Sonntag, Oktober 14, 2007

Bücherberg

Ich bin ja begeisterte BookCrosserin, und habe nun seit ein paar Wochen auch meine Aktivitäten wieder aufgenommen. War beim Kieler MeetUp im Oktober, habe zwei Bücher mehr dort gelassen als nach Hause mitgenommen und bin auch hin und wieder im Forum aktiv.

Tja, und in einem Anfall von "cool, so kann ich zumindest mal wieder ein Buch loswerden" habe ich mich wohl bei der Herbstlotterie angemeldet, die eine andere BookCrosserin ansgelobt hat.

Idee: Jeder, der mitmacht, stellt ein Buch zur Verfügung, aus allen Teilnehmern werden drei Gewinner ausgelost, die sich dann den Bücherberg teilen dürfen.

Es kam, wie es kommen musste: Eben schaue ich in mein Mailpostfach, da heißt es: "Du hast bei meiner Lotterie gewonnen!" - Hä? Ach ja, da war ja was ...

Nun werden demnächst also sage und schreibe 40 Bücher nach und nach bei mir eintrudeln. Wie gut, dass ich bei der Packstation angemeldet bin, dann bricht wenigstens mein Postbote nicht zusammen. *g*

Wenn ich auf nichts mehr reagiere, sucht mich im Wohnzimmer oder auf dem Balkon, ich lese ...

Dienstag, Oktober 09, 2007

Eine Art Nachruf

Schlechte Neuigkeiten verbreiten sich schnell.

Gestern erfuhren wir bei der Arbeit so nach und nach, dass ein Kollege letzte Woche verstorben sei.

Wir haben eine Zeit lang gemeinsam in der Hotline gearbeitet, bis ich in eine andere Abteilung kam. Seit er ebenfalls die Abteilung gewechselt hat, haben wir uns kaum noch gesehen. Und doch - seit ich weiß, dass er tot ist, sehe ich sein Gesicht vor mir und höre seine Stimme, als stünde er neben mir.
Nein, viel hatten wir nicht miteinander zu tun, aber er war mir sympathisch. Und dass er mit Mitte 40 starb, kurz vor einer lebenswichtigen OP, stimmt mich seltsam nachdenklich.
Danke für Deine Art und Deine freundlichen, aufmunternden Worte, Michael.

Mittwoch, Oktober 03, 2007

Sehr beruhigend

Es ist immer gut zu wissen, in einem sicheren Gebäude zu leben. Oder in einem solchen zu arbeiten.

Unsere Türen bei der Arbeit zum Beispiel sind so gut gesichert, dass man sie nur von einer Seite aufbekommt. Das wäre ein prima Sicherheitsaspekt, wenn man sie beispielsweise nur von innen öffnen könnte. Warum um alles in der Welt aber Türen auf einem Gang so konzipiert sein müssen, dass man sie vom dazwischen liegenden Treppenhaus (und den Küchen sowie dem Raucherhof, btw.) aus nicht öffnen kann, weiß der Geier. Oder der Architekt. Oder der Techniker, der gestern versuchte, die automatische Türöffnung zu aktivieren. Bisher erfolglos, denn die Kabel hängen noch immer saft- und kraftlos vom Türrahmen herunter, dafür wurden die Türen wenigstens blockiert. Danke schön.

Auch sehr hübsch und irgendwie beruhigend sind unsere Feuermelder, ich habe mal einen abgelichtet (mit meinem Handy, verzeiht mir die Bildqualität):

Photo Sharing and Video Hosting at Photobucket

Leider nicht im Bilde, aber nicht minder vertrauenerweckend: Der Sicherungskasten mit dem deutlichen Hinweis, dass dieser seit dem 28.09. in Betrieb ist und Lebensgefahr besteht, wenn man ihn öffnet. Es versteht sich von selbst, dass er sich direkt neben der Tür zu unserem Büro befindet ...

Ich glaube, morgen nehme ich mal meine Kamera mit zur Arbeit.

Wirklich hübsch sind unsere Flure:

Photo Sharing and Video Hosting at Photobucket
Der Blick nach rechts.

Photo Sharing and Video Hosting at Photobucket
Der Blick nach links.

In weiter Ferne befinden sich die Fahrstühle. Auf dem ersten Bild noch der Rand einer der besagten Türen, die zweite ist in Bild zwei zu sehen, der erste Durchgang frontal. Links die Türen zum Automatenraum (Kaffee, kalte Getränke, Chips und Naschkram), zum Treppenhaus (oben, unten, Parkdeck, Büros, nur kein Ausgang) und zur Küche (Wasserspender, Mikrowelle, nicht angeschlossener Wasserhahn).

Kleine Anekdote am Rande: Die kalten Getränke sind 10ct teurer als im alten Haus bei gleichem Inhalt, dafür aber in Glas- statt in PET-Flaschen. Dafür ist die Rittersport 10ct günstiger, ich komme der Ritterrente also erschreckend näher.

Das wollte ich gar nicht erzählen, sondern: Der Kaffeeautomat ist bereit, die Stärke des Kaffees zu regeln, sofern man weder Milch noch Zucker will. Dann nämlich spuckt er ungeachtet der gewählten Stärke eine leicht bräunlich eingefärbte Flüssigkeit aus, bei der man bis zum Grund sehen kann. Nicht lecker.

