Gestern Abend war ich mit meiner "Schwiegermutter" und einer Freundin von ihr (beide heißen Inge, das vereinfachte die Kommunikation um Längen! *g*) in der Kieler Oper. Es gab "Sekretärinnen", und ich wusste nur sehr vage, was mich erwartet.
Die Bühne war recht einfach gehalten, neun Tische in zwei Reihen, jeder Tisch enthielt eine Schreibmaschine und unterschiedliche persönliche Dinge, so dass die Tische schon teilweise die Persönlichkeit ihrer "Besitzerin" dokumentierten.
Sehr schön fand ich, dass die Damen auf der Bühne wie in einem typischen Büro nach und nach eintrudelten, sich ihren Arbeitsplatz wohnlich machten und mit der Arbeit (oder dem gemeinsamen Gespräch etc.) anfingen, und zwar, während das Publikum nach und nach seine Plätze einnahm.
Das Stück ist eigentlich keines, es gibt kaum Handlung, wenig roten Faden, dafür aber jede Menge Situationskomik. Die Damen singen sich durch den Büroalltag, und von Mozart über die Schlager der 20er bis hin zu Xavier Naidoo war so ziemlich alles vertreten. Dabei waren die Stücke so angepasst, dass die Damen alle deutlich charakterisiert wurden, und die Mini-Handlung (Bürohelferlein ist in Büroschönheit verliebt, diese nimmt keine Notiz von ihm "Sie sieht mich einfach nicht" von Xavier Naidoo) wurde auch sehr nett umgesetzt.
Alles in allem ein wirklich gelungener Abend mit viel Grund zum Schmunzeln und Lachen - unvergesslich auch "My heart will go on", bei dem eine singt und die anderen den Schiffsbug imitieren.
Irritierend für mich war, dass die Büroschönheit einer Bekannten von mir aus Unitagen so frappierend ähnlich war, dass ich fast nur auf sie geachtet habe. Ich habe mich vergewissert, dass sie es nicht ist, trotzdem war nicht nur die Ähnlichkeit der Schauspielerin zu ihr erstaunlich, sondern die ganze Figur schien auf meiner Bekannten zu beruhen. Kleidungsstil, Bewegungen, Mimik, Gestik, die wenigen gesprochenen Sätze, die ganze Anlage des Charakters - es hätte Jana sein können. Irgendwie unheimlich, aber auch sehr faszinierend.
Fazit: Ich sollte häufiger ins Theater gehen, es lohnt sich und die Kieler Bühnen sind wirklich alles andere als Provinztheater!
Samstag, April 24, 2010
Donnerstag, April 22, 2010
Das Knoblauch-Dilemma
Um eines vorweg zu sagen: Ich liebe Knoblauch! :o)
Das Problem liegt etwas anders: Mein Schatz mag Knoblauch, wenn er als Gewürz verwendet wird (also wirklich nur ein Hauch, der den Geschmack unterstützt, ohne dass alles nach Knoblauch schmeckt oder stinkt), allerdings gehört er zu den wenigen Menschen, die den Knoblauch auch noch riechen, wenn er selber welchen gegessen hat. Und er ist wie der Schnüffelhund von C&A: Er riecht alles.
Nun habe ich also seit wir zusammen sind fast immer knoblauchfrei gekocht, höchstens mal, wenn er ein paar Tage weg war, Knoblauch bewusst eingesetzt und ganz selten mal als Gewürz an meine Pasta. Meistens geht es gut, manchmal ist es zu viel, dann darf ich mir nen Spruch abholen. Na ja, kann ich mit leben.
Was mich aber wirklich nervt: Man kann so gut wie keine irgendwie vorgefertigten LEbensmittel kaufen, ohne auf Knoblauch zu stoßen. 5-Minuten-Terrine? Knoblauch. Mariniertes Lamm? Knoblauch. Kräutersalz? Knoblauch. Kräuterbaguette? Knoblauch (es gibt inzwischen immerhin eine Marke, die auch ein knoblauchfreies Baguette anbietet). Gewürzmischungen für diverse Gerichte? Knoblauch. Chips? Knoblauch. Reis mit Gewürzmischung? Knoblauch. Pizza? Knoblauch.
Es ist nicht so, dass ich mich nur von Fertiggerichten ernähre, aber es gibt halt welche, die mir schmecken, und die schnell gehen und die würde ich halt gerne essen, ohne dass mein Freund das dringende Bedürfnis hat, mich auf dem Balkn einzuquartieren. Und spätestens, wenn ich auf "Teil-Convenience" zugreifen will (dazu zähle ich alles, was nicht ganz puristisch ist, also TK-Gemüse mit Gewürzen statt frischem Gemüse, mariniertes Fleisch von der Theke statt selber zu marinieren, Salatsauce - eben alles, was nicht pur ist wie Brot, Fleisch, Gemüse, Nudeln, Reis, Kartoffeln etc.), muss ich immer die Zutatenliste lesen.
Gestern hatte ich Reis mit Ingwer-Limetten-Zubereitung. Man kocht es wie Reis, nur dass schon Gewürze dabei sind. Ingwer-Limette habe ich mit Asien, aber eher Thailand als China, assoziiert. Und Thai enthält zwar durchaus auch Knoblauch, aber nicht grundsätzlich.
Gekocht, einen Bissen genommen: Knoblauch, und zwar reichlich! Laut Zutatenliste eines der enthaltenen Gewürze, sogar recht weit am Ende der Liste, vom Geschmack her aber wirklich heftig.
Ich wünsche mir, dass ich selber entscheiden darf, wenn ich geruchsbelästigende Lebensmittel zu mir nehme. Ich entscheide ja auch selber, ob ich mich ins Raucherabteil einer Kneipe setze (was ich nicht mache).
Liebe Lebensmittelindustrie, bitte nehmt den Knoblauch aus den Gerichten. Wer ihn haben will, kann ihn ja gerne selber hinzugeben. Oder legt ein Extra-Tütchen mit Knoblauch rein, so wie die Chilis bei den asiatischen Nudelsnacks ja auch immer getrennt von den restlichen Gewürzen sind (der Knoblauch übrigens nicht), das wäre phantastisch und würde einige Beziehungen leichter machen.
Ich glaube, morgen kaufe ich frischen Knoblauch und verbanne alles, was getrockneten Knoblauch enthält, aus meiner Küche.
Das Problem liegt etwas anders: Mein Schatz mag Knoblauch, wenn er als Gewürz verwendet wird (also wirklich nur ein Hauch, der den Geschmack unterstützt, ohne dass alles nach Knoblauch schmeckt oder stinkt), allerdings gehört er zu den wenigen Menschen, die den Knoblauch auch noch riechen, wenn er selber welchen gegessen hat. Und er ist wie der Schnüffelhund von C&A: Er riecht alles.
Nun habe ich also seit wir zusammen sind fast immer knoblauchfrei gekocht, höchstens mal, wenn er ein paar Tage weg war, Knoblauch bewusst eingesetzt und ganz selten mal als Gewürz an meine Pasta. Meistens geht es gut, manchmal ist es zu viel, dann darf ich mir nen Spruch abholen. Na ja, kann ich mit leben.
Was mich aber wirklich nervt: Man kann so gut wie keine irgendwie vorgefertigten LEbensmittel kaufen, ohne auf Knoblauch zu stoßen. 5-Minuten-Terrine? Knoblauch. Mariniertes Lamm? Knoblauch. Kräutersalz? Knoblauch. Kräuterbaguette? Knoblauch (es gibt inzwischen immerhin eine Marke, die auch ein knoblauchfreies Baguette anbietet). Gewürzmischungen für diverse Gerichte? Knoblauch. Chips? Knoblauch. Reis mit Gewürzmischung? Knoblauch. Pizza? Knoblauch.
Es ist nicht so, dass ich mich nur von Fertiggerichten ernähre, aber es gibt halt welche, die mir schmecken, und die schnell gehen und die würde ich halt gerne essen, ohne dass mein Freund das dringende Bedürfnis hat, mich auf dem Balkn einzuquartieren. Und spätestens, wenn ich auf "Teil-Convenience" zugreifen will (dazu zähle ich alles, was nicht ganz puristisch ist, also TK-Gemüse mit Gewürzen statt frischem Gemüse, mariniertes Fleisch von der Theke statt selber zu marinieren, Salatsauce - eben alles, was nicht pur ist wie Brot, Fleisch, Gemüse, Nudeln, Reis, Kartoffeln etc.), muss ich immer die Zutatenliste lesen.
Gestern hatte ich Reis mit Ingwer-Limetten-Zubereitung. Man kocht es wie Reis, nur dass schon Gewürze dabei sind. Ingwer-Limette habe ich mit Asien, aber eher Thailand als China, assoziiert. Und Thai enthält zwar durchaus auch Knoblauch, aber nicht grundsätzlich.
Gekocht, einen Bissen genommen: Knoblauch, und zwar reichlich! Laut Zutatenliste eines der enthaltenen Gewürze, sogar recht weit am Ende der Liste, vom Geschmack her aber wirklich heftig.
Ich wünsche mir, dass ich selber entscheiden darf, wenn ich geruchsbelästigende Lebensmittel zu mir nehme. Ich entscheide ja auch selber, ob ich mich ins Raucherabteil einer Kneipe setze (was ich nicht mache).
Liebe Lebensmittelindustrie, bitte nehmt den Knoblauch aus den Gerichten. Wer ihn haben will, kann ihn ja gerne selber hinzugeben. Oder legt ein Extra-Tütchen mit Knoblauch rein, so wie die Chilis bei den asiatischen Nudelsnacks ja auch immer getrennt von den restlichen Gewürzen sind (der Knoblauch übrigens nicht), das wäre phantastisch und würde einige Beziehungen leichter machen.
Ich glaube, morgen kaufe ich frischen Knoblauch und verbanne alles, was getrockneten Knoblauch enthält, aus meiner Küche.
Freitag, April 16, 2010
Geocaching
Eigentlich hab ich dieses Hobby schon vor einem Jahr für mich entdeckt, da aber das tolle GPS-fähige Smartphone leider gar nicht so toll war, hab ich lange nichts mehr gemacht.
Durch ein paar Zufälle wurde ich gestern zu einer Geocaching-Tour entführt. Es hat Spaß gemacht, wir haben einige wirklich witzig gemachte Caches gefunden und nettes Bildmaterial hab ich auch - natürlich nicht von den Caches, dann wäre ja der Witz für alle anderen weg. Aber Impressionen aus Mettenhof sind ja auch mal ganz nett:
Durch ein paar Zufälle wurde ich gestern zu einer Geocaching-Tour entführt. Es hat Spaß gemacht, wir haben einige wirklich witzig gemachte Caches gefunden und nettes Bildmaterial hab ich auch - natürlich nicht von den Caches, dann wäre ja der Witz für alle anderen weg. Aber Impressionen aus Mettenhof sind ja auch mal ganz nett:
Freitag, April 09, 2010
trnd-Projekt Welt Kompakt
Ich bin seit einiger Zeit bei trnd angemeldet und darf in unregelmäßigen Abständen Produkte testen.
Aktuell bekomme ich sechs Wochen lang kostenlos die Welt Kompakt ins Haus und lese erstaunlicher Weise endlich mal wieder regelmäßig eine Zeitung!
Die Welt Kompakt hat definitiv Vorteile: Das Format ist kleiner als bei handelsüblichen Zeitungen (die Morgenpost ist da eine Ausnahme und noch kleiner), sie ist auf ein eher jugendliches Publikum zugeschnitten, was sich darin zeigt, dass sie neben den klassischen Themenbereichen wie Sport, Kultur und Politik auch das Internet als Themenbereich betrachtet und zu fast jedem Thema auch immer ein Link, ein Tweed (Posting bei Twitter) oder eine Diskussionsmöglichkeit über Twitter oder Facebook anbietet.
Die Artikel sind für mein Empfinden ansprechend und informativ gehalten, nicht zu kurz, aber auch nicht mit zu vielen unerheblichen Details gespickt.
Fazit: Eine Zeitung, die einem Themen nahebringt, auf die man ohne Print-Medium evtl. nicht gestoßen wäre und die gleichzeitig weiterführende Internet-Lektüre empfiehlt. Bunt gemischt, so dass für jeden etwas dabei ist - nur für mich noch immer nicht handlich genug, ich bin einfach unbegabt im Handling von Zeitungen (außer, sie sind in der Mitte geheftet oder nur unwesentlich größer als Din A4). Macht aber nichts, ich kämpfe fleißig weiter!
Falls jemand einen Gutschein für ein kostenloses Exemplar möchte (einfach mit dem Gutschein die aktuelle Ausgabe am Kiosk bezahlen), bitte melden, noch hab ich welche.
Aktuell bekomme ich sechs Wochen lang kostenlos die Welt Kompakt ins Haus und lese erstaunlicher Weise endlich mal wieder regelmäßig eine Zeitung!
Die Welt Kompakt hat definitiv Vorteile: Das Format ist kleiner als bei handelsüblichen Zeitungen (die Morgenpost ist da eine Ausnahme und noch kleiner), sie ist auf ein eher jugendliches Publikum zugeschnitten, was sich darin zeigt, dass sie neben den klassischen Themenbereichen wie Sport, Kultur und Politik auch das Internet als Themenbereich betrachtet und zu fast jedem Thema auch immer ein Link, ein Tweed (Posting bei Twitter) oder eine Diskussionsmöglichkeit über Twitter oder Facebook anbietet.
Die Artikel sind für mein Empfinden ansprechend und informativ gehalten, nicht zu kurz, aber auch nicht mit zu vielen unerheblichen Details gespickt.
Fazit: Eine Zeitung, die einem Themen nahebringt, auf die man ohne Print-Medium evtl. nicht gestoßen wäre und die gleichzeitig weiterführende Internet-Lektüre empfiehlt. Bunt gemischt, so dass für jeden etwas dabei ist - nur für mich noch immer nicht handlich genug, ich bin einfach unbegabt im Handling von Zeitungen (außer, sie sind in der Mitte geheftet oder nur unwesentlich größer als Din A4). Macht aber nichts, ich kämpfe fleißig weiter!
Falls jemand einen Gutschein für ein kostenloses Exemplar möchte (einfach mit dem Gutschein die aktuelle Ausgabe am Kiosk bezahlen), bitte melden, noch hab ich welche.
Samstag, April 03, 2010
Rosetta Stone 7
So, nun habe ich endlich den Milestone für Unit 1 abgeschlossen und kann zu Level 1, Unit 2 fortschreiten. Das werde ich aber voraussichtlich frühestens morgen machen. Heute gibt es noch leckeres Essen, und dann ist der Tag auch schon fast wieder vorbei.
Seltsam ist nach wie vor, dass die Spracherkennung manchmal zu spät greift und manchmal gar nicht, auch werden einige Wörter deutlich schlechter erkannt als andere. Ich gebe mir wirklich Mühe, sehr exakt nachzusprechen, aber bei manchen Wörtern muss man sogar schummeln und falsch sprechen, um weiter zu kommen. Naja, solange mich am Ende die Schweden verstehen, bin ich schon zufrieden.
Noch knapp drei Monate bis zum Urlaub, ob ich bis dahin wohl Unit 1 komplett abschließe? Wäre schön! Noch schöner wäre es natürlich, Unit 2 ebenfalls abgeschlossen zu haben, aber wie ich schon gehört habe, zieht das Niveau ganz schön an, so dass ich dann wohl nicht mehr 0,5-1 Lesson am Tag schaffe. Wir werden sehen.
Seltsam ist nach wie vor, dass die Spracherkennung manchmal zu spät greift und manchmal gar nicht, auch werden einige Wörter deutlich schlechter erkannt als andere. Ich gebe mir wirklich Mühe, sehr exakt nachzusprechen, aber bei manchen Wörtern muss man sogar schummeln und falsch sprechen, um weiter zu kommen. Naja, solange mich am Ende die Schweden verstehen, bin ich schon zufrieden.
Noch knapp drei Monate bis zum Urlaub, ob ich bis dahin wohl Unit 1 komplett abschließe? Wäre schön! Noch schöner wäre es natürlich, Unit 2 ebenfalls abgeschlossen zu haben, aber wie ich schon gehört habe, zieht das Niveau ganz schön an, so dass ich dann wohl nicht mehr 0,5-1 Lesson am Tag schaffe. Wir werden sehen.
Donnerstag, April 01, 2010
Wolkenbau
Neulich fanden meine Mutter und ich eine wunderschöne Kinderlampe in Form einer Wolke. Da hier jedoch hängende Lampen verwendet werden müssten und sie spontan meinte, die Lampe im Eingangsbereich ihrer Wohnung aufhängen zu wollen, hat sie sie zunächst nicht gekauft. Weise Entscheidung, denn sie hat heute Geburtstag, und mein Schatz und ich haben machgedacht, eingekauft und gebastelt.
Leider hab ich die ersten Schritte noch nicht fotografisch festgehalten, die MDF-Platte ist also bereits in Wolkenform gesägt, geschliffen und rund gefräst:
Jetzt auch mit Löchern für die Spots.
Und mit ca 80 kleinen Löchern für die Sterne.
Die Rückseite, die später auch so nach oben gerichtet an der Decke hängen wird, mit der Aufhängevorrichtung.
Voranstrich.
Leider hab ich die ersten Schritte noch nicht fotografisch festgehalten, die MDF-Platte ist also bereits in Wolkenform gesägt, geschliffen und rund gefräst:
Jetzt auch mit Löchern für die Spots.
Und mit ca 80 kleinen Löchern für die Sterne.
Die Rückseite, die später auch so nach oben gerichtet an der Decke hängen wird, mit der Aufhängevorrichtung.
Voranstrich.
Start der ersten Lackierung.
Ich hab zwischendrin beim Schleifen der ersten Lackschicht einen der Halter abgebrochen, daher nun wieder ohne Füßchen, dafür mit fertiger Lackierung. Schick, nicht wahr?
Mit Lichtern in jeder Hinsicht.
Hat was von einem "ratet, was das ist"-Bild, finde ich. So siehts von unten aus. :-)
Und so leuchten die Sterne. Ich liebe sie!
Leider war die Batterie mitten in dem Filmchen leer, welches ich von der wechselnden Beleuchtung gemacht habe, so dass dieses von der Kamera nicht abschließend bearbeitet wurde und nun weg ist. :-( Aber ich mache morgen noch ein Bild vom lebenden Objekt an der Wand.
Die Halter sind jetzt geklebt und geschraubt und halten auch mir Grobmotorikerin stand. ;o)
Mittwoch, März 31, 2010
Produkttest #1
Ich bin ja von Natur aus neugierig, und daher scheue ich mich auch nicht, seltsame Produkte aus dem Supermarkt zu entführen und der Verköstigung zukommen zu lassen. Schon gar nicht, wenn sie wegen drohenden Mindesthaltbarkeitsdatums günstiger sind. ;o)
Aktuell gab es bei Plaza in der Grabbelkiste bei Kühlprodukten Almighurt Mais. Ja, ihr lest richtig: Joghurt mit Mais. Statt Frucht halt Mais, ansonsten aber wie immer. Joghurt, "Frucht"zubereitung, Zucker etc. pp. Wobei die Liste mal erfreulich kurz war.
Todesmutig mache ich das Becherchen auf - typischer Maisgeruch. Hm, eigentlich lecker, aber im Joghurt? Skeptisch probiere ich ein Löffelchen, und siehe da: Ich hab Maiskörner zum Kauen im Mund und die Geschmackskomposition ist echt nicht übel. Artig esse ich auf.
Fazit: Joghurt mit Mais ist besser, als gedacht, immerhin sind hier zwei Produkte verbunden worden, die mir beide schmecken und die man auch sonst zusammen in einen Topf wirft, wenn auch eher in herzhafter Verbindung. Aber da es ja süßer Mais ist, gehts auch so.
Ich werd den Joghurt jetzt nicht unbedingt wieder kaufen, weil ich fruchtige oder nussige Sorten bevorzuge, aber als Erfahrung war es echt mal interessant!
Foto gibts nicht, der Becher ist schon im Müll. Aber ihr könnt ja mal im Kühlregal schauen ...
Aktuell gab es bei Plaza in der Grabbelkiste bei Kühlprodukten Almighurt Mais. Ja, ihr lest richtig: Joghurt mit Mais. Statt Frucht halt Mais, ansonsten aber wie immer. Joghurt, "Frucht"zubereitung, Zucker etc. pp. Wobei die Liste mal erfreulich kurz war.
Todesmutig mache ich das Becherchen auf - typischer Maisgeruch. Hm, eigentlich lecker, aber im Joghurt? Skeptisch probiere ich ein Löffelchen, und siehe da: Ich hab Maiskörner zum Kauen im Mund und die Geschmackskomposition ist echt nicht übel. Artig esse ich auf.
Fazit: Joghurt mit Mais ist besser, als gedacht, immerhin sind hier zwei Produkte verbunden worden, die mir beide schmecken und die man auch sonst zusammen in einen Topf wirft, wenn auch eher in herzhafter Verbindung. Aber da es ja süßer Mais ist, gehts auch so.
Ich werd den Joghurt jetzt nicht unbedingt wieder kaufen, weil ich fruchtige oder nussige Sorten bevorzuge, aber als Erfahrung war es echt mal interessant!
