Ich bin seit einiger Zeit bei trnd angemeldet und darf in unregelmäßigen Abständen Produkte testen.
Aktuell bekomme ich sechs Wochen lang kostenlos die Welt Kompakt ins Haus und lese erstaunlicher Weise endlich mal wieder regelmäßig eine Zeitung!
Die Welt Kompakt hat definitiv Vorteile: Das Format ist kleiner als bei handelsüblichen Zeitungen (die Morgenpost ist da eine Ausnahme und noch kleiner), sie ist auf ein eher jugendliches Publikum zugeschnitten, was sich darin zeigt, dass sie neben den klassischen Themenbereichen wie Sport, Kultur und Politik auch das Internet als Themenbereich betrachtet und zu fast jedem Thema auch immer ein Link, ein Tweed (Posting bei Twitter) oder eine Diskussionsmöglichkeit über Twitter oder Facebook anbietet.
Die Artikel sind für mein Empfinden ansprechend und informativ gehalten, nicht zu kurz, aber auch nicht mit zu vielen unerheblichen Details gespickt.
Fazit: Eine Zeitung, die einem Themen nahebringt, auf die man ohne Print-Medium evtl. nicht gestoßen wäre und die gleichzeitig weiterführende Internet-Lektüre empfiehlt. Bunt gemischt, so dass für jeden etwas dabei ist - nur für mich noch immer nicht handlich genug, ich bin einfach unbegabt im Handling von Zeitungen (außer, sie sind in der Mitte geheftet oder nur unwesentlich größer als Din A4). Macht aber nichts, ich kämpfe fleißig weiter!
Falls jemand einen Gutschein für ein kostenloses Exemplar möchte (einfach mit dem Gutschein die aktuelle Ausgabe am Kiosk bezahlen), bitte melden, noch hab ich welche.
Freitag, April 09, 2010
Samstag, April 03, 2010
Rosetta Stone 7
So, nun habe ich endlich den Milestone für Unit 1 abgeschlossen und kann zu Level 1, Unit 2 fortschreiten. Das werde ich aber voraussichtlich frühestens morgen machen. Heute gibt es noch leckeres Essen, und dann ist der Tag auch schon fast wieder vorbei.
Seltsam ist nach wie vor, dass die Spracherkennung manchmal zu spät greift und manchmal gar nicht, auch werden einige Wörter deutlich schlechter erkannt als andere. Ich gebe mir wirklich Mühe, sehr exakt nachzusprechen, aber bei manchen Wörtern muss man sogar schummeln und falsch sprechen, um weiter zu kommen. Naja, solange mich am Ende die Schweden verstehen, bin ich schon zufrieden.
Noch knapp drei Monate bis zum Urlaub, ob ich bis dahin wohl Unit 1 komplett abschließe? Wäre schön! Noch schöner wäre es natürlich, Unit 2 ebenfalls abgeschlossen zu haben, aber wie ich schon gehört habe, zieht das Niveau ganz schön an, so dass ich dann wohl nicht mehr 0,5-1 Lesson am Tag schaffe. Wir werden sehen.
Seltsam ist nach wie vor, dass die Spracherkennung manchmal zu spät greift und manchmal gar nicht, auch werden einige Wörter deutlich schlechter erkannt als andere. Ich gebe mir wirklich Mühe, sehr exakt nachzusprechen, aber bei manchen Wörtern muss man sogar schummeln und falsch sprechen, um weiter zu kommen. Naja, solange mich am Ende die Schweden verstehen, bin ich schon zufrieden.
Noch knapp drei Monate bis zum Urlaub, ob ich bis dahin wohl Unit 1 komplett abschließe? Wäre schön! Noch schöner wäre es natürlich, Unit 2 ebenfalls abgeschlossen zu haben, aber wie ich schon gehört habe, zieht das Niveau ganz schön an, so dass ich dann wohl nicht mehr 0,5-1 Lesson am Tag schaffe. Wir werden sehen.
Donnerstag, April 01, 2010
Wolkenbau
Neulich fanden meine Mutter und ich eine wunderschöne Kinderlampe in Form einer Wolke. Da hier jedoch hängende Lampen verwendet werden müssten und sie spontan meinte, die Lampe im Eingangsbereich ihrer Wohnung aufhängen zu wollen, hat sie sie zunächst nicht gekauft. Weise Entscheidung, denn sie hat heute Geburtstag, und mein Schatz und ich haben machgedacht, eingekauft und gebastelt.
Leider hab ich die ersten Schritte noch nicht fotografisch festgehalten, die MDF-Platte ist also bereits in Wolkenform gesägt, geschliffen und rund gefräst:
Jetzt auch mit Löchern für die Spots.
Und mit ca 80 kleinen Löchern für die Sterne.
Die Rückseite, die später auch so nach oben gerichtet an der Decke hängen wird, mit der Aufhängevorrichtung.
Voranstrich.
Leider hab ich die ersten Schritte noch nicht fotografisch festgehalten, die MDF-Platte ist also bereits in Wolkenform gesägt, geschliffen und rund gefräst:
Jetzt auch mit Löchern für die Spots.
Und mit ca 80 kleinen Löchern für die Sterne.
Die Rückseite, die später auch so nach oben gerichtet an der Decke hängen wird, mit der Aufhängevorrichtung.
Voranstrich.
Start der ersten Lackierung.
Ich hab zwischendrin beim Schleifen der ersten Lackschicht einen der Halter abgebrochen, daher nun wieder ohne Füßchen, dafür mit fertiger Lackierung. Schick, nicht wahr?
Mit Lichtern in jeder Hinsicht.
Hat was von einem "ratet, was das ist"-Bild, finde ich. So siehts von unten aus. :-)
Und so leuchten die Sterne. Ich liebe sie!
Leider war die Batterie mitten in dem Filmchen leer, welches ich von der wechselnden Beleuchtung gemacht habe, so dass dieses von der Kamera nicht abschließend bearbeitet wurde und nun weg ist. :-( Aber ich mache morgen noch ein Bild vom lebenden Objekt an der Wand.
Die Halter sind jetzt geklebt und geschraubt und halten auch mir Grobmotorikerin stand. ;o)
Mittwoch, März 31, 2010
Produkttest #1
Ich bin ja von Natur aus neugierig, und daher scheue ich mich auch nicht, seltsame Produkte aus dem Supermarkt zu entführen und der Verköstigung zukommen zu lassen. Schon gar nicht, wenn sie wegen drohenden Mindesthaltbarkeitsdatums günstiger sind. ;o)
Aktuell gab es bei Plaza in der Grabbelkiste bei Kühlprodukten Almighurt Mais. Ja, ihr lest richtig: Joghurt mit Mais. Statt Frucht halt Mais, ansonsten aber wie immer. Joghurt, "Frucht"zubereitung, Zucker etc. pp. Wobei die Liste mal erfreulich kurz war.
Todesmutig mache ich das Becherchen auf - typischer Maisgeruch. Hm, eigentlich lecker, aber im Joghurt? Skeptisch probiere ich ein Löffelchen, und siehe da: Ich hab Maiskörner zum Kauen im Mund und die Geschmackskomposition ist echt nicht übel. Artig esse ich auf.
Fazit: Joghurt mit Mais ist besser, als gedacht, immerhin sind hier zwei Produkte verbunden worden, die mir beide schmecken und die man auch sonst zusammen in einen Topf wirft, wenn auch eher in herzhafter Verbindung. Aber da es ja süßer Mais ist, gehts auch so.
Ich werd den Joghurt jetzt nicht unbedingt wieder kaufen, weil ich fruchtige oder nussige Sorten bevorzuge, aber als Erfahrung war es echt mal interessant!
Foto gibts nicht, der Becher ist schon im Müll. Aber ihr könnt ja mal im Kühlregal schauen ...
Aktuell gab es bei Plaza in der Grabbelkiste bei Kühlprodukten Almighurt Mais. Ja, ihr lest richtig: Joghurt mit Mais. Statt Frucht halt Mais, ansonsten aber wie immer. Joghurt, "Frucht"zubereitung, Zucker etc. pp. Wobei die Liste mal erfreulich kurz war.
