Frank Lucas (Denzel Washington) arbeitet Mitte der Sechziger als rechte Hand des "Paten von Harlem". Als dieser stirbt, übernimmt er dessen Geschäfte. Er revolutioniert das Drogengeschäft, indem er reines Heroin direkt aus Vietnam in Flugzeugen der U.S. Army schmuggelt und dieses in doppelt so guter Qualität wie bisher üblich zum halben Preis auf den Markt bringt. Dass die Todesrate steigt, ist wohl unausweichlich.
Sein Gegenspieler Richie Roberts (Russel Crowe), einer der wenigen nicht korrupten Polizisten im New Jersey Police Department, wird auf ihn angesetzt und sammelt eine recht eigenwillige Truppe um sich.
Der Aufbau beider Figuren nimmt viel Raum im Film in Anspruch, was einerseits die Sympathien für beide Seiten stärkt, auf der anderen Seite aber auch ein wenig langatmig wirkt. Im letzten Drittel bekommt der Film wieder richtig Schwung, wenn man parallel beobachtet, wie Lucas immer mächtiger wird und zugleich Roberts ihm immer dichter auf die Spur kommt.
Der Film basiert auf wahren Begebenheiten und zeigt sehr eindringlich, wie sehr Macht und Geld zu Korruption und damit zu einem Problem ungeahnten Ausmaßes werden können. Beeindruckend ist, dass man trotz brutalster Machenschaften noch immer den Menschen in Lucas sieht und er nie seine Sympathie beim Zuschauer vollständig verspielt.
Vielleicht nicht Ridley Scotts bester Film, aber dennoch sehr eindringlich und beklemmend.
Freitag, März 21, 2008
Donnerstag, März 20, 2008
Rezension Sputnik Sweetheart
Mal wieder ein Murakami, der sich in mein Reisegepäck verirrt hatte und nun endlich ausgelesen wurde. Man kommt im Urlaub ja zu nichts. ;-)
Wie immer habe ich bei der Lektüre von Murakamis Romanen das Gefühl, einem Film von David Lynch zuzuschauen, nur dass er in meinem Kopf läuft.
Der Erzähler berichtet von seiner besten Freundin Surime, die sich in eine andere Frau verliebt, für diese arbeitet und mit ihr eine Europareise antritt. Hier verschwindet Surime, und Miu bittet den Erzähler um Hilfe.
Nach und nach erfährt er Mius beklemmendes Geheimnis und spürt immer mehr, wie sie die Grenzen der Realität verschieben. Am Ende scheint er wieder in der echten Welt angekommen zu sein und Surime scheint für immer verschollen zu sein. Doch Murakami wäre nicht der, der er ist, wenn nicht auch dies noch wieder in Frage gestellt würde. Beides.
Eines Tages werde ich auch noch herausfinden, was das immer wiederkehrende Motiv der Katzen in seinen Romanen für eine Bedeutung hat. :-)
Alles in allem ein Roman, den ich sehr gerne gelesen habe, gerade weil am Ende nicht alles klar ist, man aber trotzdem nicht unbefriedigt zurück bleibt.
Haruki Murakami: Sputnik Sweetheart
btb
ISBN: 3-442-73154-2
€ 8,50
Wie immer habe ich bei der Lektüre von Murakamis Romanen das Gefühl, einem Film von David Lynch zuzuschauen, nur dass er in meinem Kopf läuft.
Der Erzähler berichtet von seiner besten Freundin Surime, die sich in eine andere Frau verliebt, für diese arbeitet und mit ihr eine Europareise antritt. Hier verschwindet Surime, und Miu bittet den Erzähler um Hilfe.
Nach und nach erfährt er Mius beklemmendes Geheimnis und spürt immer mehr, wie sie die Grenzen der Realität verschieben. Am Ende scheint er wieder in der echten Welt angekommen zu sein und Surime scheint für immer verschollen zu sein. Doch Murakami wäre nicht der, der er ist, wenn nicht auch dies noch wieder in Frage gestellt würde. Beides.
Eines Tages werde ich auch noch herausfinden, was das immer wiederkehrende Motiv der Katzen in seinen Romanen für eine Bedeutung hat. :-)
Alles in allem ein Roman, den ich sehr gerne gelesen habe, gerade weil am Ende nicht alles klar ist, man aber trotzdem nicht unbefriedigt zurück bleibt.
Haruki Murakami: Sputnik Sweetheart
btb
ISBN: 3-442-73154-2
€ 8,50
Freitag, März 14, 2008
Rezension Auf einen Schlag
Der Debutroman von Florian Tietgen lässt sich nicht so leicht in eine Kategorie schieben. Er ist Jugendroman, philosophisch-esoterisch-religiöse Weltbetrachtung und Lebensberatung in einem, was das Buch durchaus reizvoll macht.
Pavle ist 15 Jahre alt und auf dem Weg, Profifußballer zu werden, als ihn ein Schlaganfall ans jähe Ende seiner Träume bringt.
Benjamin, ebenfalls 15, bekommt seinen ersten Kuss, radelt euphorisch nach Hause und bekommt etwas ins Auge. Nachdem sich der Schmerz gelegt hat, bemerkt er eine enorm gesteigerte Sehkraft an sich. In der Nacht stirbt sein Körper, seine Seele jedoch lebt als eine Art Engel in Form eines Adlers weiter.
Die Schicksale der beiden Jungen sind eng verknüpft, denn Benjamins Aufgabe ist es, Pavle seinen Lebenswillen zurückzugeben und dessen schizophrene Mutter aus ihrer eigenen Welt zurückzuholen, in der sie die Rote Zora ist und jeder Mensch ihrer Umgebung eine Figur des gleichnamigen Romans von Kurt Held.
Beide Jungen fühlen sich hoffnungslos überfordert und sie müssen einen langen Weg gehen, bis sie ihre Aufgaben meistern. Dabei sind die Grenzen von Phantasie und Wirklichkeit, Märchen, Traum und philosophischem Gedankenspiel fließend. Der Roman wird getragen von der Botschaft, nie den Lebensmut zu verlieren und auch an das Unmögliche zu glauben.
An manchen Stellen hätte ich mir mehr Detailreichtum gewünscht, einiges ging zu schnell, nachdem es zunächst unmöglich erschien, aber alles in allem gelingt es Florian Tietgen, Spiritualität und Rationalität auf eine unaufdringliche Art und Weise zu verknüpfen. Das Buch ist spannend bis zur letzten Seite und auch Erwachsenen zu empfehlen.
Florian Tietgen: Auf einen Schlag
Driediger Verlag
199 Seiten
€ 7,95
Pavle ist 15 Jahre alt und auf dem Weg, Profifußballer zu werden, als ihn ein Schlaganfall ans jähe Ende seiner Träume bringt.
Benjamin, ebenfalls 15, bekommt seinen ersten Kuss, radelt euphorisch nach Hause und bekommt etwas ins Auge. Nachdem sich der Schmerz gelegt hat, bemerkt er eine enorm gesteigerte Sehkraft an sich. In der Nacht stirbt sein Körper, seine Seele jedoch lebt als eine Art Engel in Form eines Adlers weiter.