Foto gibts nicht, der Becher ist schon im Müll. Aber ihr könnt ja mal im Kühlregal schauen ...
Freitag, März 26, 2010
Rosetta Stone 6
So, gerade eben noch ein Stündchen geackert, gestern Nachmittag ebenfalls. Ich hab Level 1, Unit 1, Lesson 4 abgeschlossen, aber noch einige Übungsaufgaben dazu vor mir sowie den Milestone, der dann Unit 1 abschließt (bis auf die wiederkehrend auftauchen Wiederholungsübungen).
Die Tatsache, dass ich da gerade sehr fix durcheile, scheint zu bestätigen, dass diese Lernmethode funktioniert, denn sonst hätte ich wohl deutlich länger gebraucht.
Morgen will ich versuchen, Unit 1 inkl. Milestone abzuschließen und evtl. Lesson 1 der Unit 2 ebenfalls - dann bin ich fast wieder da, wo ich vor drei Wochen hängengeblieben bin.
Die Tatsache, dass ich da gerade sehr fix durcheile, scheint zu bestätigen, dass diese Lernmethode funktioniert, denn sonst hätte ich wohl deutlich länger gebraucht.
Morgen will ich versuchen, Unit 1 inkl. Milestone abzuschließen und evtl. Lesson 1 der Unit 2 ebenfalls - dann bin ich fast wieder da, wo ich vor drei Wochen hängengeblieben bin.
Donnerstag, März 25, 2010
Rosetta Stone 5
Heute gibts ein heftiges "Hmpf" für Rosetta Stone.
Vor ca. drei Wochen hat das Programm von einem auf den anderen Tag das Mikrophon nicht mehr erkannt. Und zwar keines meiner drei vorhandenen: Weder das von Rosetta Stone mitgelieferte Headset (USB), noch mein eigenes gekauftes (Line In / Line Out) noch das integrierte meines Mac. Tja, was macht Frau? Kontaktiert den Support per Mail. Und bekommt die Antwort, sich bitte telefonisch an den Support zu wenden. Na gut. Hab ich dann wegen anderer, wichtigerer Dinge schleifen lassen, immer mal wieder an allen Einstellungen (des Rechners und des Programms) herumgespielt, auch nach Neustart des Rechners keine Veränderung.
Heute rufe ich endlich an: Tada, bitte deinstallieren Sie das Programm und installieren es neu.
Wie, dann sind doch meine Daten gelöscht?
Ja, leider.
Und ich muss komplett von vorne anfangen?
Ja, leider.
Die ganze Arbeit von sechs Wochen vorbei?
Ja, leider.
Nach einigem Hin und her kam heraus, dass ich natürlich an dem Punkt wieder einsetzen kann, an dem ich aufgehört hatte, aber das Programm weiß dann nicht, dass ich vorher schon mal damit gearbeitet habe und kann daher keine passenden Wiederholungsübungen generieren. Ach ja, prima - wofür hab ich noch mal € 449,00 bezahlt? Anscheinend für eine miserabel konzipierte Software, die keine Backups zulässt.
Weiterer Tipp: Sichern Sie die und die Datei, dann geht es vielleicht.
Gesagt, getan, deinstalliert: Neuinstallation geht nicht, da eine neuere Version installiert sei. Ich hab wirklich alle Dateien, die irgendwas mit Rosetta Stone zu tun haben, aus allen Bereichen meines Rechners gelöscht, keine Änderung.
Erneuter Anruf, anderer Mitarbeiter: Ja, welche Software ... wann erster Kontakt ... bla bla bla ... Fazit: Ich hab das Programm dann aus der Time Machine neu installiert, nun geht es. Die gesicherte Datei hab ich nicht wieder reingeschoben, erstens hab ich etwas Angst, dass ich dann wieder alles zerstöre, zweitens dachte ich mir, dass ein bisschen zusätzliche Auffrischung auch nicht schadet.
Fazit: die komplette Lektion 1 (Level 1, Unit 1, Lesson 1) in weniger als einer halben Stunde durchgehechelt und 98% richtig. Na, wenigstens etwas.
Fazit 2: Auch teure Software hat ihre Pferdefüße.
Fazit 3: WEnigstens wird das Headset wieder erkannt. Mal schauen, wie lange.
Vor ca. drei Wochen hat das Programm von einem auf den anderen Tag das Mikrophon nicht mehr erkannt. Und zwar keines meiner drei vorhandenen: Weder das von Rosetta Stone mitgelieferte Headset (USB), noch mein eigenes gekauftes (Line In / Line Out) noch das integrierte meines Mac. Tja, was macht Frau? Kontaktiert den Support per Mail. Und bekommt die Antwort, sich bitte telefonisch an den Support zu wenden. Na gut. Hab ich dann wegen anderer, wichtigerer Dinge schleifen lassen, immer mal wieder an allen Einstellungen (des Rechners und des Programms) herumgespielt, auch nach Neustart des Rechners keine Veränderung.
Heute rufe ich endlich an: Tada, bitte deinstallieren Sie das Programm und installieren es neu.
Wie, dann sind doch meine Daten gelöscht?
Ja, leider.
Und ich muss komplett von vorne anfangen?
Ja, leider.
Die ganze Arbeit von sechs Wochen vorbei?
Ja, leider.
Nach einigem Hin und her kam heraus, dass ich natürlich an dem Punkt wieder einsetzen kann, an dem ich aufgehört hatte, aber das Programm weiß dann nicht, dass ich vorher schon mal damit gearbeitet habe und kann daher keine passenden Wiederholungsübungen generieren. Ach ja, prima - wofür hab ich noch mal € 449,00 bezahlt? Anscheinend für eine miserabel konzipierte Software, die keine Backups zulässt.
Weiterer Tipp: Sichern Sie die und die Datei, dann geht es vielleicht.
Gesagt, getan, deinstalliert: Neuinstallation geht nicht, da eine neuere Version installiert sei. Ich hab wirklich alle Dateien, die irgendwas mit Rosetta Stone zu tun haben, aus allen Bereichen meines Rechners gelöscht, keine Änderung.
Erneuter Anruf, anderer Mitarbeiter: Ja, welche Software ... wann erster Kontakt ... bla bla bla ... Fazit: Ich hab das Programm dann aus der Time Machine neu installiert, nun geht es. Die gesicherte Datei hab ich nicht wieder reingeschoben, erstens hab ich etwas Angst, dass ich dann wieder alles zerstöre, zweitens dachte ich mir, dass ein bisschen zusätzliche Auffrischung auch nicht schadet.
Fazit: die komplette Lektion 1 (Level 1, Unit 1, Lesson 1) in weniger als einer halben Stunde durchgehechelt und 98% richtig. Na, wenigstens etwas.
Fazit 2: Auch teure Software hat ihre Pferdefüße.
Fazit 3: WEnigstens wird das Headset wieder erkannt. Mal schauen, wie lange.
Sonntag, Februar 14, 2010
Filmkritik Avatar
Ja, nun habe auch ich endlich Avatar gesehen - mit lustiger Brille auf der Nase in 3D.
Ein Wort: Beeindruckend.
Die Story ist nicht absolut neu: Die Menschen haben einen fremden Planeten entdeckt, der ein Element enthält, das auf der Erde nicht existiert und sehr viel Geld einbringt (weil man es wofür auch immer verwenden kann, ich hab keine Ahnung, ob das näher vertieft wird). Der Planet ist in weiten Teilen von einem wunderbaren Urwald bewachsen, in welchem die Na'vi leben, ein Volk, das sehr naturverbunden ist. Leider steht ihr riesiger Heimatbaum exakt über einem der größten Vorkommen des begehrten Elements, so dass die Na'vi umgesiedelt werden sollen.
Während ein Trupp von Wissenschaftlern sogenannte Avatare erschaffen hat, Hybridwesen zwischen Menschen und Na'vi, die äußerlich den Na'vi gleichen und den Lebensbedingungen des Planeten angepasst sind, durch synaptische Verbindungen aber von dem Menschen, dessen DNA eingeflochten wurde, "beseelt" und gesteuert werden können, will die Army lieber mit Gewalt vorgehen.
Jack (?) war Marine und ist inzwischen als Folge seines Jobs querschnittgelähmt. Sein Zwillingsbruder war einer der Wissenschaftler, für die ein Avatar geschaffen wurde, starb jedoch, so dass Jack nun seinen Job übernehmen soll. Anfänglich ist er noch überzeugt, dass er die Na'vi zum Umzug bewegen kann und benimmt sich wie der buchstäbliche Elefant im Porzellanladen, doch dann kommen ihm immer mehr Zweifel, ob seine Aufgabe wirklich richtig ist.
So weit, so solide. Menschen vertreiben andere Rassen und Arten für ihren eigenen Vorteil - das ist so alt wie die Menschheit an sich. Neu ist hier, dass der Planet mit einer unglaublichen Liebe zum Detail erschaffen wurde. Vieles erinnert an Unterwasserwelten, manche Elemente kamen mir von meinen guten alten Magic-Karten sehr bekannt vor, und alles wurde so liebevoll gestaltet, dass es vermutlich auch in 2D schon beeindruckend gewesen wäre. Wenn dann aber die Dinge um einen herumfliegen, Die Gesichter zum greifen nah scheinen und man wirklich im Bild herumsehen kann, als stünde man vor Ort und würde sich mal eben umsehen - dann versteht man wirklich den Hype um diesen Film. Abgesehen von wenigen Ausnahmen wurde immer das gesamte Bild scharf gefilmt, was man im 2D-Kino so nicht kennt, da ist oft nur der Teil gestochen scharf, auf den man sein Augenmerk legen soll, der Rest verschwimmt immer mehr, je weiter er vom Geschehen weg ist. Diese Bildtiefe, die eben durch die Brille optisch auch noch perfektioniert wird, hat mich wirklich beeindruckt.
Lohnenswert, gerne auch noch mal!
Ein Wort: Beeindruckend.
Die Story ist nicht absolut neu: Die Menschen haben einen fremden Planeten entdeckt, der ein Element enthält, das auf der Erde nicht existiert und sehr viel Geld einbringt (weil man es wofür auch immer verwenden kann, ich hab keine Ahnung, ob das näher vertieft wird). Der Planet ist in weiten Teilen von einem wunderbaren Urwald bewachsen, in welchem die Na'vi leben, ein Volk, das sehr naturverbunden ist. Leider steht ihr riesiger Heimatbaum exakt über einem der größten Vorkommen des begehrten Elements, so dass die Na'vi umgesiedelt werden sollen.
Während ein Trupp von Wissenschaftlern sogenannte Avatare erschaffen hat, Hybridwesen zwischen Menschen und Na'vi, die äußerlich den Na'vi gleichen und den Lebensbedingungen des Planeten angepasst sind, durch synaptische Verbindungen aber von dem Menschen, dessen DNA eingeflochten wurde, "beseelt" und gesteuert werden können, will die Army lieber mit Gewalt vorgehen.
Jack (?) war Marine und ist inzwischen als Folge seines Jobs querschnittgelähmt. Sein Zwillingsbruder war einer der Wissenschaftler, für die ein Avatar geschaffen wurde, starb jedoch, so dass Jack nun seinen Job übernehmen soll. Anfänglich ist er noch überzeugt, dass er die Na'vi zum Umzug bewegen kann und benimmt sich wie der buchstäbliche Elefant im Porzellanladen, doch dann kommen ihm immer mehr Zweifel, ob seine Aufgabe wirklich richtig ist.
So weit, so solide. Menschen vertreiben andere Rassen und Arten für ihren eigenen Vorteil - das ist so alt wie die Menschheit an sich. Neu ist hier, dass der Planet mit einer unglaublichen Liebe zum Detail erschaffen wurde. Vieles erinnert an Unterwasserwelten, manche Elemente kamen mir von meinen guten alten Magic-Karten sehr bekannt vor, und alles wurde so liebevoll gestaltet, dass es vermutlich auch in 2D schon beeindruckend gewesen wäre. Wenn dann aber die Dinge um einen herumfliegen, Die Gesichter zum greifen nah scheinen und man wirklich im Bild herumsehen kann, als stünde man vor Ort und würde sich mal eben umsehen - dann versteht man wirklich den Hype um diesen Film. Abgesehen von wenigen Ausnahmen wurde immer das gesamte Bild scharf gefilmt, was man im 2D-Kino so nicht kennt, da ist oft nur der Teil gestochen scharf, auf den man sein Augenmerk legen soll, der Rest verschwimmt immer mehr, je weiter er vom Geschehen weg ist. Diese Bildtiefe, die eben durch die Brille optisch auch noch perfektioniert wird, hat mich wirklich beeindruckt.
Lohnenswert, gerne auch noch mal!
Rosetta Stone 4
So, mal wieder eine Zwischenmeldung.
Sehr angenehm finde ich, dass immer wieder Übungen älterer Lektionen eingebunden werden. Man bekommt nach deren Abschluss gesagt, wann sie das nächste Mal wieder erscheinen, und die Abstände werden immer größer. Ob dies je nach Erfolg unterschiedlich ist, konnte ich bisher nicht feststellen, da ich aufgrund meiner Vorkenntnisse im Schwedischen bisher noch wenige Fehler mache.
Inzwischen bin ich in Unit 2, Lesson 2 und stelle fest, dass die Themengebiete komplexer werden und auch der Umfang der einzelnen Lektionen zunimmt, so dass man bei 30min täglich entweder eine Core Lession oder die dazugehörigen Übungen schafft. Heute habe ich die Wiederholungen von drei alten Lektionen durchgearbeitet, die Übungen der Lektion 1 und die Core Lesson der Lektion 2. Das hat insgesamt eine knappe Stunde gedauert.
Ich kann jetzt bis 12 zählen (inklusive Null), weiß, was Hund, Katze, Pferd heißt, kann meins und deins unterscheiden und beginne, die Deklinationen der Possessivpronomen zu verinnerlichen - das Schwedische ist insofern eine geniale Sprache, da es mehr Unterscheidungen bietet. "Er liest sein Buch" kann im Deutschen bedeuten, dass er sein eigenes Buch liest oder das eines anderen - im Schwedischen heißt es entweder "han läser sin bok" oder aber "han läser hans bok". Genauso werden die Großeltern alle vier durch den Begriff unterschieden: mormor, morfar, farmor und farfar. Ganz einfach, oder? ;o) Und die Groß- und Kleinschreibung ist genauso einfach wie im Englischen, was die Sache erheblich vereinfacht.
So langsam kann ich mir vorstellen, dass man am Ende von Level 3 definitiv in der Lage ist, sich adäquat verständlich zu machen - um über Quantenphysik zu sprechen, muss man wohl trotzdem noch ein paar Fachzeitschriften konsumieren. ;o)
Sehr angenehm finde ich, dass immer wieder Übungen älterer Lektionen eingebunden werden. Man bekommt nach deren Abschluss gesagt, wann sie das nächste Mal wieder erscheinen, und die Abstände werden immer größer. Ob dies je nach Erfolg unterschiedlich ist, konnte ich bisher nicht feststellen, da ich aufgrund meiner Vorkenntnisse im Schwedischen bisher noch wenige Fehler mache.
Inzwischen bin ich in Unit 2, Lesson 2 und stelle fest, dass die Themengebiete komplexer werden und auch der Umfang der einzelnen Lektionen zunimmt, so dass man bei 30min täglich entweder eine Core Lession oder die dazugehörigen Übungen schafft. Heute habe ich die Wiederholungen von drei alten Lektionen durchgearbeitet, die Übungen der Lektion 1 und die Core Lesson der Lektion 2. Das hat insgesamt eine knappe Stunde gedauert.
Ich kann jetzt bis 12 zählen (inklusive Null), weiß, was Hund, Katze, Pferd heißt, kann meins und deins unterscheiden und beginne, die Deklinationen der Possessivpronomen zu verinnerlichen - das Schwedische ist insofern eine geniale Sprache, da es mehr Unterscheidungen bietet. "Er liest sein Buch" kann im Deutschen bedeuten, dass er sein eigenes Buch liest oder das eines anderen - im Schwedischen heißt es entweder "han läser sin bok" oder aber "han läser hans bok". Genauso werden die Großeltern alle vier durch den Begriff unterschieden: mormor, morfar, farmor und farfar. Ganz einfach, oder? ;o) Und die Groß- und Kleinschreibung ist genauso einfach wie im Englischen, was die Sache erheblich vereinfacht.
So langsam kann ich mir vorstellen, dass man am Ende von Level 3 definitiv in der Lage ist, sich adäquat verständlich zu machen - um über Quantenphysik zu sprechen, muss man wohl trotzdem noch ein paar Fachzeitschriften konsumieren. ;o)
Donnerstag, Februar 04, 2010
Rosetta Stone 3
So, nachdem ich zwischendrin erschreckenderweise eine Woche nichts getan habe, war ich gestern und heute wieder fleißig und hab gerade Unit 1 abgeschlossen. Ich muss da eine Angabe korrigieren: Die Grundübung dauert jeweils 30min, dazu kommen pro Einheit noch mal vier bis acht Übungen à 5 bis 10 Minuten. Ich hab jetzt für Unit 1, Lesson 1-4 fünf oder sechs Sitzungen à 30-60min benötigt und stelle fest, dass einifges sehr gut sitzt, anderes noch nicht. Es werden jedoch immer wieder Wiederholungsübungen einbegaut, so dass auch ältere Übungen und Vokabeln immer wieder ins Gedächtnis gerufen werden.
Was mir sehr gefällt, ist die Art, wie neue Wörter eingebaut werden. Neben einer Gruppe neuer Begriffe pro Unit kommen hier und da ganz heimlich neue Begriffe, die einem einfach untergeschoben werden und sich aus dem Zusammenhang ergeben.
Nicht so gut finde ich, dass man manchmal beimSprechen trotz eindeutiger Fehler (falsche Endung) keinen Abzug bekommt, dann aber wieder wegen einer winzigen Nuance in der Aussprache das Programm das ganze Wort als falsch erkennt. Hier müsste ggf. noch etwas verbessert werden. Genauso wie das Bild der barhäuptigen Damen, die laut Übung angeblich Mützen tragen ...
Demnächst also Unit 2, ich bin gespannt!
EDIT: Tja, und inzwischen hab ich dann auch begriffen, dass "kappa" nicht "Mütze", sondern "Jacke" bedeutet, das Bild ist also korrekt. Mein Fehler.
Was mir sehr gefällt, ist die Art, wie neue Wörter eingebaut werden. Neben einer Gruppe neuer Begriffe pro Unit kommen hier und da ganz heimlich neue Begriffe, die einem einfach untergeschoben werden und sich aus dem Zusammenhang ergeben.
Nicht so gut finde ich, dass man manchmal beimSprechen trotz eindeutiger Fehler (falsche Endung) keinen Abzug bekommt, dann aber wieder wegen einer winzigen Nuance in der Aussprache das Programm das ganze Wort als falsch erkennt. Hier müsste ggf. noch etwas verbessert werden. Genauso wie das Bild der barhäuptigen Damen, die laut Übung angeblich Mützen tragen ...
Demnächst also Unit 2, ich bin gespannt!
EDIT: Tja, und inzwischen hab ich dann auch begriffen, dass "kappa" nicht "Mütze", sondern "Jacke" bedeutet, das Bild ist also korrekt. Mein Fehler.
Freitag, Januar 22, 2010
Rosetta Stone & die Post
Hehe, heute waren die Päckchenmarken in der Post, das ging ja wirklich fix! Toll ist, dass sie gleichzeitig Adressaufkleber sind (blöd nur, wenn man sich verschreibt, das darf ich ab sofort nicht mehr).
Rosetta Stone hatte eben Auftritt zwei, also Unit 1, Lesson 2. Nun weiß ich, was Hund, Katze Pferd auf Schwedisch heißt, kenne ein paar weitere Verben, verstehe einfache Sätze auch wenn sie ein oder zwei neue Wörter enthalten und das Programm versteht auch fast immer mich, wenn ich mich artikulieren soll - ganz ohne Headset, nur mit dem eingebauten Mikrophon von Apple. Mac rules! ;o)
Mir macht es Spaß und ich hab es jetzt quasi als tägliche Belohnung ans Ende meines Tages gestellt - heute hab ich wahrlich genug geschafft, also durfte ich auch ein bisschen Schwedisch quatschen. Morgen komme ich wohl eher nicht dazu, weil "Schwiegermama" Geburtstag feiert, aber Sonntag, während meine Seife im Ofen schläft. *schnurchel*
Besonders gespannt bin ich auf die Halbwertszeit des Erlernten. Mag ja sein, dass ich jetzt euphorisch alles innerlich herunterrappel, aber wichtig ist ja, ob ich auch in einem halben Jahr in Schweden noch weiß, was zu tun ist. Aber dafür gibt es ja dann auch noch mal wieder die Audio-CDs mit den Wiederholungstexten.