Todesmutig mache ich das Becherchen auf - typischer Maisgeruch. Hm, eigentlich lecker, aber im Joghurt? Skeptisch probiere ich ein Löffelchen, und siehe da: Ich hab Maiskörner zum Kauen im Mund und die Geschmackskomposition ist echt nicht übel. Artig esse ich auf.
Fazit: Joghurt mit Mais ist besser, als gedacht, immerhin sind hier zwei Produkte verbunden worden, die mir beide schmecken und die man auch sonst zusammen in einen Topf wirft, wenn auch eher in herzhafter Verbindung. Aber da es ja süßer Mais ist, gehts auch so.
Ich werd den Joghurt jetzt nicht unbedingt wieder kaufen, weil ich fruchtige oder nussige Sorten bevorzuge, aber als Erfahrung war es echt mal interessant!
Foto gibts nicht, der Becher ist schon im Müll. Aber ihr könnt ja mal im Kühlregal schauen ...
Freitag, März 26, 2010
Rosetta Stone 6
So, gerade eben noch ein Stündchen geackert, gestern Nachmittag ebenfalls. Ich hab Level 1, Unit 1, Lesson 4 abgeschlossen, aber noch einige Übungsaufgaben dazu vor mir sowie den Milestone, der dann Unit 1 abschließt (bis auf die wiederkehrend auftauchen Wiederholungsübungen).
Die Tatsache, dass ich da gerade sehr fix durcheile, scheint zu bestätigen, dass diese Lernmethode funktioniert, denn sonst hätte ich wohl deutlich länger gebraucht.
Morgen will ich versuchen, Unit 1 inkl. Milestone abzuschließen und evtl. Lesson 1 der Unit 2 ebenfalls - dann bin ich fast wieder da, wo ich vor drei Wochen hängengeblieben bin.
Die Tatsache, dass ich da gerade sehr fix durcheile, scheint zu bestätigen, dass diese Lernmethode funktioniert, denn sonst hätte ich wohl deutlich länger gebraucht.
Morgen will ich versuchen, Unit 1 inkl. Milestone abzuschließen und evtl. Lesson 1 der Unit 2 ebenfalls - dann bin ich fast wieder da, wo ich vor drei Wochen hängengeblieben bin.
Donnerstag, März 25, 2010
Rosetta Stone 5
Heute gibts ein heftiges "Hmpf" für Rosetta Stone.
Vor ca. drei Wochen hat das Programm von einem auf den anderen Tag das Mikrophon nicht mehr erkannt. Und zwar keines meiner drei vorhandenen: Weder das von Rosetta Stone mitgelieferte Headset (USB), noch mein eigenes gekauftes (Line In / Line Out) noch das integrierte meines Mac. Tja, was macht Frau? Kontaktiert den Support per Mail. Und bekommt die Antwort, sich bitte telefonisch an den Support zu wenden. Na gut. Hab ich dann wegen anderer, wichtigerer Dinge schleifen lassen, immer mal wieder an allen Einstellungen (des Rechners und des Programms) herumgespielt, auch nach Neustart des Rechners keine Veränderung.
Heute rufe ich endlich an: Tada, bitte deinstallieren Sie das Programm und installieren es neu.
Wie, dann sind doch meine Daten gelöscht?
Ja, leider.
Und ich muss komplett von vorne anfangen?
Ja, leider.
Die ganze Arbeit von sechs Wochen vorbei?
Ja, leider.
Nach einigem Hin und her kam heraus, dass ich natürlich an dem Punkt wieder einsetzen kann, an dem ich aufgehört hatte, aber das Programm weiß dann nicht, dass ich vorher schon mal damit gearbeitet habe und kann daher keine passenden Wiederholungsübungen generieren. Ach ja, prima - wofür hab ich noch mal € 449,00 bezahlt? Anscheinend für eine miserabel konzipierte Software, die keine Backups zulässt.
Weiterer Tipp: Sichern Sie die und die Datei, dann geht es vielleicht.
Gesagt, getan, deinstalliert: Neuinstallation geht nicht, da eine neuere Version installiert sei. Ich hab wirklich alle Dateien, die irgendwas mit Rosetta Stone zu tun haben, aus allen Bereichen meines Rechners gelöscht, keine Änderung.
Erneuter Anruf, anderer Mitarbeiter: Ja, welche Software ... wann erster Kontakt ... bla bla bla ... Fazit: Ich hab das Programm dann aus der Time Machine neu installiert, nun geht es. Die gesicherte Datei hab ich nicht wieder reingeschoben, erstens hab ich etwas Angst, dass ich dann wieder alles zerstöre, zweitens dachte ich mir, dass ein bisschen zusätzliche Auffrischung auch nicht schadet.
Fazit: die komplette Lektion 1 (Level 1, Unit 1, Lesson 1) in weniger als einer halben Stunde durchgehechelt und 98% richtig. Na, wenigstens etwas.
Fazit 2: Auch teure Software hat ihre Pferdefüße.
Fazit 3: WEnigstens wird das Headset wieder erkannt. Mal schauen, wie lange.
Vor ca. drei Wochen hat das Programm von einem auf den anderen Tag das Mikrophon nicht mehr erkannt. Und zwar keines meiner drei vorhandenen: Weder das von Rosetta Stone mitgelieferte Headset (USB), noch mein eigenes gekauftes (Line In / Line Out) noch das integrierte meines Mac. Tja, was macht Frau? Kontaktiert den Support per Mail. Und bekommt die Antwort, sich bitte telefonisch an den Support zu wenden. Na gut. Hab ich dann wegen anderer, wichtigerer Dinge schleifen lassen, immer mal wieder an allen Einstellungen (des Rechners und des Programms) herumgespielt, auch nach Neustart des Rechners keine Veränderung.
Heute rufe ich endlich an: Tada, bitte deinstallieren Sie das Programm und installieren es neu.
Wie, dann sind doch meine Daten gelöscht?
Ja, leider.
Und ich muss komplett von vorne anfangen?
Ja, leider.
Die ganze Arbeit von sechs Wochen vorbei?
Ja, leider.
Nach einigem Hin und her kam heraus, dass ich natürlich an dem Punkt wieder einsetzen kann, an dem ich aufgehört hatte, aber das Programm weiß dann nicht, dass ich vorher schon mal damit gearbeitet habe und kann daher keine passenden Wiederholungsübungen generieren. Ach ja, prima - wofür hab ich noch mal € 449,00 bezahlt? Anscheinend für eine miserabel konzipierte Software, die keine Backups zulässt.
Weiterer Tipp: Sichern Sie die und die Datei, dann geht es vielleicht.
Gesagt, getan, deinstalliert: Neuinstallation geht nicht, da eine neuere Version installiert sei. Ich hab wirklich alle Dateien, die irgendwas mit Rosetta Stone zu tun haben, aus allen Bereichen meines Rechners gelöscht, keine Änderung.
Erneuter Anruf, anderer Mitarbeiter: Ja, welche Software ... wann erster Kontakt ... bla bla bla ... Fazit: Ich hab das Programm dann aus der Time Machine neu installiert, nun geht es. Die gesicherte Datei hab ich nicht wieder reingeschoben, erstens hab ich etwas Angst, dass ich dann wieder alles zerstöre, zweitens dachte ich mir, dass ein bisschen zusätzliche Auffrischung auch nicht schadet.
Fazit: die komplette Lektion 1 (Level 1, Unit 1, Lesson 1) in weniger als einer halben Stunde durchgehechelt und 98% richtig. Na, wenigstens etwas.
Fazit 2: Auch teure Software hat ihre Pferdefüße.
Fazit 3: WEnigstens wird das Headset wieder erkannt. Mal schauen, wie lange.
Sonntag, Februar 14, 2010
Filmkritik Avatar
Ja, nun habe auch ich endlich Avatar gesehen - mit lustiger Brille auf der Nase in 3D.
Ein Wort: Beeindruckend.
Die Story ist nicht absolut neu: Die Menschen haben einen fremden Planeten entdeckt, der ein Element enthält, das auf der Erde nicht existiert und sehr viel Geld einbringt (weil man es wofür auch immer verwenden kann, ich hab keine Ahnung, ob das näher vertieft wird). Der Planet ist in weiten Teilen von einem wunderbaren Urwald bewachsen, in welchem die Na'vi leben, ein Volk, das sehr naturverbunden ist. Leider steht ihr riesiger Heimatbaum exakt über einem der größten Vorkommen des begehrten Elements, so dass die Na'vi umgesiedelt werden sollen.
