Montag, November 10, 2008

Filmkritik Wall E

Ein kleiner Roboter (übrigens mit einem Mac-basierten System!) ist als letzter übrig, um die Erde aufzuräumen. Unermüdlich schiebt er den Müll in seine Bauchlade, presst und stapelt dann die handlichen Würfel zu wahren Wolkenkratzern auf.

Eines Tages taucht ein Raumschiff auf und hinterlässt Eve, eine Sonde, die nach Leben auf der Erde suchen soll und verdammt gut bewaffnet ist. Dass sie auch noch ein hitziges Gemüt hat, ist für Wall E aber kein Hinderungsgrund, sich in die Dame zu verlieben.

Nach und nach lernen die beiden einander kennen, doch kaum hat er ihr seine Pflanze geschenkt, verschwindet diese in Eves Bauch und sie schaltet auf Standby. Als das Raumschiff sie wieder abholt, hängt er sich kurzentschlsosen an und gerät gemeinsam mnit ihr zur Zuflucht der Menschen, einem gigantischen Raumschiff. Leider sind die Menschen im Laufe der Jahrtausende etwas degeneriert, und es braucht schon einiges an Überredungskraft, bis am Ende alles so etwas wie wieder gut wird.

Der Film ist nicht nur für Kinder toll, sondern enthält mal wieder auch so einige Gags für Erwachsene, und die Moral ist zwar ersichtlich, kommt aber nicht mit dem Holzhammer daher.

Alles in allem mal wieder ein netter Spaß aus dem Hause Pixar.

Job sucks

Tja, ich arbeite ja bei einer großen grünen Telekommunikationsfirma, und trotz einiger eher ungewöhnlicher Bedingungen, häufig abstürzender Programme und nicht immer voll funktionstüchtiger Hardware habe ich in der Vergangenheit durchaus Spaß an meinem Job gehabt. Ja, es gab Zeiten, in denen der Spaß weg war, es gab Zeiten, in denen ich nicht mehr konnte, in denen ich dringend Urlaub brauchte, aber zumindest meine Abteilung und besonders meine Supervisorin haben doch immer wieder dafür gesorgt, dass wir ein angenehmes Arbeitsklima hatten.

Hatten.

Seit dem 01.11.2008 haben wir neue Zielvereinbarungen (Grundlohn + 5 Ziele = Maximallohn), von denen drei okay sind, zwei sich aber schon von vornherein widersprechen: Wir werden nun sowohl nach Qualität der ausgehenden Schreiben und Mails, als auch nach Quantität der bearbeiteten Vorgänge bezahlt.
Hieß es in der Vergangenheit immer, es sei okay, dass ich nicht so viel schaffe, dafür seien meine Schreiben aber auch so gehalten, dass der Kunde sich nicht erneut melden muss, sondern zufrieden und umfassend informiert ist, so zählt das ab sofort nicht mehr.

Es gibt für dieses Ziel drei Bezahlungsstufen. Die erste erreicht man, wenn man 100% der durchschnittlichen Bearbeitungszeit (Grundlage für die Berechnung waren die letzten drei Monate) erreicht, die zweite bei 120% und die dritte bei 140%.

Schade, dass uns bei Vorlage der neuen Vereinbarungen mitgeteilt wurde, die abgedruckten Zeiten wären die für die höchste Stufe, am Freitag wurde das mit einem "ups, da haben wir uns wohl geirrt, kann ja mal vorkommen" korrigiert, nun sind das also 100%.

Fakt ist: Für eine Weiterleitung plus Eintrag im Kundenlogbuch haben wir, um den vollen Lohn zu erreichen, maximal 57 Sekunden Zeit. Für ein Rechtsanwaltsschreiben mit Insolvenzmeldung maximal 15 Minuten.

Fazit: Rückenschmerzen, Kopfschmerzen, Doppelbilder, keine soziale Kommunikation mehr. Bezahlte Pause ist auch nur noch für Klogänge und Kaffee holen drin, denn auch hier gibt es weniger Geld, wenn wir mehr als 10% unserer bezahlten Zeit mit Pausen verbringen.

Fazit 2: Alles, was nicht wirklich beantwortet werden muss, wird zur Kenntnis genommen. Ich hatte am Freitag ein Anwaltsschreiben ohne Anschrift (wer auch immer dessen Briefpapier gestaltet hat, gehört erschossen!). Da es nicht hochdramatisch war, wenn der Anwalt keine Antwort erhält, weil der Kunde trotz Zahlungsschwierigkeiten unsere Rechnungen noch immer beglichen hat, habe ich mir nicht die Mühe gemacht, die Anschrift über das Branchenbuch zu suchen. Sorry, das war in der Zeit einfach nicht mehr drin.

Fazit 3: Zu Weihnachten liegt die Abteilung flach. Spätestens.

Fazit 4: Ich brauch nen neuen Job, einen reichen Mann (kurz vorm Herzinfarkt) oder eine brillante Idee für einen Bestseller. Mal schauen, was am einfachsten umzusetzen ist.

NaNo 2008 - Bericht #1

Ja, ich schreibe mal wieder. Zum ersten Mal bewege ich mich im Bereich Fantasy, und ich muss sagen: Es macht Spaß.

