Hotel sind ein irisch-deutsches Ehepaar, das zum Kanufahren hergekommen ist.

Es klingt zu absurd, ist aber wahr: Exakt diese beiden Menschen waren jahrelang Mitglieder des gleichen Kanuvereins wie meine Eltern, und exakt zu dieser Irin, die inzwischen wieder in ihrer Heimat lebt, werden Heike und ich eventuell im kommenden Jahr fahren.

An alle Leser, die meine Eltern kennen (man weiß ja nie, wer wirklich alles mitliest): Bitte erzählt ihnen nichts von diesem Zufall, denn ich möchte, dass sie es selber herausfinden. Schließlich ist bald Weihnachten, und ich glaube, dieses Buch ist eine gute Vorbereitung auf den Urlaub ... ;-)

Das Leben ist ein Kühlschrank, und wir sind mittendrin! Guten Tag, ich bin der Käse.

Donnerstag, Oktober 25, 2007

ebay

Ein kleiner Erfahrungsbericht - möge er als Warnung dienen.

Ich habe bisher sehr gute Erfahrungen mit ebay gemacht, auch mit gebrauchter Ware. Da ich mir einfach keine Tauchlampe für schlappe € 400,00 leisten konnte, aber eine brauchte, hab ich mal bei ebay gestöbert und eine gefunden, die "ca. 14 Tauchgänge und leichte Gebrauchsspuren hat, aber einwandfrei in Ordnung ist". Cool, da hab ich mitgeboten. Und die Lampe für etwas über € 200,00 inkl. Versand erstanden.

Das Schätzchen kam an, sah top in Ordnung aus (Gebrauchsspuren waren da, aber eben wirklich nur solche, also minimale Kratzer auf der Oberfläche) und leuchtete auch brav.

Aufgeladen, weggelegt. Da sich mein nächster Tauchgang, für den ich eine Lampe brauchte, etwas hinauszögerte, hab ich schließlich - entgegen meiner inneren Stimme - eine positive Bewertung abgegeben.

Tja, und dann ist das Schätzchen abgesoffen, ich glaube, ich hab davon berichtet.

Dann hab ich den Verkäufer angeschrieben, der sich ziemlich zurückhaltend und nach einigen Mails sehr pissig benahm - ich solle ihn nicht verarschen, die Bilder stammten nie und nimmer von seiner Lampe, etc. pp. bla bla. Hat mir nen Sonntag versaut, ich lasse mich ungerne als Lügner darstellen.

Also den Schlichtungspunkt angeklickt, nach zehn Tagen war er noch immer der Meinung, das ginge ihn nichts an.

Nächstert Schritt: ebay-Käuferschutz. hingeschrieben, gewartet, Formular ausgefüllt und per Post (!) abgeschickt, gewartet. Dann kam eine Antwort: Aufgrund der vorgenommenen positiven Bewertung gehe man davon aus, dass der Fall abgeschlossen sei, im Übrigen könne man bei positiven Bewertungen eh keinen Anspruch anmelden.

Ja hallo, wozu brauche ich den Scheiß denn dann?!

Zurückgeschrieben, dass ich das ganz und gar nicht wie vorausgesetzt nachvollziehen könne und Verständnis habe ich auch nicht. Hab noch mal ein Bild angehängt.



Gestern kamen dann zwei Kundenzufriedenheits-Feedbackmails, eine davon habe ich mal spaßeshalber ausgefüllt.

Heute dann von einer anderen Sachbearbeiterin die erneute Ablehnung, man könne nicht, bla bla, positivie Bewertung, Richtlinien, bla bla.

Noch eine gepfefferte Mail, mal sehen, wer mir darauf antwortet (wenn überhaupt).

Falls hier Anwälte anwesend sind, die meinen, ich hätte eine Chance, meine Kohle von volker-privat zurückzubekommen, bitte gerne auf mich zukommen.

Und allen ebay-Käufern sei davon abgeraten, von diesem Mitglied etwas zu kaufen - denn ist es kaputt, macht er sich aus dem Staub und schiebt euch die Schuld in die Schuhe. Herzerfrischendes Kerlchen!

Mittwoch, Juli 11, 2007

Es war einmal ...

... eine wunderschöne Prinzessin, die in einem etwas chaotischen Schloss lebte und den ganzen Tag Besseres zu tun hatte, als aufzuräumen.

Als sie dann Königin wurde, nannte man sie deshalb auch "chaosqueen". da ihre einzige Untertanin mit Streicheleinheiten und Futter sehr zufrieden war, war das aber kein zu großes Problem, und Diplomaten aus anderen Ländern fanden in ihrem Schloss immer ein freies Plätzchen zum Sitzen.

Eines Tages kam ein König in einem Schafspelz vorbei, wärmte sie in der Nacht, half ihr, das Chaos in ihrem Schloss und ihrem Herzen zu sortieren und reichte ihr seine Hand und sein Herz, um fortan gemeinsam mit ihr durchs Leben zu wandeln.

Als Pfand gab sie ihm ihr Herz und bat darum, dass er es pfleglich behandeln möge, was er mit großem Ernst versprach.