Während ein Trupp von Wissenschaftlern sogenannte Avatare erschaffen hat, Hybridwesen zwischen Menschen und Na'vi, die äußerlich den Na'vi gleichen und den Lebensbedingungen des Planeten angepasst sind, durch synaptische Verbindungen aber von dem Menschen, dessen DNA eingeflochten wurde, "beseelt" und gesteuert werden können, will die Army lieber mit Gewalt vorgehen.
Jack (?) war Marine und ist inzwischen als Folge seines Jobs querschnittgelähmt. Sein Zwillingsbruder war einer der Wissenschaftler, für die ein Avatar geschaffen wurde, starb jedoch, so dass Jack nun seinen Job übernehmen soll. Anfänglich ist er noch überzeugt, dass er die Na'vi zum Umzug bewegen kann und benimmt sich wie der buchstäbliche Elefant im Porzellanladen, doch dann kommen ihm immer mehr Zweifel, ob seine Aufgabe wirklich richtig ist.
So weit, so solide. Menschen vertreiben andere Rassen und Arten für ihren eigenen Vorteil - das ist so alt wie die Menschheit an sich. Neu ist hier, dass der Planet mit einer unglaublichen Liebe zum Detail erschaffen wurde. Vieles erinnert an Unterwasserwelten, manche Elemente kamen mir von meinen guten alten Magic-Karten sehr bekannt vor, und alles wurde so liebevoll gestaltet, dass es vermutlich auch in 2D schon beeindruckend gewesen wäre. Wenn dann aber die Dinge um einen herumfliegen, Die Gesichter zum greifen nah scheinen und man wirklich im Bild herumsehen kann, als stünde man vor Ort und würde sich mal eben umsehen - dann versteht man wirklich den Hype um diesen Film. Abgesehen von wenigen Ausnahmen wurde immer das gesamte Bild scharf gefilmt, was man im 2D-Kino so nicht kennt, da ist oft nur der Teil gestochen scharf, auf den man sein Augenmerk legen soll, der Rest verschwimmt immer mehr, je weiter er vom Geschehen weg ist. Diese Bildtiefe, die eben durch die Brille optisch auch noch perfektioniert wird, hat mich wirklich beeindruckt.
Lohnenswert, gerne auch noch mal!
Ein Wort: Beeindruckend.
Die Story ist nicht absolut neu: Die Menschen haben einen fremden Planeten entdeckt, der ein Element enthält, das auf der Erde nicht existiert und sehr viel Geld einbringt (weil man es wofür auch immer verwenden kann, ich hab keine Ahnung, ob das näher vertieft wird). Der Planet ist in weiten Teilen von einem wunderbaren Urwald bewachsen, in welchem die Na'vi leben, ein Volk, das sehr naturverbunden ist. Leider steht ihr riesiger Heimatbaum exakt über einem der größten Vorkommen des begehrten Elements, so dass die Na'vi umgesiedelt werden sollen.
Während ein Trupp von Wissenschaftlern sogenannte Avatare erschaffen hat, Hybridwesen zwischen Menschen und Na'vi, die äußerlich den Na'vi gleichen und den Lebensbedingungen des Planeten angepasst sind, durch synaptische Verbindungen aber von dem Menschen, dessen DNA eingeflochten wurde, "beseelt" und gesteuert werden können, will die Army lieber mit Gewalt vorgehen.
Jack (?) war Marine und ist inzwischen als Folge seines Jobs querschnittgelähmt. Sein Zwillingsbruder war einer der Wissenschaftler, für die ein Avatar geschaffen wurde, starb jedoch, so dass Jack nun seinen Job übernehmen soll. Anfänglich ist er noch überzeugt, dass er die Na'vi zum Umzug bewegen kann und benimmt sich wie der buchstäbliche Elefant im Porzellanladen, doch dann kommen ihm immer mehr Zweifel, ob seine Aufgabe wirklich richtig ist.
So weit, so solide. Menschen vertreiben andere Rassen und Arten für ihren eigenen Vorteil - das ist so alt wie die Menschheit an sich. Neu ist hier, dass der Planet mit einer unglaublichen Liebe zum Detail erschaffen wurde. Vieles erinnert an Unterwasserwelten, manche Elemente kamen mir von meinen guten alten Magic-Karten sehr bekannt vor, und alles wurde so liebevoll gestaltet, dass es vermutlich auch in 2D schon beeindruckend gewesen wäre. Wenn dann aber die Dinge um einen herumfliegen, Die Gesichter zum greifen nah scheinen und man wirklich im Bild herumsehen kann, als stünde man vor Ort und würde sich mal eben umsehen - dann versteht man wirklich den Hype um diesen Film. Abgesehen von wenigen Ausnahmen wurde immer das gesamte Bild scharf gefilmt, was man im 2D-Kino so nicht kennt, da ist oft nur der Teil gestochen scharf, auf den man sein Augenmerk legen soll, der Rest verschwimmt immer mehr, je weiter er vom Geschehen weg ist. Diese Bildtiefe, die eben durch die Brille optisch auch noch perfektioniert wird, hat mich wirklich beeindruckt.
Lohnenswert, gerne auch noch mal!
Rosetta Stone 4
So, mal wieder eine Zwischenmeldung.
Sehr angenehm finde ich, dass immer wieder Übungen älterer Lektionen eingebunden werden. Man bekommt nach deren Abschluss gesagt, wann sie das nächste Mal wieder erscheinen, und die Abstände werden immer größer. Ob dies je nach Erfolg unterschiedlich ist, konnte ich bisher nicht feststellen, da ich aufgrund meiner Vorkenntnisse im Schwedischen bisher noch wenige Fehler mache.
Inzwischen bin ich in Unit 2, Lesson 2 und stelle fest, dass die Themengebiete komplexer werden und auch der Umfang der einzelnen Lektionen zunimmt, so dass man bei 30min täglich entweder eine Core Lession oder die dazugehörigen Übungen schafft. Heute habe ich die Wiederholungen von drei alten Lektionen durchgearbeitet, die Übungen der Lektion 1 und die Core Lesson der Lektion 2. Das hat insgesamt eine knappe Stunde gedauert.
Ich kann jetzt bis 12 zählen (inklusive Null), weiß, was Hund, Katze, Pferd heißt, kann meins und deins unterscheiden und beginne, die Deklinationen der Possessivpronomen zu verinnerlichen - das Schwedische ist insofern eine geniale Sprache, da es mehr Unterscheidungen bietet. "Er liest sein Buch" kann im Deutschen bedeuten, dass er sein eigenes Buch liest oder das eines anderen - im Schwedischen heißt es entweder "han läser sin bok" oder aber "han läser hans bok". Genauso werden die Großeltern alle vier durch den Begriff unterschieden: mormor, morfar, farmor und farfar. Ganz einfach, oder? ;o) Und die Groß- und Kleinschreibung ist genauso einfach wie im Englischen, was die Sache erheblich vereinfacht.
So langsam kann ich mir vorstellen, dass man am Ende von Level 3 definitiv in der Lage ist, sich adäquat verständlich zu machen - um über Quantenphysik zu sprechen, muss man wohl trotzdem noch ein paar Fachzeitschriften konsumieren. ;o)
Sehr angenehm finde ich, dass immer wieder Übungen älterer Lektionen eingebunden werden. Man bekommt nach deren Abschluss gesagt, wann sie das nächste Mal wieder erscheinen, und die Abstände werden immer größer. Ob dies je nach Erfolg unterschiedlich ist, konnte ich bisher nicht feststellen, da ich aufgrund meiner Vorkenntnisse im Schwedischen bisher noch wenige Fehler mache.
Inzwischen bin ich in Unit 2, Lesson 2 und stelle fest, dass die Themengebiete komplexer werden und auch der Umfang der einzelnen Lektionen zunimmt, so dass man bei 30min täglich entweder eine Core Lession oder die dazugehörigen Übungen schafft. Heute habe ich die Wiederholungen von drei alten Lektionen durchgearbeitet, die Übungen der Lektion 1 und die Core Lesson der Lektion 2. Das hat insgesamt eine knappe Stunde gedauert.