Mein Wordcount hängt zwar etwas hinterher, aber noch bin ich guten Mutes, ihn wieder einzufangen. Meine Ideen purzeln beim Schreiben in meinen Kopf, meine Charaktere gewinnen nach und nach an Tiefe, für einen "first draft" erscheint mir das bisher Geschriebene nicht so schlecht zu sein. Natürlich bedarf es einer sehr gründlichen Überarbeitung, wenn der Rohbau steht, aber immerhin schreibe ich und habe Spaß daran. Prokrastination inklusive, aber das gehört nun einmal dazu.

Derzeitige Wörteranzahl: 12.151. Ich habe noch zwei Stunden, muss kurz einkaufen und hoffe, dass ich vor der Arbeit wenigstens noch 1.500 bis 2.000 Wörter schaffe. Tschakka!

Montag, Oktober 20, 2008

Rezension Drachenläufer

Natürlich habe ich von diesem Buch gehört, wusste, dass es verfilmt wurde und ewig lange auf den Bestsellerlisten stand. Eigentlich eher ein Grund, ein Buch nicht zu lesen. Andererseits hat es meinem Vater gefallen, und der ist meistens ein Garant für gute Literatur, haben wir doch einen ähnlichen Buchgeschmack.

Also sprang es in meinen Einkaufskorb, als ich vor einigen Monaten mal wieder bei Weltbild stöberte, und nun endlich bin ich dazu gekommen, es zu lesen.

Khaled Hosseini beschreibt eine Kindheit im Afghanistan der 60er Jahre, und man spürt, wie lebensfroh die Menschen damals waren, wie offenherzig und modern. Die Kinder wachsen sehr frei auf, Frauen dürfen selbstverständlich Berufen nachgehen und unverschleiert auf die Straße, alles in allem wirkt es wie eine orientalische Variante meiner eigenen Kindheit - frei und unbeschwert.

Amir ist der Sohn eines reichen, einflussreichen Mannes. Seine Mutter starb kurz nach seiner Geburt, so dass er in einer Männerwelt groß wird, denn auch der Diener seines Vaters ist alleinerziehender Vater, seine Frau verließ ihn quasi aus dem Kindbett heraus. Die beiden Jungs verbringen ihre Zeit miteinander, spielen auf den Straßen Kabuls und lassen gemeinsam Drachen steigen, was in Kabul ein Straßenfest ist, bei dem es darum geht, die Schnur der anderen Drachen zu schneiden und den eigenen Drachen am längsten am Himmel zu halten, wozu die Schnüre mit Leim und Glassplittern präpariert werden. Aber natürlich ist das Leben nicht immer so einfach, denn es gefällt manchen nicht, dass Amir sich mit einem Hazara auf eine Stufe stellt, dass er seinen Diener - denn das ist Hassans Funktion im Haushalt - als einen Freund behandelt. Amir weist dies weit von sich und begreift erst, wie wertvoll diese Freundschaft war, als er Hassan verrät.

Gut zwei Jahrzehnte später, als nichts mehr ist, wie es war und Afghanistan im Krieg zerstört wird, kehrt Amir aus den USA zurück, um seine Schuld zu sühnen.

Das Ende ist nicht kitschig-zuckrig, wie es in einem amerikanischen Roman vermutlich der Fall wäre, aber es ist auch nicht hoffnungslos. Es bleibt vieles offen, dennoch sind alle wichtigen Fäden zusammengeführt, und neben einer verschlungenen Familiengeschichte hat man noch sehr eindrucksvollen Einblick in die Geschichte eines Landes erhalten, das man bisher so gut wie nur aus den Katastrophenmeldungen der Nachrichten kannte.

Mich hat dieser Roman stark berührt und ich lege ihn jedem ans Herz, der gerne in andere Kulturen hineinschnuppert und Bücher mag, die spannend und verschlungen geschrieben sind, ohne langatmig oder ermüdend zu sein.

Khaled Hosseini: Drachenläufer
Berliner Taaschenbuch Verlag
ISBN: 978-3-8333-0149-0
€ 10,50 brutto

Sonntag, August 24, 2008

OWD-Begleitung Pool II-V

Und noch ein lautes "Uffz".

Heute:

9.50h Ankunft am Schwimmbad mit einem vollbeladenen Auto, Kristina und unsere ersten beiden Tauchschüler waren schon da. also ausgeladen, umgezogen und festgestellt, dass auch die anderen, die für 11.00h bestellt waren, schon nach und nach eintrudeln. Kristina ist also in den Pool und hat mit den beiden, die gestern nicht da waren, die gestrigen Übungen gemacht, derweil haben die anderen sich angezogen und ihr Equipment zusammengebaut.

Tja, und dann gut eine Stunde Übungen, bei denen sich die meisten wirklich gut angestellt haben, nur hier und da gab es kleine Probleme mit der Maske oder ungewohnt drückendem Equipment, eine kleine Pinkelpause, und dann noch mal für etwa eine Stunde in den Pool.