Rosetta Stone hatte eben Auftritt zwei, also Unit 1, Lesson 2. Nun weiß ich, was Hund, Katze Pferd auf Schwedisch heißt, kenne ein paar weitere Verben, verstehe einfache Sätze auch wenn sie ein oder zwei neue Wörter enthalten und das Programm versteht auch fast immer mich, wenn ich mich artikulieren soll - ganz ohne Headset, nur mit dem eingebauten Mikrophon von Apple. Mac rules! ;o)
Mir macht es Spaß und ich hab es jetzt quasi als tägliche Belohnung ans Ende meines Tages gestellt - heute hab ich wahrlich genug geschafft, also durfte ich auch ein bisschen Schwedisch quatschen. Morgen komme ich wohl eher nicht dazu, weil "Schwiegermama" Geburtstag feiert, aber Sonntag, während meine Seife im Ofen schläft. *schnurchel*
Besonders gespannt bin ich auf die Halbwertszeit des Erlernten. Mag ja sein, dass ich jetzt euphorisch alles innerlich herunterrappel, aber wichtig ist ja, ob ich auch in einem halben Jahr in Schweden noch weiß, was zu tun ist. Aber dafür gibt es ja dann auch noch mal wieder die Audio-CDs mit den Wiederholungstexten.
Donnerstag, Januar 21, 2010
Rosetta Stone
Ja, wochenlang war nix, heute gibt es wieder zwei Posts. So kann es gehen!
Ich habe vor kurzem Rosetta Stone entdeckt, ein intuitives Sprachlernprogramm. Da es nicht ganz günstig ist, kann man eine Testversion kostenlos anfordern, was ich auch getan habe.
Auf dieser sind von den insgesamt derzeit 27 Sprachen acht oder neun enthalten, unter anderem Englisch, Italienisch, Russisch und Arabisch.
Man bekommt eindeutige Bilder gezeigt und dazu das Wort, also zum Beispiel das Bild eines Mädchens und dann das Wort in der entsprechenden Sprache. Der Clou ist, dass man kein Wort in seiner eigenen Sprache sieht oder hört, alles wird quasi wie damals die eigene Muttersprache intuitiv erfasst. Man bekommt meistens vier Bilder (Mann, Frau, Junge Mädchen), welche im Laufe der Lektion ergänzt werden. So lernt man in der ersten Lektion Singular und Plural dieser Wörter, bestimmte und unbestimmte Artikel, die Verben laufen, essen, trinken, kochen, schwimmen und noch einiges mehr. Das ganze darf man zuordnen, lesen, schreiben und aussprechen, wobei das Programm beurteilt, ob die Ausprache okay war oder erneut versucht werden muss.
Nach ca. 30min hat man die erste Lektion abgeschlossen, in der Testversion habe ich mich an Italienisch gewagt, was mir nicht zu schwierig erschien. Und tatsächlich, abgesehen vom Spaßfaktor kann ich immernoch "bambina beve", "Degli uomini mangano" und einiges mehr wiedergeben, eine Woche nach der ersten und einzigen Lektion.
Aufgrund dieser Erfahrung habe ich mir nun Schwedisch im Dreierpack (Level 1-3) bestellt und heute auch hier die erste Lektion durchgeackert. Ob es gut oder schlecht ist, dass man immer wieder die gleichen Grundkenntnisse erwirbt, wird sich zeigen, aber "flickorna springar", "kvinnan läser" und "männen simmar" ist hängengeblieben. Allerdings habe ich ja auch einen Vorsprung, da ich seit 25 Jahren immer wieder mit Schwedisch konfrontiert war.
Jeder Level enthält 4 Lektionen à 4 Untereinheiten, ob alle Untereinheiten in 30 Minuten zu absolvieren sind, weiß ich nicht. Theoretisch soll man mit dieser Methode innerhalb eines Jahres eine Sprache so weit beherrschen, dass man einfache bis normale Gespräche problemlos führen und Zeitung lesen kann. Ich hab den Ehrgeiz, im Sommer endlich halbwegs vernünftig Schwedisch zu sprechen, um nicht mehr dümmlich grinsend und wissend nickend daneben zu stehen, wenn andere sich unterhalten.
Im Set war ein Headset enthalten, außerdem wird zu jeder Lektion eine Audio-CD mit Wiederholungstexten geliefert (insgesamt also 12 CDs), die man unterwegs, im Auto, in der Bahn oder natürlich auf dem heimischen Sofa anhören kann.
Ich werde immer mal wieder berichten, wie es mir gefällt und was ich schon kann.
Ich habe vor kurzem Rosetta Stone entdeckt, ein intuitives Sprachlernprogramm. Da es nicht ganz günstig ist, kann man eine Testversion kostenlos anfordern, was ich auch getan habe.
Auf dieser sind von den insgesamt derzeit 27 Sprachen acht oder neun enthalten, unter anderem Englisch, Italienisch, Russisch und Arabisch.
Man bekommt eindeutige Bilder gezeigt und dazu das Wort, also zum Beispiel das Bild eines Mädchens und dann das Wort in der entsprechenden Sprache. Der Clou ist, dass man kein Wort in seiner eigenen Sprache sieht oder hört, alles wird quasi wie damals die eigene Muttersprache intuitiv erfasst. Man bekommt meistens vier Bilder (Mann, Frau, Junge Mädchen), welche im Laufe der Lektion ergänzt werden. So lernt man in der ersten Lektion Singular und Plural dieser Wörter, bestimmte und unbestimmte Artikel, die Verben laufen, essen, trinken, kochen, schwimmen und noch einiges mehr. Das ganze darf man zuordnen, lesen, schreiben und aussprechen, wobei das Programm beurteilt, ob die Ausprache okay war oder erneut versucht werden muss.
Nach ca. 30min hat man die erste Lektion abgeschlossen, in der Testversion habe ich mich an Italienisch gewagt, was mir nicht zu schwierig erschien. Und tatsächlich, abgesehen vom Spaßfaktor kann ich immernoch "bambina beve", "Degli uomini mangano" und einiges mehr wiedergeben, eine Woche nach der ersten und einzigen Lektion.
Aufgrund dieser Erfahrung habe ich mir nun Schwedisch im Dreierpack (Level 1-3) bestellt und heute auch hier die erste Lektion durchgeackert. Ob es gut oder schlecht ist, dass man immer wieder die gleichen Grundkenntnisse erwirbt, wird sich zeigen, aber "flickorna springar", "kvinnan läser" und "männen simmar" ist hängengeblieben. Allerdings habe ich ja auch einen Vorsprung, da ich seit 25 Jahren immer wieder mit Schwedisch konfrontiert war.
Jeder Level enthält 4 Lektionen à 4 Untereinheiten, ob alle Untereinheiten in 30 Minuten zu absolvieren sind, weiß ich nicht. Theoretisch soll man mit dieser Methode innerhalb eines Jahres eine Sprache so weit beherrschen, dass man einfache bis normale Gespräche problemlos führen und Zeitung lesen kann. Ich hab den Ehrgeiz, im Sommer endlich halbwegs vernünftig Schwedisch zu sprechen, um nicht mehr dümmlich grinsend und wissend nickend daneben zu stehen, wenn andere sich unterhalten.
Im Set war ein Headset enthalten, außerdem wird zu jeder Lektion eine Audio-CD mit Wiederholungstexten geliefert (insgesamt also 12 CDs), die man unterwegs, im Auto, in der Bahn oder natürlich auf dem heimischen Sofa anhören kann.
Ich werde immer mal wieder berichten, wie es mir gefällt und was ich schon kann.
Tach, Post
Ich stöbere heute so auf der Seite der Deutschen Post und stelle fest, dass das Porto für Päckchen im Dutzend günstiger ist. Genauer: Man kann Päckchenmarken zu 10, 50 oder 100 Stück bestellen und spart damit im Vergleich zum Einzelpreis. Laut Internetseite sind diese Marken auch am Schalter erhältlich, und da ich eh dorthin möchte, bewaffne ich mich mit Päckchen, Brief und meiner Bitte nach Päckchenmarken.
Erstmal darf ich aber ca. 15 Minuten warten, da der langsamste Kunde des Stadtteils auf die langsamste Verkäuferin unserer Postfiliale (Shop-in-Shop) getroffen ist. Irgendwann bin ich dann dran und frage höflich nach einer größeren Menge Päckchenmarken.
Sie: "Äh, wie? Wieviele brauchen Sie denn?"
Ich: "Naja, laut Internetseite gibt es die bei größeren Abnahmemengen als Set günstiger."
Sie: "Nee, das kostet immer gleich."
Ich (etwas erstaunt): "Hm, da stand aber, dass die so auch am Schalter erhältlich sind, und der Einzelpreis war dann geringer als einzeln.
Sie (genervt): "Nee, haben wir nicht."
Ich (betont freundlich): "Okay, dann kaufe ich die online. Dann also bitte nur den Brief hier und ein Päckchen."
Ich wurde wirklich noch nie so unfreundlich von dieser Dame bedient - hallo, was kann denn ich für ihre Unwissenheit?!
Jedenfalls hab ich jetzt 50 Stück zu € 189,90 bestellt. Und sie kann diese dann beim nächsten Mal bewundern, wenn ich die fertig frankierten Päckchen abgebe. Ha! Falls sie bis dahin nicht wegrationalisiert wurde.
Erstmal darf ich aber ca. 15 Minuten warten, da der langsamste Kunde des Stadtteils auf die langsamste Verkäuferin unserer Postfiliale (Shop-in-Shop) getroffen ist. Irgendwann bin ich dann dran und frage höflich nach einer größeren Menge Päckchenmarken.
Sie: "Äh, wie? Wieviele brauchen Sie denn?"
Ich: "Naja, laut Internetseite gibt es die bei größeren Abnahmemengen als Set günstiger."
Sie: "Nee, das kostet immer gleich."
Ich (etwas erstaunt): "Hm, da stand aber, dass die so auch am Schalter erhältlich sind, und der Einzelpreis war dann geringer als einzeln.
Sie (genervt): "Nee, haben wir nicht."
Ich (betont freundlich): "Okay, dann kaufe ich die online. Dann also bitte nur den Brief hier und ein Päckchen."
Ich wurde wirklich noch nie so unfreundlich von dieser Dame bedient - hallo, was kann denn ich für ihre Unwissenheit?!
Jedenfalls hab ich jetzt 50 Stück zu € 189,90 bestellt. Und sie kann diese dann beim nächsten Mal bewundern, wenn ich die fertig frankierten Päckchen abgebe. Ha! Falls sie bis dahin nicht wegrationalisiert wurde.
Freitag, Dezember 25, 2009
Kleine Spielerei
In Minas Blog gefunden und einfach mal nachgemacht:
Man schreibe seinen eigenen Namen + "braucht" ins Suchfeld und drücke Eingabe. Die ersten zehn Treffer dann im Blog posten. Et voilà, here we go:
___________________________________
1. Susanne braucht einen geschützten, vollsonnigen Standort!
Unbedingt, ich bin eine Lilie und finde Sonne toll!
2. Susanne braucht eine die sie an die Hand nimmt.
Einen hab ich zum Glück schon. Stimmt aber, manchmal bin ich allein schon recht planlos!
3. Braucht jetzt Schokolade.
Neeeee, bloß nicht, ich bin so vollgefuttert, dass ich nicht mal mehr meinen Durst löschen kann!
4. Braucht eine künstliche Mega-Deadline.
Was immer das ist, das könnte ich auch hin und wieder gebrauchen.
5. Susanne braucht diese öffentliche Anteilnahme.
Nein, das ist dann wohl doch eine andere Susanne.
6. Wer die Wahrheit sagt, braucht ein schnelles Pferd.
Steht zwar nur indirekt in Zusammenhang mit meinem Namen, aber der Spruch gefällt mir!
7. Susanne braucht einen neuen Hut und geht shoppen.
Ich hasse Hüte, sie stehen mir einfach nicht!
8. Susanne braucht jemanden, die ihr im Unterricht vorliest.
Och ja, Schule war immer so langweilig, ein Vorleser nebenher wär echt nicht schlecht gewesen!
9. Hendrik sieht ein, dass Susanne professionelle Hilfe braucht.
Wer ist Hendrik? Und warum brauche ich professionelle Hilfe? Ich habe meine Seifensiedesucht im Griff, wirklich! Ich hab so viele, dass ich sie verkaufe. ;o)
10. Susanne braucht einen Schokoladenkuchen.
Manno, warum immer Schokolade?! Ich bin satt, danke der Nachfrage!
__________________________
Und wo ich gerade hier bin:
Fröhliche Weihnachten euch allen, ich hoffe, ihr könnt - im Gegensatz zu mir - noch "papp" sagen! :o)
Man schreibe seinen eigenen Namen + "braucht" ins Suchfeld und drücke Eingabe. Die ersten zehn Treffer dann im Blog posten. Et voilà, here we go:
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1. Susanne braucht einen geschützten, vollsonnigen Standort!
Unbedingt, ich bin eine Lilie und finde Sonne toll!
2. Susanne braucht eine die sie an die Hand nimmt.
Einen hab ich zum Glück schon. Stimmt aber, manchmal bin ich allein schon recht planlos!
3. Braucht jetzt Schokolade.
Neeeee, bloß nicht, ich bin so vollgefuttert, dass ich nicht mal mehr meinen Durst löschen kann!
4. Braucht eine künstliche Mega-Deadline.
Was immer das ist, das könnte ich auch hin und wieder gebrauchen.
5. Susanne braucht diese öffentliche Anteilnahme.
Nein, das ist dann wohl doch eine andere Susanne.
6. Wer die Wahrheit sagt, braucht ein schnelles Pferd.
Steht zwar nur indirekt in Zusammenhang mit meinem Namen, aber der Spruch gefällt mir!
7. Susanne braucht einen neuen Hut und geht shoppen.
Ich hasse Hüte, sie stehen mir einfach nicht!
8. Susanne braucht jemanden, die ihr im Unterricht vorliest.
Och ja, Schule war immer so langweilig, ein Vorleser nebenher wär echt nicht schlecht gewesen!
9. Hendrik sieht ein, dass Susanne professionelle Hilfe braucht.
Wer ist Hendrik? Und warum brauche ich professionelle Hilfe? Ich habe meine Seifensiedesucht im Griff, wirklich! Ich hab so viele, dass ich sie verkaufe. ;o)
10. Susanne braucht einen Schokoladenkuchen.
Manno, warum immer Schokolade?! Ich bin satt, danke der Nachfrage!
__________________________
Und wo ich gerade hier bin:
Fröhliche Weihnachten euch allen, ich hoffe, ihr könnt - im Gegensatz zu mir - noch "papp" sagen! :o)
Mittwoch, Oktober 28, 2009
Kamelopedia
Manchmal treibt es erstaunlich amüsante Blüten, wenn Menschen ihre Langeweile mit Kreativität paaren. Ich hab jedenfalls jede Menge Spaß und empfehle durchaus, diesem Link und diversen Verlinkungen auf der hinterlegten Kamelopedia zu folgen. Seife ist die Frucht eines Baumes, und wenn man die Früchte auspresst, bekommt man Stückseife. Das geht endlos weiter mit wunderbarem Lachgummi, artverwandt mit Geschmackskondomen und einigem weiteren grandiosen Nonsens.
Nutzen wir den Tag für ein wenig Erheiterung, draußen ist es grau genug!
Nutzen wir den Tag für ein wenig Erheiterung, draußen ist es grau genug!
Dienstag, Oktober 13, 2009
Auf zu neuen Ufern
Ein weiterer Schritt ist gemacht: Ich habe meinen Job zum 31.10.2009 gekündigt. Nicht, um den Rest meines Lebens auf der Couch zu sitzen (viel zu langweilig!), sondern um endlich meine Hobbies zum Beruf zu machen, vor allem natürlich das Seifesieden.
Derzeit schlage ich mich mit so lustigen Dingen wie Antrag auf Steuernummer, Krankenversicherung und der Herstellung meiner Weihnachtsproduktion herum. Immerhin bin ich schon wieder etwas schlauer, was die Verpackung meiner Badebomben und die Eitkettierung selbiger angeht.
Und weil ich ja eh nur noch so kurz bei der grünen Telefonfirma bin, hab ich auch noch meine verbleibenden 6 Urlaubstage eingereicht - man gönnt sich ja sonst nichts und das wird mit Sicherheit für eine ganze Weile der letzte Urlaub, den ich mir genehmigen lassen muss. Oder anders: Solange ich nicht verreise, werde ich auch erstmal keinen Urlaub mehr haben. Aber das macht nichts, immerhin wohne ich da, wo andere ihre Ferien verbringen und kann so im Sommer sicher mal den einen oder anderen halben Tag am Meer verbringen - und einige unter Wasser.
Derzeit schlage ich mich mit so lustigen Dingen wie Antrag auf Steuernummer, Krankenversicherung und der Herstellung meiner Weihnachtsproduktion herum. Immerhin bin ich schon wieder etwas schlauer, was die Verpackung meiner Badebomben und die Eitkettierung selbiger angeht.
Und weil ich ja eh nur noch so kurz bei der grünen Telefonfirma bin, hab ich auch noch meine verbleibenden 6 Urlaubstage eingereicht - man gönnt sich ja sonst nichts und das wird mit Sicherheit für eine ganze Weile der letzte Urlaub, den ich mir genehmigen lassen muss. Oder anders: Solange ich nicht verreise, werde ich auch erstmal keinen Urlaub mehr haben. Aber das macht nichts, immerhin wohne ich da, wo andere ihre Ferien verbringen und kann so im Sommer sicher mal den einen oder anderen halben Tag am Meer verbringen - und einige unter Wasser.
Dienstag, Oktober 06, 2009
Back to the roots
So, nun bin ich doch wieder hier und werde vielleicht die spärlichen Einträge der letzten Monate hierher zurückholen.
Gründe für meinen Rück-Umzug: Das Programm für meinen anderen Blog ist extrem anfällig und schluckt ständig alte Einträge. Da ich nicht die Zeit hatte, mich mit den Ursachen zu beschäftigen, ist es einfach keine Alternative. Außerdem muss ich bei dem anderen Programm immer von meinem Rechner aus bloggen, was meiner Meinung nach das Bloggen ad absurdum führt - ich möchte einfach immer dann und dort bloggen, wo ich gerade bin!
Wer meinen Seifenblog liest, weiß, dass ich nun unter die gewerblichen Seifensieder gegangen bin. Meinen Shop findet ihr unter www.balticsoap.de, ich wünsche viel Spaß beim Stöbern!
Gründe für meinen Rück-Umzug: Das Programm für meinen anderen Blog ist extrem anfällig und schluckt ständig alte Einträge. Da ich nicht die Zeit hatte, mich mit den Ursachen zu beschäftigen, ist es einfach keine Alternative. Außerdem muss ich bei dem anderen Programm immer von meinem Rechner aus bloggen, was meiner Meinung nach das Bloggen ad absurdum führt - ich möchte einfach immer dann und dort bloggen, wo ich gerade bin!
Wer meinen Seifenblog liest, weiß, dass ich nun unter die gewerblichen Seifensieder gegangen bin. Meinen Shop findet ihr unter www.balticsoap.de, ich wünsche viel Spaß beim Stöbern!
Freitag, Dezember 12, 2008
Umzug
Nein, nein, ich verlasse meine Wohnung nicht schon wieder, keine Sorge!
Aber ich habe seit Ewigkeiten ungenutzen Webspace, und da dachte ich mir, dass es mal an der Zeit ist, diesen Zustand zu ändern. Da ich die Domain so ungerne aufgeben wollte, blieb also abgesehen von Aufgeben nur Nutzen. Und da mein Nachbar selber eine Webseite braucht und mich fragte, ob ich nicht "mal eben mit meinem Mac und so, es gäbe da auch ein tolles Programm, damit geht das super fix und easy" ... Nun ja, das Ende vom Lied: Seit drei Tagen lerne ich das Programm kennen, habe mit dem Support meines Anbieters regen Mailkontakt und mich hilfesuchend im Forum des Programms umgesehen. Und siehe da: Nun scheint es zu laufen.
Noch weiß ich zwar nicht, wie ich alte Kommentare mitnehme und generell eine Kommentarfunktion einbinde, Links setze und noch ein paar Dinge sinnvoller arrangiere, aber dafür hat das neue Programm den unschätzbaren Vorteil, dass ich Blog, Fotogalerie, Reiseberichte, Kurzgeschichten und was mir sonst noch so in den Kopf kommt, alles unkompliziert auf einer Seite vereinen kann. Sozusagen Wordpress für den Mac.
Für alle neugierigen Mac-User: Es handelt sich um RapidWeaver, ein kostenpflichtiges Programm, dass man aber unbegrenzt testen kann, die einzige Einschränkung ist, dass die Webseite maximal drei Unterseiten haben kann. Nun ja, bisher bin ich froh, wenn ich mein Blog dorthin umziehen lasse und vielleicht nach und nach eine Fotogallerie fülle, und wenn es dann ganz eng wird, dann gebe ich gerne auch ein paar Euros aus. Wirtschaft ankurbeln und so.
Und weil das ja alles nicht nur leeres Geschwafel sein soll, teile ich hiermit feierlich mit, dass dies mit großer Wahrscheinlichkeit der letzte Eintrag im alten Blog war. Machs gut, blogger, ich hab mich hier echt wohl gefühlt, aber es wird Zeit für was eigenes.
Ab sofort also News unter chaosqueen.de - logisch, dass ich die Adresse nicht wieder hergeben wollte, oder? ;o)
Alle, die schon jetzt dort spicken, werden in den Genuss einer Zeitreise kommen, denn da ich die Einträge chronologisch rüberziehe, hinke ich derzeit zweieinhalb Jahre hinterher. Aber ich gelobe, dass hin und wieder auch ein brandaktueller Eintrag dazu kommt, und die werden natürlich wie gewohnt immer ganz oben stehen.