Die Schicksale der beiden Jungen sind eng verknüpft, denn Benjamins Aufgabe ist es, Pavle seinen Lebenswillen zurückzugeben und dessen schizophrene Mutter aus ihrer eigenen Welt zurückzuholen, in der sie die Rote Zora ist und jeder Mensch ihrer Umgebung eine Figur des gleichnamigen Romans von Kurt Held.
Beide Jungen fühlen sich hoffnungslos überfordert und sie müssen einen langen Weg gehen, bis sie ihre Aufgaben meistern. Dabei sind die Grenzen von Phantasie und Wirklichkeit, Märchen, Traum und philosophischem Gedankenspiel fließend. Der Roman wird getragen von der Botschaft, nie den Lebensmut zu verlieren und auch an das Unmögliche zu glauben.
An manchen Stellen hätte ich mir mehr Detailreichtum gewünscht, einiges ging zu schnell, nachdem es zunächst unmöglich erschien, aber alles in allem gelingt es Florian Tietgen, Spiritualität und Rationalität auf eine unaufdringliche Art und Weise zu verknüpfen. Das Buch ist spannend bis zur letzten Seite und auch Erwachsenen zu empfehlen.
Florian Tietgen: Auf einen Schlag
Driediger Verlag
199 Seiten
€ 7,95
Sonntag, März 02, 2008
Der Urlaub ruft
So, heute Abend geht es los. Erst nach Hamburg, Gepäck einchecken und bei einem Bekannten übernachten, morgen früh um vier dann weiter zum Flughafen, damit wir um 06.00h im Flieger sitzen. Erst nach München, dann nach Hurghada.
Von dort aus geht es mit dem Shuttle nach Safaga, und etwa um 16.00h Ortszeit sind wir dann im Hotel.
Morgen heißt es dann Hotel erkunden, entspannen und Sonne genießen. Und sich hin und wieder kneifen, um zu glauben, dass wir in Ägypten sind. "Wir" sind übrigens meine Arbeitskollegin Doreen und ich. Ich glaube, derzeit sind alle froh, dass wir endlich weg sind, in den letzten Tagen sind wir uns ständig juchzend in die Arme gefallen und sind dann lachend und "Urlaub, Urlaub!" rufend über den Flur gehopst. Bekloppt, aber das musste sein - endlich wieder tauchen, tauchen, tauchen!
Ich bin gestern mit meiner UW-Kamera durch die Wohnung gelaufen und habe sie an meinen Katzenfischen ausprobiert - naja, sie müssen noch etwas an ihrer Überzeugungskraft arbeiten, um als Fische durchzugehen, aber immerhin waren sie willige Motive, wie auch mein Nachbar und seine Musikanlage. Endlich hat er Musik im Wohnzimmer und in der Küche. ;-)
Meine Stubentiger werden liebevoll umsorgt und stellen hoffentlich nicht zu viel an - Mango hat vorhin erfolgreich den Efeu heruntergeworfen und ganze Arbeit geleistet. Der Topf ist in tausend Scherben zersprungen, ich hab eine Delle im Parkett und der Efeu musste ein paar Blätter lassen. Nun lebt er in einem ausrangierten Kochtopf und ich hoffe sehr, dass meine Katzenstreichler sich nicht ständig um sein Wohlergehen kümmern müssen. Der Efeu lebt im Topf, nicht Mango. Nur, um hier keine Missverständnisse aufkommen zu lassen! Notfalls muss sich der Efeu mit meinen Venusfliegenfallen verbünden - noch sind sie klein, aber man kann dem Kater ja erklären, was passiert, wenn sie groß geworden sind. Ich erinnere da gerne an den Little Shop of Horrors. ;-)
Bis heute Abend muss ich noch einiges erledigen. Aufräumen, Putzen, Abwaschen, Müll runterbringen und die letzten Dinge packen. Der Koffer ist eigentlich schon voll, aber das macht ja nichts, Socken passen bekanntlich imemr noch rein und Unterwäsche auch. Shirts hab ich eh mehr als genug eingepackt, und im Übrigen ist es warm genug für Bikini, Top und kurzen Rock. - Irgendjemand neidisch? ;-)
Derzeitige Temperaturen: Nachts um die 15°C, tagsüber 24°C - 27°C. Wassertemperatur: 22°C.
Ich muss noch meine Lampe entleeren und hoffe sehr, dass sie problemlos mitreisen darf. Fluggesellschaften sind ja etwas phobisch, was Geräte angeht, die wie eine Bombe aussehen. Daher müssen Tauchlampen demontiert ins Handgepäck. Schauen wir mal, was dabei herumkommt. Doreen bekommt meine Backup-Lampe aufs Auge gedrückt, da man wohl pro Person nur eine Lampe einstecken darf. Allerdings ist das eh eine kleine Taschenlampe, die dürfte keine Probleme machen.
außerdem muss ich meinen Regler wieder umbauen von einem System mit zwei ersten Stufen auf eines mit einer ersten Stufe. Gut, dass ich meinem Nachbarn gerade sein Set an Inbus-Schlüsseln abgenommen habe.
Für alle, die wissen wollen, wo wir eigentlich sind, kommt hier der Link zum Lotus Bay Resort - ich finde, das schaut sehr gut aus!
So, und nun habe ich endlich herausgefunden, dass ich doch 30kg Tauchgepäck unangemeldet und ohne Extrakosten mitnehmen kann, da wir komplett mit Condor fliegen. Lufthansa-Zubringer beschränken das Tauchgepäck auf 15kg, außerdem muss es angemeldet werden und kostet pro Richtung € 40,00 brutto. - Sehr sinnvoll, wenn man im Zubringer limitiert wird! Aber alles ist gut, alle Flüge sind mit Condor. Wieder etwas abgehakt auf meiner Liste.
Von dort aus geht es mit dem Shuttle nach Safaga, und etwa um 16.00h Ortszeit sind wir dann im Hotel.
Morgen heißt es dann Hotel erkunden, entspannen und Sonne genießen. Und sich hin und wieder kneifen, um zu glauben, dass wir in Ägypten sind. "Wir" sind übrigens meine Arbeitskollegin Doreen und ich. Ich glaube, derzeit sind alle froh, dass wir endlich weg sind, in den letzten Tagen sind wir uns ständig juchzend in die Arme gefallen und sind dann lachend und "Urlaub, Urlaub!" rufend über den Flur gehopst. Bekloppt, aber das musste sein - endlich wieder tauchen, tauchen, tauchen!
Ich bin gestern mit meiner UW-Kamera durch die Wohnung gelaufen und habe sie an meinen Katzenfischen ausprobiert - naja, sie müssen noch etwas an ihrer Überzeugungskraft arbeiten, um als Fische durchzugehen, aber immerhin waren sie willige Motive, wie auch mein Nachbar und seine Musikanlage. Endlich hat er Musik im Wohnzimmer und in der Küche. ;-)
Meine Stubentiger werden liebevoll umsorgt und stellen hoffentlich nicht zu viel an - Mango hat vorhin erfolgreich den Efeu heruntergeworfen und ganze Arbeit geleistet. Der Topf ist in tausend Scherben zersprungen, ich hab eine Delle im Parkett und der Efeu musste ein paar Blätter lassen. Nun lebt er in einem ausrangierten Kochtopf und ich hoffe sehr, dass meine Katzenstreichler sich nicht ständig um sein Wohlergehen kümmern müssen. Der Efeu lebt im Topf, nicht Mango. Nur, um hier keine Missverständnisse aufkommen zu lassen! Notfalls muss sich der Efeu mit meinen Venusfliegenfallen verbünden - noch sind sie klein, aber man kann dem Kater ja erklären, was passiert, wenn sie groß geworden sind. Ich erinnere da gerne an den Little Shop of Horrors. ;-)
Bis heute Abend muss ich noch einiges erledigen. Aufräumen, Putzen, Abwaschen, Müll runterbringen und die letzten Dinge packen. Der Koffer ist eigentlich schon voll, aber das macht ja nichts, Socken passen bekanntlich imemr noch rein und Unterwäsche auch. Shirts hab ich eh mehr als genug eingepackt, und im Übrigen ist es warm genug für Bikini, Top und kurzen Rock. - Irgendjemand neidisch? ;-)
Derzeitige Temperaturen: Nachts um die 15°C, tagsüber 24°C - 27°C. Wassertemperatur: 22°C.