Nun sind wir mit den Pooleinheiten fast durch, und vermutlich waren wir alle am Ende fix und fertig - mit Zusammenpacken, zur Tauchschule fahren und auspacken waren es dann doch sieben Stunden Action.

Ich hab überall blaue Flecken, Muskelkater und bin müde, aber mir gehts prima. Und ich freu mich irre auf unseren ersten Freiwassertauchgang am Dienstag mit einem Teil der Truppe.

Netterweise hatte meine "Schwiegermutter" auch noch genug Essen für drei, so dass ich lecker durchgefüttert wurde und nicht mal mehr kochen oder irgendwohin gehen musste, um satt zu werden. Danke, Inge! :-)

Next Stop: Freiwassertauchgänge und in zwei Wochen dann Demotage in Hemmoor.

Ach ja: Ich hab mich verliebt. Ich ein Halcyon-Wingjacket und eine 7Liter-Doppelflasche. Mist aber auch ... ;-)

Samstag, August 23, 2008

OWD-Begleitung Pool I

So, ich bin zurück.

Merke: Man kann im Schwimmbad auch außerhalb des Beckens absaufen. Wir hatten so viel Regen, dass das Atmen außerhalb des Wassers mit Regler durchaus nicht völlig bekloppt war. Aber nun gut, nass sind wir eh, macht also nix.

Spaß hat es gemacht! 5 Schüler, eine Tauchlehrerin, eine angehende DiveCon und der Freund einer Schülerin, der NAUI Assistant Instructor ist und quasi mal wieder auffrischen möchte. Unsere Schüler waren im Großen und Ganzen recht fit, manche waren erstaunt, wie schnell man müde wird, andere davon, dass das Equipment auch unter Wasser noch am Rücken zieht (solange man sich aufrecht hält, was man ja am Anfang wegen der vielen lustigen Übungen noch macht). Der eine oder andere hat natürlich noch Schwierigkeiten mit der Tarierung, hier und da kam Ungeduld auf, weil man am Liebsten alles auf einmal machen möchte, und die Pinkelpause wurde dann spontan zum Ende des heutigen Kurses erklärt. Aber gut, wir haben einiges geschafft und können ganz zufrieden sein.

Hinterher in der Tauchschule war dann großes Chaos, weil die Wracktour für morgen bestückt werden muss und eigentlich kein Equipment mehr da war, aber auch das haben wir mit vereinten Kräften gelöst, hurra!

Nun steht ein leider schon leerer großer Becher Kakao neben mir und ich werde wohl gleich erstmal duschen, um diesen appetitlichen Chlorgeruch von der Haut zu bekommen. *örks*

Morgen dann mehr.

OWD-Begleitung Theorie

So, nun darf ich also zum ersten Mal als angehende DiveCon einen OWD vom Anfang bis zum Ende begleiten. Ich freu mich schon sehr, zumal eine liebe ehemalige Kollegin von mir mit im Kurs ist! :-)

Theorie hatten wir an drei (eigentlich vier, da es Nachzügler gab) Terminen, und alle haben die Abschlussprüfung mit Bravur bestanden, obwohl wir feststellen mussten, dass wohl eine der wichtigsten Informationen bei SSI so selbstverständlich zu sein scheint, dass sie nicht in den Büchern steht:

Ein brevetierter OWD-Taucher darf maximal auf eine Tiefe von 18m abtauchen! Nach einiger Diskussion und ohne Hilfe von außen haben sie das dann zumindest richtig gemacht - ich fand, dass an dieser Stelle gemeinsames logisches Nachdenken erlaubt war, den Rest haben sie auch brav und stillschweigend wieder jeder für sich erledigt.

Heute geht es das erste Mal in den Pool, 5 OWDler, eine Tauchlehrerin und ich. Abgesehen vom Regen, der unsere Sachen aufweichen wird (ich hoffe doch sehr, dass wir die Klamotten trocken lagern können, notfalls hab ich aber meine Kiste mit Deckel), freu ich mich sehr. Und besser von oben nass, als im Neo in der Sonne braten.

Spannend: Ich tauche das erste mal mit einem Halcyon und dann auch noch mit einer Doppel-7er-Flasche. Wird schon schief gehen!

Weitere Berichte folgen, wenn ich erfolgreich wieder aufgetaucht bin!

Sonntag, August 17, 2008

Ostsee im August

Bin gestern endlich mal wieder abgetaucht, gemeinsam mit Doreen. Schön wars! Und leider hatte ich meine Kamera nicht mitgenommen, war ja klar, dass ich mich hinterher drüber ärgern werde ...

Wir waren in Strande, sind an der Oberfläche bis zum Beginn der Mole (Hafenbegrenzung Schilksee) geschwommen und dann abgetaucht. Der Wasserstand dürfte aufgrund der vielen Taucher leicht erhöht gewesen sein, an der Oberfläche waren reichlich Bojen zu sehen und unter Wasser war ein ziemlicher Verkehr.