Aber ich habe seit Ewigkeiten ungenutzen Webspace, und da dachte ich mir, dass es mal an der Zeit ist, diesen Zustand zu ändern. Da ich die Domain so ungerne aufgeben wollte, blieb also abgesehen von Aufgeben nur Nutzen. Und da mein Nachbar selber eine Webseite braucht und mich fragte, ob ich nicht "mal eben mit meinem Mac und so, es gäbe da auch ein tolles Programm, damit geht das super fix und easy" ... Nun ja, das Ende vom Lied: Seit drei Tagen lerne ich das Programm kennen, habe mit dem Support meines Anbieters regen Mailkontakt und mich hilfesuchend im Forum des Programms umgesehen. Und siehe da: Nun scheint es zu laufen.
Noch weiß ich zwar nicht, wie ich alte Kommentare mitnehme und generell eine Kommentarfunktion einbinde, Links setze und noch ein paar Dinge sinnvoller arrangiere, aber dafür hat das neue Programm den unschätzbaren Vorteil, dass ich Blog, Fotogalerie, Reiseberichte, Kurzgeschichten und was mir sonst noch so in den Kopf kommt, alles unkompliziert auf einer Seite vereinen kann. Sozusagen Wordpress für den Mac.
Für alle neugierigen Mac-User: Es handelt sich um RapidWeaver, ein kostenpflichtiges Programm, dass man aber unbegrenzt testen kann, die einzige Einschränkung ist, dass die Webseite maximal drei Unterseiten haben kann. Nun ja, bisher bin ich froh, wenn ich mein Blog dorthin umziehen lasse und vielleicht nach und nach eine Fotogallerie fülle, und wenn es dann ganz eng wird, dann gebe ich gerne auch ein paar Euros aus. Wirtschaft ankurbeln und so.
Und weil das ja alles nicht nur leeres Geschwafel sein soll, teile ich hiermit feierlich mit, dass dies mit großer Wahrscheinlichkeit der letzte Eintrag im alten Blog war. Machs gut, blogger, ich hab mich hier echt wohl gefühlt, aber es wird Zeit für was eigenes.
Ab sofort also News unter chaosqueen.de - logisch, dass ich die Adresse nicht wieder hergeben wollte, oder? ;o)
Alle, die schon jetzt dort spicken, werden in den Genuss einer Zeitreise kommen, denn da ich die Einträge chronologisch rüberziehe, hinke ich derzeit zweieinhalb Jahre hinterher. Aber ich gelobe, dass hin und wieder auch ein brandaktueller Eintrag dazu kommt, und die werden natürlich wie gewohnt immer ganz oben stehen.
Montag, November 10, 2008
Filmkritik Wall E
Ein kleiner Roboter (übrigens mit einem Mac-basierten System!) ist als letzter übrig, um die Erde aufzuräumen. Unermüdlich schiebt er den Müll in seine Bauchlade, presst und stapelt dann die handlichen Würfel zu wahren Wolkenkratzern auf.
Eines Tages taucht ein Raumschiff auf und hinterlässt Eve, eine Sonde, die nach Leben auf der Erde suchen soll und verdammt gut bewaffnet ist. Dass sie auch noch ein hitziges Gemüt hat, ist für Wall E aber kein Hinderungsgrund, sich in die Dame zu verlieben.
Nach und nach lernen die beiden einander kennen, doch kaum hat er ihr seine Pflanze geschenkt, verschwindet diese in Eves Bauch und sie schaltet auf Standby. Als das Raumschiff sie wieder abholt, hängt er sich kurzentschlsosen an und gerät gemeinsam mnit ihr zur Zuflucht der Menschen, einem gigantischen Raumschiff. Leider sind die Menschen im Laufe der Jahrtausende etwas degeneriert, und es braucht schon einiges an Überredungskraft, bis am Ende alles so etwas wie wieder gut wird.
Der Film ist nicht nur für Kinder toll, sondern enthält mal wieder auch so einige Gags für Erwachsene, und die Moral ist zwar ersichtlich, kommt aber nicht mit dem Holzhammer daher.
Alles in allem mal wieder ein netter Spaß aus dem Hause Pixar.
Eines Tages taucht ein Raumschiff auf und hinterlässt Eve, eine Sonde, die nach Leben auf der Erde suchen soll und verdammt gut bewaffnet ist. Dass sie auch noch ein hitziges Gemüt hat, ist für Wall E aber kein Hinderungsgrund, sich in die Dame zu verlieben.
Nach und nach lernen die beiden einander kennen, doch kaum hat er ihr seine Pflanze geschenkt, verschwindet diese in Eves Bauch und sie schaltet auf Standby. Als das Raumschiff sie wieder abholt, hängt er sich kurzentschlsosen an und gerät gemeinsam mnit ihr zur Zuflucht der Menschen, einem gigantischen Raumschiff. Leider sind die Menschen im Laufe der Jahrtausende etwas degeneriert, und es braucht schon einiges an Überredungskraft, bis am Ende alles so etwas wie wieder gut wird.
Der Film ist nicht nur für Kinder toll, sondern enthält mal wieder auch so einige Gags für Erwachsene, und die Moral ist zwar ersichtlich, kommt aber nicht mit dem Holzhammer daher.
Alles in allem mal wieder ein netter Spaß aus dem Hause Pixar.
Job sucks
Tja, ich arbeite ja bei einer großen grünen Telekommunikationsfirma, und trotz einiger eher ungewöhnlicher Bedingungen, häufig abstürzender Programme und nicht immer voll funktionstüchtiger Hardware habe ich in der Vergangenheit durchaus Spaß an meinem Job gehabt. Ja, es gab Zeiten, in denen der Spaß weg war, es gab Zeiten, in denen ich nicht mehr konnte, in denen ich dringend Urlaub brauchte, aber zumindest meine Abteilung und besonders meine Supervisorin haben doch immer wieder dafür gesorgt, dass wir ein angenehmes Arbeitsklima hatten.
Hatten.
Seit dem 01.11.2008 haben wir neue Zielvereinbarungen (Grundlohn + 5 Ziele = Maximallohn), von denen drei okay sind, zwei sich aber schon von vornherein widersprechen: Wir werden nun sowohl nach Qualität der ausgehenden Schreiben und Mails, als auch nach Quantität der bearbeiteten Vorgänge bezahlt.
Hieß es in der Vergangenheit immer, es sei okay, dass ich nicht so viel schaffe, dafür seien meine Schreiben aber auch so gehalten, dass der Kunde sich nicht erneut melden muss, sondern zufrieden und umfassend informiert ist, so zählt das ab sofort nicht mehr.
Es gibt für dieses Ziel drei Bezahlungsstufen. Die erste erreicht man, wenn man 100% der durchschnittlichen Bearbeitungszeit (Grundlage für die Berechnung waren die letzten drei Monate) erreicht, die zweite bei 120% und die dritte bei 140%.
Schade, dass uns bei Vorlage der neuen Vereinbarungen mitgeteilt wurde, die abgedruckten Zeiten wären die für die höchste Stufe, am Freitag wurde das mit einem "ups, da haben wir uns wohl geirrt, kann ja mal vorkommen" korrigiert, nun sind das also 100%.
Fakt ist: Für eine Weiterleitung plus Eintrag im Kundenlogbuch haben wir, um den vollen Lohn zu erreichen, maximal 57 Sekunden Zeit. Für ein Rechtsanwaltsschreiben mit Insolvenzmeldung maximal 15 Minuten.
Fazit: Rückenschmerzen, Kopfschmerzen, Doppelbilder, keine soziale Kommunikation mehr. Bezahlte Pause ist auch nur noch für Klogänge und Kaffee holen drin, denn auch hier gibt es weniger Geld, wenn wir mehr als 10% unserer bezahlten Zeit mit Pausen verbringen.
Fazit 2: Alles, was nicht wirklich beantwortet werden muss, wird zur Kenntnis genommen. Ich hatte am Freitag ein Anwaltsschreiben ohne Anschrift (wer auch immer dessen Briefpapier gestaltet hat, gehört erschossen!). Da es nicht hochdramatisch war, wenn der Anwalt keine Antwort erhält, weil der Kunde trotz Zahlungsschwierigkeiten unsere Rechnungen noch immer beglichen hat, habe ich mir nicht die Mühe gemacht, die Anschrift über das Branchenbuch zu suchen. Sorry, das war in der Zeit einfach nicht mehr drin.
Fazit 3: Zu Weihnachten liegt die Abteilung flach. Spätestens.
Fazit 4: Ich brauch nen neuen Job, einen reichen Mann (kurz vorm Herzinfarkt) oder eine brillante Idee für einen Bestseller. Mal schauen, was am einfachsten umzusetzen ist.
Hatten.
Seit dem 01.11.2008 haben wir neue Zielvereinbarungen (Grundlohn + 5 Ziele = Maximallohn), von denen drei okay sind, zwei sich aber schon von vornherein widersprechen: Wir werden nun sowohl nach Qualität der ausgehenden Schreiben und Mails, als auch nach Quantität der bearbeiteten Vorgänge bezahlt.
Hieß es in der Vergangenheit immer, es sei okay, dass ich nicht so viel schaffe, dafür seien meine Schreiben aber auch so gehalten, dass der Kunde sich nicht erneut melden muss, sondern zufrieden und umfassend informiert ist, so zählt das ab sofort nicht mehr.
Es gibt für dieses Ziel drei Bezahlungsstufen. Die erste erreicht man, wenn man 100% der durchschnittlichen Bearbeitungszeit (Grundlage für die Berechnung waren die letzten drei Monate) erreicht, die zweite bei 120% und die dritte bei 140%.
Schade, dass uns bei Vorlage der neuen Vereinbarungen mitgeteilt wurde, die abgedruckten Zeiten wären die für die höchste Stufe, am Freitag wurde das mit einem "ups, da haben wir uns wohl geirrt, kann ja mal vorkommen" korrigiert, nun sind das also 100%.
Fakt ist: Für eine Weiterleitung plus Eintrag im Kundenlogbuch haben wir, um den vollen Lohn zu erreichen, maximal 57 Sekunden Zeit. Für ein Rechtsanwaltsschreiben mit Insolvenzmeldung maximal 15 Minuten.
Fazit: Rückenschmerzen, Kopfschmerzen, Doppelbilder, keine soziale Kommunikation mehr. Bezahlte Pause ist auch nur noch für Klogänge und Kaffee holen drin, denn auch hier gibt es weniger Geld, wenn wir mehr als 10% unserer bezahlten Zeit mit Pausen verbringen.
Fazit 2: Alles, was nicht wirklich beantwortet werden muss, wird zur Kenntnis genommen. Ich hatte am Freitag ein Anwaltsschreiben ohne Anschrift (wer auch immer dessen Briefpapier gestaltet hat, gehört erschossen!). Da es nicht hochdramatisch war, wenn der Anwalt keine Antwort erhält, weil der Kunde trotz Zahlungsschwierigkeiten unsere Rechnungen noch immer beglichen hat, habe ich mir nicht die Mühe gemacht, die Anschrift über das Branchenbuch zu suchen. Sorry, das war in der Zeit einfach nicht mehr drin.
Fazit 3: Zu Weihnachten liegt die Abteilung flach. Spätestens.
Fazit 4: Ich brauch nen neuen Job, einen reichen Mann (kurz vorm Herzinfarkt) oder eine brillante Idee für einen Bestseller. Mal schauen, was am einfachsten umzusetzen ist.
NaNo 2008 - Bericht #1
Ja, ich schreibe mal wieder. Zum ersten Mal bewege ich mich im Bereich Fantasy, und ich muss sagen: Es macht Spaß.
Mein Wordcount hängt zwar etwas hinterher, aber noch bin ich guten Mutes, ihn wieder einzufangen. Meine Ideen purzeln beim Schreiben in meinen Kopf, meine Charaktere gewinnen nach und nach an Tiefe, für einen "first draft" erscheint mir das bisher Geschriebene nicht so schlecht zu sein. Natürlich bedarf es einer sehr gründlichen Überarbeitung, wenn der Rohbau steht, aber immerhin schreibe ich und habe Spaß daran. Prokrastination inklusive, aber das gehört nun einmal dazu.
Derzeitige Wörteranzahl: 12.151. Ich habe noch zwei Stunden, muss kurz einkaufen und hoffe, dass ich vor der Arbeit wenigstens noch 1.500 bis 2.000 Wörter schaffe. Tschakka!
Mein Wordcount hängt zwar etwas hinterher, aber noch bin ich guten Mutes, ihn wieder einzufangen. Meine Ideen purzeln beim Schreiben in meinen Kopf, meine Charaktere gewinnen nach und nach an Tiefe, für einen "first draft" erscheint mir das bisher Geschriebene nicht so schlecht zu sein. Natürlich bedarf es einer sehr gründlichen Überarbeitung, wenn der Rohbau steht, aber immerhin schreibe ich und habe Spaß daran. Prokrastination inklusive, aber das gehört nun einmal dazu.
Derzeitige Wörteranzahl: 12.151. Ich habe noch zwei Stunden, muss kurz einkaufen und hoffe, dass ich vor der Arbeit wenigstens noch 1.500 bis 2.000 Wörter schaffe. Tschakka!
Montag, Oktober 20, 2008
Rezension Drachenläufer
Natürlich habe ich von diesem Buch gehört, wusste, dass es verfilmt wurde und ewig lange auf den Bestsellerlisten stand. Eigentlich eher ein Grund, ein Buch nicht zu lesen. Andererseits hat es meinem Vater gefallen, und der ist meistens ein Garant für gute Literatur, haben wir doch einen ähnlichen Buchgeschmack.
Also sprang es in meinen Einkaufskorb, als ich vor einigen Monaten mal wieder bei Weltbild stöberte, und nun endlich bin ich dazu gekommen, es zu lesen.
Khaled Hosseini beschreibt eine Kindheit im Afghanistan der 60er Jahre, und man spürt, wie lebensfroh die Menschen damals waren, wie offenherzig und modern. Die Kinder wachsen sehr frei auf, Frauen dürfen selbstverständlich Berufen nachgehen und unverschleiert auf die Straße, alles in allem wirkt es wie eine orientalische Variante meiner eigenen Kindheit - frei und unbeschwert.
Amir ist der Sohn eines reichen, einflussreichen Mannes. Seine Mutter starb kurz nach seiner Geburt, so dass er in einer Männerwelt groß wird, denn auch der Diener seines Vaters ist alleinerziehender Vater, seine Frau verließ ihn quasi aus dem Kindbett heraus. Die beiden Jungs verbringen ihre Zeit miteinander, spielen auf den Straßen Kabuls und lassen gemeinsam Drachen steigen, was in Kabul ein Straßenfest ist, bei dem es darum geht, die Schnur der anderen Drachen zu schneiden und den eigenen Drachen am längsten am Himmel zu halten, wozu die Schnüre mit Leim und Glassplittern präpariert werden. Aber natürlich ist das Leben nicht immer so einfach, denn es gefällt manchen nicht, dass Amir sich mit einem Hazara auf eine Stufe stellt, dass er seinen Diener - denn das ist Hassans Funktion im Haushalt - als einen Freund behandelt. Amir weist dies weit von sich und begreift erst, wie wertvoll diese Freundschaft war, als er Hassan verrät.
Gut zwei Jahrzehnte später, als nichts mehr ist, wie es war und Afghanistan im Krieg zerstört wird, kehrt Amir aus den USA zurück, um seine Schuld zu sühnen.
Das Ende ist nicht kitschig-zuckrig, wie es in einem amerikanischen Roman vermutlich der Fall wäre, aber es ist auch nicht hoffnungslos. Es bleibt vieles offen, dennoch sind alle wichtigen Fäden zusammengeführt, und neben einer verschlungenen Familiengeschichte hat man noch sehr eindrucksvollen Einblick in die Geschichte eines Landes erhalten, das man bisher so gut wie nur aus den Katastrophenmeldungen der Nachrichten kannte.
Mich hat dieser Roman stark berührt und ich lege ihn jedem ans Herz, der gerne in andere Kulturen hineinschnuppert und Bücher mag, die spannend und verschlungen geschrieben sind, ohne langatmig oder ermüdend zu sein.
Khaled Hosseini: Drachenläufer
Berliner Taaschenbuch Verlag
ISBN: 978-3-8333-0149-0
€ 10,50 brutto
Also sprang es in meinen Einkaufskorb, als ich vor einigen Monaten mal wieder bei Weltbild stöberte, und nun endlich bin ich dazu gekommen, es zu lesen.
Khaled Hosseini beschreibt eine Kindheit im Afghanistan der 60er Jahre, und man spürt, wie lebensfroh die Menschen damals waren, wie offenherzig und modern. Die Kinder wachsen sehr frei auf, Frauen dürfen selbstverständlich Berufen nachgehen und unverschleiert auf die Straße, alles in allem wirkt es wie eine orientalische Variante meiner eigenen Kindheit - frei und unbeschwert.
Amir ist der Sohn eines reichen, einflussreichen Mannes. Seine Mutter starb kurz nach seiner Geburt, so dass er in einer Männerwelt groß wird, denn auch der Diener seines Vaters ist alleinerziehender Vater, seine Frau verließ ihn quasi aus dem Kindbett heraus. Die beiden Jungs verbringen ihre Zeit miteinander, spielen auf den Straßen Kabuls und lassen gemeinsam Drachen steigen, was in Kabul ein Straßenfest ist, bei dem es darum geht, die Schnur der anderen Drachen zu schneiden und den eigenen Drachen am längsten am Himmel zu halten, wozu die Schnüre mit Leim und Glassplittern präpariert werden. Aber natürlich ist das Leben nicht immer so einfach, denn es gefällt manchen nicht, dass Amir sich mit einem Hazara auf eine Stufe stellt, dass er seinen Diener - denn das ist Hassans Funktion im Haushalt - als einen Freund behandelt. Amir weist dies weit von sich und begreift erst, wie wertvoll diese Freundschaft war, als er Hassan verrät.
Gut zwei Jahrzehnte später, als nichts mehr ist, wie es war und Afghanistan im Krieg zerstört wird, kehrt Amir aus den USA zurück, um seine Schuld zu sühnen.
Das Ende ist nicht kitschig-zuckrig, wie es in einem amerikanischen Roman vermutlich der Fall wäre, aber es ist auch nicht hoffnungslos. Es bleibt vieles offen, dennoch sind alle wichtigen Fäden zusammengeführt, und neben einer verschlungenen Familiengeschichte hat man noch sehr eindrucksvollen Einblick in die Geschichte eines Landes erhalten, das man bisher so gut wie nur aus den Katastrophenmeldungen der Nachrichten kannte.
Mich hat dieser Roman stark berührt und ich lege ihn jedem ans Herz, der gerne in andere Kulturen hineinschnuppert und Bücher mag, die spannend und verschlungen geschrieben sind, ohne langatmig oder ermüdend zu sein.
Khaled Hosseini: Drachenläufer
Berliner Taaschenbuch Verlag
ISBN: 978-3-8333-0149-0
€ 10,50 brutto
Sonntag, August 24, 2008
OWD-Begleitung Pool II-V
Und noch ein lautes "Uffz".
Heute:
9.50h Ankunft am Schwimmbad mit einem vollbeladenen Auto, Kristina und unsere ersten beiden Tauchschüler waren schon da. also ausgeladen, umgezogen und festgestellt, dass auch die anderen, die für 11.00h bestellt waren, schon nach und nach eintrudeln. Kristina ist also in den Pool und hat mit den beiden, die gestern nicht da waren, die gestrigen Übungen gemacht, derweil haben die anderen sich angezogen und ihr Equipment zusammengebaut.
Tja, und dann gut eine Stunde Übungen, bei denen sich die meisten wirklich gut angestellt haben, nur hier und da gab es kleine Probleme mit der Maske oder ungewohnt drückendem Equipment, eine kleine Pinkelpause, und dann noch mal für etwa eine Stunde in den Pool.
Nun sind wir mit den Pooleinheiten fast durch, und vermutlich waren wir alle am Ende fix und fertig - mit Zusammenpacken, zur Tauchschule fahren und auspacken waren es dann doch sieben Stunden Action.
Ich hab überall blaue Flecken, Muskelkater und bin müde, aber mir gehts prima. Und ich freu mich irre auf unseren ersten Freiwassertauchgang am Dienstag mit einem Teil der Truppe.
Netterweise hatte meine "Schwiegermutter" auch noch genug Essen für drei, so dass ich lecker durchgefüttert wurde und nicht mal mehr kochen oder irgendwohin gehen musste, um satt zu werden. Danke, Inge! :-)
Next Stop: Freiwassertauchgänge und in zwei Wochen dann Demotage in Hemmoor.
Ach ja: Ich hab mich verliebt. Ich ein Halcyon-Wingjacket und eine 7Liter-Doppelflasche. Mist aber auch ... ;-)
Heute:
9.50h Ankunft am Schwimmbad mit einem vollbeladenen Auto, Kristina und unsere ersten beiden Tauchschüler waren schon da. also ausgeladen, umgezogen und festgestellt, dass auch die anderen, die für 11.00h bestellt waren, schon nach und nach eintrudeln. Kristina ist also in den Pool und hat mit den beiden, die gestern nicht da waren, die gestrigen Übungen gemacht, derweil haben die anderen sich angezogen und ihr Equipment zusammengebaut.