Ich muss noch meine Lampe entleeren und hoffe sehr, dass sie problemlos mitreisen darf. Fluggesellschaften sind ja etwas phobisch, was Geräte angeht, die wie eine Bombe aussehen. Daher müssen Tauchlampen demontiert ins Handgepäck. Schauen wir mal, was dabei herumkommt. Doreen bekommt meine Backup-Lampe aufs Auge gedrückt, da man wohl pro Person nur eine Lampe einstecken darf. Allerdings ist das eh eine kleine Taschenlampe, die dürfte keine Probleme machen.
außerdem muss ich meinen Regler wieder umbauen von einem System mit zwei ersten Stufen auf eines mit einer ersten Stufe. Gut, dass ich meinem Nachbarn gerade sein Set an Inbus-Schlüsseln abgenommen habe.
Für alle, die wissen wollen, wo wir eigentlich sind, kommt hier der Link zum Lotus Bay Resort - ich finde, das schaut sehr gut aus!
So, und nun habe ich endlich herausgefunden, dass ich doch 30kg Tauchgepäck unangemeldet und ohne Extrakosten mitnehmen kann, da wir komplett mit Condor fliegen. Lufthansa-Zubringer beschränken das Tauchgepäck auf 15kg, außerdem muss es angemeldet werden und kostet pro Richtung € 40,00 brutto. - Sehr sinnvoll, wenn man im Zubringer limitiert wird! Aber alles ist gut, alle Flüge sind mit Condor. Wieder etwas abgehakt auf meiner Liste.
Montag, Februar 18, 2008
Linie 1; Rescue Diver
Gestern hab ich mich endlich zu meiner Rescue-Theorieprüfung begeben. Und bestanden. Ich musste zum Glück nicht alle Anzeichen für Sonnenstich, Hypothermie und mediastinales Emphysem auswendig können sondern hatte multiple choice Fragen, was mir die Sache doch erheblich erleichtert hat.
Ab sofort heißt es somit ganz offiziell: Guten Tag, ich bin PADI Rescue Diver, darf ich Ihnen helfen? ;-)
Heute war ich mit einer Freundin im Kieler Schauspielhaus zur Aufführung von Linie 1, dem Berliner Kultmusical aus den Achtzigern. Mit ca. 15 Jahren hab ich das rauf und runter gehört, als ich in der 11. Klasse war, hat der Jahrgang über uns es aufgeführt, kurz: Es weckt unglaublich viele Erinnerungen! Mann, bin ich alt!
Die Musik muss man mögen, und mir gefallen manche Stücke besser und andere weniger, aber die Aufführung hatte Witz und Charme und hat mir wirklich gut gefallen! Einige Kloppersprüche waren drin, die mir unbekannt vorkamen, da hat der Autor unter Umständen leicht modernisiert, was auch bei einem Songtext auffiel, aber nicht negativ.
Wer also in Kiel ist und noch ein Bisschen Kultur sucht, dem sei diese Aufführung ans Herz gelegt.
Ab sofort heißt es somit ganz offiziell: Guten Tag, ich bin PADI Rescue Diver, darf ich Ihnen helfen? ;-)
Heute war ich mit einer Freundin im Kieler Schauspielhaus zur Aufführung von Linie 1, dem Berliner Kultmusical aus den Achtzigern. Mit ca. 15 Jahren hab ich das rauf und runter gehört, als ich in der 11. Klasse war, hat der Jahrgang über uns es aufgeführt, kurz: Es weckt unglaublich viele Erinnerungen! Mann, bin ich alt!
Die Musik muss man mögen, und mir gefallen manche Stücke besser und andere weniger, aber die Aufführung hatte Witz und Charme und hat mir wirklich gut gefallen! Einige Kloppersprüche waren drin, die mir unbekannt vorkamen, da hat der Autor unter Umständen leicht modernisiert, was auch bei einem Songtext auffiel, aber nicht negativ.
Wer also in Kiel ist und noch ein Bisschen Kultur sucht, dem sei diese Aufführung ans Herz gelegt.
Sonntag, Februar 10, 2008
DiveCon
So, ich bin nun offizieller SSI DiveCon-Anwärter. Was bedeutet, dass ich brav meine Theoriestunden absitze und Samstag zum ersten Mal wieder im Schwimmbad tauchen war. Es begann ganz harmlos mit 300m Schwimmen, ging nicht mehr ganz so harmlos weiter mit 15min auf-der-Stelle-bleiben, davon die letzten 5min, ohne die Arme zu verwenden, und ging dann mit Rescue-Skills weiter.
Am Ende haben wir dann unter Wasser die OWD-Skills durchgeturnt. Maske ausblasen, Regler verlieren, vom abblasenden Regler atmen, ohne Maske schwimmen, Wechselatmung etc. pp. Ich war wohl etwas unterbleit, denn als ich mein Equipment brav abgelegt hatte, ging ich wie eine Boje hoch - mit Equipment in der Hand.
Fazit: Drei Stunden Spaß und Anstrengung im Wasser und Muskelkater in jeder einzelnen Muskelfaser meines Körpers, speziell in Rücken und Beinen!
Fazit 2: Bis zum nächsten Termin in zwei Wochen sollte ich etwas leichten Sport treiben. Mal sehen, ob mein Fitness-Studio mich noch kennt ...
Am Ende haben wir dann unter Wasser die OWD-Skills durchgeturnt. Maske ausblasen, Regler verlieren, vom abblasenden Regler atmen, ohne Maske schwimmen, Wechselatmung etc. pp. Ich war wohl etwas unterbleit, denn als ich mein Equipment brav abgelegt hatte, ging ich wie eine Boje hoch - mit Equipment in der Hand.
Fazit: Drei Stunden Spaß und Anstrengung im Wasser und Muskelkater in jeder einzelnen Muskelfaser meines Körpers, speziell in Rücken und Beinen!
Fazit 2: Bis zum nächsten Termin in zwei Wochen sollte ich etwas leichten Sport treiben. Mal sehen, ob mein Fitness-Studio mich noch kennt ...
Donnerstag, Februar 07, 2008
Schweinerei?
Ein Kinderbuch soll auf den Index für jugendgefährdende Schriften.
Dabei kann es sich ja nur um einen schlechten Comic mit düsteren, mordlüsternen Antihelden, brutalen Waffen und viel Blut handeln. Oder?
Nein. Es handelt sich um ein liebevoll gezeichnetes Buch über das kleine Ferkel, das sich auf die Suche nach Gott macht.