Die Sicht war hervorragend: bis zu sechs Metern klare Sicht, schemenhafte Sicht teilweise noch weiter. Es gab einige Quallen und zum Glück nur eine kleine Feuerqualle auf dem Rückweg zu sehen, diverse Aalmuttern, einen Seeskorpion, der sich aufplusterte und nicht daran dachte, vor uns zu flüchten, unglaublich viele Jungfische, die in riesigen Schwärmen über den bewachsenen Felsen der Mole schwebten und mich wirklich an Ägypten erinnert haben durch ihre Fülle. Dann einen kleinen Plattfisch, der laut meinem Bestimmungsbuch eher ein Butt als eine Scholle war, wobei die Abbildungen meiner beiden Bücher stark unterschiedlich sind, Strandgrundeln und einige Fische, die ich leider auch im Nachhinein nicht bestimmen kann, darunter einer, der aussah wie ein Flötenfisch, evtl. war es ein Hornhecht. Ansonsten haben wir halt den ersten Flötenfisch der Ostsee gesichtet, ein gutes Zeichen dafür, dass wir bald Palmen und Korallenriffe hier haben werden! ;-)

Die Sonne schien so, dass unter Wasser viel Licht war, was uns sicherlich auch diese unglaubliche Fisch-Fülle beschert hat, denn wie Doreen so schön sagte: Die haben sich alle gesonnt! Ob sie nun braun werden oder sogar gar, kann ich nicht sagen, dafür waren wir nicht lange genug unter Wasser.

Alles in allem einer der schönsten Tauchgänge, die ich je in der Ostsee hatte, erträglich ohne Handschuhe und Haube mit 7mm Halbtrocken und einer Länge von 48min - meine Flasche war etwas "unterfüllt", entweder hab ich vergessen, sie nach einem Teil-TG wieder zu füllen, oder sie wurde zu wenig gefüllt, ich kann mich nicht erinnern. Da ich nur 100bar verbraucht habe und von vornherein wusste, dass wir maximal auf 7m Tiefe kommen, ich also lange Luft haben werde, hats mich nicht geärgert und gepasst hat es ja auch.

Nächstes Mal dann auch mit Bildern, versprochen!

Montag, Juli 21, 2008

Fremdseifen

Da ich mein Hobby des Seifensiedens mit einigen anderen Menschen teile und gerade von Anne aus Heidelberg immer wieder tolle Tipps bekomme, möchte ich an dieser Stelle einmal auf ihren frischgebackenen Shop hinweisen. Ihr findet ihn unter Wolkenseifen.

Noch gibt es ausschließlich von Hand eingefilzte handgesiedete Seifen, die unter der Dusche einen tollen, pflegenden Schaum machen, da der "Waschhandschuh" gleich mitgeliefert wird. Nach und nach werden weitere Seifen dazu kommen.

Als Besitzerin einer echten "Wolkenseife" kann ich nicht anders als Werbung zu machen, denn Annes Seifen sind toll, reinigen und pflegen hervorragend und sehen gut aus! :)

Also, wer bei mir nichts Rechtes findet, schaue sich gerne bei Anne um.

Dienstag, Juli 15, 2008

Ich bin eine Disney-Figur - oder auch zwei






Which Disney Character is your Alter Ego?
created with QuizFarm.com
You scored as Peter Pan

Your alter ego is Peter Pan. You are a child at heart. Anything you believe is possible, and you never want to grow up.


Peter Pan


75%

Sleeping Beauty


75%

The Beast


69%

Donald Duck


63%

Goofy


63%

Ariel


50%

Cinderella


38%

Pinocchio


31%

Snow White


31%

Cruella De Ville


25%


Montag, Juli 14, 2008

Reisebericht Irland - Tag 2

Am nächsten Morgen dann aufgestanden, Rührei, Toast und Müsli gefuttert und den wunderbaren Garten unserer Wirtin bestaunt, den ich euch nun wirklich nicht vorenthalten will:



Ist es nicht wunderschön? ;-) Anklicken und die Details betrachten lohnt sich wirklich!

Nach dem Frühstück haben wir uns langsam auf den Weg nach Süden gemacht, sind den M50 runtergefahren und haben dann einen Abstecher nach Glendalough gemacht in eine alte Klosteranlage. Die war sowohl von Midges als auch von Menschen recht stark bevölkert, beide haben sich nur hin und wieder versteckt, wenn es nieselte, so dass wir ein paar hübsche Bilder machen konnten:







Mit einigen Umwegen über Wexford und Waterford sind wir dann bei Cáit in Ballyogarty gelandet, einem winzigen Ort mit etwa drei Häusern. Hier gab es einen herzlichen Empfang mit Hot Toddy, Feuer im Kamin und einer Art Irish Stew, der sehr lecker war.

Gegen 22.00h hat mich meine Müdigkeit niedergerafft, die beiden Damen haben noch etwa bis 3.00h morgens geplaudert, wie es nunmal üblich ist, wenn Freundinnen sich länger nicht sehen.

Sonntag, Juli 13, 2008

Filmkritik Hancock

Am Dienstag habe ich meinen Mann eingepackt und ins Kino verschleppt. Wir haben nicht unbedingt immer den gleichen Filmgeschmack, aber auf "Wilhelm Schmidt" konnten wir uns dann doch einigen.