Tja, und dann gut eine Stunde Übungen, bei denen sich die meisten wirklich gut angestellt haben, nur hier und da gab es kleine Probleme mit der Maske oder ungewohnt drückendem Equipment, eine kleine Pinkelpause, und dann noch mal für etwa eine Stunde in den Pool.
Nun sind wir mit den Pooleinheiten fast durch, und vermutlich waren wir alle am Ende fix und fertig - mit Zusammenpacken, zur Tauchschule fahren und auspacken waren es dann doch sieben Stunden Action.
Ich hab überall blaue Flecken, Muskelkater und bin müde, aber mir gehts prima. Und ich freu mich irre auf unseren ersten Freiwassertauchgang am Dienstag mit einem Teil der Truppe.
Netterweise hatte meine "Schwiegermutter" auch noch genug Essen für drei, so dass ich lecker durchgefüttert wurde und nicht mal mehr kochen oder irgendwohin gehen musste, um satt zu werden. Danke, Inge! :-)
Next Stop: Freiwassertauchgänge und in zwei Wochen dann Demotage in Hemmoor.
Ach ja: Ich hab mich verliebt. Ich ein Halcyon-Wingjacket und eine 7Liter-Doppelflasche. Mist aber auch ... ;-)
Samstag, August 23, 2008
OWD-Begleitung Pool I
So, ich bin zurück.
Merke: Man kann im Schwimmbad auch außerhalb des Beckens absaufen. Wir hatten so viel Regen, dass das Atmen außerhalb des Wassers mit Regler durchaus nicht völlig bekloppt war. Aber nun gut, nass sind wir eh, macht also nix.
Spaß hat es gemacht! 5 Schüler, eine Tauchlehrerin, eine angehende DiveCon und der Freund einer Schülerin, der NAUI Assistant Instructor ist und quasi mal wieder auffrischen möchte. Unsere Schüler waren im Großen und Ganzen recht fit, manche waren erstaunt, wie schnell man müde wird, andere davon, dass das Equipment auch unter Wasser noch am Rücken zieht (solange man sich aufrecht hält, was man ja am Anfang wegen der vielen lustigen Übungen noch macht). Der eine oder andere hat natürlich noch Schwierigkeiten mit der Tarierung, hier und da kam Ungeduld auf, weil man am Liebsten alles auf einmal machen möchte, und die Pinkelpause wurde dann spontan zum Ende des heutigen Kurses erklärt. Aber gut, wir haben einiges geschafft und können ganz zufrieden sein.
Hinterher in der Tauchschule war dann großes Chaos, weil die Wracktour für morgen bestückt werden muss und eigentlich kein Equipment mehr da war, aber auch das haben wir mit vereinten Kräften gelöst, hurra!
Nun steht ein leider schon leerer großer Becher Kakao neben mir und ich werde wohl gleich erstmal duschen, um diesen appetitlichen Chlorgeruch von der Haut zu bekommen. *örks*
Morgen dann mehr.
Merke: Man kann im Schwimmbad auch außerhalb des Beckens absaufen. Wir hatten so viel Regen, dass das Atmen außerhalb des Wassers mit Regler durchaus nicht völlig bekloppt war. Aber nun gut, nass sind wir eh, macht also nix.
Spaß hat es gemacht! 5 Schüler, eine Tauchlehrerin, eine angehende DiveCon und der Freund einer Schülerin, der NAUI Assistant Instructor ist und quasi mal wieder auffrischen möchte. Unsere Schüler waren im Großen und Ganzen recht fit, manche waren erstaunt, wie schnell man müde wird, andere davon, dass das Equipment auch unter Wasser noch am Rücken zieht (solange man sich aufrecht hält, was man ja am Anfang wegen der vielen lustigen Übungen noch macht). Der eine oder andere hat natürlich noch Schwierigkeiten mit der Tarierung, hier und da kam Ungeduld auf, weil man am Liebsten alles auf einmal machen möchte, und die Pinkelpause wurde dann spontan zum Ende des heutigen Kurses erklärt. Aber gut, wir haben einiges geschafft und können ganz zufrieden sein.
Hinterher in der Tauchschule war dann großes Chaos, weil die Wracktour für morgen bestückt werden muss und eigentlich kein Equipment mehr da war, aber auch das haben wir mit vereinten Kräften gelöst, hurra!
Nun steht ein leider schon leerer großer Becher Kakao neben mir und ich werde wohl gleich erstmal duschen, um diesen appetitlichen Chlorgeruch von der Haut zu bekommen. *örks*
Morgen dann mehr.
OWD-Begleitung Theorie
So, nun darf ich also zum ersten Mal als angehende DiveCon einen OWD vom Anfang bis zum Ende begleiten. Ich freu mich schon sehr, zumal eine liebe ehemalige Kollegin von mir mit im Kurs ist! :-)
Theorie hatten wir an drei (eigentlich vier, da es Nachzügler gab) Terminen, und alle haben die Abschlussprüfung mit Bravur bestanden, obwohl wir feststellen mussten, dass wohl eine der wichtigsten Informationen bei SSI so selbstverständlich zu sein scheint, dass sie nicht in den Büchern steht:
Ein brevetierter OWD-Taucher darf maximal auf eine Tiefe von 18m abtauchen! Nach einiger Diskussion und ohne Hilfe von außen haben sie das dann zumindest richtig gemacht - ich fand, dass an dieser Stelle gemeinsames logisches Nachdenken erlaubt war, den Rest haben sie auch brav und stillschweigend wieder jeder für sich erledigt.
Heute geht es das erste Mal in den Pool, 5 OWDler, eine Tauchlehrerin und ich. Abgesehen vom Regen, der unsere Sachen aufweichen wird (ich hoffe doch sehr, dass wir die Klamotten trocken lagern können, notfalls hab ich aber meine Kiste mit Deckel), freu ich mich sehr. Und besser von oben nass, als im Neo in der Sonne braten.
Spannend: Ich tauche das erste mal mit einem Halcyon und dann auch noch mit einer Doppel-7er-Flasche. Wird schon schief gehen!
Weitere Berichte folgen, wenn ich erfolgreich wieder aufgetaucht bin!
Theorie hatten wir an drei (eigentlich vier, da es Nachzügler gab) Terminen, und alle haben die Abschlussprüfung mit Bravur bestanden, obwohl wir feststellen mussten, dass wohl eine der wichtigsten Informationen bei SSI so selbstverständlich zu sein scheint, dass sie nicht in den Büchern steht:
Ein brevetierter OWD-Taucher darf maximal auf eine Tiefe von 18m abtauchen! Nach einiger Diskussion und ohne Hilfe von außen haben sie das dann zumindest richtig gemacht - ich fand, dass an dieser Stelle gemeinsames logisches Nachdenken erlaubt war, den Rest haben sie auch brav und stillschweigend wieder jeder für sich erledigt.
Heute geht es das erste Mal in den Pool, 5 OWDler, eine Tauchlehrerin und ich. Abgesehen vom Regen, der unsere Sachen aufweichen wird (ich hoffe doch sehr, dass wir die Klamotten trocken lagern können, notfalls hab ich aber meine Kiste mit Deckel), freu ich mich sehr. Und besser von oben nass, als im Neo in der Sonne braten.
Spannend: Ich tauche das erste mal mit einem Halcyon und dann auch noch mit einer Doppel-7er-Flasche. Wird schon schief gehen!
Weitere Berichte folgen, wenn ich erfolgreich wieder aufgetaucht bin!
Sonntag, August 17, 2008
Ostsee im August
Bin gestern endlich mal wieder abgetaucht, gemeinsam mit Doreen. Schön wars! Und leider hatte ich meine Kamera nicht mitgenommen, war ja klar, dass ich mich hinterher drüber ärgern werde ...
Wir waren in Strande, sind an der Oberfläche bis zum Beginn der Mole (Hafenbegrenzung Schilksee) geschwommen und dann abgetaucht. Der Wasserstand dürfte aufgrund der vielen Taucher leicht erhöht gewesen sein, an der Oberfläche waren reichlich Bojen zu sehen und unter Wasser war ein ziemlicher Verkehr.
Die Sicht war hervorragend: bis zu sechs Metern klare Sicht, schemenhafte Sicht teilweise noch weiter. Es gab einige Quallen und zum Glück nur eine kleine Feuerqualle auf dem Rückweg zu sehen, diverse Aalmuttern, einen Seeskorpion, der sich aufplusterte und nicht daran dachte, vor uns zu flüchten, unglaublich viele Jungfische, die in riesigen Schwärmen über den bewachsenen Felsen der Mole schwebten und mich wirklich an Ägypten erinnert haben durch ihre Fülle. Dann einen kleinen Plattfisch, der laut meinem Bestimmungsbuch eher ein Butt als eine Scholle war, wobei die Abbildungen meiner beiden Bücher stark unterschiedlich sind, Strandgrundeln und einige Fische, die ich leider auch im Nachhinein nicht bestimmen kann, darunter einer, der aussah wie ein Flötenfisch, evtl. war es ein Hornhecht. Ansonsten haben wir halt den ersten Flötenfisch der Ostsee gesichtet, ein gutes Zeichen dafür, dass wir bald Palmen und Korallenriffe hier haben werden! ;-)
Die Sonne schien so, dass unter Wasser viel Licht war, was uns sicherlich auch diese unglaubliche Fisch-Fülle beschert hat, denn wie Doreen so schön sagte: Die haben sich alle gesonnt! Ob sie nun braun werden oder sogar gar, kann ich nicht sagen, dafür waren wir nicht lange genug unter Wasser.
Alles in allem einer der schönsten Tauchgänge, die ich je in der Ostsee hatte, erträglich ohne Handschuhe und Haube mit 7mm Halbtrocken und einer Länge von 48min - meine Flasche war etwas "unterfüllt", entweder hab ich vergessen, sie nach einem Teil-TG wieder zu füllen, oder sie wurde zu wenig gefüllt, ich kann mich nicht erinnern. Da ich nur 100bar verbraucht habe und von vornherein wusste, dass wir maximal auf 7m Tiefe kommen, ich also lange Luft haben werde, hats mich nicht geärgert und gepasst hat es ja auch.
Nächstes Mal dann auch mit Bildern, versprochen!
Wir waren in Strande, sind an der Oberfläche bis zum Beginn der Mole (Hafenbegrenzung Schilksee) geschwommen und dann abgetaucht. Der Wasserstand dürfte aufgrund der vielen Taucher leicht erhöht gewesen sein, an der Oberfläche waren reichlich Bojen zu sehen und unter Wasser war ein ziemlicher Verkehr.
Die Sicht war hervorragend: bis zu sechs Metern klare Sicht, schemenhafte Sicht teilweise noch weiter. Es gab einige Quallen und zum Glück nur eine kleine Feuerqualle auf dem Rückweg zu sehen, diverse Aalmuttern, einen Seeskorpion, der sich aufplusterte und nicht daran dachte, vor uns zu flüchten, unglaublich viele Jungfische, die in riesigen Schwärmen über den bewachsenen Felsen der Mole schwebten und mich wirklich an Ägypten erinnert haben durch ihre Fülle. Dann einen kleinen Plattfisch, der laut meinem Bestimmungsbuch eher ein Butt als eine Scholle war, wobei die Abbildungen meiner beiden Bücher stark unterschiedlich sind, Strandgrundeln und einige Fische, die ich leider auch im Nachhinein nicht bestimmen kann, darunter einer, der aussah wie ein Flötenfisch, evtl. war es ein Hornhecht. Ansonsten haben wir halt den ersten Flötenfisch der Ostsee gesichtet, ein gutes Zeichen dafür, dass wir bald Palmen und Korallenriffe hier haben werden! ;-)
Die Sonne schien so, dass unter Wasser viel Licht war, was uns sicherlich auch diese unglaubliche Fisch-Fülle beschert hat, denn wie Doreen so schön sagte: Die haben sich alle gesonnt! Ob sie nun braun werden oder sogar gar, kann ich nicht sagen, dafür waren wir nicht lange genug unter Wasser.
Alles in allem einer der schönsten Tauchgänge, die ich je in der Ostsee hatte, erträglich ohne Handschuhe und Haube mit 7mm Halbtrocken und einer Länge von 48min - meine Flasche war etwas "unterfüllt", entweder hab ich vergessen, sie nach einem Teil-TG wieder zu füllen, oder sie wurde zu wenig gefüllt, ich kann mich nicht erinnern. Da ich nur 100bar verbraucht habe und von vornherein wusste, dass wir maximal auf 7m Tiefe kommen, ich also lange Luft haben werde, hats mich nicht geärgert und gepasst hat es ja auch.
Nächstes Mal dann auch mit Bildern, versprochen!
Montag, Juli 21, 2008
Fremdseifen
Da ich mein Hobby des Seifensiedens mit einigen anderen Menschen teile und gerade von Anne aus Heidelberg immer wieder tolle Tipps bekomme, möchte ich an dieser Stelle einmal auf ihren frischgebackenen Shop hinweisen. Ihr findet ihn unter Wolkenseifen.
Noch gibt es ausschließlich von Hand eingefilzte handgesiedete Seifen, die unter der Dusche einen tollen, pflegenden Schaum machen, da der "Waschhandschuh" gleich mitgeliefert wird. Nach und nach werden weitere Seifen dazu kommen.
Als Besitzerin einer echten "Wolkenseife" kann ich nicht anders als Werbung zu machen, denn Annes Seifen sind toll, reinigen und pflegen hervorragend und sehen gut aus! :)
Also, wer bei mir nichts Rechtes findet, schaue sich gerne bei Anne um.
Noch gibt es ausschließlich von Hand eingefilzte handgesiedete Seifen, die unter der Dusche einen tollen, pflegenden Schaum machen, da der "Waschhandschuh" gleich mitgeliefert wird. Nach und nach werden weitere Seifen dazu kommen.
Als Besitzerin einer echten "Wolkenseife" kann ich nicht anders als Werbung zu machen, denn Annes Seifen sind toll, reinigen und pflegen hervorragend und sehen gut aus! :)
Also, wer bei mir nichts Rechtes findet, schaue sich gerne bei Anne um.
Dienstag, Juli 15, 2008
Ich bin eine Disney-Figur - oder auch zwei
Which Disney Character is your Alter Ego? created with QuizFarm.com | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| You scored as Peter Pan Your alter ego is Peter Pan. You are a child at heart. Anything you believe is possible, and you never want to grow up.
|
Montag, Juli 14, 2008
Reisebericht Irland - Tag 2
Am nächsten Morgen dann aufgestanden, Rührei, Toast und Müsli gefuttert und den wunderbaren Garten unserer Wirtin bestaunt, den ich euch nun wirklich nicht vorenthalten will:

Ist es nicht wunderschön? ;-) Anklicken und die Details betrachten lohnt sich wirklich!
Nach dem Frühstück haben wir uns langsam auf den Weg nach Süden gemacht, sind den M50 runtergefahren und haben dann einen Abstecher nach Glendalough gemacht in eine alte Klosteranlage. Die war sowohl von Midges als auch von Menschen recht stark bevölkert, beide haben sich nur hin und wieder versteckt, wenn es nieselte, so dass wir ein paar hübsche Bilder machen konnten:



Mit einigen Umwegen über Wexford und Waterford sind wir dann bei Cáit in Ballyogarty gelandet, einem winzigen Ort mit etwa drei Häusern. Hier gab es einen herzlichen Empfang mit Hot Toddy, Feuer im Kamin und einer Art Irish Stew, der sehr lecker war.
Gegen 22.00h hat mich meine Müdigkeit niedergerafft, die beiden Damen haben noch etwa bis 3.00h morgens geplaudert, wie es nunmal üblich ist, wenn Freundinnen sich länger nicht sehen.
Ist es nicht wunderschön? ;-) Anklicken und die Details betrachten lohnt sich wirklich!
Nach dem Frühstück haben wir uns langsam auf den Weg nach Süden gemacht, sind den M50 runtergefahren und haben dann einen Abstecher nach Glendalough gemacht in eine alte Klosteranlage. Die war sowohl von Midges als auch von Menschen recht stark bevölkert, beide haben sich nur hin und wieder versteckt, wenn es nieselte, so dass wir ein paar hübsche Bilder machen konnten:
Mit einigen Umwegen über Wexford und Waterford sind wir dann bei Cáit in Ballyogarty gelandet, einem winzigen Ort mit etwa drei Häusern. Hier gab es einen herzlichen Empfang mit Hot Toddy, Feuer im Kamin und einer Art Irish Stew, der sehr lecker war.
Gegen 22.00h hat mich meine Müdigkeit niedergerafft, die beiden Damen haben noch etwa bis 3.00h morgens geplaudert, wie es nunmal üblich ist, wenn Freundinnen sich länger nicht sehen.
Sonntag, Juli 13, 2008
Filmkritik Hancock
Am Dienstag habe ich meinen Mann eingepackt und ins Kino verschleppt. Wir haben nicht unbedingt immer den gleichen Filmgeschmack, aber auf "Wilhelm Schmidt" konnten wir uns dann doch einigen.
Will Smith spielt einen Superhelden wider Willen, der nicht weiß, wer er ist und warum er Superkräfte hat, den ganzen Tag säuft, auf einer Parkbank schläft und bei seinen Rettungsaktionen normalerweise deutlich mehr Schaden anrichtet, als er verhindert.
Nach einiger Zeit hat die Stadt L.A. die Schnauze von ihm voll und die Bewohner fordern, dass er eingebuchtet wird. Nicht unbedingt seine Vorstellung vom Leben, aber der PR-Berater, dem er zuvor das Leben gerettet hat, ist der Meinung, dass Hancock nur etwas mehr positive Publicity braucht, um vom Volk geliebt und verehrt zu werden, und er schlägt als ersten Schritt den Knast vor als Zeichen von Hancocks Reue.
Widerwillig tritt Hancock seine Haft an, bleibt jedoch nicht wirklich immer hinter Gittern und bekommt schließlich einen Spezialauftrag, bei dem er ein sexy Superhelden-Outfit tragen darf.
Die Frau seines Retters geht ihm so ganz nebenbei auch nicht aus dem Kopf, und so bahnen sich ein paar Verwicklungen an, die unweigerlich in einer neuen Katastrophe enden müssen.
Der Film ist gespickt mit witzigen Einfällen und Dialogen, hat eine überraschende Wende und ein ehrwürdiges und ebenfalls durchaus witziges Ende. Sowohl Will Smith als auch sein weibliches Gegenstück Charlize Theron sorgen für einen sehenswerten Film, aber auch die weiteren Rollen sind gut besetzt.
Alles in allem kein hochwertiges, aber gutes, solides Popcorn-Kino mit einer Menge Potential für Lachtränen.
Gerne gesehen!
Will Smith spielt einen Superhelden wider Willen, der nicht weiß, wer er ist und warum er Superkräfte hat, den ganzen Tag säuft, auf einer Parkbank schläft und bei seinen Rettungsaktionen normalerweise deutlich mehr Schaden anrichtet, als er verhindert.
Nach einiger Zeit hat die Stadt L.A. die Schnauze von ihm voll und die Bewohner fordern, dass er eingebuchtet wird. Nicht unbedingt seine Vorstellung vom Leben, aber der PR-Berater, dem er zuvor das Leben gerettet hat, ist der Meinung, dass Hancock nur etwas mehr positive Publicity braucht, um vom Volk geliebt und verehrt zu werden, und er schlägt als ersten Schritt den Knast vor als Zeichen von Hancocks Reue.
Widerwillig tritt Hancock seine Haft an, bleibt jedoch nicht wirklich immer hinter Gittern und bekommt schließlich einen Spezialauftrag, bei dem er ein sexy Superhelden-Outfit tragen darf.
Die Frau seines Retters geht ihm so ganz nebenbei auch nicht aus dem Kopf, und so bahnen sich ein paar Verwicklungen an, die unweigerlich in einer neuen Katastrophe enden müssen.
Der Film ist gespickt mit witzigen Einfällen und Dialogen, hat eine überraschende Wende und ein ehrwürdiges und ebenfalls durchaus witziges Ende. Sowohl Will Smith als auch sein weibliches Gegenstück Charlize Theron sorgen für einen sehenswerten Film, aber auch die weiteren Rollen sind gut besetzt.
Alles in allem kein hochwertiges, aber gutes, solides Popcorn-Kino mit einer Menge Potential für Lachtränen.
Gerne gesehen!
Reisebericht Irland - Tag 1
So, nun bin ich schon fast eine Woche zurück und sollte wenigstens mal ein bisschen schreiben.
IRLAND 25.06. - 07.07.2008
Am 25.06. gegen 16.05h hoben wir ab, natürlich mit der üblichen Verspätung bei (Billig-)Flügen. Gelandet sind wir trotzdem pünktlich um 17.00h Ortszeit in Dublin.