Huch?
Nun ja - das kleine Ferkel liest ein Plakat, auf dem steht, dass dem, der Gott nicht kennt, etwas fehlt. Also möchte es Gott kennenlernen. Und macht sich auf die Suche.
Das Buch setzt sich kritisch mit dem Thema Religion auseinander und möchte kleinen (und auch großen) Lesern verdeutlichen, dass Religion etwas frei erfundenes ist. Inwieweit dem Leser hierbei freigestellt wird, trotzdem zu glauben oder es zu lassen, werde ich demnächst herausfinden, denn bevor das Buch dank Ursula von der Leyen nur noch in einer braunen Papiertüte unter dem Ladentisch erhältlich ist, werde ich es mir bestellen. Dann berichte ich auch noch ausführlicher.
Erstmal kommt hier der Link zur Internetseite der Autoren, auf der sie alles festhalten, was mit dem Buch und der drohenden Indizierung zu tun hat: Ferkelbuch.
Für alle, die jetzt Ketzer schreien: Auch die meisten Theologen dieser Welt wissen, dass Religion darauf basiert, dass Menschen nach Antworten suchen. Nach Halt im Leben und im Universum. Und nach dem Trost, dass das Leben mit dem Tod nicht zu Ende ist. Die wenigsten Theologen glauben, dass alles, was in der Bibel steht (oder in der Thora, dem Koran, der Bhagadvita und wie die heiligen Bücher noch alle heißen) eins zu eins wörtlich zu nehmen ist. Jesus erzählt Gleichnisse im neuen Testament, hier ist es also schon im Buch verankert, dass es nur um Beispielgeschichten geht - wir hätten deutlich weniger Kriege, wenn auch der Rest als lehrreiche Geschichte angesehen würde.
Michael Schmidt-Salomon / Helge Nyncke: Wo bitte gehts zu Gott? Fragte das kleine Ferkel
Alibri Verlag
ISBN: 3865690300
€ 12,00
Dabei kann es sich ja nur um einen schlechten Comic mit düsteren, mordlüsternen Antihelden, brutalen Waffen und viel Blut handeln. Oder?
Nein. Es handelt sich um ein liebevoll gezeichnetes Buch über das kleine Ferkel, das sich auf die Suche nach Gott macht.
Huch?
Nun ja - das kleine Ferkel liest ein Plakat, auf dem steht, dass dem, der Gott nicht kennt, etwas fehlt. Also möchte es Gott kennenlernen. Und macht sich auf die Suche.
Das Buch setzt sich kritisch mit dem Thema Religion auseinander und möchte kleinen (und auch großen) Lesern verdeutlichen, dass Religion etwas frei erfundenes ist. Inwieweit dem Leser hierbei freigestellt wird, trotzdem zu glauben oder es zu lassen, werde ich demnächst herausfinden, denn bevor das Buch dank Ursula von der Leyen nur noch in einer braunen Papiertüte unter dem Ladentisch erhältlich ist, werde ich es mir bestellen. Dann berichte ich auch noch ausführlicher.
Erstmal kommt hier der Link zur Internetseite der Autoren, auf der sie alles festhalten, was mit dem Buch und der drohenden Indizierung zu tun hat: Ferkelbuch.
Für alle, die jetzt Ketzer schreien: Auch die meisten Theologen dieser Welt wissen, dass Religion darauf basiert, dass Menschen nach Antworten suchen. Nach Halt im Leben und im Universum. Und nach dem Trost, dass das Leben mit dem Tod nicht zu Ende ist. Die wenigsten Theologen glauben, dass alles, was in der Bibel steht (oder in der Thora, dem Koran, der Bhagadvita und wie die heiligen Bücher noch alle heißen) eins zu eins wörtlich zu nehmen ist. Jesus erzählt Gleichnisse im neuen Testament, hier ist es also schon im Buch verankert, dass es nur um Beispielgeschichten geht - wir hätten deutlich weniger Kriege, wenn auch der Rest als lehrreiche Geschichte angesehen würde.
Michael Schmidt-Salomon / Helge Nyncke: Wo bitte gehts zu Gott? Fragte das kleine Ferkel
Alibri Verlag
ISBN: 3865690300
€ 12,00
Sonntag, Februar 03, 2008
Filmkritik Asterix und Obelix bei den Olympischen Spielen
Der Zwerg meines Nachbarn mag mich irgendwie. Nicht nur, dass ich Freitag Abend freundlich gefragt wurde, ob ich mit Pizza essen mag, gestern Nachmittag wurde ich dann auch noch ins Kino entführt. Natürlich mit Papa. Und mit einem Umweg über McDonalds.
Abgesehen von einigen quietschenden Kindern (ich hatte mir die 17.45h-Vorstellung schlimmer vorgestellt) war es sehr spaßig.
Ich bin ein großer Fan der Comics und fand es etwas seltsam, dass eine Figur als Aufhänger der Story herhält, die es meines Wissens in der Vorlage gar nicht gibt, aber nun gut, ein wenig romantische Verwicklungen haben noch keinem Film geschadet.
Wie üblich haben die Gallier den Zaubertrank, die Römer das Nachsehen und Brutus schafft es mal wieder nicht, Papa Cäsar galant um die Ecke zu bringen. Am Ende verliert sogar Schumi das Wagenrennen und Brutus' Zunge leuchtet wunderbar hellblau. Das Aufgebot an Spitzensportlern wäre bestimmt noch lustiger gewesen, wenn ich sie denn gekannt hätte ...
Netter Klamauk, aber es hat auch schon bessere Asterix-Verfilmungen gegeben. Übrigens braucht Gerard Depardieu spätestens in der Übernächsten Verfilmung kein Kissen mehr unter dem Kostüm, sein Bauch wird nämlich, wie neulich erst bei Gottschalk unter Beweis gestellt, immer obelixiger.
Fazit: Netter Film, den man aber definitiv nicht im Kino sehen muss. Hin und wieder einen Blick auf Tom zu werfen war es allerdings schon wert - es geht nichts über gebannte Siebenjährige im Kino! ;-)
Abgesehen von einigen quietschenden Kindern (ich hatte mir die 17.45h-Vorstellung schlimmer vorgestellt) war es sehr spaßig.
Ich bin ein großer Fan der Comics und fand es etwas seltsam, dass eine Figur als Aufhänger der Story herhält, die es meines Wissens in der Vorlage gar nicht gibt, aber nun gut, ein wenig romantische Verwicklungen haben noch keinem Film geschadet.
Wie üblich haben die Gallier den Zaubertrank, die Römer das Nachsehen und Brutus schafft es mal wieder nicht, Papa Cäsar galant um die Ecke zu bringen. Am Ende verliert sogar Schumi das Wagenrennen und Brutus' Zunge leuchtet wunderbar hellblau. Das Aufgebot an Spitzensportlern wäre bestimmt noch lustiger gewesen, wenn ich sie denn gekannt hätte ...
Netter Klamauk, aber es hat auch schon bessere Asterix-Verfilmungen gegeben. Übrigens braucht Gerard Depardieu spätestens in der Übernächsten Verfilmung kein Kissen mehr unter dem Kostüm, sein Bauch wird nämlich, wie neulich erst bei Gottschalk unter Beweis gestellt, immer obelixiger.