Will Smith spielt einen Superhelden wider Willen, der nicht weiß, wer er ist und warum er Superkräfte hat, den ganzen Tag säuft, auf einer Parkbank schläft und bei seinen Rettungsaktionen normalerweise deutlich mehr Schaden anrichtet, als er verhindert.
Nach einiger Zeit hat die Stadt L.A. die Schnauze von ihm voll und die Bewohner fordern, dass er eingebuchtet wird. Nicht unbedingt seine Vorstellung vom Leben, aber der PR-Berater, dem er zuvor das Leben gerettet hat, ist der Meinung, dass Hancock nur etwas mehr positive Publicity braucht, um vom Volk geliebt und verehrt zu werden, und er schlägt als ersten Schritt den Knast vor als Zeichen von Hancocks Reue.

Widerwillig tritt Hancock seine Haft an, bleibt jedoch nicht wirklich immer hinter Gittern und bekommt schließlich einen Spezialauftrag, bei dem er ein sexy Superhelden-Outfit tragen darf.

Die Frau seines Retters geht ihm so ganz nebenbei auch nicht aus dem Kopf, und so bahnen sich ein paar Verwicklungen an, die unweigerlich in einer neuen Katastrophe enden müssen.

Der Film ist gespickt mit witzigen Einfällen und Dialogen, hat eine überraschende Wende und ein ehrwürdiges und ebenfalls durchaus witziges Ende. Sowohl Will Smith als auch sein weibliches Gegenstück Charlize Theron sorgen für einen sehenswerten Film, aber auch die weiteren Rollen sind gut besetzt.

Alles in allem kein hochwertiges, aber gutes, solides Popcorn-Kino mit einer Menge Potential für Lachtränen.

Gerne gesehen!

Reisebericht Irland - Tag 1

So, nun bin ich schon fast eine Woche zurück und sollte wenigstens mal ein bisschen schreiben.

IRLAND 25.06. - 07.07.2008

Am 25.06. gegen 16.05h hoben wir ab, natürlich mit der üblichen Verspätung bei (Billig-)Flügen. Gelandet sind wir trotzdem pünktlich um 17.00h Ortszeit in Dublin.

Gepäck geholt, Auto abgeholt, Linksverkehr. Hurra, ich kann es noch, Heike zuckt bei jedem entgegenkommenden Fahrzeug, weil es vermeintlich auf unserer Seite fährt. Sie sagt aber nichts und hält sich auch sonst ganz tapfer, entscheidet jedoch sehr schnell, dass sie generell nicht fahren möchte. Ich schwanke zwischen Erleichterung und Bedauern, denn da ich den Spaß schon häufiger gemacht habe, ist es für mich recht schnell fast wieder normal so dass ich entspannter bin, wenn ich selber fahre, auf der anderen Seite sehe ich natürlich nicht so viel und muss zudem damit leben, dass es auf Dauer anstrengender ist, selber zu fahren als gefahren zu werden.

Von der Autovermietung geht es weiter in den Süden Dublins zu unserem ersten (und einzigen im voraus gebuchten) B&B. Nach einigem Hin und Her und mehrfachem Fragen mit der Erkenntnis, dass Iren auch dann noch super lieb und hilfsbereit sind, wenn man gerade ihren Parkplatz zuparkt, erreichen wir unser Ziel, das Belville House. Ich muss dreimal neu einparken, da noch ein weiteres Auto auf den Hof soll, die Dame nicht begreift, dass wir in D nicht links fahren und ich daher leichte Schwierigkeiten habe, das Auto links eng an den Zaun zu stellen, aber irgendwann ist sie zufrieden.

Feststellung: Nicht alle Iren sind locker und offenherzig, unsere Wirtin macht eher den Eindruck, als sei sie etwas humorlos und sehr menschenscheu. Oder anders herum.

Unser Zimmer ist okay, und wir ziehen ein, machen uns frisch und gehen etwas essen. Anstatt echtes irisches Essen zu uns zu nehmen landen wir bei einem Italiener und essen Pasta. Das Essen ist gut, der Wein besser und der erste Abend ist somit rundum gelungen. Wir fallen recht müde und dezent angeschickert in unser Bett.

Fotos gibt es von Tag 1 nicht, aber keine Sorge, bei ca 800 Fotos insgesamt kommen hier noch so einige! ;)

Dienstag, Juni 10, 2008

Dies und das

Hier sollte schon längst ein detaillierter Bericht über den Wracktauchgang am 18.05. stehen, leider waren der Artikel und ich uns uneinig, und er hat gewonnen, ist also im Nirvana verschwunden.

Ich fange daher einfach mal von hinten an.

Am Sonntag waren wir Tretboot fahren auf dem Einfelder See. Wir, das waren eine gute Freundin und ihr Freund, meine zweite Hälfte, seine Nichte mit ihrem Freund und meine Wenigkeit. Eine sehr lustige Truppe, die da zwei Boote enterte und teilweise mehr im als auf dem Wasser zu finden war!

Hier ein paar Impressionen:












Was soll man an einem sonnig-warmen vorsommer-Sonntag auch sonst machen? Matjes essen vielleicht, das hatten wir nämlich vorher.