Und der Naschiautomat hat keine Lichtschranke. Hängt die Ware, ist das Geld weg. Das war früher auch besser. immerhin hab ich ihn heute überlistet, indem ich zweimal das gleiche Fach gewählt habe. Erst war das Geld weg und keine Chips da, dann waren zwei Tüten Chips da. Macht unterm Strich +/- Null. Na gut.

Aber wenigstens haben alle Automaten wunderschöne indirekte Knöpfe. Rote Leuchten hinter schwarzem Glas. Ein Bisschen wie das LG Chocolate: Hübsch, aber unpraktisch.

Mehr Bilder gibt es morgen. Oder zumindest in en nächsten Tagen, sobald ich einen Streifzug durchs Haus gemacht habe.

Montag, Oktober 01, 2007

Wenn ich mich umdrehe, kann ich das Meer sehen

Erste Eindrücke vom neuen Arbeitsplatz:

Das Büro riecht noch neu, nach Teppichkleber und Farbe. Aber es ist ruhiger, obwohl wir mit ca 50 Leuten dort sitzen.

Wenn ich mich umdrehe, kann ich das Meer sehen. Na gut, nur einen kleinen Teil der Kieler Förde, etwa auf Höhe von Mönkeberg, aber immerhin.

Es gibt Latte Macchiato im Automaten. Es ist sogar Milchschaum obendrauf, der Rest schmeckt aber wie üblich nach Automatenkaffee. Na gut.

Der Colaautomat spuckt nun 0,5l-Glasflaschen aus statt wie bisher 0,5l-PET-Flaschen. Der Luxus von Glas kostet 10 Cent mehr. Frechheit, auch wenn die Getränke langsamer schal werden und länger kühl bleiben.

Der Süßigkeitenautomat ist etwas eigenwillig mit der Herausgabe der Ware, gutes Zureden und Streicheln der magischen Knöpfe hilft aber.

Wenn man nach 20.00h Feierabend hat, kann man noch schnell im Bahnhof einkaufen, der liegt eh auf dem Weg.

Die neuen Telefone verraten einem nicht eindeutig, ob man korrekt angemeldet ist.

Das neue Gebäude ist neu. So neu, dass hier und da noch Kabel aus der Wand hängen. Ansonsten ist es aber ganz hübsch.

Um 14.00h legt die ColorLine ab, um 19.30h die StenaLine. Beide sagen das laut und deutlich an - irgendwann werden wir unsere Uhren danach stellen.

Nächtliche Abenteuer

Eigentlich bin ich gestern mit dem Vorsatz, auszuschlafen (um halb acht werde ich ja allerspätestens von der hungrigen Meute geweckt, egal, wann ich arbeiten muss), gegen halb elf ins Bett gegangen. Hat ein Weilchen gedauert, bis ich eingeschlafen war, aber okay.

Gegen drei war ich dann wach, weil irgendwo ganz dicht an der Hörschwelle ein Summen zu hören war, ziemlich ähnlich einem Staubsauger.
Nun habe ich eine Nachbarin, die bereits bewiesen hat, dass sie durchaus in der Lage ist, morgens um halb eins ihre Wohnung zu saugen, also hatte ich sie im Verdacht. Als das Geräusch nach ein paar Minuten nicht aufhörte, zog ich Hose und Pulli über und lauschte im Treppenhaus, von oben kam jedoch nichts. Na gut, also wieder in Bett, Decke in die Ohren, denn bekanntlich dringen gerade Geräusche, die so leise sind, besonders gut zu einem durch, hat man sie erst einmal wahrgenommen.

Das nächste Geräusch, das mich weckte, war ein Klingeln an der Wohnungstür. Ich gucke auf die Uhr: kurz vor sechs. Ich dreh mich um, es klingelt wieder. Also Bademantel übergeworfen, Schlafzimmertür auf - da steht mein Nachbar von unten in der geöffneten Wohnungstür und entschuldigt sich erstmal für sein Eindringen. Die Tür stand offen, und meine Katze sei im Treppenhaus.
"Rot oder schwarz?", frage ich, während ich meinen Schlüssel greife. "Rot", sagt er. Mango ist also der Flüchtling. Anderthalb Treppen weiter unten sitzt der Kleine völlig verängstigt auf die oberste Stufe gekuschelt und schaut mich an. Ich nehme ihn hoch - sein Herz rast - und bedanke mich beim Nachbarn, während ich den Ausreißer wieder nach Hause bringe. Und die Tür sehr gut hinter mir dicht mache. Beim Schließen von außen hatte ich bemerkt, dass sie sich sehr schlecht schließen lässt, obwohl ich sie nicht einfach nur zugezogen, sondern extra den Schlüssel im Schloss gedreht habe, um keinen Lärm zu machen.

Alice ist netterweise in der Wohnung geblieben, ihrer Haltung war deutlich anzumerken, dass ihr die offene Tür alles andere als geheuer war. Nach ein paar Streicheleinheiten und einer Knabberstange sind alle wieder glücklich und ich falle zurück in mein Bett. Viel geschlafen habe ich allerdings nicht mehr.

Freitag, September 28, 2007

Aus-Lese

Ich habe im Urlaub in Schweden diverse Bücher gelesen und wollte schon längst meine Rezensionen hier einstellen.

Da meine Firma gerade umzieht und wir dementsprechend heute frei haben, hab ich endlich mal ein wenig Zeit.

