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Mittwoch, Oktober 03, 2007

Sehr beruhigend

Es ist immer gut zu wissen, in einem sicheren Gebäude zu leben. Oder in einem solchen zu arbeiten.

Unsere Türen bei der Arbeit zum Beispiel sind so gut gesichert, dass man sie nur von einer Seite aufbekommt. Das wäre ein prima Sicherheitsaspekt, wenn man sie beispielsweise nur von innen öffnen könnte. Warum um alles in der Welt aber Türen auf einem Gang so konzipiert sein müssen, dass man sie vom dazwischen liegenden Treppenhaus (und den Küchen sowie dem Raucherhof, btw.) aus nicht öffnen kann, weiß der Geier. Oder der Architekt. Oder der Techniker, der gestern versuchte, die automatische Türöffnung zu aktivieren. Bisher erfolglos, denn die Kabel hängen noch immer saft- und kraftlos vom Türrahmen herunter, dafür wurden die Türen wenigstens blockiert. Danke schön.

Auch sehr hübsch und irgendwie beruhigend sind unsere Feuermelder, ich habe mal einen abgelichtet (mit meinem Handy, verzeiht mir die Bildqualität):

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Leider nicht im Bilde, aber nicht minder vertrauenerweckend: Der Sicherungskasten mit dem deutlichen Hinweis, dass dieser seit dem 28.09. in Betrieb ist und Lebensgefahr besteht, wenn man ihn öffnet. Es versteht sich von selbst, dass er sich direkt neben der Tür zu unserem Büro befindet ...

Ich glaube, morgen nehme ich mal meine Kamera mit zur Arbeit.

Wirklich hübsch sind unsere Flure:

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Der Blick nach rechts.

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Der Blick nach links.

In weiter Ferne befinden sich die Fahrstühle. Auf dem ersten Bild noch der Rand einer der besagten Türen, die zweite ist in Bild zwei zu sehen, der erste Durchgang frontal. Links die Türen zum Automatenraum (Kaffee, kalte Getränke, Chips und Naschkram), zum Treppenhaus (oben, unten, Parkdeck, Büros, nur kein Ausgang) und zur Küche (Wasserspender, Mikrowelle, nicht angeschlossener Wasserhahn).

Kleine Anekdote am Rande: Die kalten Getränke sind 10ct teurer als im alten Haus bei gleichem Inhalt, dafür aber in Glas- statt in PET-Flaschen. Dafür ist die Rittersport 10ct günstiger, ich komme der Ritterrente also erschreckend näher.

Das wollte ich gar nicht erzählen, sondern: Der Kaffeeautomat ist bereit, die Stärke des Kaffees zu regeln, sofern man weder Milch noch Zucker will. Dann nämlich spuckt er ungeachtet der gewählten Stärke eine leicht bräunlich eingefärbte Flüssigkeit aus, bei der man bis zum Grund sehen kann. Nicht lecker.

Und der Naschiautomat hat keine Lichtschranke. Hängt die Ware, ist das Geld weg. Das war früher auch besser. immerhin hab ich ihn heute überlistet, indem ich zweimal das gleiche Fach gewählt habe. Erst war das Geld weg und keine Chips da, dann waren zwei Tüten Chips da. Macht unterm Strich +/- Null. Na gut.

Aber wenigstens haben alle Automaten wunderschöne indirekte Knöpfe. Rote Leuchten hinter schwarzem Glas. Ein Bisschen wie das LG Chocolate: Hübsch, aber unpraktisch.

Mehr Bilder gibt es morgen. Oder zumindest in en nächsten Tagen, sobald ich einen Streifzug durchs Haus gemacht habe.

Montag, Oktober 01, 2007

Wenn ich mich umdrehe, kann ich das Meer sehen

Erste Eindrücke vom neuen Arbeitsplatz:

Das Büro riecht noch neu, nach Teppichkleber und Farbe. Aber es ist ruhiger, obwohl wir mit ca 50 Leuten dort sitzen.

Wenn ich mich umdrehe, kann ich das Meer sehen. Na gut, nur einen kleinen Teil der Kieler Förde, etwa auf Höhe von Mönkeberg, aber immerhin.

Es gibt Latte Macchiato im Automaten. Es ist sogar Milchschaum obendrauf, der Rest schmeckt aber wie üblich nach Automatenkaffee. Na gut.

Der Colaautomat spuckt nun 0,5l-Glasflaschen aus statt wie bisher 0,5l-PET-Flaschen. Der Luxus von Glas kostet 10 Cent mehr. Frechheit, auch wenn die Getränke langsamer schal werden und länger kühl bleiben.

Der Süßigkeitenautomat ist etwas eigenwillig mit der Herausgabe der Ware, gutes Zureden und Streicheln der magischen Knöpfe hilft aber.