Fazit: Netter Film, den man aber definitiv nicht im Kino sehen muss. Hin und wieder einen Blick auf Tom zu werfen war es allerdings schon wert - es geht nichts über gebannte Siebenjährige im Kino! ;-)
Samstag, Februar 02, 2008
Rezension Das einzige Kind und Allein durch die Wildnis
Ich baue gerade meinen Mount to be read ein wenig ab. Trotzdem sind da noch locker 60, 70 Bücher allein im BookCrossing-Regal, die darauf warten, von mir gelesen zu werden. *ächz*
Das einzige Kind von Anne Holt ist ein norwegischer Krimi.
Olaf ist 12 Jahre alt und kein einfaches Kind. Seine Mutter liebt ihn, kommt aber letztendlich nicht mehr mit ihm zurecht. Schließlich kommt er ins Haus Sonnenschein, ein Kinderheim in Oslo. Hier herschen strenge Regeln, etwas, das seine Mutter ihm nicht geben konnte. Olaf gefällt es hier nicht, und er droht damit, abzuhauen. Er droht auch, die Heimleiterin umzubringen.
Eines Nachts wird die Leiterin tot in ihrem Büro gefunden und Olaf ist verschwunden.
Anne Holt gelingt es, die verschiedenen Personen der Geschichte authentisch wirken zu lassen, und mehr als einer hatte ein Motiv für den Mord. Gleichzeitig beobachtet man Olaf auf seiner Flucht sowie die verschiedenen Erzieher des Heimes, man erfährt von einer Affäre der Heimleiterin und wird bis zur letzten Seite immer wieder auf neue Fährten geleitet.
Das Buch ist spannend, ein großartiges Psychogramm und ein verwickelter Krimi in einem, und ich habe es ungerne aus der Hand gelegt, bevor ich endlich fertig war.
Fazit: Ein gelungener Krimi, der für Bett, Badewanne, Zugfahrten und gemütliche Sofanachmittage gleichermaßen geeignet ist.
Anne Holt: Das einzige Kind
ISBN: 3-492-23079-2
Piper
296 Seiten
Allein durch die Wildnis von Bernard Clavel spielt in Canada. Es handelt von zwei Indianern, die seit ihrer Kindheit befreundet sind. Sie leben mit ihren Frauen in einem modernen Dorf mit Fernseher, Strom und Supermarkt, aber im Winter zieht es sie in die Weite der Taiga zur Jagd. Zum einen wegen der Fangprämie, zum anderen aber auch, weil sie sich so ihren Ahnen und der Lebensart ihres Volkes verbunden fühlen.
Ihre Reise führt sie tief in die Taiga, der Winter ist hart und es gibt wenig Wild. Als ein Carcajou (Vielfraß) auftaucht und sowohl ihre Beute aus den Fallen raubt als auch einen der Hunde tötet, macht sich Waboos auf den Weg, das Tier zu töten, während sein kranker Freund und die beiden Frauen im Wigwam zurückbleiben.
Die Reise steht gar nicht so sehr im Mittelpunkt, wie der Klappentext es einen glauben macht, vielmehr stehen die Gespräche der vier über die Veränderungen im Leben der Indianer an erster Stelle, sowie die Landschafts- und Naturbeschreibungen und die Veränderungen, die durch die Weißen herbeigeführt wurden.
Das Buch hat mir an sich gut gefallen, dass es jedoch von einem Franzosen geschrieben wurde gibt dem Buch einen moralischen Beigeschmack, der mir etwas seltsam erschien.
Fazit: Ein kurzer Einblick in das Leben der kanadischen Indianer, ein Stimmungsbild, das sich schnell liest. Kein Buch, das man gelesen haben muss, aber auch nichts, das man gelangweilt weglegt. Ebenfalls gut für Bett, Sofa oder Badewanne.
Bernard Clavel: Allein durch die Wildnis
ISBN: 3-442-72521-6
btb
152 Seiten
Das einzige Kind von Anne Holt ist ein norwegischer Krimi.
Olaf ist 12 Jahre alt und kein einfaches Kind. Seine Mutter liebt ihn, kommt aber letztendlich nicht mehr mit ihm zurecht. Schließlich kommt er ins Haus Sonnenschein, ein Kinderheim in Oslo. Hier herschen strenge Regeln, etwas, das seine Mutter ihm nicht geben konnte. Olaf gefällt es hier nicht, und er droht damit, abzuhauen. Er droht auch, die Heimleiterin umzubringen.
Eines Nachts wird die Leiterin tot in ihrem Büro gefunden und Olaf ist verschwunden.
Anne Holt gelingt es, die verschiedenen Personen der Geschichte authentisch wirken zu lassen, und mehr als einer hatte ein Motiv für den Mord. Gleichzeitig beobachtet man Olaf auf seiner Flucht sowie die verschiedenen Erzieher des Heimes, man erfährt von einer Affäre der Heimleiterin und wird bis zur letzten Seite immer wieder auf neue Fährten geleitet.
Das Buch ist spannend, ein großartiges Psychogramm und ein verwickelter Krimi in einem, und ich habe es ungerne aus der Hand gelegt, bevor ich endlich fertig war.
Fazit: Ein gelungener Krimi, der für Bett, Badewanne, Zugfahrten und gemütliche Sofanachmittage gleichermaßen geeignet ist.
Anne Holt: Das einzige Kind
ISBN: 3-492-23079-2
Piper
296 Seiten
Allein durch die Wildnis von Bernard Clavel spielt in Canada. Es handelt von zwei Indianern, die seit ihrer Kindheit befreundet sind. Sie leben mit ihren Frauen in einem modernen Dorf mit Fernseher, Strom und Supermarkt, aber im Winter zieht es sie in die Weite der Taiga zur Jagd. Zum einen wegen der Fangprämie, zum anderen aber auch, weil sie sich so ihren Ahnen und der Lebensart ihres Volkes verbunden fühlen.
Ihre Reise führt sie tief in die Taiga, der Winter ist hart und es gibt wenig Wild. Als ein Carcajou (Vielfraß) auftaucht und sowohl ihre Beute aus den Fallen raubt als auch einen der Hunde tötet, macht sich Waboos auf den Weg, das Tier zu töten, während sein kranker Freund und die beiden Frauen im Wigwam zurückbleiben.
Die Reise steht gar nicht so sehr im Mittelpunkt, wie der Klappentext es einen glauben macht, vielmehr stehen die Gespräche der vier über die Veränderungen im Leben der Indianer an erster Stelle, sowie die Landschafts- und Naturbeschreibungen und die Veränderungen, die durch die Weißen herbeigeführt wurden.
Das Buch hat mir an sich gut gefallen, dass es jedoch von einem Franzosen geschrieben wurde gibt dem Buch einen moralischen Beigeschmack, der mir etwas seltsam erschien.
Fazit: Ein kurzer Einblick in das Leben der kanadischen Indianer, ein Stimmungsbild, das sich schnell liest. Kein Buch, das man gelesen haben muss, aber auch nichts, das man gelangweilt weglegt. Ebenfalls gut für Bett, Sofa oder Badewanne.
Bernard Clavel: Allein durch die Wildnis
ISBN: 3-442-72521-6
btb
152 Seiten
Filmkritik I Am Legend
Ich bin ja kein Horrofan, aber ich mag Will Smith. Und beschützt von Ben und Constanze hab ich mich dann also an die Zombies bzw. Nachtsucher dieses Filmes gewagt.