The Legend von Kathleen Givens

Das Buch verspricht eine geniale Verbindung von Geschichte und Romantik. Es geht um die Kampfe der Williamites gegen die Jacobites, um die Legende eines Highland-Clans und die Liebe zwischen einem Highlander und einer Lady aus dem Lowlands. Alles in allem genug Stoff für einen guten historischen Roman mit einer Prise Sex und viel Romantik.
Leider hat die Autorin ein paar der einfachsten Grundregeln des Schreibens nicht beachtet. So wird alles mit Adjektiven der Superlative zugekleistert, der Held ist groß, muskulös, sehr gut aussehend und natürlich immer heldenhaft, die Widersacher sind böse in jeder Hinsicht und alles ist romantisch überzuckert. Die Gefühle der Figuren bleiben oberflächlich, Konflikte werden sehr schnell aufgelöst und spannenden Szenen wird ihr Potential genommen, indem man die Auflösung schon mal vorausschickt.
Alles in allem eine grauenhaft vorhersehbare Geschichte, deren Überflüssigkeit auch nicht mehr vom schottischen Lokalkolorit herausgerissen werden kann - so ziemlich der einzige Grund, warum ich es überhaupt zuende gelesen habe.

Fazit: Ein Buch, das man nicht gelesen haben muss.
Wertung: *

Ich bin dann mal weg von Hape Kerkeling

Hape wandert und wandert und wandert auf dem Jakobsweg und hält sich dabei für immens witzig. Zum Ausdruck bringt er dies vor allem durch eine Überzahl an Ausrufezeichen, die wie mit einem Salzstreuer in den Text verteilt wurden, und natürlich durch jede Menge recht zweifelhaften Hape-Humors, der oft mit dem "Du musst jetzt aber lachen"-Holzhammer daherkommt. Zum einen lache ich ungern auf Kommando, zum anderne finde ich, dass das Thema des Buches nicht unbedingt voller Pointen stecken muss.
Obwohl er immer wieder betont, wie sehr seine Füße schmerzen und wie unglaublich anstrengend der Weg ist, vermittelt das Buch diesen Eindruck nicht wirklich und ich vermute, dass dies am allgemein eher flapsigen Tonfall liegt.
Hier und da begegnen einem sympathische Mitreisende und vor dem geistigen Auge entstehen Bilder, die Fernweh wecken - daran sind sicherlich nicht zuletzt auch die sparsam eingestreuten aber dafür gut gewählten Fotos Schuld.
Zum Ende hin nehmen die Ausrufezeichen ab und der ernsthafte Tonfall zu, so dass ich unterm Strich sagen kann: Gern gelesen, auch wenn das Buch nicht hält, was Freunde und Pressestimmen versprachen.

Fazit: Nette Reiselektüre, etwas zu hochgelobt.
Wertung: ***

Die Selbstmordschwestern von Jeffrey Eugenides

Fünf Schwestern begehen im Laufe eines guten Jahres Selbstmord und werden von den Jungs aus der Nachbarschaft in dieser Zeit beobachtet. Der Bericht in wir-Form und in der Retrospektive gehalten enthält Widersprüche und Mutmaßungen, wie es in der Realität selbstverständlich wäre. Dass dieser Stil konsequent durchgehalten wird, ist definitiv ein Pluspunkt des Buches, das große Manko ist in meinen Augen jedoch, dass man kaum etwas über die Mädchen und ihre Motive erfährt. So sind zwar am Ende die Mädchen alle tot, der Leser wartet jedoch bis dahin geradezu sensationslüstern auf ihr Ableben und hat kaum eine Chance der Identifikation, so dass man mitleidslos und ohne Anteilnahme das Buch zur Seite legt und sich fragt, worin wohl die Intention des Autors bestanden haben mag.

Fazit: Keine schlechte Idee, leider keine grandiose Umsetzung.
Bewertung: **

Gefährliche Geliebte von Haruki Murakami

Nach Kafka am Strand mein zweites Buch von ihm und ebenso beeindruckend. Weniger verwirrend, weniger mystisch, aber nicht weniger gut.
In ruhigen, eindringlichen Worten erzählt Murakami von einer Liebe, die stärker ist als alle Konventionen und am Ende doch zum Scheitern verurteilt. Und doch könnte diese eine Liebe genau das sein, was den Ich-Erzähler den Wert des Lebens und seiner Ehe schätzen lässt. Alles in allem ein Buch, das nicht nacherzählt werden kann, sondern das man lesen und nachempfinden muss.

Fazit: Murakami at his best. Ein Buch, das unter die Haut geht, Fragen aufwirft, die jeder für sich beantworten muss und Trost spendet, obwohl es kein Happy End hat.
Bewertung: *****

Das Jahr des Hasen von Arto Paasilinna

Zwei Männer fahren einen Hasen an. Der eine sucht das Tier, der andere fährt unterdessen einfach weg. Fortan reist Vatanen mit dem Hasen kreuz und quer durch Finnland und erlebt dabei allerlei Skurriles. Er lebt in einer einsamen Hütte als Holzfäller, betrinkt sich inmitten eines Waldbrandes, verliert mehrfach alles, was er besitzt und kommt doch immer wieder irgendwie voran - nicht zuletzt, weil er aufgrund seines Hasen schnell einen Bonus bei den Leuten hat, denen er begegnet.
Ein Buch, das man gut mal eben so lesen kann und das, auch wenn der finnische Humor einem hin und wieder unerschlossen bleibt, Spaß macht.

Fazit: Keine weltbewegende, aber doch unterhaltsame Lektüre für zwischendurch.
Bewertung: ***

Montag, August 20, 2007

Kirsch-Vanille-Traum

Ich hab endlich mal wieder gesiedet. Das Ergebnis trocknet noch auf meinem Küchenschrank und riecht verführerisch nach Kirschen und Vanille.