Ich kann jetzt bis 12 zählen (inklusive Null), weiß, was Hund, Katze, Pferd heißt, kann meins und deins unterscheiden und beginne, die Deklinationen der Possessivpronomen zu verinnerlichen - das Schwedische ist insofern eine geniale Sprache, da es mehr Unterscheidungen bietet. "Er liest sein Buch" kann im Deutschen bedeuten, dass er sein eigenes Buch liest oder das eines anderen - im Schwedischen heißt es entweder "han läser sin bok" oder aber "han läser hans bok". Genauso werden die Großeltern alle vier durch den Begriff unterschieden: mormor, morfar, farmor und farfar. Ganz einfach, oder? ;o) Und die Groß- und Kleinschreibung ist genauso einfach wie im Englischen, was die Sache erheblich vereinfacht.
So langsam kann ich mir vorstellen, dass man am Ende von Level 3 definitiv in der Lage ist, sich adäquat verständlich zu machen - um über Quantenphysik zu sprechen, muss man wohl trotzdem noch ein paar Fachzeitschriften konsumieren. ;o)
Donnerstag, Februar 04, 2010
Rosetta Stone 3
So, nachdem ich zwischendrin erschreckenderweise eine Woche nichts getan habe, war ich gestern und heute wieder fleißig und hab gerade Unit 1 abgeschlossen. Ich muss da eine Angabe korrigieren: Die Grundübung dauert jeweils 30min, dazu kommen pro Einheit noch mal vier bis acht Übungen à 5 bis 10 Minuten. Ich hab jetzt für Unit 1, Lesson 1-4 fünf oder sechs Sitzungen à 30-60min benötigt und stelle fest, dass einifges sehr gut sitzt, anderes noch nicht. Es werden jedoch immer wieder Wiederholungsübungen einbegaut, so dass auch ältere Übungen und Vokabeln immer wieder ins Gedächtnis gerufen werden.
Was mir sehr gefällt, ist die Art, wie neue Wörter eingebaut werden. Neben einer Gruppe neuer Begriffe pro Unit kommen hier und da ganz heimlich neue Begriffe, die einem einfach untergeschoben werden und sich aus dem Zusammenhang ergeben.
Nicht so gut finde ich, dass man manchmal beimSprechen trotz eindeutiger Fehler (falsche Endung) keinen Abzug bekommt, dann aber wieder wegen einer winzigen Nuance in der Aussprache das Programm das ganze Wort als falsch erkennt. Hier müsste ggf. noch etwas verbessert werden. Genauso wie das Bild der barhäuptigen Damen, die laut Übung angeblich Mützen tragen ...
Demnächst also Unit 2, ich bin gespannt!
EDIT: Tja, und inzwischen hab ich dann auch begriffen, dass "kappa" nicht "Mütze", sondern "Jacke" bedeutet, das Bild ist also korrekt. Mein Fehler.
Was mir sehr gefällt, ist die Art, wie neue Wörter eingebaut werden. Neben einer Gruppe neuer Begriffe pro Unit kommen hier und da ganz heimlich neue Begriffe, die einem einfach untergeschoben werden und sich aus dem Zusammenhang ergeben.
Nicht so gut finde ich, dass man manchmal beimSprechen trotz eindeutiger Fehler (falsche Endung) keinen Abzug bekommt, dann aber wieder wegen einer winzigen Nuance in der Aussprache das Programm das ganze Wort als falsch erkennt. Hier müsste ggf. noch etwas verbessert werden. Genauso wie das Bild der barhäuptigen Damen, die laut Übung angeblich Mützen tragen ...
Demnächst also Unit 2, ich bin gespannt!
EDIT: Tja, und inzwischen hab ich dann auch begriffen, dass "kappa" nicht "Mütze", sondern "Jacke" bedeutet, das Bild ist also korrekt. Mein Fehler.
Freitag, Januar 22, 2010
Rosetta Stone & die Post
Hehe, heute waren die Päckchenmarken in der Post, das ging ja wirklich fix! Toll ist, dass sie gleichzeitig Adressaufkleber sind (blöd nur, wenn man sich verschreibt, das darf ich ab sofort nicht mehr).
Rosetta Stone hatte eben Auftritt zwei, also Unit 1, Lesson 2. Nun weiß ich, was Hund, Katze Pferd auf Schwedisch heißt, kenne ein paar weitere Verben, verstehe einfache Sätze auch wenn sie ein oder zwei neue Wörter enthalten und das Programm versteht auch fast immer mich, wenn ich mich artikulieren soll - ganz ohne Headset, nur mit dem eingebauten Mikrophon von Apple. Mac rules! ;o)
Mir macht es Spaß und ich hab es jetzt quasi als tägliche Belohnung ans Ende meines Tages gestellt - heute hab ich wahrlich genug geschafft, also durfte ich auch ein bisschen Schwedisch quatschen. Morgen komme ich wohl eher nicht dazu, weil "Schwiegermama" Geburtstag feiert, aber Sonntag, während meine Seife im Ofen schläft. *schnurchel*
Besonders gespannt bin ich auf die Halbwertszeit des Erlernten. Mag ja sein, dass ich jetzt euphorisch alles innerlich herunterrappel, aber wichtig ist ja, ob ich auch in einem halben Jahr in Schweden noch weiß, was zu tun ist. Aber dafür gibt es ja dann auch noch mal wieder die Audio-CDs mit den Wiederholungstexten.
Rosetta Stone hatte eben Auftritt zwei, also Unit 1, Lesson 2. Nun weiß ich, was Hund, Katze Pferd auf Schwedisch heißt, kenne ein paar weitere Verben, verstehe einfache Sätze auch wenn sie ein oder zwei neue Wörter enthalten und das Programm versteht auch fast immer mich, wenn ich mich artikulieren soll - ganz ohne Headset, nur mit dem eingebauten Mikrophon von Apple. Mac rules! ;o)
Mir macht es Spaß und ich hab es jetzt quasi als tägliche Belohnung ans Ende meines Tages gestellt - heute hab ich wahrlich genug geschafft, also durfte ich auch ein bisschen Schwedisch quatschen. Morgen komme ich wohl eher nicht dazu, weil "Schwiegermama" Geburtstag feiert, aber Sonntag, während meine Seife im Ofen schläft. *schnurchel*
Besonders gespannt bin ich auf die Halbwertszeit des Erlernten. Mag ja sein, dass ich jetzt euphorisch alles innerlich herunterrappel, aber wichtig ist ja, ob ich auch in einem halben Jahr in Schweden noch weiß, was zu tun ist. Aber dafür gibt es ja dann auch noch mal wieder die Audio-CDs mit den Wiederholungstexten.
Donnerstag, Januar 21, 2010
Rosetta Stone
Ja, wochenlang war nix, heute gibt es wieder zwei Posts. So kann es gehen!
Ich habe vor kurzem Rosetta Stone entdeckt, ein intuitives Sprachlernprogramm. Da es nicht ganz günstig ist, kann man eine Testversion kostenlos anfordern, was ich auch getan habe.
Auf dieser sind von den insgesamt derzeit 27 Sprachen acht oder neun enthalten, unter anderem Englisch, Italienisch, Russisch und Arabisch.
Man bekommt eindeutige Bilder gezeigt und dazu das Wort, also zum Beispiel das Bild eines Mädchens und dann das Wort in der entsprechenden Sprache. Der Clou ist, dass man kein Wort in seiner eigenen Sprache sieht oder hört, alles wird quasi wie damals die eigene Muttersprache intuitiv erfasst. Man bekommt meistens vier Bilder (Mann, Frau, Junge Mädchen), welche im Laufe der Lektion ergänzt werden. So lernt man in der ersten Lektion Singular und Plural dieser Wörter, bestimmte und unbestimmte Artikel, die Verben laufen, essen, trinken, kochen, schwimmen und noch einiges mehr. Das ganze darf man zuordnen, lesen, schreiben und aussprechen, wobei das Programm beurteilt, ob die Ausprache okay war oder erneut versucht werden muss.