Gepäck geholt, Auto abgeholt, Linksverkehr. Hurra, ich kann es noch, Heike zuckt bei jedem entgegenkommenden Fahrzeug, weil es vermeintlich auf unserer Seite fährt. Sie sagt aber nichts und hält sich auch sonst ganz tapfer, entscheidet jedoch sehr schnell, dass sie generell nicht fahren möchte. Ich schwanke zwischen Erleichterung und Bedauern, denn da ich den Spaß schon häufiger gemacht habe, ist es für mich recht schnell fast wieder normal so dass ich entspannter bin, wenn ich selber fahre, auf der anderen Seite sehe ich natürlich nicht so viel und muss zudem damit leben, dass es auf Dauer anstrengender ist, selber zu fahren als gefahren zu werden.
Von der Autovermietung geht es weiter in den Süden Dublins zu unserem ersten (und einzigen im voraus gebuchten) B&B. Nach einigem Hin und Her und mehrfachem Fragen mit der Erkenntnis, dass Iren auch dann noch super lieb und hilfsbereit sind, wenn man gerade ihren Parkplatz zuparkt, erreichen wir unser Ziel, das Belville House. Ich muss dreimal neu einparken, da noch ein weiteres Auto auf den Hof soll, die Dame nicht begreift, dass wir in D nicht links fahren und ich daher leichte Schwierigkeiten habe, das Auto links eng an den Zaun zu stellen, aber irgendwann ist sie zufrieden.
Feststellung: Nicht alle Iren sind locker und offenherzig, unsere Wirtin macht eher den Eindruck, als sei sie etwas humorlos und sehr menschenscheu. Oder anders herum.
Unser Zimmer ist okay, und wir ziehen ein, machen uns frisch und gehen etwas essen. Anstatt echtes irisches Essen zu uns zu nehmen landen wir bei einem Italiener und essen Pasta. Das Essen ist gut, der Wein besser und der erste Abend ist somit rundum gelungen. Wir fallen recht müde und dezent angeschickert in unser Bett.
Fotos gibt es von Tag 1 nicht, aber keine Sorge, bei ca 800 Fotos insgesamt kommen hier noch so einige! ;)
IRLAND 25.06. - 07.07.2008
Am 25.06. gegen 16.05h hoben wir ab, natürlich mit der üblichen Verspätung bei (Billig-)Flügen. Gelandet sind wir trotzdem pünktlich um 17.00h Ortszeit in Dublin.
Gepäck geholt, Auto abgeholt, Linksverkehr. Hurra, ich kann es noch, Heike zuckt bei jedem entgegenkommenden Fahrzeug, weil es vermeintlich auf unserer Seite fährt. Sie sagt aber nichts und hält sich auch sonst ganz tapfer, entscheidet jedoch sehr schnell, dass sie generell nicht fahren möchte. Ich schwanke zwischen Erleichterung und Bedauern, denn da ich den Spaß schon häufiger gemacht habe, ist es für mich recht schnell fast wieder normal so dass ich entspannter bin, wenn ich selber fahre, auf der anderen Seite sehe ich natürlich nicht so viel und muss zudem damit leben, dass es auf Dauer anstrengender ist, selber zu fahren als gefahren zu werden.
Von der Autovermietung geht es weiter in den Süden Dublins zu unserem ersten (und einzigen im voraus gebuchten) B&B. Nach einigem Hin und Her und mehrfachem Fragen mit der Erkenntnis, dass Iren auch dann noch super lieb und hilfsbereit sind, wenn man gerade ihren Parkplatz zuparkt, erreichen wir unser Ziel, das Belville House. Ich muss dreimal neu einparken, da noch ein weiteres Auto auf den Hof soll, die Dame nicht begreift, dass wir in D nicht links fahren und ich daher leichte Schwierigkeiten habe, das Auto links eng an den Zaun zu stellen, aber irgendwann ist sie zufrieden.
Feststellung: Nicht alle Iren sind locker und offenherzig, unsere Wirtin macht eher den Eindruck, als sei sie etwas humorlos und sehr menschenscheu. Oder anders herum.
Unser Zimmer ist okay, und wir ziehen ein, machen uns frisch und gehen etwas essen. Anstatt echtes irisches Essen zu uns zu nehmen landen wir bei einem Italiener und essen Pasta. Das Essen ist gut, der Wein besser und der erste Abend ist somit rundum gelungen. Wir fallen recht müde und dezent angeschickert in unser Bett.
Fotos gibt es von Tag 1 nicht, aber keine Sorge, bei ca 800 Fotos insgesamt kommen hier noch so einige! ;)
Dienstag, Juni 10, 2008
Dies und das
Hier sollte schon längst ein detaillierter Bericht über den Wracktauchgang am 18.05. stehen, leider waren der Artikel und ich uns uneinig, und er hat gewonnen, ist also im Nirvana verschwunden.
Ich fange daher einfach mal von hinten an.
Am Sonntag waren wir Tretboot fahren auf dem Einfelder See. Wir, das waren eine gute Freundin und ihr Freund, meine zweite Hälfte, seine Nichte mit ihrem Freund und meine Wenigkeit. Eine sehr lustige Truppe, die da zwei Boote enterte und teilweise mehr im als auf dem Wasser zu finden war!
Hier ein paar Impressionen:






Was soll man an einem sonnig-warmen vorsommer-Sonntag auch sonst machen? Matjes essen vielleicht, das hatten wir nämlich vorher.
Samstag waren wir am Hafen, alte Dampfer gucken, Eis und Würstchen essen und ebenfalls den Tag genießen.
Vom Tauchen berichte ich dann morgen oder so ... War auf jeden Fall schön und für mich zwei neue Wracks, die Sten Trans und die Tjalk ohne Namen. Und neue Seife gibts auch, die kommt dann aber im anderen Blog, sobald ich vernünftige Fotos habe. :-)
Ich fange daher einfach mal von hinten an.
Am Sonntag waren wir Tretboot fahren auf dem Einfelder See. Wir, das waren eine gute Freundin und ihr Freund, meine zweite Hälfte, seine Nichte mit ihrem Freund und meine Wenigkeit. Eine sehr lustige Truppe, die da zwei Boote enterte und teilweise mehr im als auf dem Wasser zu finden war!
Hier ein paar Impressionen:
Was soll man an einem sonnig-warmen vorsommer-Sonntag auch sonst machen? Matjes essen vielleicht, das hatten wir nämlich vorher.
Samstag waren wir am Hafen, alte Dampfer gucken, Eis und Würstchen essen und ebenfalls den Tag genießen.
Vom Tauchen berichte ich dann morgen oder so ... War auf jeden Fall schön und für mich zwei neue Wracks, die Sten Trans und die Tjalk ohne Namen. Und neue Seife gibts auch, die kommt dann aber im anderen Blog, sobald ich vernünftige Fotos habe. :-)
Mittwoch, April 30, 2008
Filmkritik No Country for Old Men
Gerüchten zufolge gab es hier auch mal Filmkritiken ... Sorry Ben, bin dabei! :-)
No Country for Old Men hat nicht nur ein paar Oscars abgeräumt, sondern ist auch noch ein Western. Die Kombination dürfte es lange nicht mehr gegeben haben, macht aber umso neugieriger.
Ein Mann findet einen Mordschauplatz, einen Berg Drogen und einen Koffer voll Geld. Er nimmt Letzteres mit, verabschiedet sich von seiner Frau und versucht, mit dem Geld zu entkommen.
Ein alternder Sheriff versucht, eine Reihe Morde aufzuklären und stellt dabei fest, dass der Mörder eine eher ungewöhnliche Waffe benutzt haben muss. Es gibt ein Einschussloch, aber keine Kugel.
Ein Mann in Schwarz ist auf der Suche nach seinem Koffer mit Geld und schreckt nicht davor zurück, Menschen mit einer Luftdruckflasche Löcher in den Kopf zu pusten.
Der Film ist erstaunlich ruhig gehalten, teilweise gibt es nicht einmal Hintergrundmusik, keine lauten Effekte, sondern eher solide filmische Handwerksarbeit, die die Spannung auf einem hohen Niveau hält. Die Dialoge sind hin und wieder unfreiwillig komisch, wenn der junge, dynamische Kollege des alternden Sheriffs in seinem Eifer Fragen stellt, die von einer wunderbaren Naivität zeugen.
Ja, der Film ist hin und wieder blutig. Nein, nicht alle Szenen sind schön. Und ja, das sollte man wissen, wenn man reingeht. Die "Kinder" hinter uns (geschätzte 15 Jahre alt) wussten es wohl nicht, was uns eine qualvolle Geräuschkulisse bescherte, die ich irgendwann nur noch mit "nächstes Mal geht bitte in Bambi!" kommentieren konnte.
Alles in allem ein Film, der anders ist als der übliche Hollywood-Schinken, was natürlich nicht zuletzt an den Coen-Brüdern liegt. Wobei ich glaube, dass Tarantino den Film auch gut umgesetzt hätte, es geht in eine ähnliche Richtung.
Empfehlenswert für Menschen, die mit Blut und Brutalität im Film einigermaßen umgehen können.
No Country for Old Men hat nicht nur ein paar Oscars abgeräumt, sondern ist auch noch ein Western. Die Kombination dürfte es lange nicht mehr gegeben haben, macht aber umso neugieriger.
Ein Mann findet einen Mordschauplatz, einen Berg Drogen und einen Koffer voll Geld. Er nimmt Letzteres mit, verabschiedet sich von seiner Frau und versucht, mit dem Geld zu entkommen.
Ein alternder Sheriff versucht, eine Reihe Morde aufzuklären und stellt dabei fest, dass der Mörder eine eher ungewöhnliche Waffe benutzt haben muss. Es gibt ein Einschussloch, aber keine Kugel.
Ein Mann in Schwarz ist auf der Suche nach seinem Koffer mit Geld und schreckt nicht davor zurück, Menschen mit einer Luftdruckflasche Löcher in den Kopf zu pusten.
Der Film ist erstaunlich ruhig gehalten, teilweise gibt es nicht einmal Hintergrundmusik, keine lauten Effekte, sondern eher solide filmische Handwerksarbeit, die die Spannung auf einem hohen Niveau hält. Die Dialoge sind hin und wieder unfreiwillig komisch, wenn der junge, dynamische Kollege des alternden Sheriffs in seinem Eifer Fragen stellt, die von einer wunderbaren Naivität zeugen.
Ja, der Film ist hin und wieder blutig. Nein, nicht alle Szenen sind schön. Und ja, das sollte man wissen, wenn man reingeht. Die "Kinder" hinter uns (geschätzte 15 Jahre alt) wussten es wohl nicht, was uns eine qualvolle Geräuschkulisse bescherte, die ich irgendwann nur noch mit "nächstes Mal geht bitte in Bambi!" kommentieren konnte.
Alles in allem ein Film, der anders ist als der übliche Hollywood-Schinken, was natürlich nicht zuletzt an den Coen-Brüdern liegt. Wobei ich glaube, dass Tarantino den Film auch gut umgesetzt hätte, es geht in eine ähnliche Richtung.
Empfehlenswert für Menschen, die mit Blut und Brutalität im Film einigermaßen umgehen können.
Montag, März 31, 2008
Tee und Müsli
Es gibt Konzepte, die sind so gut, dass man sie gar nicht oft genug weitersagen kann.
Zu mymuesli.de gab es gerade einen Bericht auf VOX, so dass dort eh die Türen eingerannt werden.
Das Konzept ist einfach und genial: Aus diversen Grundmischungen sowie Zusätzen wie Früchten, Nüssen und weiteren Extras stellt man sich sein persönliches Lieblingsmüsli zusammen. Dieses wird in einer schicken Dose nach Hause geliefert. Die Mischung wird gespeichert und ist somit jederzeit reproduzierbar.
Wenn man 5 gleiche Dosen bestellt, erhält man die sechste gratis.
Nicht ganz billig, aber definitiv vorteilhaft, denn man hat nie wieder Bestandteile im Müsli, die man nicht mag, außerdem stammt alles aus kontrolliertem Bioanbau - was auch immer das genau heißen mag. ;-)
Gleiches Konzept, nur für Tee: yourtee.de.
Sechs Basistees und diverse Zusätze, die man nach Belieben mischen kann. Da die Seite gerade mal zwei Monate besteht, gibt es hier noch eine Menge Verbesserungsmöglichkeiten, so fehlt bisher der Warenkorb, um mehr als eine Teesorte zur Zeit zu bestellen. Ich bin mir aber sicher, dass die Jungs eine Bestellung draus machen können, wenn man eine Mail hinterherschickt, der bisherige Kontakt dorthin war schon mal sehr freundlich.
Wer also schon immer mal seinen ganz persönlichen Tee oder sein ganz persönliches Müsli mischen wollte, dem seien diese Seiten ans Herz gelegt.
Was mir beim Tee besser gefällt als beim Müsli: Beim Müslimischer bleibt der Grundpreis immer gleich, da aber die Gesamtmenge auch konstant bleibt, wird sozusagen das Basismüsli immer teurer, je mehr weitere Zutaten man nimmt. Beispiel: 575g Basismüsli kosten 3,90. Wenn ich 25g Cranberries für € 0,56 brutto dazunehme, bleibt die Menge insgesamt bei 575g, der Preis steigt aber um € 0,56 brutto.
Beim Tee hingegen wird der Preis für alle Bestandteile nach der Menge berechnet, so dass die Basis gleichbleibend günstig ist. Der Rechner gefällt mir somit eindeutig besser. Und nein, man kann keine Müsli-Extras ohne Basis bestellen, so weit war ich in meinen Überlegungen auch schon. ;-)
Sobald meine Testbestellungen hier sind und ich ausreichend getestet habe, gibt es auch einen Bericht.
Zu mymuesli.de gab es gerade einen Bericht auf VOX, so dass dort eh die Türen eingerannt werden.
Das Konzept ist einfach und genial: Aus diversen Grundmischungen sowie Zusätzen wie Früchten, Nüssen und weiteren Extras stellt man sich sein persönliches Lieblingsmüsli zusammen. Dieses wird in einer schicken Dose nach Hause geliefert. Die Mischung wird gespeichert und ist somit jederzeit reproduzierbar.
Wenn man 5 gleiche Dosen bestellt, erhält man die sechste gratis.
Nicht ganz billig, aber definitiv vorteilhaft, denn man hat nie wieder Bestandteile im Müsli, die man nicht mag, außerdem stammt alles aus kontrolliertem Bioanbau - was auch immer das genau heißen mag. ;-)
Gleiches Konzept, nur für Tee: yourtee.de.
Sechs Basistees und diverse Zusätze, die man nach Belieben mischen kann. Da die Seite gerade mal zwei Monate besteht, gibt es hier noch eine Menge Verbesserungsmöglichkeiten, so fehlt bisher der Warenkorb, um mehr als eine Teesorte zur Zeit zu bestellen. Ich bin mir aber sicher, dass die Jungs eine Bestellung draus machen können, wenn man eine Mail hinterherschickt, der bisherige Kontakt dorthin war schon mal sehr freundlich.
Wer also schon immer mal seinen ganz persönlichen Tee oder sein ganz persönliches Müsli mischen wollte, dem seien diese Seiten ans Herz gelegt.
Was mir beim Tee besser gefällt als beim Müsli: Beim Müslimischer bleibt der Grundpreis immer gleich, da aber die Gesamtmenge auch konstant bleibt, wird sozusagen das Basismüsli immer teurer, je mehr weitere Zutaten man nimmt. Beispiel: 575g Basismüsli kosten 3,90. Wenn ich 25g Cranberries für € 0,56 brutto dazunehme, bleibt die Menge insgesamt bei 575g, der Preis steigt aber um € 0,56 brutto.
Beim Tee hingegen wird der Preis für alle Bestandteile nach der Menge berechnet, so dass die Basis gleichbleibend günstig ist. Der Rechner gefällt mir somit eindeutig besser. Und nein, man kann keine Müsli-Extras ohne Basis bestellen, so weit war ich in meinen Überlegungen auch schon. ;-)
Sobald meine Testbestellungen hier sind und ich ausreichend getestet habe, gibt es auch einen Bericht.
Freitag, März 21, 2008
Filmkritik American Gangster
Frank Lucas (Denzel Washington) arbeitet Mitte der Sechziger als rechte Hand des "Paten von Harlem". Als dieser stirbt, übernimmt er dessen Geschäfte. Er revolutioniert das Drogengeschäft, indem er reines Heroin direkt aus Vietnam in Flugzeugen der U.S. Army schmuggelt und dieses in doppelt so guter Qualität wie bisher üblich zum halben Preis auf den Markt bringt. Dass die Todesrate steigt, ist wohl unausweichlich.
Sein Gegenspieler Richie Roberts (Russel Crowe), einer der wenigen nicht korrupten Polizisten im New Jersey Police Department, wird auf ihn angesetzt und sammelt eine recht eigenwillige Truppe um sich.
Der Aufbau beider Figuren nimmt viel Raum im Film in Anspruch, was einerseits die Sympathien für beide Seiten stärkt, auf der anderen Seite aber auch ein wenig langatmig wirkt. Im letzten Drittel bekommt der Film wieder richtig Schwung, wenn man parallel beobachtet, wie Lucas immer mächtiger wird und zugleich Roberts ihm immer dichter auf die Spur kommt.
Der Film basiert auf wahren Begebenheiten und zeigt sehr eindringlich, wie sehr Macht und Geld zu Korruption und damit zu einem Problem ungeahnten Ausmaßes werden können. Beeindruckend ist, dass man trotz brutalster Machenschaften noch immer den Menschen in Lucas sieht und er nie seine Sympathie beim Zuschauer vollständig verspielt.
Vielleicht nicht Ridley Scotts bester Film, aber dennoch sehr eindringlich und beklemmend.
Sein Gegenspieler Richie Roberts (Russel Crowe), einer der wenigen nicht korrupten Polizisten im New Jersey Police Department, wird auf ihn angesetzt und sammelt eine recht eigenwillige Truppe um sich.
Der Aufbau beider Figuren nimmt viel Raum im Film in Anspruch, was einerseits die Sympathien für beide Seiten stärkt, auf der anderen Seite aber auch ein wenig langatmig wirkt. Im letzten Drittel bekommt der Film wieder richtig Schwung, wenn man parallel beobachtet, wie Lucas immer mächtiger wird und zugleich Roberts ihm immer dichter auf die Spur kommt.
Der Film basiert auf wahren Begebenheiten und zeigt sehr eindringlich, wie sehr Macht und Geld zu Korruption und damit zu einem Problem ungeahnten Ausmaßes werden können. Beeindruckend ist, dass man trotz brutalster Machenschaften noch immer den Menschen in Lucas sieht und er nie seine Sympathie beim Zuschauer vollständig verspielt.
Vielleicht nicht Ridley Scotts bester Film, aber dennoch sehr eindringlich und beklemmend.
Donnerstag, März 20, 2008
Rezension Sputnik Sweetheart
Mal wieder ein Murakami, der sich in mein Reisegepäck verirrt hatte und nun endlich ausgelesen wurde. Man kommt im Urlaub ja zu nichts. ;-)
Wie immer habe ich bei der Lektüre von Murakamis Romanen das Gefühl, einem Film von David Lynch zuzuschauen, nur dass er in meinem Kopf läuft.
Der Erzähler berichtet von seiner besten Freundin Surime, die sich in eine andere Frau verliebt, für diese arbeitet und mit ihr eine Europareise antritt. Hier verschwindet Surime, und Miu bittet den Erzähler um Hilfe.
Nach und nach erfährt er Mius beklemmendes Geheimnis und spürt immer mehr, wie sie die Grenzen der Realität verschieben. Am Ende scheint er wieder in der echten Welt angekommen zu sein und Surime scheint für immer verschollen zu sein. Doch Murakami wäre nicht der, der er ist, wenn nicht auch dies noch wieder in Frage gestellt würde. Beides.
Eines Tages werde ich auch noch herausfinden, was das immer wiederkehrende Motiv der Katzen in seinen Romanen für eine Bedeutung hat. :-)
Alles in allem ein Roman, den ich sehr gerne gelesen habe, gerade weil am Ende nicht alles klar ist, man aber trotzdem nicht unbefriedigt zurück bleibt.
Haruki Murakami: Sputnik Sweetheart
btb
ISBN: 3-442-73154-2
€ 8,50
Wie immer habe ich bei der Lektüre von Murakamis Romanen das Gefühl, einem Film von David Lynch zuzuschauen, nur dass er in meinem Kopf läuft.
Der Erzähler berichtet von seiner besten Freundin Surime, die sich in eine andere Frau verliebt, für diese arbeitet und mit ihr eine Europareise antritt. Hier verschwindet Surime, und Miu bittet den Erzähler um Hilfe.
Nach und nach erfährt er Mius beklemmendes Geheimnis und spürt immer mehr, wie sie die Grenzen der Realität verschieben. Am Ende scheint er wieder in der echten Welt angekommen zu sein und Surime scheint für immer verschollen zu sein. Doch Murakami wäre nicht der, der er ist, wenn nicht auch dies noch wieder in Frage gestellt würde. Beides.
Eines Tages werde ich auch noch herausfinden, was das immer wiederkehrende Motiv der Katzen in seinen Romanen für eine Bedeutung hat. :-)
Alles in allem ein Roman, den ich sehr gerne gelesen habe, gerade weil am Ende nicht alles klar ist, man aber trotzdem nicht unbefriedigt zurück bleibt.