Zu Beginn steht die Entdeckung eines Heilmittels gegen Krebs, das mit Hilfe eines Virus auf die Menschen übertragen wird.
Drei Jahre später sind 90% der Menschheit ausgestorben, der Großteil vom Rest ist zu extrem lichtempfindlichen Kreaturen mutiert, die sich von allem ernähren, was nicht schnell genug wegläuft.
Robert Neville ist der einzige Überlebende in New York City, der gegen das Virus immun ist. Und wie der Zufall es will, war er auch an der Entwicklung des Virus beteiligt.
Tagsüber streift er mit Sam, seiner Schäferhündin, durch New York, auf der Suche nach Lebensmitteln, auf der Jagd nach Hirschen, und um jeden Tag gegen Mittag am Pier zu stehen und auf weitere Überlebende zu warten. Er sendet seine Überlebensbotschaft auf allen Frequenzen, doch drei Jahre lang bleibt er allein.
Seine Wohnung hat er licht- und einbruchssicher abgeschirmt, im Keller hat er ein Labor, in dem er fieberhaft nach einem Gegenmittel sucht. Mit Hilfe von Generatoren hat er es sich bequem eingerichtet, sowohl die Wohnung als auch sein Labor sind auf hohem technischen Stand.
Eines Tages jedoch läuft Sam tagsüber in ein Gebäude, und beim Versuch, sie zu retten, stöbert er einige Mutanten auf. Sie entkommen mit knapper Not, und Robert bastelt eine Falle, um einen von ihnen zu fangen. Es gelingt ihm, und er bringt die mutierte Frau in sein Labor, um seinen Impfstoff an ihr zu testen.
Der größte Fehler, den er begeht, ist, die verbliebene Intelligenz der Kreaturen zu unterschätzen. Und so gerät er in eine Falle, die der seinen nachempfunden ist. Mit Mühe kann er sich befreien, doch für Sam kommt alle Hilfe zu spät.
Vor Schmerz und Wut rasend begibt er sich nachts nach draußen und stellt sich den Mutanten mit seinem Auto, versucht, sie zu überfahren und weiß vermutlich selbst, dass sie ihm von der Anzahl her so weit überlegen sind, dass er im Prinzip Selbstmord begeht. In letzter Sekunde flammen Scheinwerfer auf und er wird von einer jungen Frau gerettet.
Diese bringt ihn heim, und sie erzählt ihm von einer Kolonie, die es geben soll und zu der sie und ein kleiner Junge gemeinsam unterwegs sind. Robert glaubt nicht mehr an Rettung, an Kolonien und an weitere immune Überlebende und will bleiben.
In der Nacht greifen die Mutanten an, und es scheint keine Rettung für die drei Überlebenden zu geben ...
Der Film spielt mit der Spannung. Man rechnet ständig damit, dass etwas passiert, und oft genug passiert dann nichts oder zumindest nicht das, was man befürchtet hat.
Leider hat der Film auch grobe Lücken in der Erzählung, und oft genug fragt man sich, wie es jetzt dazu kommen konnte.
Alles in allem eine gute Idee mit einem akzeptablen Schluss, aber meiner Meinung nach ist auch hier einmal zu oft die Dummheit eines Menschen, der es besser wissen müsste, Hauptauslöser der Spannung. Ich mag keine dummen Blondinen, die im Dunklen in den Keller gehen und sich dann wundern, dass das Monster angreift, und leider ist auch hier dieses Motiv nicht völlig außen vorgelassen.
Auch nicht ganz unwichtig: Der Film ist weder etwas für Epileptiker noch für Menschen, die empfindlich auf wackelige Handkameraführung reagieren. Und so wichtig, dass sich Übelkeit lohnt, ist er dann doch nicht.
Fazit: Ein mittelmäßig guter Film, den man aber nicht zwingend im Kino gesehen haben muss.
Zu Beginn steht die Entdeckung eines Heilmittels gegen Krebs, das mit Hilfe eines Virus auf die Menschen übertragen wird.
Drei Jahre später sind 90% der Menschheit ausgestorben, der Großteil vom Rest ist zu extrem lichtempfindlichen Kreaturen mutiert, die sich von allem ernähren, was nicht schnell genug wegläuft.
Robert Neville ist der einzige Überlebende in New York City, der gegen das Virus immun ist. Und wie der Zufall es will, war er auch an der Entwicklung des Virus beteiligt.
Tagsüber streift er mit Sam, seiner Schäferhündin, durch New York, auf der Suche nach Lebensmitteln, auf der Jagd nach Hirschen, und um jeden Tag gegen Mittag am Pier zu stehen und auf weitere Überlebende zu warten. Er sendet seine Überlebensbotschaft auf allen Frequenzen, doch drei Jahre lang bleibt er allein.
Seine Wohnung hat er licht- und einbruchssicher abgeschirmt, im Keller hat er ein Labor, in dem er fieberhaft nach einem Gegenmittel sucht. Mit Hilfe von Generatoren hat er es sich bequem eingerichtet, sowohl die Wohnung als auch sein Labor sind auf hohem technischen Stand.
Eines Tages jedoch läuft Sam tagsüber in ein Gebäude, und beim Versuch, sie zu retten, stöbert er einige Mutanten auf. Sie entkommen mit knapper Not, und Robert bastelt eine Falle, um einen von ihnen zu fangen. Es gelingt ihm, und er bringt die mutierte Frau in sein Labor, um seinen Impfstoff an ihr zu testen.
Der größte Fehler, den er begeht, ist, die verbliebene Intelligenz der Kreaturen zu unterschätzen. Und so gerät er in eine Falle, die der seinen nachempfunden ist. Mit Mühe kann er sich befreien, doch für Sam kommt alle Hilfe zu spät.
Vor Schmerz und Wut rasend begibt er sich nachts nach draußen und stellt sich den Mutanten mit seinem Auto, versucht, sie zu überfahren und weiß vermutlich selbst, dass sie ihm von der Anzahl her so weit überlegen sind, dass er im Prinzip Selbstmord begeht. In letzter Sekunde flammen Scheinwerfer auf und er wird von einer jungen Frau gerettet.
Diese bringt ihn heim, und sie erzählt ihm von einer Kolonie, die es geben soll und zu der sie und ein kleiner Junge gemeinsam unterwegs sind. Robert glaubt nicht mehr an Rettung, an Kolonien und an weitere immune Überlebende und will bleiben.
In der Nacht greifen die Mutanten an, und es scheint keine Rettung für die drei Überlebenden zu geben ...
Der Film spielt mit der Spannung. Man rechnet ständig damit, dass etwas passiert, und oft genug passiert dann nichts oder zumindest nicht das, was man befürchtet hat.
Leider hat der Film auch grobe Lücken in der Erzählung, und oft genug fragt man sich, wie es jetzt dazu kommen konnte.
Alles in allem eine gute Idee mit einem akzeptablen Schluss, aber meiner Meinung nach ist auch hier einmal zu oft die Dummheit eines Menschen, der es besser wissen müsste, Hauptauslöser der Spannung. Ich mag keine dummen Blondinen, die im Dunklen in den Keller gehen und sich dann wundern, dass das Monster angreift, und leider ist auch hier dieses Motiv nicht völlig außen vorgelassen.