Nach ca. 30min hat man die erste Lektion abgeschlossen, in der Testversion habe ich mich an Italienisch gewagt, was mir nicht zu schwierig erschien. Und tatsächlich, abgesehen vom Spaßfaktor kann ich immernoch "bambina beve", "Degli uomini mangano" und einiges mehr wiedergeben, eine Woche nach der ersten und einzigen Lektion.
Aufgrund dieser Erfahrung habe ich mir nun Schwedisch im Dreierpack (Level 1-3) bestellt und heute auch hier die erste Lektion durchgeackert. Ob es gut oder schlecht ist, dass man immer wieder die gleichen Grundkenntnisse erwirbt, wird sich zeigen, aber "flickorna springar", "kvinnan läser" und "männen simmar" ist hängengeblieben. Allerdings habe ich ja auch einen Vorsprung, da ich seit 25 Jahren immer wieder mit Schwedisch konfrontiert war.
Jeder Level enthält 4 Lektionen à 4 Untereinheiten, ob alle Untereinheiten in 30 Minuten zu absolvieren sind, weiß ich nicht. Theoretisch soll man mit dieser Methode innerhalb eines Jahres eine Sprache so weit beherrschen, dass man einfache bis normale Gespräche problemlos führen und Zeitung lesen kann. Ich hab den Ehrgeiz, im Sommer endlich halbwegs vernünftig Schwedisch zu sprechen, um nicht mehr dümmlich grinsend und wissend nickend daneben zu stehen, wenn andere sich unterhalten.
Im Set war ein Headset enthalten, außerdem wird zu jeder Lektion eine Audio-CD mit Wiederholungstexten geliefert (insgesamt also 12 CDs), die man unterwegs, im Auto, in der Bahn oder natürlich auf dem heimischen Sofa anhören kann.
Ich werde immer mal wieder berichten, wie es mir gefällt und was ich schon kann.
Ich habe vor kurzem Rosetta Stone entdeckt, ein intuitives Sprachlernprogramm. Da es nicht ganz günstig ist, kann man eine Testversion kostenlos anfordern, was ich auch getan habe.
Auf dieser sind von den insgesamt derzeit 27 Sprachen acht oder neun enthalten, unter anderem Englisch, Italienisch, Russisch und Arabisch.
Man bekommt eindeutige Bilder gezeigt und dazu das Wort, also zum Beispiel das Bild eines Mädchens und dann das Wort in der entsprechenden Sprache. Der Clou ist, dass man kein Wort in seiner eigenen Sprache sieht oder hört, alles wird quasi wie damals die eigene Muttersprache intuitiv erfasst. Man bekommt meistens vier Bilder (Mann, Frau, Junge Mädchen), welche im Laufe der Lektion ergänzt werden. So lernt man in der ersten Lektion Singular und Plural dieser Wörter, bestimmte und unbestimmte Artikel, die Verben laufen, essen, trinken, kochen, schwimmen und noch einiges mehr. Das ganze darf man zuordnen, lesen, schreiben und aussprechen, wobei das Programm beurteilt, ob die Ausprache okay war oder erneut versucht werden muss.
Nach ca. 30min hat man die erste Lektion abgeschlossen, in der Testversion habe ich mich an Italienisch gewagt, was mir nicht zu schwierig erschien. Und tatsächlich, abgesehen vom Spaßfaktor kann ich immernoch "bambina beve", "Degli uomini mangano" und einiges mehr wiedergeben, eine Woche nach der ersten und einzigen Lektion.
Aufgrund dieser Erfahrung habe ich mir nun Schwedisch im Dreierpack (Level 1-3) bestellt und heute auch hier die erste Lektion durchgeackert. Ob es gut oder schlecht ist, dass man immer wieder die gleichen Grundkenntnisse erwirbt, wird sich zeigen, aber "flickorna springar", "kvinnan läser" und "männen simmar" ist hängengeblieben. Allerdings habe ich ja auch einen Vorsprung, da ich seit 25 Jahren immer wieder mit Schwedisch konfrontiert war.
Jeder Level enthält 4 Lektionen à 4 Untereinheiten, ob alle Untereinheiten in 30 Minuten zu absolvieren sind, weiß ich nicht. Theoretisch soll man mit dieser Methode innerhalb eines Jahres eine Sprache so weit beherrschen, dass man einfache bis normale Gespräche problemlos führen und Zeitung lesen kann. Ich hab den Ehrgeiz, im Sommer endlich halbwegs vernünftig Schwedisch zu sprechen, um nicht mehr dümmlich grinsend und wissend nickend daneben zu stehen, wenn andere sich unterhalten.
Im Set war ein Headset enthalten, außerdem wird zu jeder Lektion eine Audio-CD mit Wiederholungstexten geliefert (insgesamt also 12 CDs), die man unterwegs, im Auto, in der Bahn oder natürlich auf dem heimischen Sofa anhören kann.
Ich werde immer mal wieder berichten, wie es mir gefällt und was ich schon kann.
Tach, Post
Ich stöbere heute so auf der Seite der Deutschen Post und stelle fest, dass das Porto für Päckchen im Dutzend günstiger ist. Genauer: Man kann Päckchenmarken zu 10, 50 oder 100 Stück bestellen und spart damit im Vergleich zum Einzelpreis. Laut Internetseite sind diese Marken auch am Schalter erhältlich, und da ich eh dorthin möchte, bewaffne ich mich mit Päckchen, Brief und meiner Bitte nach Päckchenmarken.
Erstmal darf ich aber ca. 15 Minuten warten, da der langsamste Kunde des Stadtteils auf die langsamste Verkäuferin unserer Postfiliale (Shop-in-Shop) getroffen ist. Irgendwann bin ich dann dran und frage höflich nach einer größeren Menge Päckchenmarken.
Sie: "Äh, wie? Wieviele brauchen Sie denn?"
Ich: "Naja, laut Internetseite gibt es die bei größeren Abnahmemengen als Set günstiger."
Sie: "Nee, das kostet immer gleich."
Ich (etwas erstaunt): "Hm, da stand aber, dass die so auch am Schalter erhältlich sind, und der Einzelpreis war dann geringer als einzeln.
Sie (genervt): "Nee, haben wir nicht."
Ich (betont freundlich): "Okay, dann kaufe ich die online. Dann also bitte nur den Brief hier und ein Päckchen."
Ich wurde wirklich noch nie so unfreundlich von dieser Dame bedient - hallo, was kann denn ich für ihre Unwissenheit?!
Jedenfalls hab ich jetzt 50 Stück zu € 189,90 bestellt. Und sie kann diese dann beim nächsten Mal bewundern, wenn ich die fertig frankierten Päckchen abgebe. Ha! Falls sie bis dahin nicht wegrationalisiert wurde.
Erstmal darf ich aber ca. 15 Minuten warten, da der langsamste Kunde des Stadtteils auf die langsamste Verkäuferin unserer Postfiliale (Shop-in-Shop) getroffen ist. Irgendwann bin ich dann dran und frage höflich nach einer größeren Menge Päckchenmarken.
Sie: "Äh, wie? Wieviele brauchen Sie denn?"
Ich: "Naja, laut Internetseite gibt es die bei größeren Abnahmemengen als Set günstiger."
Sie: "Nee, das kostet immer gleich."
Ich (etwas erstaunt): "Hm, da stand aber, dass die so auch am Schalter erhältlich sind, und der Einzelpreis war dann geringer als einzeln.
Sie (genervt): "Nee, haben wir nicht."
Ich (betont freundlich): "Okay, dann kaufe ich die online. Dann also bitte nur den Brief hier und ein Päckchen."
Ich wurde wirklich noch nie so unfreundlich von dieser Dame bedient - hallo, was kann denn ich für ihre Unwissenheit?!
Jedenfalls hab ich jetzt 50 Stück zu € 189,90 bestellt. Und sie kann diese dann beim nächsten Mal bewundern, wenn ich die fertig frankierten Päckchen abgebe. Ha! Falls sie bis dahin nicht wegrationalisiert wurde.
Freitag, Dezember 25, 2009
Kleine Spielerei
In Minas Blog gefunden und einfach mal nachgemacht:
Man schreibe seinen eigenen Namen + "braucht" ins Suchfeld und drücke Eingabe. Die ersten zehn Treffer dann im Blog posten. Et voilà, here we go:
___________________________________
1. Susanne braucht einen geschützten, vollsonnigen Standort!
Unbedingt, ich bin eine Lilie und finde Sonne toll!