Haruki Murakami: Sputnik Sweetheart
btb
ISBN: 3-442-73154-2
€ 8,50
Freitag, März 14, 2008
Rezension Auf einen Schlag
Der Debutroman von Florian Tietgen lässt sich nicht so leicht in eine Kategorie schieben. Er ist Jugendroman, philosophisch-esoterisch-religiöse Weltbetrachtung und Lebensberatung in einem, was das Buch durchaus reizvoll macht.
Pavle ist 15 Jahre alt und auf dem Weg, Profifußballer zu werden, als ihn ein Schlaganfall ans jähe Ende seiner Träume bringt.
Benjamin, ebenfalls 15, bekommt seinen ersten Kuss, radelt euphorisch nach Hause und bekommt etwas ins Auge. Nachdem sich der Schmerz gelegt hat, bemerkt er eine enorm gesteigerte Sehkraft an sich. In der Nacht stirbt sein Körper, seine Seele jedoch lebt als eine Art Engel in Form eines Adlers weiter.
Die Schicksale der beiden Jungen sind eng verknüpft, denn Benjamins Aufgabe ist es, Pavle seinen Lebenswillen zurückzugeben und dessen schizophrene Mutter aus ihrer eigenen Welt zurückzuholen, in der sie die Rote Zora ist und jeder Mensch ihrer Umgebung eine Figur des gleichnamigen Romans von Kurt Held.
Beide Jungen fühlen sich hoffnungslos überfordert und sie müssen einen langen Weg gehen, bis sie ihre Aufgaben meistern. Dabei sind die Grenzen von Phantasie und Wirklichkeit, Märchen, Traum und philosophischem Gedankenspiel fließend. Der Roman wird getragen von der Botschaft, nie den Lebensmut zu verlieren und auch an das Unmögliche zu glauben.
An manchen Stellen hätte ich mir mehr Detailreichtum gewünscht, einiges ging zu schnell, nachdem es zunächst unmöglich erschien, aber alles in allem gelingt es Florian Tietgen, Spiritualität und Rationalität auf eine unaufdringliche Art und Weise zu verknüpfen. Das Buch ist spannend bis zur letzten Seite und auch Erwachsenen zu empfehlen.
Florian Tietgen: Auf einen Schlag
Driediger Verlag
199 Seiten
€ 7,95
Pavle ist 15 Jahre alt und auf dem Weg, Profifußballer zu werden, als ihn ein Schlaganfall ans jähe Ende seiner Träume bringt.
Benjamin, ebenfalls 15, bekommt seinen ersten Kuss, radelt euphorisch nach Hause und bekommt etwas ins Auge. Nachdem sich der Schmerz gelegt hat, bemerkt er eine enorm gesteigerte Sehkraft an sich. In der Nacht stirbt sein Körper, seine Seele jedoch lebt als eine Art Engel in Form eines Adlers weiter.
Die Schicksale der beiden Jungen sind eng verknüpft, denn Benjamins Aufgabe ist es, Pavle seinen Lebenswillen zurückzugeben und dessen schizophrene Mutter aus ihrer eigenen Welt zurückzuholen, in der sie die Rote Zora ist und jeder Mensch ihrer Umgebung eine Figur des gleichnamigen Romans von Kurt Held.
Beide Jungen fühlen sich hoffnungslos überfordert und sie müssen einen langen Weg gehen, bis sie ihre Aufgaben meistern. Dabei sind die Grenzen von Phantasie und Wirklichkeit, Märchen, Traum und philosophischem Gedankenspiel fließend. Der Roman wird getragen von der Botschaft, nie den Lebensmut zu verlieren und auch an das Unmögliche zu glauben.
An manchen Stellen hätte ich mir mehr Detailreichtum gewünscht, einiges ging zu schnell, nachdem es zunächst unmöglich erschien, aber alles in allem gelingt es Florian Tietgen, Spiritualität und Rationalität auf eine unaufdringliche Art und Weise zu verknüpfen. Das Buch ist spannend bis zur letzten Seite und auch Erwachsenen zu empfehlen.
Florian Tietgen: Auf einen Schlag
Driediger Verlag
199 Seiten
€ 7,95
Sonntag, März 02, 2008
Der Urlaub ruft
So, heute Abend geht es los. Erst nach Hamburg, Gepäck einchecken und bei einem Bekannten übernachten, morgen früh um vier dann weiter zum Flughafen, damit wir um 06.00h im Flieger sitzen. Erst nach München, dann nach Hurghada.
Von dort aus geht es mit dem Shuttle nach Safaga, und etwa um 16.00h Ortszeit sind wir dann im Hotel.
Morgen heißt es dann Hotel erkunden, entspannen und Sonne genießen. Und sich hin und wieder kneifen, um zu glauben, dass wir in Ägypten sind. "Wir" sind übrigens meine Arbeitskollegin Doreen und ich. Ich glaube, derzeit sind alle froh, dass wir endlich weg sind, in den letzten Tagen sind wir uns ständig juchzend in die Arme gefallen und sind dann lachend und "Urlaub, Urlaub!" rufend über den Flur gehopst. Bekloppt, aber das musste sein - endlich wieder tauchen, tauchen, tauchen!
Ich bin gestern mit meiner UW-Kamera durch die Wohnung gelaufen und habe sie an meinen Katzenfischen ausprobiert - naja, sie müssen noch etwas an ihrer Überzeugungskraft arbeiten, um als Fische durchzugehen, aber immerhin waren sie willige Motive, wie auch mein Nachbar und seine Musikanlage. Endlich hat er Musik im Wohnzimmer und in der Küche. ;-)
Meine Stubentiger werden liebevoll umsorgt und stellen hoffentlich nicht zu viel an - Mango hat vorhin erfolgreich den Efeu heruntergeworfen und ganze Arbeit geleistet. Der Topf ist in tausend Scherben zersprungen, ich hab eine Delle im Parkett und der Efeu musste ein paar Blätter lassen. Nun lebt er in einem ausrangierten Kochtopf und ich hoffe sehr, dass meine Katzenstreichler sich nicht ständig um sein Wohlergehen kümmern müssen. Der Efeu lebt im Topf, nicht Mango. Nur, um hier keine Missverständnisse aufkommen zu lassen! Notfalls muss sich der Efeu mit meinen Venusfliegenfallen verbünden - noch sind sie klein, aber man kann dem Kater ja erklären, was passiert, wenn sie groß geworden sind. Ich erinnere da gerne an den Little Shop of Horrors. ;-)
Bis heute Abend muss ich noch einiges erledigen. Aufräumen, Putzen, Abwaschen, Müll runterbringen und die letzten Dinge packen. Der Koffer ist eigentlich schon voll, aber das macht ja nichts, Socken passen bekanntlich imemr noch rein und Unterwäsche auch. Shirts hab ich eh mehr als genug eingepackt, und im Übrigen ist es warm genug für Bikini, Top und kurzen Rock. - Irgendjemand neidisch? ;-)
Derzeitige Temperaturen: Nachts um die 15°C, tagsüber 24°C - 27°C. Wassertemperatur: 22°C.
Ich muss noch meine Lampe entleeren und hoffe sehr, dass sie problemlos mitreisen darf. Fluggesellschaften sind ja etwas phobisch, was Geräte angeht, die wie eine Bombe aussehen. Daher müssen Tauchlampen demontiert ins Handgepäck. Schauen wir mal, was dabei herumkommt. Doreen bekommt meine Backup-Lampe aufs Auge gedrückt, da man wohl pro Person nur eine Lampe einstecken darf. Allerdings ist das eh eine kleine Taschenlampe, die dürfte keine Probleme machen.
außerdem muss ich meinen Regler wieder umbauen von einem System mit zwei ersten Stufen auf eines mit einer ersten Stufe. Gut, dass ich meinem Nachbarn gerade sein Set an Inbus-Schlüsseln abgenommen habe.
Für alle, die wissen wollen, wo wir eigentlich sind, kommt hier der Link zum Lotus Bay Resort - ich finde, das schaut sehr gut aus!
So, und nun habe ich endlich herausgefunden, dass ich doch 30kg Tauchgepäck unangemeldet und ohne Extrakosten mitnehmen kann, da wir komplett mit Condor fliegen. Lufthansa-Zubringer beschränken das Tauchgepäck auf 15kg, außerdem muss es angemeldet werden und kostet pro Richtung € 40,00 brutto. - Sehr sinnvoll, wenn man im Zubringer limitiert wird! Aber alles ist gut, alle Flüge sind mit Condor. Wieder etwas abgehakt auf meiner Liste.
Von dort aus geht es mit dem Shuttle nach Safaga, und etwa um 16.00h Ortszeit sind wir dann im Hotel.
Morgen heißt es dann Hotel erkunden, entspannen und Sonne genießen. Und sich hin und wieder kneifen, um zu glauben, dass wir in Ägypten sind. "Wir" sind übrigens meine Arbeitskollegin Doreen und ich. Ich glaube, derzeit sind alle froh, dass wir endlich weg sind, in den letzten Tagen sind wir uns ständig juchzend in die Arme gefallen und sind dann lachend und "Urlaub, Urlaub!" rufend über den Flur gehopst. Bekloppt, aber das musste sein - endlich wieder tauchen, tauchen, tauchen!
Ich bin gestern mit meiner UW-Kamera durch die Wohnung gelaufen und habe sie an meinen Katzenfischen ausprobiert - naja, sie müssen noch etwas an ihrer Überzeugungskraft arbeiten, um als Fische durchzugehen, aber immerhin waren sie willige Motive, wie auch mein Nachbar und seine Musikanlage. Endlich hat er Musik im Wohnzimmer und in der Küche. ;-)
Meine Stubentiger werden liebevoll umsorgt und stellen hoffentlich nicht zu viel an - Mango hat vorhin erfolgreich den Efeu heruntergeworfen und ganze Arbeit geleistet. Der Topf ist in tausend Scherben zersprungen, ich hab eine Delle im Parkett und der Efeu musste ein paar Blätter lassen. Nun lebt er in einem ausrangierten Kochtopf und ich hoffe sehr, dass meine Katzenstreichler sich nicht ständig um sein Wohlergehen kümmern müssen. Der Efeu lebt im Topf, nicht Mango. Nur, um hier keine Missverständnisse aufkommen zu lassen! Notfalls muss sich der Efeu mit meinen Venusfliegenfallen verbünden - noch sind sie klein, aber man kann dem Kater ja erklären, was passiert, wenn sie groß geworden sind. Ich erinnere da gerne an den Little Shop of Horrors. ;-)
Bis heute Abend muss ich noch einiges erledigen. Aufräumen, Putzen, Abwaschen, Müll runterbringen und die letzten Dinge packen. Der Koffer ist eigentlich schon voll, aber das macht ja nichts, Socken passen bekanntlich imemr noch rein und Unterwäsche auch. Shirts hab ich eh mehr als genug eingepackt, und im Übrigen ist es warm genug für Bikini, Top und kurzen Rock. - Irgendjemand neidisch? ;-)
Derzeitige Temperaturen: Nachts um die 15°C, tagsüber 24°C - 27°C. Wassertemperatur: 22°C.
Ich muss noch meine Lampe entleeren und hoffe sehr, dass sie problemlos mitreisen darf. Fluggesellschaften sind ja etwas phobisch, was Geräte angeht, die wie eine Bombe aussehen. Daher müssen Tauchlampen demontiert ins Handgepäck. Schauen wir mal, was dabei herumkommt. Doreen bekommt meine Backup-Lampe aufs Auge gedrückt, da man wohl pro Person nur eine Lampe einstecken darf. Allerdings ist das eh eine kleine Taschenlampe, die dürfte keine Probleme machen.
außerdem muss ich meinen Regler wieder umbauen von einem System mit zwei ersten Stufen auf eines mit einer ersten Stufe. Gut, dass ich meinem Nachbarn gerade sein Set an Inbus-Schlüsseln abgenommen habe.
Für alle, die wissen wollen, wo wir eigentlich sind, kommt hier der Link zum Lotus Bay Resort - ich finde, das schaut sehr gut aus!
So, und nun habe ich endlich herausgefunden, dass ich doch 30kg Tauchgepäck unangemeldet und ohne Extrakosten mitnehmen kann, da wir komplett mit Condor fliegen. Lufthansa-Zubringer beschränken das Tauchgepäck auf 15kg, außerdem muss es angemeldet werden und kostet pro Richtung € 40,00 brutto. - Sehr sinnvoll, wenn man im Zubringer limitiert wird! Aber alles ist gut, alle Flüge sind mit Condor. Wieder etwas abgehakt auf meiner Liste.
Montag, Februar 18, 2008
Linie 1; Rescue Diver
Gestern hab ich mich endlich zu meiner Rescue-Theorieprüfung begeben. Und bestanden. Ich musste zum Glück nicht alle Anzeichen für Sonnenstich, Hypothermie und mediastinales Emphysem auswendig können sondern hatte multiple choice Fragen, was mir die Sache doch erheblich erleichtert hat.
Ab sofort heißt es somit ganz offiziell: Guten Tag, ich bin PADI Rescue Diver, darf ich Ihnen helfen? ;-)
Heute war ich mit einer Freundin im Kieler Schauspielhaus zur Aufführung von Linie 1, dem Berliner Kultmusical aus den Achtzigern. Mit ca. 15 Jahren hab ich das rauf und runter gehört, als ich in der 11. Klasse war, hat der Jahrgang über uns es aufgeführt, kurz: Es weckt unglaublich viele Erinnerungen! Mann, bin ich alt!
Die Musik muss man mögen, und mir gefallen manche Stücke besser und andere weniger, aber die Aufführung hatte Witz und Charme und hat mir wirklich gut gefallen! Einige Kloppersprüche waren drin, die mir unbekannt vorkamen, da hat der Autor unter Umständen leicht modernisiert, was auch bei einem Songtext auffiel, aber nicht negativ.
Wer also in Kiel ist und noch ein Bisschen Kultur sucht, dem sei diese Aufführung ans Herz gelegt.
Ab sofort heißt es somit ganz offiziell: Guten Tag, ich bin PADI Rescue Diver, darf ich Ihnen helfen? ;-)
Heute war ich mit einer Freundin im Kieler Schauspielhaus zur Aufführung von Linie 1, dem Berliner Kultmusical aus den Achtzigern. Mit ca. 15 Jahren hab ich das rauf und runter gehört, als ich in der 11. Klasse war, hat der Jahrgang über uns es aufgeführt, kurz: Es weckt unglaublich viele Erinnerungen! Mann, bin ich alt!
Die Musik muss man mögen, und mir gefallen manche Stücke besser und andere weniger, aber die Aufführung hatte Witz und Charme und hat mir wirklich gut gefallen! Einige Kloppersprüche waren drin, die mir unbekannt vorkamen, da hat der Autor unter Umständen leicht modernisiert, was auch bei einem Songtext auffiel, aber nicht negativ.
Wer also in Kiel ist und noch ein Bisschen Kultur sucht, dem sei diese Aufführung ans Herz gelegt.
Sonntag, Februar 10, 2008
DiveCon
So, ich bin nun offizieller SSI DiveCon-Anwärter. Was bedeutet, dass ich brav meine Theoriestunden absitze und Samstag zum ersten Mal wieder im Schwimmbad tauchen war. Es begann ganz harmlos mit 300m Schwimmen, ging nicht mehr ganz so harmlos weiter mit 15min auf-der-Stelle-bleiben, davon die letzten 5min, ohne die Arme zu verwenden, und ging dann mit Rescue-Skills weiter.
Am Ende haben wir dann unter Wasser die OWD-Skills durchgeturnt. Maske ausblasen, Regler verlieren, vom abblasenden Regler atmen, ohne Maske schwimmen, Wechselatmung etc. pp. Ich war wohl etwas unterbleit, denn als ich mein Equipment brav abgelegt hatte, ging ich wie eine Boje hoch - mit Equipment in der Hand.
Fazit: Drei Stunden Spaß und Anstrengung im Wasser und Muskelkater in jeder einzelnen Muskelfaser meines Körpers, speziell in Rücken und Beinen!
Fazit 2: Bis zum nächsten Termin in zwei Wochen sollte ich etwas leichten Sport treiben. Mal sehen, ob mein Fitness-Studio mich noch kennt ...
Am Ende haben wir dann unter Wasser die OWD-Skills durchgeturnt. Maske ausblasen, Regler verlieren, vom abblasenden Regler atmen, ohne Maske schwimmen, Wechselatmung etc. pp. Ich war wohl etwas unterbleit, denn als ich mein Equipment brav abgelegt hatte, ging ich wie eine Boje hoch - mit Equipment in der Hand.
Fazit: Drei Stunden Spaß und Anstrengung im Wasser und Muskelkater in jeder einzelnen Muskelfaser meines Körpers, speziell in Rücken und Beinen!
Fazit 2: Bis zum nächsten Termin in zwei Wochen sollte ich etwas leichten Sport treiben. Mal sehen, ob mein Fitness-Studio mich noch kennt ...
Donnerstag, Februar 07, 2008
Schweinerei?
Ein Kinderbuch soll auf den Index für jugendgefährdende Schriften.
Dabei kann es sich ja nur um einen schlechten Comic mit düsteren, mordlüsternen Antihelden, brutalen Waffen und viel Blut handeln. Oder?
Nein. Es handelt sich um ein liebevoll gezeichnetes Buch über das kleine Ferkel, das sich auf die Suche nach Gott macht.
Huch?
Nun ja - das kleine Ferkel liest ein Plakat, auf dem steht, dass dem, der Gott nicht kennt, etwas fehlt. Also möchte es Gott kennenlernen. Und macht sich auf die Suche.
Das Buch setzt sich kritisch mit dem Thema Religion auseinander und möchte kleinen (und auch großen) Lesern verdeutlichen, dass Religion etwas frei erfundenes ist. Inwieweit dem Leser hierbei freigestellt wird, trotzdem zu glauben oder es zu lassen, werde ich demnächst herausfinden, denn bevor das Buch dank Ursula von der Leyen nur noch in einer braunen Papiertüte unter dem Ladentisch erhältlich ist, werde ich es mir bestellen. Dann berichte ich auch noch ausführlicher.
Erstmal kommt hier der Link zur Internetseite der Autoren, auf der sie alles festhalten, was mit dem Buch und der drohenden Indizierung zu tun hat: Ferkelbuch.
Für alle, die jetzt Ketzer schreien: Auch die meisten Theologen dieser Welt wissen, dass Religion darauf basiert, dass Menschen nach Antworten suchen. Nach Halt im Leben und im Universum. Und nach dem Trost, dass das Leben mit dem Tod nicht zu Ende ist. Die wenigsten Theologen glauben, dass alles, was in der Bibel steht (oder in der Thora, dem Koran, der Bhagadvita und wie die heiligen Bücher noch alle heißen) eins zu eins wörtlich zu nehmen ist. Jesus erzählt Gleichnisse im neuen Testament, hier ist es also schon im Buch verankert, dass es nur um Beispielgeschichten geht - wir hätten deutlich weniger Kriege, wenn auch der Rest als lehrreiche Geschichte angesehen würde.
Michael Schmidt-Salomon / Helge Nyncke: Wo bitte gehts zu Gott? Fragte das kleine Ferkel
Alibri Verlag
ISBN: 3865690300
€ 12,00
Dabei kann es sich ja nur um einen schlechten Comic mit düsteren, mordlüsternen Antihelden, brutalen Waffen und viel Blut handeln. Oder?
Nein. Es handelt sich um ein liebevoll gezeichnetes Buch über das kleine Ferkel, das sich auf die Suche nach Gott macht.
Huch?
Nun ja - das kleine Ferkel liest ein Plakat, auf dem steht, dass dem, der Gott nicht kennt, etwas fehlt. Also möchte es Gott kennenlernen. Und macht sich auf die Suche.
Das Buch setzt sich kritisch mit dem Thema Religion auseinander und möchte kleinen (und auch großen) Lesern verdeutlichen, dass Religion etwas frei erfundenes ist. Inwieweit dem Leser hierbei freigestellt wird, trotzdem zu glauben oder es zu lassen, werde ich demnächst herausfinden, denn bevor das Buch dank Ursula von der Leyen nur noch in einer braunen Papiertüte unter dem Ladentisch erhältlich ist, werde ich es mir bestellen. Dann berichte ich auch noch ausführlicher.
Erstmal kommt hier der Link zur Internetseite der Autoren, auf der sie alles festhalten, was mit dem Buch und der drohenden Indizierung zu tun hat: Ferkelbuch.
Für alle, die jetzt Ketzer schreien: Auch die meisten Theologen dieser Welt wissen, dass Religion darauf basiert, dass Menschen nach Antworten suchen. Nach Halt im Leben und im Universum. Und nach dem Trost, dass das Leben mit dem Tod nicht zu Ende ist. Die wenigsten Theologen glauben, dass alles, was in der Bibel steht (oder in der Thora, dem Koran, der Bhagadvita und wie die heiligen Bücher noch alle heißen) eins zu eins wörtlich zu nehmen ist. Jesus erzählt Gleichnisse im neuen Testament, hier ist es also schon im Buch verankert, dass es nur um Beispielgeschichten geht - wir hätten deutlich weniger Kriege, wenn auch der Rest als lehrreiche Geschichte angesehen würde.