Wenn man nach 20.00h Feierabend hat, kann man noch schnell im Bahnhof einkaufen, der liegt eh auf dem Weg.

Die neuen Telefone verraten einem nicht eindeutig, ob man korrekt angemeldet ist.

Das neue Gebäude ist neu. So neu, dass hier und da noch Kabel aus der Wand hängen. Ansonsten ist es aber ganz hübsch.

Um 14.00h legt die ColorLine ab, um 19.30h die StenaLine. Beide sagen das laut und deutlich an - irgendwann werden wir unsere Uhren danach stellen.

Samstag, Juni 23, 2007

Nach(t)denklich

Es gibt Tage, an denen ticken die Uhren ein Bisschen anders, Der Mond wirkt runder als sonst und die Nachtluft flüstert einem ein, dass man noch lange nicht müde ist.

An manchen dieser Tage führt der Griff zu Stift und Papier (oder Laptop mit Tastatur) zu akzeptablen Ergebnissen literarischer Art, an anderen füllt sich der Schädel einfach nur mit Gedanken und leert sich nicht wieder.

Mein Kopf kreist derzeit um Köln und die Frage, ob das Leben es tatsächlich manchmal einfach nur gut mit einem meint. Eigentlich gehört so viel Glück verboten, und daher kann es doch gar nicht wahr sein ... Oder doch? Aber ist es denn wahr? Sitze ich nicht schon wieder unter einer rosarot getönten Glasglocke, welche ich nicht anheben mag, um die Realität nicht zu sehen?

Oder ist es genau andersherum, glaube ich nur mal wieder, dass ich so viel Gutes nicht verdient habe und kann daher nicht fassen, dass es die Glasglocke gar nicht gibt?

Ich bin verwirrt, umso mehr, als ich die nächsten zwei Wochen kaum Gelegenheit haben werde, herauszufinden, was wirklich ist. ich hoffe jedoch, dass ich es bald danach wissen werde. Und dass ich mich in absehbarer Zeit und in Ruhe nach einem Job in Köln umsehen kann.

Wer einen übrig hat, darf sich gerne melden.

Ganz nebenbei ist mir gerade ein Drucker zugelaufen, und nun habe ich endlich die ersten Bilder für meine Fotowand ausgedruckt. Es ist halt doch einfacher, spontan zu entscheiden, welches Bild man in welcher Größe haben möchte. Und die Qualität ist erstaunlich gut, keine Streifen, keine auslaufenden Farben. Danke schön! ;)

Das Chaos in der Wohnung ist noch nicht weg, aber ich musste mir heute einfach einen fast tatenlosen Tag gönnen. Naja, immerhin habe ich Wäsche gewaschen, zwei Kartons auf den Dachboden gebracht, ein paar Kleinigkeiten besorgt und eine Tasche abgeholt, die ich morgen vor dem Grönemeyer-Konzert in Hamburg bei einem Bekannten abliefern soll. Mal schauen, ob ich den Weg finde. ;)

Morgen sind dann weitere Kleinigkeiten dran wie Abwaschen, ein oder zwei Kisten entleeren, leere Kisten nach oben bringen, offensichtlichen Müll entsorgen (dazu gehören unter anderem jahrelang gehortete und gehütete VHS-Cassetten), ein oder zwei weitere Maschinen Wäsche waschen, das Bad putzen und das Auto saubermachen. Und dann bekomme ich Besuch, fahre nach HH zu Herbert und wieder hierher und Montag dann mit einem Autowechsel in HH nach Schweden.

Eigentlich ist das Leben gerade sehr, sehr schön.

Sonntag, Juni 17, 2007

Well done

Ich fühle mich derzeit wie ein mäßig gutes Stück Fleisch, dass man vor dem Braten durchgeklopft hat, damit es genießbar wird.
Nein, hier kommen jetzt keine Spanking-Erfahrungen, ich hab einfach nur so viele blaue Flecken und Muskelkater vom Umzug, dass ich fix und alle bin.

Der "Hauptteil" (dachte ich), ist ja schon eine Weile her, aber die Entsorgung des Chaos aus der alten Wohnung inklusive alter PVC-Böden von meinen Vormietern war doch anstrengender und umfangreicher, als erhofft.

Nun hab ich das Auto voll mit Dingen, die hauptsächlich zum Recyclinghof und teilweise in meine Wohnung wollen und noch ein paar restliche Dinge im Keller, die ich Montag hole.

Die Woche über kümmere ich mich dann um alles, was in meiner Wohnung noch sinnlos herumsteht, dann hab ich erstmal Urlaub, und dann wird der Dachboden in Angriff genommen. Schließlich will ich beim nächsten Umzug nicht mehr so viel sinnloses Zeug mit mir herumschleppen.