Auch nicht ganz unwichtig: Der Film ist weder etwas für Epileptiker noch für Menschen, die empfindlich auf wackelige Handkameraführung reagieren. Und so wichtig, dass sich Übelkeit lohnt, ist er dann doch nicht.
Fazit: Ein mittelmäßig guter Film, den man aber nicht zwingend im Kino gesehen haben muss.
Freitag, Februar 01, 2008
Schnelltipper
Es gibt im Internet nichts, was es nicht gibt.
Wenn man hier und da die Spuren verfolgt, die andere im Netz hinterlassen, findet man manchmal etwas Interessantes. Gerade neulich haben wir uns bei der Arbeit darüber unterhalten, wie schnell wir wohl tippen können.
Hier ist ein Test, wer es auch versuchen will, einfach anklicken. Und wer mag, postet mir sein Ergebnis. :)
361 Zeichen
Viel Spaß!
Wenn man hier und da die Spuren verfolgt, die andere im Netz hinterlassen, findet man manchmal etwas Interessantes. Gerade neulich haben wir uns bei der Arbeit darüber unterhalten, wie schnell wir wohl tippen können.
Hier ist ein Test, wer es auch versuchen will, einfach anklicken. Und wer mag, postet mir sein Ergebnis. :)
361 Zeichen
Viel Spaß!
Freitag, Januar 25, 2008
Erste Eindrücke
Meine kleine Kamera kann eine Menge.
Zum Beispiel rechteckige Flächen, die verzerrt aufgenommen wurden, begradigen.
Aus dieser Perspektive wurde es aufgenommen:

Und so sieht es dann aus, wenn man den Aufnahmemodus entsprechend einstellt und noch mal aus der gleichen Perspektive fotografiert:

Finde ich ziemlich genial, diesen Modus. Genauso wie die verschiedenen Serienbildfunktionen und die unglaubliche Auslösezeit von 0,1sec. Das macht Spaß, und da entkommt auch so schnell kein Fisch mehr. :)
Außerdem hatte ich heute meine erste Theoriestunde für den DiveCon. Spannend, auch wenn ich glaube, dass da eine Menge Arbeit in den nächsten Monaten auf mich zukommt. Neben der Theorie und der Perfektionierung der eigenen Tauchfähigkeiten kommt ja auch Tauchgangsbegleitung, eine Präsentation, Ausarbeitung eines Schnuppertauchgangs etc. pp, dazu. Und tauchen, tauchen, tauchen.
Am Ende des Sommers hab ich vermutlich Schwimmhäute und hoffentlich eine Brevetierung als DiveCon.
Zum Beispiel rechteckige Flächen, die verzerrt aufgenommen wurden, begradigen.
Aus dieser Perspektive wurde es aufgenommen:
Und so sieht es dann aus, wenn man den Aufnahmemodus entsprechend einstellt und noch mal aus der gleichen Perspektive fotografiert:
Finde ich ziemlich genial, diesen Modus. Genauso wie die verschiedenen Serienbildfunktionen und die unglaubliche Auslösezeit von 0,1sec. Das macht Spaß, und da entkommt auch so schnell kein Fisch mehr. :)
Außerdem hatte ich heute meine erste Theoriestunde für den DiveCon. Spannend, auch wenn ich glaube, dass da eine Menge Arbeit in den nächsten Monaten auf mich zukommt. Neben der Theorie und der Perfektionierung der eigenen Tauchfähigkeiten kommt ja auch Tauchgangsbegleitung, eine Präsentation, Ausarbeitung eines Schnuppertauchgangs etc. pp, dazu. Und tauchen, tauchen, tauchen.
Am Ende des Sommers hab ich vermutlich Schwimmhäute und hoffentlich eine Brevetierung als DiveCon.
BOOT
Aloha, auferstanden von den Toten ...
Gestern bin ich um 03.00h aufgestanden. Keine gute Zeit, aber ein guter Grund: um 04:06h fuhr mein Zug Richtung Düsseldorf ab. In Bordesholm stieg Ralf dazu, der mich zu dieser Tat angestiftet hat, und gemeinsam sind wir dann nach Südwesten gefahren.
Ich hab noch nie so viele riesige Motoryachten auf einem Haufen gesehen!!! Das ist beeindruckend, aber kaufen würde ich davon keine. Ein Boot muss Segel haben, damit ich es haben möchte, so einfach ist das. ;)
Dafür waren wir aber auch gar nicht gekommen, sondern für das Tauchequipment. Ich hab eine Menge Kleinkram besorgt (ein wasserdichtes Ei für den Autoschlüssel, einen neuen Blitzer, Ersatz-O-Ringe, Logbuchaufkleber etc. pp.) und sowohl nach einem Neoprenbadeanzug als auch nach einer UW-Kamera geguckt. Der Badeanzug fand sich recht schnell, leider war er etwas zu kurz für meinen Körper, so dass er an den Schultern zog. Schade, aber das ist auf Dauer extrem unangenehm, also blieb er da. Genauso wie die Waldies, lustige Schuhe aus ultraleichtem Schaum, von denen es das Modell, das es mir angetan hatte, natürlich nur bis Schuhgröße 41 gab.
Dann begegnete mir eine kleine kompakte Digitalkamera, nicht zu teuer, mit UW-Gehäuse und optional erwerbbarem externem Blitz, und ich dachte mir "das ist okay, die merke ich mir".
Tja, und dann kam der Stand mit den Sea&Sea-Kameras ... Und einem versierten, geschäftstüchtigen Verkäufer. Und nun besitze ich eine 1G mit Gehäuse und externem Blitz und stelle fest, dass mein Kleiderschrank noch ein Weilchen warten muss.
Die Kamera hat so nette Gimmicks wie:
- 10 Megapixel
- .jpg- und RAW-Format
- Korrektur eines schräg aufgenommenen Rechtecks (bsp. abfotografiertes Bild)
- optisches Kabel zur Auslösung des externen Blitzes
- eine Fülle von Aufnahmemodi
- ISO-Einstellung bis 1600
- Auslöseverzögerung von 0,1sec
- etc. pp. (Ich hab noch nicht alles gefunden, aber es immerhin geschafft, die Voreinstellung von Koreanisch wieder auf Deutsch zu setzen. hilft ungemein!)
Außerdem ist sie sehr klein und handlich und daher ideal als Hosentaschenkamera für unterwegs zu nutzen. Und es gibt ein Weitwinkelobjektiv, das man unter Wasser wechseln kann. Das hab ich aber erstmal nicht mitgenommen, das muss bis zum nächsten Urlaub warten. Ich denke aber, dass die aktuell erworbene Ausrüstung als Beginn schon super ist.
Ich hab es nicht mal mehr geschafft, zu den Segelyachten zu gehen, weil die Tauchsporthalle uns locker sieben Stunden gefangen genommen hat. Das muss ich also nächstes Jahr nachholen.
Nach zehn Stunden Messe war ich sehr platt, unser Zug führ jedoch erst um halb neun. Naja, am Bahnhof was essen und einen Kaffee trinken war auch okay. Nur dass ich erst um 02.00h wieder in Kiel war, war etwas anstrengend ... Danke aber an meinen lieben Fahrdienst, der sich trotz Fieber aus dem Bett gequält und mich abgeholt hat!