Es hätte alles sehr schön werden können, wäre da nicht noch die Königin der Schafe gewesen, die ihren Gemahl nicht ziehen lassen wollte. Kurzerhand ließ sie eine Beraterin anrücken, die ihm Kopf und Herz wieder an den rechten Fleck rücken sollte.

Unsere Königin war derweil auf einer weiten Reise, um diplomatische Beziehungen mit den Bewohnern eines anderen Landes aufzunehmen, mit Trollen, Elchen und Fichten.

Während draußen die Welt im Regen unterging, verzehrte sich ihr Herz vor Angst, denn eine kleine Stimme flüsterte ihr ein, dass die Königin der Schafe und ihre Beraterin Erfolg haben würden. Und so war nicht nur das Wetter trüb, sondern auch die Seele der kleinen Königin.

Als die Chaoskönigin wieder in ihrem Reich ankam, fand sie es leer und verwaist vor, und ihre Angst wurde zu Gewissheit.

Sie konnte es nicht glauben, doch sie konnte ihrem König nicht böse sein, denn er hatte erkannt, dass Weglaufen keine Lösung ist und wollte sich seinen Herausforderungen stellen.

Fortan saß die Königin in ihrem Schloss und schaute jeden Tag in die Ferne, in der Hoffnung, am Horizont ein Schaffell aufblitzen zu sehen.

Und wenn sie nicht gestorben ist, dann wartet sie noch heute. Und auch morgen. Und mit Sicherheit auch noch nächste Woche. Geduld ist zwar nicht ihre Stärke, aber Beharrlichkeit.

Samstag, Juni 23, 2007

Nach(t)denklich

Es gibt Tage, an denen ticken die Uhren ein Bisschen anders, Der Mond wirkt runder als sonst und die Nachtluft flüstert einem ein, dass man noch lange nicht müde ist.

An manchen dieser Tage führt der Griff zu Stift und Papier (oder Laptop mit Tastatur) zu akzeptablen Ergebnissen literarischer Art, an anderen füllt sich der Schädel einfach nur mit Gedanken und leert sich nicht wieder.

Mein Kopf kreist derzeit um Köln und die Frage, ob das Leben es tatsächlich manchmal einfach nur gut mit einem meint. Eigentlich gehört so viel Glück verboten, und daher kann es doch gar nicht wahr sein ... Oder doch? Aber ist es denn wahr? Sitze ich nicht schon wieder unter einer rosarot getönten Glasglocke, welche ich nicht anheben mag, um die Realität nicht zu sehen?

Oder ist es genau andersherum, glaube ich nur mal wieder, dass ich so viel Gutes nicht verdient habe und kann daher nicht fassen, dass es die Glasglocke gar nicht gibt?

Ich bin verwirrt, umso mehr, als ich die nächsten zwei Wochen kaum Gelegenheit haben werde, herauszufinden, was wirklich ist. ich hoffe jedoch, dass ich es bald danach wissen werde. Und dass ich mich in absehbarer Zeit und in Ruhe nach einem Job in Köln umsehen kann.

Wer einen übrig hat, darf sich gerne melden.

Ganz nebenbei ist mir gerade ein Drucker zugelaufen, und nun habe ich endlich die ersten Bilder für meine Fotowand ausgedruckt. Es ist halt doch einfacher, spontan zu entscheiden, welches Bild man in welcher Größe haben möchte. Und die Qualität ist erstaunlich gut, keine Streifen, keine auslaufenden Farben. Danke schön! ;)

Das Chaos in der Wohnung ist noch nicht weg, aber ich musste mir heute einfach einen fast tatenlosen Tag gönnen. Naja, immerhin habe ich Wäsche gewaschen, zwei Kartons auf den Dachboden gebracht, ein paar Kleinigkeiten besorgt und eine Tasche abgeholt, die ich morgen vor dem Grönemeyer-Konzert in Hamburg bei einem Bekannten abliefern soll. Mal schauen, ob ich den Weg finde. ;)

Morgen sind dann weitere Kleinigkeiten dran wie Abwaschen, ein oder zwei Kisten entleeren, leere Kisten nach oben bringen, offensichtlichen Müll entsorgen (dazu gehören unter anderem jahrelang gehortete und gehütete VHS-Cassetten), ein oder zwei weitere Maschinen Wäsche waschen, das Bad putzen und das Auto saubermachen. Und dann bekomme ich Besuch, fahre nach HH zu Herbert und wieder hierher und Montag dann mit einem Autowechsel in HH nach Schweden.

Eigentlich ist das Leben gerade sehr, sehr schön.

Mittwoch, Februar 21, 2007

Die wundersame Auswirkung eines Heizungsablesers

Montag flatterte mir ein gelbes Kärtchen ins Haus: Der Heizungsableser kommt. Samstag, 09.00h. Ich dreh mich so im Kreis herum und denke "ob er wohl an die Heizkörper herankommen muss?"

Das Ende vom Lied: In meinem Wohnzimmer sitzen nun ca 15 Stapel mit Papieren, die in ihre Ordner wollen. Und im Arbeitszimmer kommt man wieder gefahrlos bis zur Heizung.

Wenn der sich jetzt jede Woche anmeldet, ist meine Wohnung bis zum Umzug perfekt aufgeräumt! *g*

Ach ja, einsortieren muss ich das ja auch alles noch. Na, dann gehe ich mal die zugehörigen Ordner suchen.