Siehe hier:







Ich hatte mir etwas mehr Marmorierung vorgestellt, da war ich zu zaghaft, und von den goldenen Glitzerpigmenten sieht man auch nichts, aber ansonsten gefällt sie mir recht gut.

6% Überfettung, viel Reiskeimöl, dazu Shea, Kakaobutter, Rizinus und noch ein paar andere, es sollte sich also eine Seife mit feinem, weichem Schaum entwickeln. Ich bin gespannt!

Und natürlich hab ich den Kopf schon wieder voller neuer Ideen ...

Filmkritik The Simpsons - der Film

Es ist ja immer so eine Sache, eine Fernsehserie in einen Spielfilm zu verwandeln, zumal dann, wenn es eine Serie mit kurzen Folgen ist. Oft hat der Film Längen, die Story würde auch in 23min passen und wurde einfach entsprechend plattgewalzt, und hinterher denkt man sich, dass man sich das auch hätte sparen können.

Im Simpsons-Film jagt ein Gag den nächsten, und seit ich gehört habe, dass "Spiderschwein" die legendäre "Helga" auf Festivals abgelöst haben soll, bin ich mir sicher, dass Springfield überall ist.

Der Film ist Roadmovie, Endzeitszenario, Familiendrama, Liebesgeschichte und Actionfilm in einem, und wer schon immer mal Maggies erstes Wort hören wollte, sollte unbedingt hineingehen!

Ich habe mich köstlich amüsiert und mich gefragt, wo denn die Zeit geblieben ist, als er vorbei war - knapp 90min kommen einem hier tatsächlich vor wie eine ganz normale Folge der Simpsons. Keine Längen, sondern eine rasant erzählte Story voller Gags und Einfälle, die ich hier verschweige, um niemandem den Spaß zu nehmen.

Fazit: Die Simpsons-Schmiede voll in ihrem Element!

Sonntag, August 19, 2007

Und es gibt sie wirklich!

Die Rede ist von der Inger Klit, denn heute habe ich es erneut gewagt, am Sonntag zu absolut unchristlicher Zeit aufzustehen (nicht mal mehr Mönche stehen vor 05.00h auf, da bin ich mir fast ganz sicher!), um mit Diether nach Kappeln und von dort mit einer Horde lustiger Leute auf der Wiking die Schlei herunterzufahren. Zunächst sah alles gut aus für die Stentrans, aber da der Wind dann doch gut auffrischte, ging es erneut zur Inger Klit.

Meine neue (bei ebay gebraucht gekaufte) Lampe durfte mit nach unten, und gemeinsam mit Diether und Charlotte ging es dann zum Wrack. Die Sich war viel, viel besser als vor vier Wochen, heute hätte man tatsächlich keine Lampe haben müssen, für die hübschen Farben der Seenelken (Orange-Rosa in allen Abstufungen) war es aber definitiv von Vorteil.

Der erste Tauchgang dauerte 34 Minuten in einer Maximaltiefe von 22,3 Metern und war noch etwas unstrukturiert, da wir davon ausgingen, dass mittschiffs nur noch Sand zu erkennen ist, da das Schiff tief im Boden eingesunken ist. Umso erstaunter waren wir, als nicht nur die Ladeluken sehr deutlich erkennbar waren, sondern die Bordwand vom Heck bis zum Bug, so dass wir tatsächlich das komplette Wrack abtauchen konnten. Einzig die Strömung von achtern Backbord war etwas anstrengend, und natürlich der Betrieb am Wrack, denn wir waren mit gut 20 Tauchern unterwegs, die zum Glück brav Buddyteam für Buddyteam runter sind, aber Verkehr war eben nach wie vor genug im Wasser.

Meine Lampe ist toll. Sie brennt und brennt und brennt und geht auch nicht mehr aus, wenn Wasser drin ist. Genau. Ich hab echt ein Händchen für technische Geräte unter Wasser. Ich hab sie dann im Maskeneimer ausbrennen lassen, weil der Schalter nicht mehr funktionierte. Und wie das Wasser reingekommen ist, weiß ich noch immer nicht, denn raus will es nun auch nicht mehr. Morgen kommt sie zur Tauchschule, vielleicht lässt sich ja was retten. Der Verkäufer von ebay hat eine Nachricht, mal sehen, ob er sich meldet.

Für den zweiten Tauchgang (32min bei 22,9m Maximaltiefe) hatten wir dann noch Dario dabei, und zu viert (ich hatte zum Glück noch eine Lampe im BDC geliehen) hatten wir sehr viel Licht, Diether hatte die Kamera dabei und trotz der vielen Taucher und einigen aufgewirbelten Sediments hatten wir noch immer Sichtweiten von ca. 5m. Wir hatten genug Zeit, einzelne Details in Ruhe anzuschauen, und sogar ein paar Dorsche kamen, um zu gucken, wer da ihre Ruhe stört.

Alles in allem ein sehr angenehmer Tag auf See, was immer wieder wie ein kleiner Urlaub ist. Ich bin mit Sicherheit im September noch mal dabei - dann entweder mit einer neuen eigenen, einer reparierten eigenen oder einer geliehenen Lampe. Man weiß ja nie!