2. Susanne braucht eine die sie an die Hand nimmt.
Einen hab ich zum Glück schon. Stimmt aber, manchmal bin ich allein schon recht planlos!
3. Braucht jetzt Schokolade.
Neeeee, bloß nicht, ich bin so vollgefuttert, dass ich nicht mal mehr meinen Durst löschen kann!
4. Braucht eine künstliche Mega-Deadline.
Was immer das ist, das könnte ich auch hin und wieder gebrauchen.
5. Susanne braucht diese öffentliche Anteilnahme.
Nein, das ist dann wohl doch eine andere Susanne.
6. Wer die Wahrheit sagt, braucht ein schnelles Pferd.
Steht zwar nur indirekt in Zusammenhang mit meinem Namen, aber der Spruch gefällt mir!
7. Susanne braucht einen neuen Hut und geht shoppen.
Ich hasse Hüte, sie stehen mir einfach nicht!
8. Susanne braucht jemanden, die ihr im Unterricht vorliest.
Och ja, Schule war immer so langweilig, ein Vorleser nebenher wär echt nicht schlecht gewesen!
9. Hendrik sieht ein, dass Susanne professionelle Hilfe braucht.
Wer ist Hendrik? Und warum brauche ich professionelle Hilfe? Ich habe meine Seifensiedesucht im Griff, wirklich! Ich hab so viele, dass ich sie verkaufe. ;o)
10. Susanne braucht einen Schokoladenkuchen.
Manno, warum immer Schokolade?! Ich bin satt, danke der Nachfrage!
__________________________
Und wo ich gerade hier bin:
Fröhliche Weihnachten euch allen, ich hoffe, ihr könnt - im Gegensatz zu mir - noch "papp" sagen! :o)
Man schreibe seinen eigenen Namen + "braucht" ins Suchfeld und drücke Eingabe. Die ersten zehn Treffer dann im Blog posten. Et voilà, here we go:
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1. Susanne braucht einen geschützten, vollsonnigen Standort!
Unbedingt, ich bin eine Lilie und finde Sonne toll!
2. Susanne braucht eine die sie an die Hand nimmt.
Einen hab ich zum Glück schon. Stimmt aber, manchmal bin ich allein schon recht planlos!
3. Braucht jetzt Schokolade.
Neeeee, bloß nicht, ich bin so vollgefuttert, dass ich nicht mal mehr meinen Durst löschen kann!
4. Braucht eine künstliche Mega-Deadline.
Was immer das ist, das könnte ich auch hin und wieder gebrauchen.
5. Susanne braucht diese öffentliche Anteilnahme.
Nein, das ist dann wohl doch eine andere Susanne.
6. Wer die Wahrheit sagt, braucht ein schnelles Pferd.
Steht zwar nur indirekt in Zusammenhang mit meinem Namen, aber der Spruch gefällt mir!
7. Susanne braucht einen neuen Hut und geht shoppen.
Ich hasse Hüte, sie stehen mir einfach nicht!
8. Susanne braucht jemanden, die ihr im Unterricht vorliest.
Och ja, Schule war immer so langweilig, ein Vorleser nebenher wär echt nicht schlecht gewesen!
9. Hendrik sieht ein, dass Susanne professionelle Hilfe braucht.
Wer ist Hendrik? Und warum brauche ich professionelle Hilfe? Ich habe meine Seifensiedesucht im Griff, wirklich! Ich hab so viele, dass ich sie verkaufe. ;o)
10. Susanne braucht einen Schokoladenkuchen.
Manno, warum immer Schokolade?! Ich bin satt, danke der Nachfrage!
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Und wo ich gerade hier bin:
Fröhliche Weihnachten euch allen, ich hoffe, ihr könnt - im Gegensatz zu mir - noch "papp" sagen! :o)
Mittwoch, Oktober 28, 2009
Kamelopedia
Manchmal treibt es erstaunlich amüsante Blüten, wenn Menschen ihre Langeweile mit Kreativität paaren. Ich hab jedenfalls jede Menge Spaß und empfehle durchaus, diesem Link und diversen Verlinkungen auf der hinterlegten Kamelopedia zu folgen. Seife ist die Frucht eines Baumes, und wenn man die Früchte auspresst, bekommt man Stückseife. Das geht endlos weiter mit wunderbarem Lachgummi, artverwandt mit Geschmackskondomen und einigem weiteren grandiosen Nonsens.
Nutzen wir den Tag für ein wenig Erheiterung, draußen ist es grau genug!
Nutzen wir den Tag für ein wenig Erheiterung, draußen ist es grau genug!
Dienstag, Oktober 13, 2009
Auf zu neuen Ufern
Ein weiterer Schritt ist gemacht: Ich habe meinen Job zum 31.10.2009 gekündigt. Nicht, um den Rest meines Lebens auf der Couch zu sitzen (viel zu langweilig!), sondern um endlich meine Hobbies zum Beruf zu machen, vor allem natürlich das Seifesieden.
Derzeit schlage ich mich mit so lustigen Dingen wie Antrag auf Steuernummer, Krankenversicherung und der Herstellung meiner Weihnachtsproduktion herum. Immerhin bin ich schon wieder etwas schlauer, was die Verpackung meiner Badebomben und die Eitkettierung selbiger angeht.
Und weil ich ja eh nur noch so kurz bei der grünen Telefonfirma bin, hab ich auch noch meine verbleibenden 6 Urlaubstage eingereicht - man gönnt sich ja sonst nichts und das wird mit Sicherheit für eine ganze Weile der letzte Urlaub, den ich mir genehmigen lassen muss. Oder anders: Solange ich nicht verreise, werde ich auch erstmal keinen Urlaub mehr haben. Aber das macht nichts, immerhin wohne ich da, wo andere ihre Ferien verbringen und kann so im Sommer sicher mal den einen oder anderen halben Tag am Meer verbringen - und einige unter Wasser.
Derzeit schlage ich mich mit so lustigen Dingen wie Antrag auf Steuernummer, Krankenversicherung und der Herstellung meiner Weihnachtsproduktion herum. Immerhin bin ich schon wieder etwas schlauer, was die Verpackung meiner Badebomben und die Eitkettierung selbiger angeht.
Und weil ich ja eh nur noch so kurz bei der grünen Telefonfirma bin, hab ich auch noch meine verbleibenden 6 Urlaubstage eingereicht - man gönnt sich ja sonst nichts und das wird mit Sicherheit für eine ganze Weile der letzte Urlaub, den ich mir genehmigen lassen muss. Oder anders: Solange ich nicht verreise, werde ich auch erstmal keinen Urlaub mehr haben. Aber das macht nichts, immerhin wohne ich da, wo andere ihre Ferien verbringen und kann so im Sommer sicher mal den einen oder anderen halben Tag am Meer verbringen - und einige unter Wasser.
Dienstag, Oktober 06, 2009
Back to the roots
So, nun bin ich doch wieder hier und werde vielleicht die spärlichen Einträge der letzten Monate hierher zurückholen.
Gründe für meinen Rück-Umzug: Das Programm für meinen anderen Blog ist extrem anfällig und schluckt ständig alte Einträge. Da ich nicht die Zeit hatte, mich mit den Ursachen zu beschäftigen, ist es einfach keine Alternative. Außerdem muss ich bei dem anderen Programm immer von meinem Rechner aus bloggen, was meiner Meinung nach das Bloggen ad absurdum führt - ich möchte einfach immer dann und dort bloggen, wo ich gerade bin!
Wer meinen Seifenblog liest, weiß, dass ich nun unter die gewerblichen Seifensieder gegangen bin. Meinen Shop findet ihr unter www.balticsoap.de, ich wünsche viel Spaß beim Stöbern!
Gründe für meinen Rück-Umzug: Das Programm für meinen anderen Blog ist extrem anfällig und schluckt ständig alte Einträge. Da ich nicht die Zeit hatte, mich mit den Ursachen zu beschäftigen, ist es einfach keine Alternative. Außerdem muss ich bei dem anderen Programm immer von meinem Rechner aus bloggen, was meiner Meinung nach das Bloggen ad absurdum führt - ich möchte einfach immer dann und dort bloggen, wo ich gerade bin!