Michael Schmidt-Salomon / Helge Nyncke: Wo bitte gehts zu Gott? Fragte das kleine Ferkel
Alibri Verlag
ISBN: 3865690300
€ 12,00
Sonntag, Februar 03, 2008
Filmkritik Asterix und Obelix bei den Olympischen Spielen
Der Zwerg meines Nachbarn mag mich irgendwie. Nicht nur, dass ich Freitag Abend freundlich gefragt wurde, ob ich mit Pizza essen mag, gestern Nachmittag wurde ich dann auch noch ins Kino entführt. Natürlich mit Papa. Und mit einem Umweg über McDonalds.
Abgesehen von einigen quietschenden Kindern (ich hatte mir die 17.45h-Vorstellung schlimmer vorgestellt) war es sehr spaßig.
Ich bin ein großer Fan der Comics und fand es etwas seltsam, dass eine Figur als Aufhänger der Story herhält, die es meines Wissens in der Vorlage gar nicht gibt, aber nun gut, ein wenig romantische Verwicklungen haben noch keinem Film geschadet.
Wie üblich haben die Gallier den Zaubertrank, die Römer das Nachsehen und Brutus schafft es mal wieder nicht, Papa Cäsar galant um die Ecke zu bringen. Am Ende verliert sogar Schumi das Wagenrennen und Brutus' Zunge leuchtet wunderbar hellblau. Das Aufgebot an Spitzensportlern wäre bestimmt noch lustiger gewesen, wenn ich sie denn gekannt hätte ...
Netter Klamauk, aber es hat auch schon bessere Asterix-Verfilmungen gegeben. Übrigens braucht Gerard Depardieu spätestens in der Übernächsten Verfilmung kein Kissen mehr unter dem Kostüm, sein Bauch wird nämlich, wie neulich erst bei Gottschalk unter Beweis gestellt, immer obelixiger.
Fazit: Netter Film, den man aber definitiv nicht im Kino sehen muss. Hin und wieder einen Blick auf Tom zu werfen war es allerdings schon wert - es geht nichts über gebannte Siebenjährige im Kino! ;-)
Abgesehen von einigen quietschenden Kindern (ich hatte mir die 17.45h-Vorstellung schlimmer vorgestellt) war es sehr spaßig.
Ich bin ein großer Fan der Comics und fand es etwas seltsam, dass eine Figur als Aufhänger der Story herhält, die es meines Wissens in der Vorlage gar nicht gibt, aber nun gut, ein wenig romantische Verwicklungen haben noch keinem Film geschadet.
Wie üblich haben die Gallier den Zaubertrank, die Römer das Nachsehen und Brutus schafft es mal wieder nicht, Papa Cäsar galant um die Ecke zu bringen. Am Ende verliert sogar Schumi das Wagenrennen und Brutus' Zunge leuchtet wunderbar hellblau. Das Aufgebot an Spitzensportlern wäre bestimmt noch lustiger gewesen, wenn ich sie denn gekannt hätte ...
Netter Klamauk, aber es hat auch schon bessere Asterix-Verfilmungen gegeben. Übrigens braucht Gerard Depardieu spätestens in der Übernächsten Verfilmung kein Kissen mehr unter dem Kostüm, sein Bauch wird nämlich, wie neulich erst bei Gottschalk unter Beweis gestellt, immer obelixiger.
Fazit: Netter Film, den man aber definitiv nicht im Kino sehen muss. Hin und wieder einen Blick auf Tom zu werfen war es allerdings schon wert - es geht nichts über gebannte Siebenjährige im Kino! ;-)
Samstag, Februar 02, 2008
Rezension Das einzige Kind und Allein durch die Wildnis
Ich baue gerade meinen Mount to be read ein wenig ab. Trotzdem sind da noch locker 60, 70 Bücher allein im BookCrossing-Regal, die darauf warten, von mir gelesen zu werden. *ächz*
Das einzige Kind von Anne Holt ist ein norwegischer Krimi.
Olaf ist 12 Jahre alt und kein einfaches Kind. Seine Mutter liebt ihn, kommt aber letztendlich nicht mehr mit ihm zurecht. Schließlich kommt er ins Haus Sonnenschein, ein Kinderheim in Oslo. Hier herschen strenge Regeln, etwas, das seine Mutter ihm nicht geben konnte. Olaf gefällt es hier nicht, und er droht damit, abzuhauen. Er droht auch, die Heimleiterin umzubringen.
Eines Nachts wird die Leiterin tot in ihrem Büro gefunden und Olaf ist verschwunden.
Anne Holt gelingt es, die verschiedenen Personen der Geschichte authentisch wirken zu lassen, und mehr als einer hatte ein Motiv für den Mord. Gleichzeitig beobachtet man Olaf auf seiner Flucht sowie die verschiedenen Erzieher des Heimes, man erfährt von einer Affäre der Heimleiterin und wird bis zur letzten Seite immer wieder auf neue Fährten geleitet.
Das Buch ist spannend, ein großartiges Psychogramm und ein verwickelter Krimi in einem, und ich habe es ungerne aus der Hand gelegt, bevor ich endlich fertig war.
Fazit: Ein gelungener Krimi, der für Bett, Badewanne, Zugfahrten und gemütliche Sofanachmittage gleichermaßen geeignet ist.
Anne Holt: Das einzige Kind
ISBN: 3-492-23079-2
Piper
296 Seiten
Allein durch die Wildnis von Bernard Clavel spielt in Canada. Es handelt von zwei Indianern, die seit ihrer Kindheit befreundet sind. Sie leben mit ihren Frauen in einem modernen Dorf mit Fernseher, Strom und Supermarkt, aber im Winter zieht es sie in die Weite der Taiga zur Jagd. Zum einen wegen der Fangprämie, zum anderen aber auch, weil sie sich so ihren Ahnen und der Lebensart ihres Volkes verbunden fühlen.
Ihre Reise führt sie tief in die Taiga, der Winter ist hart und es gibt wenig Wild. Als ein Carcajou (Vielfraß) auftaucht und sowohl ihre Beute aus den Fallen raubt als auch einen der Hunde tötet, macht sich Waboos auf den Weg, das Tier zu töten, während sein kranker Freund und die beiden Frauen im Wigwam zurückbleiben.
Die Reise steht gar nicht so sehr im Mittelpunkt, wie der Klappentext es einen glauben macht, vielmehr stehen die Gespräche der vier über die Veränderungen im Leben der Indianer an erster Stelle, sowie die Landschafts- und Naturbeschreibungen und die Veränderungen, die durch die Weißen herbeigeführt wurden.
Das Buch hat mir an sich gut gefallen, dass es jedoch von einem Franzosen geschrieben wurde gibt dem Buch einen moralischen Beigeschmack, der mir etwas seltsam erschien.
Fazit: Ein kurzer Einblick in das Leben der kanadischen Indianer, ein Stimmungsbild, das sich schnell liest. Kein Buch, das man gelesen haben muss, aber auch nichts, das man gelangweilt weglegt. Ebenfalls gut für Bett, Sofa oder Badewanne.
Bernard Clavel: Allein durch die Wildnis
ISBN: 3-442-72521-6
btb
152 Seiten
Das einzige Kind von Anne Holt ist ein norwegischer Krimi.
Olaf ist 12 Jahre alt und kein einfaches Kind. Seine Mutter liebt ihn, kommt aber letztendlich nicht mehr mit ihm zurecht. Schließlich kommt er ins Haus Sonnenschein, ein Kinderheim in Oslo. Hier herschen strenge Regeln, etwas, das seine Mutter ihm nicht geben konnte. Olaf gefällt es hier nicht, und er droht damit, abzuhauen. Er droht auch, die Heimleiterin umzubringen.
Eines Nachts wird die Leiterin tot in ihrem Büro gefunden und Olaf ist verschwunden.
Anne Holt gelingt es, die verschiedenen Personen der Geschichte authentisch wirken zu lassen, und mehr als einer hatte ein Motiv für den Mord. Gleichzeitig beobachtet man Olaf auf seiner Flucht sowie die verschiedenen Erzieher des Heimes, man erfährt von einer Affäre der Heimleiterin und wird bis zur letzten Seite immer wieder auf neue Fährten geleitet.
Das Buch ist spannend, ein großartiges Psychogramm und ein verwickelter Krimi in einem, und ich habe es ungerne aus der Hand gelegt, bevor ich endlich fertig war.
Fazit: Ein gelungener Krimi, der für Bett, Badewanne, Zugfahrten und gemütliche Sofanachmittage gleichermaßen geeignet ist.
Anne Holt: Das einzige Kind
ISBN: 3-492-23079-2
Piper
296 Seiten
Allein durch die Wildnis von Bernard Clavel spielt in Canada. Es handelt von zwei Indianern, die seit ihrer Kindheit befreundet sind. Sie leben mit ihren Frauen in einem modernen Dorf mit Fernseher, Strom und Supermarkt, aber im Winter zieht es sie in die Weite der Taiga zur Jagd. Zum einen wegen der Fangprämie, zum anderen aber auch, weil sie sich so ihren Ahnen und der Lebensart ihres Volkes verbunden fühlen.
Ihre Reise führt sie tief in die Taiga, der Winter ist hart und es gibt wenig Wild. Als ein Carcajou (Vielfraß) auftaucht und sowohl ihre Beute aus den Fallen raubt als auch einen der Hunde tötet, macht sich Waboos auf den Weg, das Tier zu töten, während sein kranker Freund und die beiden Frauen im Wigwam zurückbleiben.
Die Reise steht gar nicht so sehr im Mittelpunkt, wie der Klappentext es einen glauben macht, vielmehr stehen die Gespräche der vier über die Veränderungen im Leben der Indianer an erster Stelle, sowie die Landschafts- und Naturbeschreibungen und die Veränderungen, die durch die Weißen herbeigeführt wurden.
Das Buch hat mir an sich gut gefallen, dass es jedoch von einem Franzosen geschrieben wurde gibt dem Buch einen moralischen Beigeschmack, der mir etwas seltsam erschien.
Fazit: Ein kurzer Einblick in das Leben der kanadischen Indianer, ein Stimmungsbild, das sich schnell liest. Kein Buch, das man gelesen haben muss, aber auch nichts, das man gelangweilt weglegt. Ebenfalls gut für Bett, Sofa oder Badewanne.
Bernard Clavel: Allein durch die Wildnis
ISBN: 3-442-72521-6
btb
152 Seiten
Filmkritik I Am Legend
Ich bin ja kein Horrofan, aber ich mag Will Smith. Und beschützt von Ben und Constanze hab ich mich dann also an die Zombies bzw. Nachtsucher dieses Filmes gewagt.
Zu Beginn steht die Entdeckung eines Heilmittels gegen Krebs, das mit Hilfe eines Virus auf die Menschen übertragen wird.
Drei Jahre später sind 90% der Menschheit ausgestorben, der Großteil vom Rest ist zu extrem lichtempfindlichen Kreaturen mutiert, die sich von allem ernähren, was nicht schnell genug wegläuft.
Robert Neville ist der einzige Überlebende in New York City, der gegen das Virus immun ist. Und wie der Zufall es will, war er auch an der Entwicklung des Virus beteiligt.
Tagsüber streift er mit Sam, seiner Schäferhündin, durch New York, auf der Suche nach Lebensmitteln, auf der Jagd nach Hirschen, und um jeden Tag gegen Mittag am Pier zu stehen und auf weitere Überlebende zu warten. Er sendet seine Überlebensbotschaft auf allen Frequenzen, doch drei Jahre lang bleibt er allein.
Seine Wohnung hat er licht- und einbruchssicher abgeschirmt, im Keller hat er ein Labor, in dem er fieberhaft nach einem Gegenmittel sucht. Mit Hilfe von Generatoren hat er es sich bequem eingerichtet, sowohl die Wohnung als auch sein Labor sind auf hohem technischen Stand.
Eines Tages jedoch läuft Sam tagsüber in ein Gebäude, und beim Versuch, sie zu retten, stöbert er einige Mutanten auf. Sie entkommen mit knapper Not, und Robert bastelt eine Falle, um einen von ihnen zu fangen. Es gelingt ihm, und er bringt die mutierte Frau in sein Labor, um seinen Impfstoff an ihr zu testen.
Der größte Fehler, den er begeht, ist, die verbliebene Intelligenz der Kreaturen zu unterschätzen. Und so gerät er in eine Falle, die der seinen nachempfunden ist. Mit Mühe kann er sich befreien, doch für Sam kommt alle Hilfe zu spät.
Vor Schmerz und Wut rasend begibt er sich nachts nach draußen und stellt sich den Mutanten mit seinem Auto, versucht, sie zu überfahren und weiß vermutlich selbst, dass sie ihm von der Anzahl her so weit überlegen sind, dass er im Prinzip Selbstmord begeht. In letzter Sekunde flammen Scheinwerfer auf und er wird von einer jungen Frau gerettet.
Diese bringt ihn heim, und sie erzählt ihm von einer Kolonie, die es geben soll und zu der sie und ein kleiner Junge gemeinsam unterwegs sind. Robert glaubt nicht mehr an Rettung, an Kolonien und an weitere immune Überlebende und will bleiben.
In der Nacht greifen die Mutanten an, und es scheint keine Rettung für die drei Überlebenden zu geben ...
Der Film spielt mit der Spannung. Man rechnet ständig damit, dass etwas passiert, und oft genug passiert dann nichts oder zumindest nicht das, was man befürchtet hat.
Leider hat der Film auch grobe Lücken in der Erzählung, und oft genug fragt man sich, wie es jetzt dazu kommen konnte.
Alles in allem eine gute Idee mit einem akzeptablen Schluss, aber meiner Meinung nach ist auch hier einmal zu oft die Dummheit eines Menschen, der es besser wissen müsste, Hauptauslöser der Spannung. Ich mag keine dummen Blondinen, die im Dunklen in den Keller gehen und sich dann wundern, dass das Monster angreift, und leider ist auch hier dieses Motiv nicht völlig außen vorgelassen.
Auch nicht ganz unwichtig: Der Film ist weder etwas für Epileptiker noch für Menschen, die empfindlich auf wackelige Handkameraführung reagieren. Und so wichtig, dass sich Übelkeit lohnt, ist er dann doch nicht.
Fazit: Ein mittelmäßig guter Film, den man aber nicht zwingend im Kino gesehen haben muss.
Zu Beginn steht die Entdeckung eines Heilmittels gegen Krebs, das mit Hilfe eines Virus auf die Menschen übertragen wird.
Drei Jahre später sind 90% der Menschheit ausgestorben, der Großteil vom Rest ist zu extrem lichtempfindlichen Kreaturen mutiert, die sich von allem ernähren, was nicht schnell genug wegläuft.
Robert Neville ist der einzige Überlebende in New York City, der gegen das Virus immun ist. Und wie der Zufall es will, war er auch an der Entwicklung des Virus beteiligt.
Tagsüber streift er mit Sam, seiner Schäferhündin, durch New York, auf der Suche nach Lebensmitteln, auf der Jagd nach Hirschen, und um jeden Tag gegen Mittag am Pier zu stehen und auf weitere Überlebende zu warten. Er sendet seine Überlebensbotschaft auf allen Frequenzen, doch drei Jahre lang bleibt er allein.
Seine Wohnung hat er licht- und einbruchssicher abgeschirmt, im Keller hat er ein Labor, in dem er fieberhaft nach einem Gegenmittel sucht. Mit Hilfe von Generatoren hat er es sich bequem eingerichtet, sowohl die Wohnung als auch sein Labor sind auf hohem technischen Stand.
Eines Tages jedoch läuft Sam tagsüber in ein Gebäude, und beim Versuch, sie zu retten, stöbert er einige Mutanten auf. Sie entkommen mit knapper Not, und Robert bastelt eine Falle, um einen von ihnen zu fangen. Es gelingt ihm, und er bringt die mutierte Frau in sein Labor, um seinen Impfstoff an ihr zu testen.
Der größte Fehler, den er begeht, ist, die verbliebene Intelligenz der Kreaturen zu unterschätzen. Und so gerät er in eine Falle, die der seinen nachempfunden ist. Mit Mühe kann er sich befreien, doch für Sam kommt alle Hilfe zu spät.
Vor Schmerz und Wut rasend begibt er sich nachts nach draußen und stellt sich den Mutanten mit seinem Auto, versucht, sie zu überfahren und weiß vermutlich selbst, dass sie ihm von der Anzahl her so weit überlegen sind, dass er im Prinzip Selbstmord begeht. In letzter Sekunde flammen Scheinwerfer auf und er wird von einer jungen Frau gerettet.
Diese bringt ihn heim, und sie erzählt ihm von einer Kolonie, die es geben soll und zu der sie und ein kleiner Junge gemeinsam unterwegs sind. Robert glaubt nicht mehr an Rettung, an Kolonien und an weitere immune Überlebende und will bleiben.
In der Nacht greifen die Mutanten an, und es scheint keine Rettung für die drei Überlebenden zu geben ...
Der Film spielt mit der Spannung. Man rechnet ständig damit, dass etwas passiert, und oft genug passiert dann nichts oder zumindest nicht das, was man befürchtet hat.
Leider hat der Film auch grobe Lücken in der Erzählung, und oft genug fragt man sich, wie es jetzt dazu kommen konnte.
Alles in allem eine gute Idee mit einem akzeptablen Schluss, aber meiner Meinung nach ist auch hier einmal zu oft die Dummheit eines Menschen, der es besser wissen müsste, Hauptauslöser der Spannung. Ich mag keine dummen Blondinen, die im Dunklen in den Keller gehen und sich dann wundern, dass das Monster angreift, und leider ist auch hier dieses Motiv nicht völlig außen vorgelassen.
Auch nicht ganz unwichtig: Der Film ist weder etwas für Epileptiker noch für Menschen, die empfindlich auf wackelige Handkameraführung reagieren. Und so wichtig, dass sich Übelkeit lohnt, ist er dann doch nicht.
Fazit: Ein mittelmäßig guter Film, den man aber nicht zwingend im Kino gesehen haben muss.
Freitag, Februar 01, 2008
Schnelltipper
Es gibt im Internet nichts, was es nicht gibt.
Wenn man hier und da die Spuren verfolgt, die andere im Netz hinterlassen, findet man manchmal etwas Interessantes. Gerade neulich haben wir uns bei der Arbeit darüber unterhalten, wie schnell wir wohl tippen können.
Hier ist ein Test, wer es auch versuchen will, einfach anklicken. Und wer mag, postet mir sein Ergebnis. :)
361 Zeichen
Viel Spaß!
Wenn man hier und da die Spuren verfolgt, die andere im Netz hinterlassen, findet man manchmal etwas Interessantes. Gerade neulich haben wir uns bei der Arbeit darüber unterhalten, wie schnell wir wohl tippen können.
Hier ist ein Test, wer es auch versuchen will, einfach anklicken. Und wer mag, postet mir sein Ergebnis. :)
361 Zeichen
Viel Spaß!
Freitag, Januar 25, 2008
Erste Eindrücke
Meine kleine Kamera kann eine Menge.
Zum Beispiel rechteckige Flächen, die verzerrt aufgenommen wurden, begradigen.
Aus dieser Perspektive wurde es aufgenommen:

Und so sieht es dann aus, wenn man den Aufnahmemodus entsprechend einstellt und noch mal aus der gleichen Perspektive fotografiert:

Finde ich ziemlich genial, diesen Modus. Genauso wie die verschiedenen Serienbildfunktionen und die unglaubliche Auslösezeit von 0,1sec. Das macht Spaß, und da entkommt auch so schnell kein Fisch mehr. :)
Außerdem hatte ich heute meine erste Theoriestunde für den DiveCon. Spannend, auch wenn ich glaube, dass da eine Menge Arbeit in den nächsten Monaten auf mich zukommt. Neben der Theorie und der Perfektionierung der eigenen Tauchfähigkeiten kommt ja auch Tauchgangsbegleitung, eine Präsentation, Ausarbeitung eines Schnuppertauchgangs etc. pp, dazu. Und tauchen, tauchen, tauchen.
Am Ende des Sommers hab ich vermutlich Schwimmhäute und hoffentlich eine Brevetierung als DiveCon.
Zum Beispiel rechteckige Flächen, die verzerrt aufgenommen wurden, begradigen.
Aus dieser Perspektive wurde es aufgenommen:
Und so sieht es dann aus, wenn man den Aufnahmemodus entsprechend einstellt und noch mal aus der gleichen Perspektive fotografiert:
Finde ich ziemlich genial, diesen Modus. Genauso wie die verschiedenen Serienbildfunktionen und die unglaubliche Auslösezeit von 0,1sec. Das macht Spaß, und da entkommt auch so schnell kein Fisch mehr. :)
Außerdem hatte ich heute meine erste Theoriestunde für den DiveCon. Spannend, auch wenn ich glaube, dass da eine Menge Arbeit in den nächsten Monaten auf mich zukommt. Neben der Theorie und der Perfektionierung der eigenen Tauchfähigkeiten kommt ja auch Tauchgangsbegleitung, eine Präsentation, Ausarbeitung eines Schnuppertauchgangs etc. pp, dazu. Und tauchen, tauchen, tauchen.
Am Ende des Sommers hab ich vermutlich Schwimmhäute und hoffentlich eine Brevetierung als DiveCon.
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