Freitag, Juli 27, 2007

Matrix PingPong

Mein Gehirn ist gerade runtergefahren, daher stelle ich mal wieder lustigen Spielkram rein:

Matrix PingPong

Ansonsten versuche ich gerade, mein Gehirn mit dem Wissen des PADI Rescue Diver Manuals zu füllen, aber ich glaube, ich hab genug gelesen und werde morgen dann einfach mal ins Wasser gehen. Hab ja eine fähige Tauchlehrerin, die notfalls auch mal als Personal Coach zur Motivationsspritze greift. Hab ich vorhin dringend gebraucht, danke Yvonne! :-)

Bald darf auch ich sagen: "Ich bin PADI Rescue Diver, darf ich Ihnen helfen?" ;-)

Montag, Juli 23, 2007

Gerüchten zufolge war da ein Wrack

Gestern morgen bin ich um 04:45h aufgestanden. Genau. Am Sonntag.

Um 05:15h stand mein Tauchpartner vor der Tür, und nachdem wir dann meine Sachen (Box, Flasche, Blei) in seinem Auto verstaut hatten, ging es ab nach Kappeln.

Um Punkt 06:00h standen wir an der Wiking, gemeinsam mit einer Handvoll weiterer Taucher, während der Skipper und das Baltic Dive Center noch auf sich warten ließen. Okay, wir waren auch ganz schön früh, das Schiff sollte erst um 06:30h ablegen.

Nach und nach trudelten die anderen ein, der Skipper ebenfalls und wir konnten an Bord gehen. Toll, wie viele Flaschen man so braucht, wenn 26 Leute zwei Tauchgänge machen wollen! Muskeltraining war also inklusive.

Um 06:35h legten wir ab, um die Brückenöffnung um 06:45h zu erwischen. Kaum waren die Leinen los, kamen noch drei Autos mit Tauchern, die dann kurzerhand angewiesen wurden, auf der anderen Seite der Brücke am Hafen zu warten. Die Wiking fuhr rüber und machte in einem spannenden Manöver etwas schräg fest, so dass das gesamte Equipment an Bord gehoben werden musste. Und schon wieder stand ich an vorderster Front und hab die Sachen entgegen genommen - schon gut, wenn man mal gesegelt ist und schwindelfrei auf der Reeling stehen kann - na gut, nicht wirklich auf der reeling, aber einen fuß links und einen rechts der Reeling auf der Bordwand.

Als auch die Nachzügler eingeladen worden waren, ging es schleiabwärts und dann Richtung Norden in die Flensburger Förde zur Inger Klit. Aufgrund des doch recht starken Windes war das im Vergleich zur Sten Trans die bessere Wahl, denn dort hätten wir mit Strömung und Welle zu kämpfen gehabt.

Nach Einteilung der Buddyteams, Verzichtserklärung auf Schadenersatz im Falle von Tod und anderen Widrigkeiten und einer Einweisung in die örtlichen Gegebenheiten machten wir uns nach und nach fertig und gingen runter. Die beiden "Chefs" Oli und Matthias als erste, um das Schiff am Wrack zu befestigen und so zugleich eine Orientierungshilfe beim Abstieg zu liefern. Als Matthias feststellte, dass Diether und ich keine Lampen haben, meinte er nur, wir würden kaum etwas zu sehen bekommen, aber die Aufbauten könne man schon ganz gut erkennen, wenn man von unten nach oben schaut. Naja, man muss halt selber sehen.

Der Abstieg war schon spannend, denn die Leine ging steil nach unten - und führte uns dann wieder an die Oberfläche, weil andere Taucher beim Aufstieg sie mal eben mitgenommen hatten. Es war also relativ viel Spiel drin. Nach erneutem Versuch ging es abwärts, wurde etwas kälter (aber im 7mm Semidry plus Eisweste durchaus erträglich) und dann stockdunkel. Die Sicht war eh extrem schlecht (maximale Sichtweite 1m, aber das auch nur in Oberflächennähe) und ein Algenblütenteppich hat dann wirklich das letzte Licht geschluckt.

Das Wrack haben wir gefunden - ich bin am Ende der leine dagegen geschwommen. Gesehen hab ich nur kurz etwas, als ich etwa 30cm mit der Nase davor war. Ohne Lampe in einem unbekannten, dunklen Tauchgebiet die Leine verlassen? No way. Also kurz gewartet, ob sich das Auge noch gewöhnt und dann den Aufstieg eingeleitet.

Unser erster Tauchgang führte uns in eine Tiefe von 21,6m und dauerte 14 Minuten.

Da ich fest entschlossen war, es noch mal zu versuchen, haben wir uns mit Christian zusammengetan, der zwei Lampen hat und beschlossen, es nach dem Mittagessen erneut zu versuchen.

Da nichts ekliger ist, als in einen nassen Neoprenanzug einzusteigen, habe ich meinen angelassen und wurde zum Dank für die Hilfe am Morgen von der "netten" Dame aus der Zuspätkommergruppe angemault, ich solle gefälligst die Kajüte nicht volltropfen. Der Maat (was auch immer er wirklich war, halt Mädchen für alles an Bord) meinte nur, es gäbe keine Regel, dass man nicht nass drinnen sein düfe und ich könne mich gerne hinsetzen. Draußen war die Atmosphäre trotz Regen aber wesentlich angenehmer, so dass ich meine Suppe dann dort verputzt habe.