Samstag waren wir am Hafen, alte Dampfer gucken, Eis und Würstchen essen und ebenfalls den Tag genießen.

Vom Tauchen berichte ich dann morgen oder so ... War auf jeden Fall schön und für mich zwei neue Wracks, die Sten Trans und die Tjalk ohne Namen. Und neue Seife gibts auch, die kommt dann aber im anderen Blog, sobald ich vernünftige Fotos habe. :-)

Mittwoch, April 30, 2008

Filmkritik No Country for Old Men

Gerüchten zufolge gab es hier auch mal Filmkritiken ... Sorry Ben, bin dabei! :-)

No Country for Old Men hat nicht nur ein paar Oscars abgeräumt, sondern ist auch noch ein Western. Die Kombination dürfte es lange nicht mehr gegeben haben, macht aber umso neugieriger.

Ein Mann findet einen Mordschauplatz, einen Berg Drogen und einen Koffer voll Geld. Er nimmt Letzteres mit, verabschiedet sich von seiner Frau und versucht, mit dem Geld zu entkommen.

Ein alternder Sheriff versucht, eine Reihe Morde aufzuklären und stellt dabei fest, dass der Mörder eine eher ungewöhnliche Waffe benutzt haben muss. Es gibt ein Einschussloch, aber keine Kugel.

Ein Mann in Schwarz ist auf der Suche nach seinem Koffer mit Geld und schreckt nicht davor zurück, Menschen mit einer Luftdruckflasche Löcher in den Kopf zu pusten.

Der Film ist erstaunlich ruhig gehalten, teilweise gibt es nicht einmal Hintergrundmusik, keine lauten Effekte, sondern eher solide filmische Handwerksarbeit, die die Spannung auf einem hohen Niveau hält. Die Dialoge sind hin und wieder unfreiwillig komisch, wenn der junge, dynamische Kollege des alternden Sheriffs in seinem Eifer Fragen stellt, die von einer wunderbaren Naivität zeugen.

Ja, der Film ist hin und wieder blutig. Nein, nicht alle Szenen sind schön. Und ja, das sollte man wissen, wenn man reingeht. Die "Kinder" hinter uns (geschätzte 15 Jahre alt) wussten es wohl nicht, was uns eine qualvolle Geräuschkulisse bescherte, die ich irgendwann nur noch mit "nächstes Mal geht bitte in Bambi!" kommentieren konnte.

Alles in allem ein Film, der anders ist als der übliche Hollywood-Schinken, was natürlich nicht zuletzt an den Coen-Brüdern liegt. Wobei ich glaube, dass Tarantino den Film auch gut umgesetzt hätte, es geht in eine ähnliche Richtung.

Empfehlenswert für Menschen, die mit Blut und Brutalität im Film einigermaßen umgehen können.

Montag, März 31, 2008

Tee und Müsli

Es gibt Konzepte, die sind so gut, dass man sie gar nicht oft genug weitersagen kann.

Zu mymuesli.de gab es gerade einen Bericht auf VOX, so dass dort eh die Türen eingerannt werden.

Das Konzept ist einfach und genial: Aus diversen Grundmischungen sowie Zusätzen wie Früchten, Nüssen und weiteren Extras stellt man sich sein persönliches Lieblingsmüsli zusammen. Dieses wird in einer schicken Dose nach Hause geliefert. Die Mischung wird gespeichert und ist somit jederzeit reproduzierbar.

Wenn man 5 gleiche Dosen bestellt, erhält man die sechste gratis.

Nicht ganz billig, aber definitiv vorteilhaft, denn man hat nie wieder Bestandteile im Müsli, die man nicht mag, außerdem stammt alles aus kontrolliertem Bioanbau - was auch immer das genau heißen mag. ;-)

Gleiches Konzept, nur für Tee: yourtee.de.
Sechs Basistees und diverse Zusätze, die man nach Belieben mischen kann. Da die Seite gerade mal zwei Monate besteht, gibt es hier noch eine Menge Verbesserungsmöglichkeiten, so fehlt bisher der Warenkorb, um mehr als eine Teesorte zur Zeit zu bestellen. Ich bin mir aber sicher, dass die Jungs eine Bestellung draus machen können, wenn man eine Mail hinterherschickt, der bisherige Kontakt dorthin war schon mal sehr freundlich.

Wer also schon immer mal seinen ganz persönlichen Tee oder sein ganz persönliches Müsli mischen wollte, dem seien diese Seiten ans Herz gelegt.

Was mir beim Tee besser gefällt als beim Müsli: Beim Müslimischer bleibt der Grundpreis immer gleich, da aber die Gesamtmenge auch konstant bleibt, wird sozusagen das Basismüsli immer teurer, je mehr weitere Zutaten man nimmt. Beispiel: 575g Basismüsli kosten 3,90. Wenn ich 25g Cranberries für € 0,56 brutto dazunehme, bleibt die Menge insgesamt bei 575g, der Preis steigt aber um € 0,56 brutto.
Beim Tee hingegen wird der Preis für alle Bestandteile nach der Menge berechnet, so dass die Basis gleichbleibend günstig ist. Der Rechner gefällt mir somit eindeutig besser. Und nein, man kann keine Müsli-Extras ohne Basis bestellen, so weit war ich in meinen Überlegungen auch schon. ;-)

Sobald meine Testbestellungen hier sind und ich ausreichend getestet habe, gibt es auch einen Bericht.