Wann genau der ansteht, weiß ich nicht, aber wenn sich nicht noch gravierende Dinge in meinem Leben ändern (ich gebe zu, dass das hin und wieder vorkommt, aber frau wird ja älter, weiser und beständiger), dann wird er wohl ins nähere Umland von Köln gehen. Lange habe ich mich gewehrt, meine Freiheit aufzugeben, aber irgendwie ist mir in Ägypten ein Mann zugelaufen, bei dem ich mir vorstellen kann, dass wir es dauerhaft recht gut miteinander aushalten können. Ich bin ja von meinem Harmonietrip so weit geheilt, dass ich nicht mehr beim kleinsten Streit glaube, nun bricht alles zusammen, also sehe ich positiv in die Zukunft.

Was diese bringt, erzähle ich euch dann hier.

Jetzt erstmal ein paar nicht mehr ganz aktuelle Biler vom Zustand der Wohnung während und kurz nach der Umzugszeit (sobald die Kisten weg sind, gibt es auch neue, vermutlich aber erst nach dem Urlaub):

Schlafzimmer, noch nicht wirklich fertig:


Essecke im Wohnzimmer, auch noch nicht fertig:


Wonhzimmer, andere Ecke, auch noch nicht fertig:


Flur, ebenfalls unfertig:


So, dies sind ein paar erste Eindrücke, es sieht inzwischen schon deutlich anders aus, aber nach wie vor nicht wirklich fertig.

Erwähnte ich schon, dass ich eine Badewanne und einen Balkon habe? ;-)

Freitag, Mai 25, 2007

30, 3, 300

Da bin ich wieder.

Inzwischen bin ich 30 geworden, und die Welt dreht sich ganz normal weiter.

3 Zimmer hat meine neue Wohnung, und so langsam sieht es richtig gut hier aus!

300 hab ich nuelich im Kino gesehen, dazu schreib ich später mehr.

Eigentlich wollte ich nur kurz vermerken: Ja, ich lebe noch, ja, ich hab wieder Internet, nein, ich bin nicht beim Tauchen ertrunken! *g*

Später mehr, muss ins Bett.

Sonntag, April 15, 2007

Moving Chaos

Sooo, nun hab ich also meine Traumwohnung gefunden, seit einer guten Woche auch die Schlüssel in der Hand und seit vier Tagen streiche ich. *ächz*

Das sieht dann ungefähr so aus:



Und da ich ein Bisschen Farbe ins Spiel bringen will, sieht es im Wohnzimmer inzwischen so aus:



An das Gelb kommen viele Bilder unterschiedlicher Größe in schwarz lackierten Rahmen. Zur Zeit überlege ich, ob ich dem spontanen Einfall eines meiner Helfer folge und noch einen schwarz lackierten Rahmen aus Leisten drumherum setze. Schick wäre es bestimmt!

Ich versuche, in den nächsten Tagen den Stand der Dinge mitzuteilen, heute ist erstmal der Umzug einer Freundin dran, evtl. noch Streichen meines Flures, sofern der Umzug nicht zu lange dauert und ich noch einen Helfer finde.

Und jetzt werde ich mal wieder eine Kiste packen und mitnehmen, mein Geschirr ist größtenteils schon drüben. Jeden Tag etwas erinzupacken hat den unglaublichen Vorteil, dass man am Ende beim "großen" Umzug nicht mehr so viel Kram hat.

Dienstag, Februar 13, 2007

Moving Chaos

Noch nicht ganz spruchreif, aber so ziemlich: Ich ziehe um. Mit Alice, ohne Chaos. Ob ich dann nur noch Queen bin?

Eine hübsche gar nicht so kleine Wohnung hat es mir angetan. Badewanne, Balkon, gerade Wände und Parkett. Genug Platz, um Bücherwände zu stellen und trotzdem noch Bilder aufzuhängen. Platz für einen Kleiderschrank, Platz im Keller oder auf dem Dachboden, um Koffer, Tauchequipment etc. aus dem Weg zu haben. Platz.
Genug Zeit, um das Chaos hier zu lassen und nur mitzunehmen, was sinnvoll ist. Nicht nur Nützliches, aber nichts Überflüssiges, Unbrauchbares. Immerhin ist die Wohnung dort sofort bezugsfrei und hier hab ich offiziell eine Kündigungsfrist bis zum Jahresende. Was nicht heißt, dass ich das voll ausnutze, Ende April will ich komplett in der neuen Wohnung sein.

Einer von vielen Schritten, um vielleicht endlich geordneter zu leben. Immerhin beginnt bald mein viertes Lebensjahrzehnt. Klingt noch älter als 30, auch wenn es das Gleiche bedeutet.

Und wer weiß, was sich noch alles ändert? Irgendwie scheint mein Dornröschenschlaf vorbei zu sein. Aufregend und beruhigend zugleich.