Beim zweiten Tauchgang hatte ich nun eine Lampe, Diether sollte ohne Lampe in die Mitte. Das gleiche Spiel: Abstieg (blöderweise hatte ich weder die Lampe noch die größere Flasche bedacht und nun eindeutig zu viel Blei) am Seil, Wrack durch Gegenschwimmen gefunden. Kurzer Lagecheck - ja, wir haben Lampen, nein, sie haben keine große Leuchtkraft, nein, das Wrack sehen wir nach wie vor nur, wenn wir direkt dran sind (was nicht so gut ist, da es scharfe Kanten aufweist), also auch diesen Tauchgang abgebrochen. Immerhin 22,6m und 15 Minuten.

Gelernt habe ich daraus, dass meine allernächste Investition eine gute Lampe ist und dass Tauchgänge sogar Spaß machen können, wenn man das eigentliche Ziel nicht erreicht. Klar wäre ich gerne länger unten gewesen und hätte auch gerne etwas gesehen, aber allein die Tatsache, mal wieder unter Wasser gewesen zu sein und Tarierung, Druckausgleich etc. zu üben, war fein und hat wirklich Spaß gemacht.

Der nette Nebeneffekt war dann, dass abgesehen von der Meckerliese und ihrem Anhang einige wirklich nette Taucher an Bord waren und sich so nach und nach wohl eine Gruppe bildet von Leuten, die gerne zusammen tauchen gehen und auf unkomplizierten Spaß unter Wasser stehen. Die Meisten aus dieser Gruppe haben zwischen 20 und 40 TG, einige an die 80, alle haben mindestens den AOWD, es passt also recht gut.

Auch, wenn das Wetter nicht gut mitgespielt hat, ich nichts gesehen habe und der Tag viel zu früh angefangen hat, war das ein wunderbarer Tag und ich werde mit Sicherheit in vier Wochen erneut mitfahren. Dann mit Lampe und vielleicht ja zur Sten Trans.

Mittwoch, Juli 18, 2007

Mango

Wie Alice in ihrem Blog schon vermerkt hat, haben wir einen Neuzugang in der "Familie".

Mango ist sieben Wochen alt, rot getigert und ein ziemlicher Frechdachs. Derzeit will er unbedingt mitschreiben, was ich ihm besser nicht gestatte, sonst sieht es so aus: rezttttttt88888888888888888888888888888888888eeeeeeeeeeeh - genau, das versteht kein Mensch! ;)

zur Strafe, weil ich ihn immer von der Tastatur nehme, beißt er mir gerade in den Arm, aua!

hier mal ein kleiner Einblick, ist er nicht süß? ;)

Samstag, Juli 14, 2007

Jesus loves you ...

Das ist mit Sicherheit eine sehr positive Aussage, die Christen aller Welt vereint.

Was im Namen dieser Religion weltweit unternommen wird, ist oft weniger schön. Und manchmal gibt es Vereinigungen, die unter dem Deckmäntelchen der christlichen Werte und Normen das oberste Gebot ihrer Religion missachten: Toleranz und Nächstenliebe.

Anders kann ich mir nicht erklären, dass es Internetseiten gibt, auf denen moderne Musik pauschal als "vom Satan zur Verführung der jungen Seelen" gemacht erklärt wird, auf denen Aufklärung als Ursache für Schwangerschaften unter Jugendlichen angeführt wird und auf denen natürlich gleichgeschlechtliche Ehen / Partnerschaften als ein Gräul angesehen werden.

Wenn es nicht so unglaublich anstrengend wäre, weil mit Sicherheit viele Menschen weise nicken und sagen: "Das war schon immer meine Meinung!", dann könnte man es ja einfach als Satire lesen.

Kinder in Gefahr ist eine solche Seite, auf der man übrigens nur konsumieren, nicht aber diskutieren kann. Schade eigentlich, wovor haben die Macher Angst? Dass andere die besseren Argumente haben und ihnen die Absurdität ihrer Behauptungen vor Augen führen? Immerhin teilen sie mit, dass es in Amerika endlich Unterricht zur Enthaltsamkeit gibt - da frage ich mich doch allen Ernstes, was zuerst da war: Die vielen schwangeren Jugendlichen oder die mangelnde Aufklärung?

Ich werde mich jetzt noch ein Bisschen daran ergötzen, dass die BRAVO an allem Schuld ist und selbstverständlich meinen Kindern später nicht erlauben, Kondome oder die Pille zu benutzen, denn das ist ja auch wieder die Quelle allen Übels ...

Mittwoch, Juli 11, 2007

Es war einmal ...

... eine wunderschöne Prinzessin, die in einem etwas chaotischen Schloss lebte und den ganzen Tag Besseres zu tun hatte, als aufzuräumen.

Als sie dann Königin wurde, nannte man sie deshalb auch "chaosqueen". da ihre einzige Untertanin mit Streicheleinheiten und Futter sehr zufrieden war, war das aber kein zu großes Problem, und Diplomaten aus anderen Ländern fanden in ihrem Schloss immer ein freies Plätzchen zum Sitzen.

Eines Tages kam ein König in einem Schafspelz vorbei, wärmte sie in der Nacht, half ihr, das Chaos in ihrem Schloss und ihrem Herzen zu sortieren und reichte ihr seine Hand und sein Herz, um fortan gemeinsam mit ihr durchs Leben zu wandeln.

Als Pfand gab sie ihm ihr Herz und bat darum, dass er es pfleglich behandeln möge, was er mit großem Ernst versprach.

Es hätte alles sehr schön werden können, wäre da nicht noch die Königin der Schafe gewesen, die ihren Gemahl nicht ziehen lassen wollte. Kurzerhand ließ sie eine Beraterin anrücken, die ihm Kopf und Herz wieder an den rechten Fleck rücken sollte.