Freitag, März 21, 2008

Filmkritik American Gangster

Frank Lucas (Denzel Washington) arbeitet Mitte der Sechziger als rechte Hand des "Paten von Harlem". Als dieser stirbt, übernimmt er dessen Geschäfte. Er revolutioniert das Drogengeschäft, indem er reines Heroin direkt aus Vietnam in Flugzeugen der U.S. Army schmuggelt und dieses in doppelt so guter Qualität wie bisher üblich zum halben Preis auf den Markt bringt. Dass die Todesrate steigt, ist wohl unausweichlich.

Sein Gegenspieler Richie Roberts (Russel Crowe), einer der wenigen nicht korrupten Polizisten im New Jersey Police Department, wird auf ihn angesetzt und sammelt eine recht eigenwillige Truppe um sich.

Der Aufbau beider Figuren nimmt viel Raum im Film in Anspruch, was einerseits die Sympathien für beide Seiten stärkt, auf der anderen Seite aber auch ein wenig langatmig wirkt. Im letzten Drittel bekommt der Film wieder richtig Schwung, wenn man parallel beobachtet, wie Lucas immer mächtiger wird und zugleich Roberts ihm immer dichter auf die Spur kommt.

Der Film basiert auf wahren Begebenheiten und zeigt sehr eindringlich, wie sehr Macht und Geld zu Korruption und damit zu einem Problem ungeahnten Ausmaßes werden können. Beeindruckend ist, dass man trotz brutalster Machenschaften noch immer den Menschen in Lucas sieht und er nie seine Sympathie beim Zuschauer vollständig verspielt.

Vielleicht nicht Ridley Scotts bester Film, aber dennoch sehr eindringlich und beklemmend.

Donnerstag, März 20, 2008

Rezension Sputnik Sweetheart

Mal wieder ein Murakami, der sich in mein Reisegepäck verirrt hatte und nun endlich ausgelesen wurde. Man kommt im Urlaub ja zu nichts. ;-)

Wie immer habe ich bei der Lektüre von Murakamis Romanen das Gefühl, einem Film von David Lynch zuzuschauen, nur dass er in meinem Kopf läuft.
Der Erzähler berichtet von seiner besten Freundin Surime, die sich in eine andere Frau verliebt, für diese arbeitet und mit ihr eine Europareise antritt. Hier verschwindet Surime, und Miu bittet den Erzähler um Hilfe.
Nach und nach erfährt er Mius beklemmendes Geheimnis und spürt immer mehr, wie sie die Grenzen der Realität verschieben. Am Ende scheint er wieder in der echten Welt angekommen zu sein und Surime scheint für immer verschollen zu sein. Doch Murakami wäre nicht der, der er ist, wenn nicht auch dies noch wieder in Frage gestellt würde. Beides.

Eines Tages werde ich auch noch herausfinden, was das immer wiederkehrende Motiv der Katzen in seinen Romanen für eine Bedeutung hat. :-)

Alles in allem ein Roman, den ich sehr gerne gelesen habe, gerade weil am Ende nicht alles klar ist, man aber trotzdem nicht unbefriedigt zurück bleibt.

Haruki Murakami: Sputnik Sweetheart
btb
ISBN: 3-442-73154-2
€ 8,50

Freitag, März 14, 2008

Rezension Auf einen Schlag

Der Debutroman von Florian Tietgen lässt sich nicht so leicht in eine Kategorie schieben. Er ist Jugendroman, philosophisch-esoterisch-religiöse Weltbetrachtung und Lebensberatung in einem, was das Buch durchaus reizvoll macht.

Pavle ist 15 Jahre alt und auf dem Weg, Profifußballer zu werden, als ihn ein Schlaganfall ans jähe Ende seiner Träume bringt.

Benjamin, ebenfalls 15, bekommt seinen ersten Kuss, radelt euphorisch nach Hause und bekommt etwas ins Auge. Nachdem sich der Schmerz gelegt hat, bemerkt er eine enorm gesteigerte Sehkraft an sich. In der Nacht stirbt sein Körper, seine Seele jedoch lebt als eine Art Engel in Form eines Adlers weiter.

Die Schicksale der beiden Jungen sind eng verknüpft, denn Benjamins Aufgabe ist es, Pavle seinen Lebenswillen zurückzugeben und dessen schizophrene Mutter aus ihrer eigenen Welt zurückzuholen, in der sie die Rote Zora ist und jeder Mensch ihrer Umgebung eine Figur des gleichnamigen Romans von Kurt Held.

Beide Jungen fühlen sich hoffnungslos überfordert und sie müssen einen langen Weg gehen, bis sie ihre Aufgaben meistern. Dabei sind die Grenzen von Phantasie und Wirklichkeit, Märchen, Traum und philosophischem Gedankenspiel fließend. Der Roman wird getragen von der Botschaft, nie den Lebensmut zu verlieren und auch an das Unmögliche zu glauben.