Wer meinen Seifenblog liest, weiß, dass ich nun unter die gewerblichen Seifensieder gegangen bin. Meinen Shop findet ihr unter www.balticsoap.de, ich wünsche viel Spaß beim Stöbern!
Freitag, Dezember 12, 2008
Umzug
Nein, nein, ich verlasse meine Wohnung nicht schon wieder, keine Sorge!
Aber ich habe seit Ewigkeiten ungenutzen Webspace, und da dachte ich mir, dass es mal an der Zeit ist, diesen Zustand zu ändern. Da ich die Domain so ungerne aufgeben wollte, blieb also abgesehen von Aufgeben nur Nutzen. Und da mein Nachbar selber eine Webseite braucht und mich fragte, ob ich nicht "mal eben mit meinem Mac und so, es gäbe da auch ein tolles Programm, damit geht das super fix und easy" ... Nun ja, das Ende vom Lied: Seit drei Tagen lerne ich das Programm kennen, habe mit dem Support meines Anbieters regen Mailkontakt und mich hilfesuchend im Forum des Programms umgesehen. Und siehe da: Nun scheint es zu laufen.
Noch weiß ich zwar nicht, wie ich alte Kommentare mitnehme und generell eine Kommentarfunktion einbinde, Links setze und noch ein paar Dinge sinnvoller arrangiere, aber dafür hat das neue Programm den unschätzbaren Vorteil, dass ich Blog, Fotogalerie, Reiseberichte, Kurzgeschichten und was mir sonst noch so in den Kopf kommt, alles unkompliziert auf einer Seite vereinen kann. Sozusagen Wordpress für den Mac.
Für alle neugierigen Mac-User: Es handelt sich um RapidWeaver, ein kostenpflichtiges Programm, dass man aber unbegrenzt testen kann, die einzige Einschränkung ist, dass die Webseite maximal drei Unterseiten haben kann. Nun ja, bisher bin ich froh, wenn ich mein Blog dorthin umziehen lasse und vielleicht nach und nach eine Fotogallerie fülle, und wenn es dann ganz eng wird, dann gebe ich gerne auch ein paar Euros aus. Wirtschaft ankurbeln und so.
Und weil das ja alles nicht nur leeres Geschwafel sein soll, teile ich hiermit feierlich mit, dass dies mit großer Wahrscheinlichkeit der letzte Eintrag im alten Blog war. Machs gut, blogger, ich hab mich hier echt wohl gefühlt, aber es wird Zeit für was eigenes.
Ab sofort also News unter chaosqueen.de - logisch, dass ich die Adresse nicht wieder hergeben wollte, oder? ;o)
Alle, die schon jetzt dort spicken, werden in den Genuss einer Zeitreise kommen, denn da ich die Einträge chronologisch rüberziehe, hinke ich derzeit zweieinhalb Jahre hinterher. Aber ich gelobe, dass hin und wieder auch ein brandaktueller Eintrag dazu kommt, und die werden natürlich wie gewohnt immer ganz oben stehen.
Aber ich habe seit Ewigkeiten ungenutzen Webspace, und da dachte ich mir, dass es mal an der Zeit ist, diesen Zustand zu ändern. Da ich die Domain so ungerne aufgeben wollte, blieb also abgesehen von Aufgeben nur Nutzen. Und da mein Nachbar selber eine Webseite braucht und mich fragte, ob ich nicht "mal eben mit meinem Mac und so, es gäbe da auch ein tolles Programm, damit geht das super fix und easy" ... Nun ja, das Ende vom Lied: Seit drei Tagen lerne ich das Programm kennen, habe mit dem Support meines Anbieters regen Mailkontakt und mich hilfesuchend im Forum des Programms umgesehen. Und siehe da: Nun scheint es zu laufen.
Noch weiß ich zwar nicht, wie ich alte Kommentare mitnehme und generell eine Kommentarfunktion einbinde, Links setze und noch ein paar Dinge sinnvoller arrangiere, aber dafür hat das neue Programm den unschätzbaren Vorteil, dass ich Blog, Fotogalerie, Reiseberichte, Kurzgeschichten und was mir sonst noch so in den Kopf kommt, alles unkompliziert auf einer Seite vereinen kann. Sozusagen Wordpress für den Mac.
Für alle neugierigen Mac-User: Es handelt sich um RapidWeaver, ein kostenpflichtiges Programm, dass man aber unbegrenzt testen kann, die einzige Einschränkung ist, dass die Webseite maximal drei Unterseiten haben kann. Nun ja, bisher bin ich froh, wenn ich mein Blog dorthin umziehen lasse und vielleicht nach und nach eine Fotogallerie fülle, und wenn es dann ganz eng wird, dann gebe ich gerne auch ein paar Euros aus. Wirtschaft ankurbeln und so.
Und weil das ja alles nicht nur leeres Geschwafel sein soll, teile ich hiermit feierlich mit, dass dies mit großer Wahrscheinlichkeit der letzte Eintrag im alten Blog war. Machs gut, blogger, ich hab mich hier echt wohl gefühlt, aber es wird Zeit für was eigenes.
Ab sofort also News unter chaosqueen.de - logisch, dass ich die Adresse nicht wieder hergeben wollte, oder? ;o)
Alle, die schon jetzt dort spicken, werden in den Genuss einer Zeitreise kommen, denn da ich die Einträge chronologisch rüberziehe, hinke ich derzeit zweieinhalb Jahre hinterher. Aber ich gelobe, dass hin und wieder auch ein brandaktueller Eintrag dazu kommt, und die werden natürlich wie gewohnt immer ganz oben stehen.
Montag, November 10, 2008
Filmkritik Wall E
Ein kleiner Roboter (übrigens mit einem Mac-basierten System!) ist als letzter übrig, um die Erde aufzuräumen. Unermüdlich schiebt er den Müll in seine Bauchlade, presst und stapelt dann die handlichen Würfel zu wahren Wolkenkratzern auf.
Eines Tages taucht ein Raumschiff auf und hinterlässt Eve, eine Sonde, die nach Leben auf der Erde suchen soll und verdammt gut bewaffnet ist. Dass sie auch noch ein hitziges Gemüt hat, ist für Wall E aber kein Hinderungsgrund, sich in die Dame zu verlieben.
Nach und nach lernen die beiden einander kennen, doch kaum hat er ihr seine Pflanze geschenkt, verschwindet diese in Eves Bauch und sie schaltet auf Standby. Als das Raumschiff sie wieder abholt, hängt er sich kurzentschlsosen an und gerät gemeinsam mnit ihr zur Zuflucht der Menschen, einem gigantischen Raumschiff. Leider sind die Menschen im Laufe der Jahrtausende etwas degeneriert, und es braucht schon einiges an Überredungskraft, bis am Ende alles so etwas wie wieder gut wird.
Der Film ist nicht nur für Kinder toll, sondern enthält mal wieder auch so einige Gags für Erwachsene, und die Moral ist zwar ersichtlich, kommt aber nicht mit dem Holzhammer daher.
Alles in allem mal wieder ein netter Spaß aus dem Hause Pixar.
Eines Tages taucht ein Raumschiff auf und hinterlässt Eve, eine Sonde, die nach Leben auf der Erde suchen soll und verdammt gut bewaffnet ist. Dass sie auch noch ein hitziges Gemüt hat, ist für Wall E aber kein Hinderungsgrund, sich in die Dame zu verlieben.
Nach und nach lernen die beiden einander kennen, doch kaum hat er ihr seine Pflanze geschenkt, verschwindet diese in Eves Bauch und sie schaltet auf Standby. Als das Raumschiff sie wieder abholt, hängt er sich kurzentschlsosen an und gerät gemeinsam mnit ihr zur Zuflucht der Menschen, einem gigantischen Raumschiff. Leider sind die Menschen im Laufe der Jahrtausende etwas degeneriert, und es braucht schon einiges an Überredungskraft, bis am Ende alles so etwas wie wieder gut wird.
Der Film ist nicht nur für Kinder toll, sondern enthält mal wieder auch so einige Gags für Erwachsene, und die Moral ist zwar ersichtlich, kommt aber nicht mit dem Holzhammer daher.