Unsere Königin war derweil auf einer weiten Reise, um diplomatische Beziehungen mit den Bewohnern eines anderen Landes aufzunehmen, mit Trollen, Elchen und Fichten.

Während draußen die Welt im Regen unterging, verzehrte sich ihr Herz vor Angst, denn eine kleine Stimme flüsterte ihr ein, dass die Königin der Schafe und ihre Beraterin Erfolg haben würden. Und so war nicht nur das Wetter trüb, sondern auch die Seele der kleinen Königin.

Als die Chaoskönigin wieder in ihrem Reich ankam, fand sie es leer und verwaist vor, und ihre Angst wurde zu Gewissheit.

Sie konnte es nicht glauben, doch sie konnte ihrem König nicht böse sein, denn er hatte erkannt, dass Weglaufen keine Lösung ist und wollte sich seinen Herausforderungen stellen.

Fortan saß die Königin in ihrem Schloss und schaute jeden Tag in die Ferne, in der Hoffnung, am Horizont ein Schaffell aufblitzen zu sehen.

Und wenn sie nicht gestorben ist, dann wartet sie noch heute. Und auch morgen. Und mit Sicherheit auch noch nächste Woche. Geduld ist zwar nicht ihre Stärke, aber Beharrlichkeit.

Montag, Juni 25, 2007

Herbert live

Gerade zurück vom Grönemeyer-Konzert aus HH. Ein paar Eindrücke, bevor sie durch den Urlaub verflogen sind:

Der Mann hat eine Power, die beneidenswert ist. Er hopst und springt wie ein Gummiball auf der Bühne herum und kann dabei auch noch singen. Für alle, die es noch immer nicht glauben: Ja, er kann wirklich singen. Macht er hin und wieder auch, aber sein Markenzeichen ist nun mal das Nuscheln. ;)

Die Auswahl der Songs war eine gute Mischung aus Klassikern und neuem Album, wobei mir ein paar meiner persönlichen Highlights gefehlt haben, aber da ich nicht mit Sicherheit sagen kann, dass er gerade nicht mehr spielt, weil ich nach der dritten Zugabe entschieden habe, dass es ganz schlau sein könnte, abzufahren, bevor alle auf die Idee kommen, mag es also sein, dass er sie doch gespielt hat. (Wer bis hierhin den Faden im Satz nicht verloren hat, ist gut!)

Die Sicht war aus dem C-Block ("Ist das hier C5?" - Hätten wir von jedem, der das gefragt hat, einen Euro genommen, hätten wir Sprit und Verpflegung wieder draußen gehabt) phänomenal, die Akkustik war da oben etwas anstrengend, da das Dach weitestmöglich ausgefahren war und dementsprechend den Schall gefangen hat. Seine mit Sicherheit sehr klugen Zwischentexte hat man daher leider auch nicht immer verstanden, aber doch so viel, dass sich ein Blick und am besten eine virtuelle Unterschrift auf Deine Stimme gegen Armut lohnt. Werde ich gleich mal machen.

Nett auch, dass NDR2 noch ein Bisschen Grönemeyer zum Ausklang gespielt hat, das hat mir die letzten Kilometer, die ich wieder alleine gefahren bin, doch sehr versüßt.

Obwohl das Konzert wirklich klasse war, muss ich feststellen, dass es für mich anscheinend nicht mehr wirklich funktioniert, laute Musik mit vielen anderen Menschen zu hören. Unterm Strich stelle ich immer fest, dass ich irgendwie abwesend bin, die Musik lieber in bester Qualität genieße und mich zu schnell von reinplappernden und rauchenden Mitmenschen ablenken lasse. Vielleicht ist einfach die Euphorie weg, die man als Teenager hat, wenn man endlich mal auf ein Konzert darf, aber vielleicht war mein Kopf auch insgesamt einfach zu beschäftigt.

Samstag, Juni 23, 2007

Ich bin nicht Dan Brown ...

Oder: 101 reasons to stop writing.

Amüsant, teilweise sehr, sehr wahr und vor allem durchaus hilfreich, wenn man wie ich anscheinend gerade mal wieder in einer Schaffenskrise steckt. Ich habe nicht den Ansatz einer sinnvollen Kurzgeschichte in mir, und mein Roman hält seit Monaten Dornröschenschlaf.

Vielleicht gibt der Urlaub etwas Aufschwung, wenn nicht, mache ich mir aber keine Sorgen. Meine Muse ist halt sehr beschäftigt, aber eines Tages wird sie sich an mich erinnern, und dann wird sie mich küssen ... yeah!

Nach(t)denklich

Es gibt Tage, an denen ticken die Uhren ein Bisschen anders, Der Mond wirkt runder als sonst und die Nachtluft flüstert einem ein, dass man noch lange nicht müde ist.

An manchen dieser Tage führt der Griff zu Stift und Papier (oder Laptop mit Tastatur) zu akzeptablen Ergebnissen literarischer Art, an anderen füllt sich der Schädel einfach nur mit Gedanken und leert sich nicht wieder.

Mein Kopf kreist derzeit um Köln und die Frage, ob das Leben es tatsächlich manchmal einfach nur gut mit einem meint. Eigentlich gehört so viel Glück verboten, und daher kann es doch gar nicht wahr sein ... Oder doch? Aber ist es denn wahr? Sitze ich nicht schon wieder unter einer rosarot getönten Glasglocke, welche ich nicht anheben mag, um die Realität nicht zu sehen?