An manchen Stellen hätte ich mir mehr Detailreichtum gewünscht, einiges ging zu schnell, nachdem es zunächst unmöglich erschien, aber alles in allem gelingt es Florian Tietgen, Spiritualität und Rationalität auf eine unaufdringliche Art und Weise zu verknüpfen. Das Buch ist spannend bis zur letzten Seite und auch Erwachsenen zu empfehlen.

Florian Tietgen: Auf einen Schlag
Driediger Verlag
199 Seiten
€ 7,95

Sonntag, März 02, 2008

Der Urlaub ruft

So, heute Abend geht es los. Erst nach Hamburg, Gepäck einchecken und bei einem Bekannten übernachten, morgen früh um vier dann weiter zum Flughafen, damit wir um 06.00h im Flieger sitzen. Erst nach München, dann nach Hurghada.

Von dort aus geht es mit dem Shuttle nach Safaga, und etwa um 16.00h Ortszeit sind wir dann im Hotel.

Morgen heißt es dann Hotel erkunden, entspannen und Sonne genießen. Und sich hin und wieder kneifen, um zu glauben, dass wir in Ägypten sind. "Wir" sind übrigens meine Arbeitskollegin Doreen und ich. Ich glaube, derzeit sind alle froh, dass wir endlich weg sind, in den letzten Tagen sind wir uns ständig juchzend in die Arme gefallen und sind dann lachend und "Urlaub, Urlaub!" rufend über den Flur gehopst. Bekloppt, aber das musste sein - endlich wieder tauchen, tauchen, tauchen!

Ich bin gestern mit meiner UW-Kamera durch die Wohnung gelaufen und habe sie an meinen Katzenfischen ausprobiert - naja, sie müssen noch etwas an ihrer Überzeugungskraft arbeiten, um als Fische durchzugehen, aber immerhin waren sie willige Motive, wie auch mein Nachbar und seine Musikanlage. Endlich hat er Musik im Wohnzimmer und in der Küche. ;-)

Meine Stubentiger werden liebevoll umsorgt und stellen hoffentlich nicht zu viel an - Mango hat vorhin erfolgreich den Efeu heruntergeworfen und ganze Arbeit geleistet. Der Topf ist in tausend Scherben zersprungen, ich hab eine Delle im Parkett und der Efeu musste ein paar Blätter lassen. Nun lebt er in einem ausrangierten Kochtopf und ich hoffe sehr, dass meine Katzenstreichler sich nicht ständig um sein Wohlergehen kümmern müssen. Der Efeu lebt im Topf, nicht Mango. Nur, um hier keine Missverständnisse aufkommen zu lassen! Notfalls muss sich der Efeu mit meinen Venusfliegenfallen verbünden - noch sind sie klein, aber man kann dem Kater ja erklären, was passiert, wenn sie groß geworden sind. Ich erinnere da gerne an den Little Shop of Horrors. ;-)

Bis heute Abend muss ich noch einiges erledigen. Aufräumen, Putzen, Abwaschen, Müll runterbringen und die letzten Dinge packen. Der Koffer ist eigentlich schon voll, aber das macht ja nichts, Socken passen bekanntlich imemr noch rein und Unterwäsche auch. Shirts hab ich eh mehr als genug eingepackt, und im Übrigen ist es warm genug für Bikini, Top und kurzen Rock. - Irgendjemand neidisch? ;-)

Derzeitige Temperaturen: Nachts um die 15°C, tagsüber 24°C - 27°C. Wassertemperatur: 22°C.

Ich muss noch meine Lampe entleeren und hoffe sehr, dass sie problemlos mitreisen darf. Fluggesellschaften sind ja etwas phobisch, was Geräte angeht, die wie eine Bombe aussehen. Daher müssen Tauchlampen demontiert ins Handgepäck. Schauen wir mal, was dabei herumkommt. Doreen bekommt meine Backup-Lampe aufs Auge gedrückt, da man wohl pro Person nur eine Lampe einstecken darf. Allerdings ist das eh eine kleine Taschenlampe, die dürfte keine Probleme machen.

außerdem muss ich meinen Regler wieder umbauen von einem System mit zwei ersten Stufen auf eines mit einer ersten Stufe. Gut, dass ich meinem Nachbarn gerade sein Set an Inbus-Schlüsseln abgenommen habe.

Für alle, die wissen wollen, wo wir eigentlich sind, kommt hier der Link zum Lotus Bay Resort - ich finde, das schaut sehr gut aus!

So, und nun habe ich endlich herausgefunden, dass ich doch 30kg Tauchgepäck unangemeldet und ohne Extrakosten mitnehmen kann, da wir komplett mit Condor fliegen. Lufthansa-Zubringer beschränken das Tauchgepäck auf 15kg, außerdem muss es angemeldet werden und kostet pro Richtung € 40,00 brutto. - Sehr sinnvoll, wenn man im Zubringer limitiert wird! Aber alles ist gut, alle Flüge sind mit Condor. Wieder etwas abgehakt auf meiner Liste.