Alles in allem mal wieder ein netter Spaß aus dem Hause Pixar.
Job sucks
Tja, ich arbeite ja bei einer großen grünen Telekommunikationsfirma, und trotz einiger eher ungewöhnlicher Bedingungen, häufig abstürzender Programme und nicht immer voll funktionstüchtiger Hardware habe ich in der Vergangenheit durchaus Spaß an meinem Job gehabt. Ja, es gab Zeiten, in denen der Spaß weg war, es gab Zeiten, in denen ich nicht mehr konnte, in denen ich dringend Urlaub brauchte, aber zumindest meine Abteilung und besonders meine Supervisorin haben doch immer wieder dafür gesorgt, dass wir ein angenehmes Arbeitsklima hatten.
Hatten.
Seit dem 01.11.2008 haben wir neue Zielvereinbarungen (Grundlohn + 5 Ziele = Maximallohn), von denen drei okay sind, zwei sich aber schon von vornherein widersprechen: Wir werden nun sowohl nach Qualität der ausgehenden Schreiben und Mails, als auch nach Quantität der bearbeiteten Vorgänge bezahlt.
Hieß es in der Vergangenheit immer, es sei okay, dass ich nicht so viel schaffe, dafür seien meine Schreiben aber auch so gehalten, dass der Kunde sich nicht erneut melden muss, sondern zufrieden und umfassend informiert ist, so zählt das ab sofort nicht mehr.
Es gibt für dieses Ziel drei Bezahlungsstufen. Die erste erreicht man, wenn man 100% der durchschnittlichen Bearbeitungszeit (Grundlage für die Berechnung waren die letzten drei Monate) erreicht, die zweite bei 120% und die dritte bei 140%.
Schade, dass uns bei Vorlage der neuen Vereinbarungen mitgeteilt wurde, die abgedruckten Zeiten wären die für die höchste Stufe, am Freitag wurde das mit einem "ups, da haben wir uns wohl geirrt, kann ja mal vorkommen" korrigiert, nun sind das also 100%.
Fakt ist: Für eine Weiterleitung plus Eintrag im Kundenlogbuch haben wir, um den vollen Lohn zu erreichen, maximal 57 Sekunden Zeit. Für ein Rechtsanwaltsschreiben mit Insolvenzmeldung maximal 15 Minuten.
Fazit: Rückenschmerzen, Kopfschmerzen, Doppelbilder, keine soziale Kommunikation mehr. Bezahlte Pause ist auch nur noch für Klogänge und Kaffee holen drin, denn auch hier gibt es weniger Geld, wenn wir mehr als 10% unserer bezahlten Zeit mit Pausen verbringen.
Fazit 2: Alles, was nicht wirklich beantwortet werden muss, wird zur Kenntnis genommen. Ich hatte am Freitag ein Anwaltsschreiben ohne Anschrift (wer auch immer dessen Briefpapier gestaltet hat, gehört erschossen!). Da es nicht hochdramatisch war, wenn der Anwalt keine Antwort erhält, weil der Kunde trotz Zahlungsschwierigkeiten unsere Rechnungen noch immer beglichen hat, habe ich mir nicht die Mühe gemacht, die Anschrift über das Branchenbuch zu suchen. Sorry, das war in der Zeit einfach nicht mehr drin.
Fazit 3: Zu Weihnachten liegt die Abteilung flach. Spätestens.
Fazit 4: Ich brauch nen neuen Job, einen reichen Mann (kurz vorm Herzinfarkt) oder eine brillante Idee für einen Bestseller. Mal schauen, was am einfachsten umzusetzen ist.
Hatten.
Seit dem 01.11.2008 haben wir neue Zielvereinbarungen (Grundlohn + 5 Ziele = Maximallohn), von denen drei okay sind, zwei sich aber schon von vornherein widersprechen: Wir werden nun sowohl nach Qualität der ausgehenden Schreiben und Mails, als auch nach Quantität der bearbeiteten Vorgänge bezahlt.
Hieß es in der Vergangenheit immer, es sei okay, dass ich nicht so viel schaffe, dafür seien meine Schreiben aber auch so gehalten, dass der Kunde sich nicht erneut melden muss, sondern zufrieden und umfassend informiert ist, so zählt das ab sofort nicht mehr.
Es gibt für dieses Ziel drei Bezahlungsstufen. Die erste erreicht man, wenn man 100% der durchschnittlichen Bearbeitungszeit (Grundlage für die Berechnung waren die letzten drei Monate) erreicht, die zweite bei 120% und die dritte bei 140%.
Schade, dass uns bei Vorlage der neuen Vereinbarungen mitgeteilt wurde, die abgedruckten Zeiten wären die für die höchste Stufe, am Freitag wurde das mit einem "ups, da haben wir uns wohl geirrt, kann ja mal vorkommen" korrigiert, nun sind das also 100%.
Fakt ist: Für eine Weiterleitung plus Eintrag im Kundenlogbuch haben wir, um den vollen Lohn zu erreichen, maximal 57 Sekunden Zeit. Für ein Rechtsanwaltsschreiben mit Insolvenzmeldung maximal 15 Minuten.
Fazit: Rückenschmerzen, Kopfschmerzen, Doppelbilder, keine soziale Kommunikation mehr. Bezahlte Pause ist auch nur noch für Klogänge und Kaffee holen drin, denn auch hier gibt es weniger Geld, wenn wir mehr als 10% unserer bezahlten Zeit mit Pausen verbringen.
Fazit 2: Alles, was nicht wirklich beantwortet werden muss, wird zur Kenntnis genommen. Ich hatte am Freitag ein Anwaltsschreiben ohne Anschrift (wer auch immer dessen Briefpapier gestaltet hat, gehört erschossen!). Da es nicht hochdramatisch war, wenn der Anwalt keine Antwort erhält, weil der Kunde trotz Zahlungsschwierigkeiten unsere Rechnungen noch immer beglichen hat, habe ich mir nicht die Mühe gemacht, die Anschrift über das Branchenbuch zu suchen. Sorry, das war in der Zeit einfach nicht mehr drin.
Fazit 3: Zu Weihnachten liegt die Abteilung flach. Spätestens.
Fazit 4: Ich brauch nen neuen Job, einen reichen Mann (kurz vorm Herzinfarkt) oder eine brillante Idee für einen Bestseller. Mal schauen, was am einfachsten umzusetzen ist.
NaNo 2008 - Bericht #1
Ja, ich schreibe mal wieder. Zum ersten Mal bewege ich mich im Bereich Fantasy, und ich muss sagen: Es macht Spaß.
Mein Wordcount hängt zwar etwas hinterher, aber noch bin ich guten Mutes, ihn wieder einzufangen. Meine Ideen purzeln beim Schreiben in meinen Kopf, meine Charaktere gewinnen nach und nach an Tiefe, für einen "first draft" erscheint mir das bisher Geschriebene nicht so schlecht zu sein. Natürlich bedarf es einer sehr gründlichen Überarbeitung, wenn der Rohbau steht, aber immerhin schreibe ich und habe Spaß daran. Prokrastination inklusive, aber das gehört nun einmal dazu.
Derzeitige Wörteranzahl: 12.151. Ich habe noch zwei Stunden, muss kurz einkaufen und hoffe, dass ich vor der Arbeit wenigstens noch 1.500 bis 2.000 Wörter schaffe. Tschakka!
Mein Wordcount hängt zwar etwas hinterher, aber noch bin ich guten Mutes, ihn wieder einzufangen. Meine Ideen purzeln beim Schreiben in meinen Kopf, meine Charaktere gewinnen nach und nach an Tiefe, für einen "first draft" erscheint mir das bisher Geschriebene nicht so schlecht zu sein. Natürlich bedarf es einer sehr gründlichen Überarbeitung, wenn der Rohbau steht, aber immerhin schreibe ich und habe Spaß daran. Prokrastination inklusive, aber das gehört nun einmal dazu.
Derzeitige Wörteranzahl: 12.151. Ich habe noch zwei Stunden, muss kurz einkaufen und hoffe, dass ich vor der Arbeit wenigstens noch 1.500 bis 2.000 Wörter schaffe. Tschakka!
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