Oder ist es genau andersherum, glaube ich nur mal wieder, dass ich so viel Gutes nicht verdient habe und kann daher nicht fassen, dass es die Glasglocke gar nicht gibt?

Ich bin verwirrt, umso mehr, als ich die nächsten zwei Wochen kaum Gelegenheit haben werde, herauszufinden, was wirklich ist. ich hoffe jedoch, dass ich es bald danach wissen werde. Und dass ich mich in absehbarer Zeit und in Ruhe nach einem Job in Köln umsehen kann.

Wer einen übrig hat, darf sich gerne melden.

Ganz nebenbei ist mir gerade ein Drucker zugelaufen, und nun habe ich endlich die ersten Bilder für meine Fotowand ausgedruckt. Es ist halt doch einfacher, spontan zu entscheiden, welches Bild man in welcher Größe haben möchte. Und die Qualität ist erstaunlich gut, keine Streifen, keine auslaufenden Farben. Danke schön! ;)

Das Chaos in der Wohnung ist noch nicht weg, aber ich musste mir heute einfach einen fast tatenlosen Tag gönnen. Naja, immerhin habe ich Wäsche gewaschen, zwei Kartons auf den Dachboden gebracht, ein paar Kleinigkeiten besorgt und eine Tasche abgeholt, die ich morgen vor dem Grönemeyer-Konzert in Hamburg bei einem Bekannten abliefern soll. Mal schauen, ob ich den Weg finde. ;)

Morgen sind dann weitere Kleinigkeiten dran wie Abwaschen, ein oder zwei Kisten entleeren, leere Kisten nach oben bringen, offensichtlichen Müll entsorgen (dazu gehören unter anderem jahrelang gehortete und gehütete VHS-Cassetten), ein oder zwei weitere Maschinen Wäsche waschen, das Bad putzen und das Auto saubermachen. Und dann bekomme ich Besuch, fahre nach HH zu Herbert und wieder hierher und Montag dann mit einem Autowechsel in HH nach Schweden.

Eigentlich ist das Leben gerade sehr, sehr schön.

Coole Comics

Hin und wieder findet man beim Surfen wahre Perlen im Internet.

Zum Beispiel den Comic "Der Tod und das Mädchen". Man sollte schon eine gute Stunde Zeit mitbringen, um ihn sich in Ruhe anzuschauen, oder halt immer mal wieder einen Abschnitt. Aber Achtung: Suchtgefahr!
Ich hab es jedenfalls nicht geschafft, zwischendrin aufzuhören.

Hier ist der Link: Der Tod und das Mädchen

Ein weiteres Highlight ist sicher Nina, bei der man auch mal zwischendrin Pause machen kann, weil die Strips zwar aufeinander aufbauen, aber doch eigenständig sind.

Ich wünsche viel Spaß beim Anschauen und Lesen!

Sonntag, Juni 17, 2007

Well done

Ich fühle mich derzeit wie ein mäßig gutes Stück Fleisch, dass man vor dem Braten durchgeklopft hat, damit es genießbar wird.
Nein, hier kommen jetzt keine Spanking-Erfahrungen, ich hab einfach nur so viele blaue Flecken und Muskelkater vom Umzug, dass ich fix und alle bin.

Der "Hauptteil" (dachte ich), ist ja schon eine Weile her, aber die Entsorgung des Chaos aus der alten Wohnung inklusive alter PVC-Böden von meinen Vormietern war doch anstrengender und umfangreicher, als erhofft.

Nun hab ich das Auto voll mit Dingen, die hauptsächlich zum Recyclinghof und teilweise in meine Wohnung wollen und noch ein paar restliche Dinge im Keller, die ich Montag hole.

Die Woche über kümmere ich mich dann um alles, was in meiner Wohnung noch sinnlos herumsteht, dann hab ich erstmal Urlaub, und dann wird der Dachboden in Angriff genommen. Schließlich will ich beim nächsten Umzug nicht mehr so viel sinnloses Zeug mit mir herumschleppen.

Wann genau der ansteht, weiß ich nicht, aber wenn sich nicht noch gravierende Dinge in meinem Leben ändern (ich gebe zu, dass das hin und wieder vorkommt, aber frau wird ja älter, weiser und beständiger), dann wird er wohl ins nähere Umland von Köln gehen. Lange habe ich mich gewehrt, meine Freiheit aufzugeben, aber irgendwie ist mir in Ägypten ein Mann zugelaufen, bei dem ich mir vorstellen kann, dass wir es dauerhaft recht gut miteinander aushalten können. Ich bin ja von meinem Harmonietrip so weit geheilt, dass ich nicht mehr beim kleinsten Streit glaube, nun bricht alles zusammen, also sehe ich positiv in die Zukunft.

Was diese bringt, erzähle ich euch dann hier.

Jetzt erstmal ein paar nicht mehr ganz aktuelle Biler vom Zustand der Wohnung während und kurz nach der Umzugszeit (sobald die Kisten weg sind, gibt es auch neue, vermutlich aber erst nach dem Urlaub):

Schlafzimmer, noch nicht wirklich fertig:


Essecke im Wohnzimmer, auch noch nicht fertig:


Wonhzimmer, andere Ecke, auch noch nicht fertig:


Flur, ebenfalls unfertig:


So, dies sind ein paar erste Eindrücke, es sieht inzwischen schon deutlich anders aus, aber nach wie vor nicht wirklich fertig.

Erwähnte ich schon, dass ich eine Badewanne und einen Balkon habe? ;-)