FAZIT: Anstrengend, man sollte vielleicht doch ein Bett in der Nähe suchen, aber es hat sich definitiv gelohnt!!!
Gestern bin ich um 03.00h aufgestanden. Keine gute Zeit, aber ein guter Grund: um 04:06h fuhr mein Zug Richtung Düsseldorf ab. In Bordesholm stieg Ralf dazu, der mich zu dieser Tat angestiftet hat, und gemeinsam sind wir dann nach Südwesten gefahren.
Ich hab noch nie so viele riesige Motoryachten auf einem Haufen gesehen!!! Das ist beeindruckend, aber kaufen würde ich davon keine. Ein Boot muss Segel haben, damit ich es haben möchte, so einfach ist das. ;)
Dafür waren wir aber auch gar nicht gekommen, sondern für das Tauchequipment. Ich hab eine Menge Kleinkram besorgt (ein wasserdichtes Ei für den Autoschlüssel, einen neuen Blitzer, Ersatz-O-Ringe, Logbuchaufkleber etc. pp.) und sowohl nach einem Neoprenbadeanzug als auch nach einer UW-Kamera geguckt. Der Badeanzug fand sich recht schnell, leider war er etwas zu kurz für meinen Körper, so dass er an den Schultern zog. Schade, aber das ist auf Dauer extrem unangenehm, also blieb er da. Genauso wie die Waldies, lustige Schuhe aus ultraleichtem Schaum, von denen es das Modell, das es mir angetan hatte, natürlich nur bis Schuhgröße 41 gab.
Dann begegnete mir eine kleine kompakte Digitalkamera, nicht zu teuer, mit UW-Gehäuse und optional erwerbbarem externem Blitz, und ich dachte mir "das ist okay, die merke ich mir".
Tja, und dann kam der Stand mit den Sea&Sea-Kameras ... Und einem versierten, geschäftstüchtigen Verkäufer. Und nun besitze ich eine 1G mit Gehäuse und externem Blitz und stelle fest, dass mein Kleiderschrank noch ein Weilchen warten muss.
Die Kamera hat so nette Gimmicks wie:
- 10 Megapixel
- .jpg- und RAW-Format
- Korrektur eines schräg aufgenommenen Rechtecks (bsp. abfotografiertes Bild)
- optisches Kabel zur Auslösung des externen Blitzes
- eine Fülle von Aufnahmemodi
- ISO-Einstellung bis 1600
- Auslöseverzögerung von 0,1sec
- etc. pp. (Ich hab noch nicht alles gefunden, aber es immerhin geschafft, die Voreinstellung von Koreanisch wieder auf Deutsch zu setzen. hilft ungemein!)
Außerdem ist sie sehr klein und handlich und daher ideal als Hosentaschenkamera für unterwegs zu nutzen. Und es gibt ein Weitwinkelobjektiv, das man unter Wasser wechseln kann. Das hab ich aber erstmal nicht mitgenommen, das muss bis zum nächsten Urlaub warten. Ich denke aber, dass die aktuell erworbene Ausrüstung als Beginn schon super ist.
Ich hab es nicht mal mehr geschafft, zu den Segelyachten zu gehen, weil die Tauchsporthalle uns locker sieben Stunden gefangen genommen hat. Das muss ich also nächstes Jahr nachholen.
Nach zehn Stunden Messe war ich sehr platt, unser Zug führ jedoch erst um halb neun. Naja, am Bahnhof was essen und einen Kaffee trinken war auch okay. Nur dass ich erst um 02.00h wieder in Kiel war, war etwas anstrengend ... Danke aber an meinen lieben Fahrdienst, der sich trotz Fieber aus dem Bett gequält und mich abgeholt hat!
FAZIT: Anstrengend, man sollte vielleicht doch ein Bett in der Nähe suchen, aber es hat sich definitiv gelohnt!!!
Donnerstag, Januar 10, 2008
Seife No. 1/2008: Coco II
Da meine allererste Seife langsam dem Ende zugeht (ich hab ein paar Fans gewonnen, die sie mir quasi aus den Händen reißen), habe ich nun eine zweite Cocosseife gesiedet. So nach dem Motto "nachgesiedet und doch ganz neu".
Zum einen habe ich nun ein paar Erfahrungen gemacht, was die Kombination von Fetten angeht, zum anderen wollte ich ein paar Fehler der ersten Seife vermeiden. Coco hat ja kaum geschäumt, das wollte ich gerne bei Coco II ändern. Also ist viel Reiskeimöl drin und Rizinus, außerdem Palmfett, Kokosfett (klar!), Sheabutter, Lein- und Olivenöl.
Die Lauge habe ich todesmutig wieder in der Kokosmilch angesetzt, fleißig gerührt, NaOH langsam einrieseln lassen - und siehe da, sie wurde nicht orange, sondern blieb hellgelb und homogen und war auch sonst sehr artig.
Ich habe recht kalt gearbeitet und die Duftöle vorsichtig eingearbeitet. Kokos war ja auch bei Coco kein Problem, und das Vanilla Bean, das ich anstelle des Vanille-Parfumöls verwendet habe, hielt beide Versprechen: Kein vorschnelles Andicken, keine Braunfärbung.
Vorsichtshalber hab ich noch 3 TL Titanoxid eingearbeitet, damit sie hell bleibt, ob das notwendig war, weiß ich nicht, sie ist jetzt cremefarben mit kleinen weißen Punkten - Kokosraspel.
Als Pflege-Extra hab ich Kokoscreme mit verseift, außerdem mit Pigment eine "Goldader" verlegt.
Sie durfte jetzt 24 Stunden schlafen und hat sich eben recht willig aus der Form begeben. Sie ist noch sehr ölig, bizzelt aber bereits nicht mehr und duftet toll, kein Hauch von Ammoniak wie bei Milchseifen zu Beginn oft der Fall.
Hier ein paar Impressionen:




Zum einen habe ich nun ein paar Erfahrungen gemacht, was die Kombination von Fetten angeht, zum anderen wollte ich ein paar Fehler der ersten Seife vermeiden. Coco hat ja kaum geschäumt, das wollte ich gerne bei Coco II ändern. Also ist viel Reiskeimöl drin und Rizinus, außerdem Palmfett, Kokosfett (klar!), Sheabutter, Lein- und Olivenöl.
Die Lauge habe ich todesmutig wieder in der Kokosmilch angesetzt, fleißig gerührt, NaOH langsam einrieseln lassen - und siehe da, sie wurde nicht orange, sondern blieb hellgelb und homogen und war auch sonst sehr artig.
Ich habe recht kalt gearbeitet und die Duftöle vorsichtig eingearbeitet. Kokos war ja auch bei Coco kein Problem, und das Vanilla Bean, das ich anstelle des Vanille-Parfumöls verwendet habe, hielt beide Versprechen: Kein vorschnelles Andicken, keine Braunfärbung.
Vorsichtshalber hab ich noch 3 TL Titanoxid eingearbeitet, damit sie hell bleibt, ob das notwendig war, weiß ich nicht, sie ist jetzt cremefarben mit kleinen weißen Punkten - Kokosraspel.
Als Pflege-Extra hab ich Kokoscreme mit verseift, außerdem mit Pigment eine "Goldader" verlegt.
Sie durfte jetzt 24 Stunden schlafen und hat sich eben recht willig aus der Form begeben. Sie ist noch sehr ölig, bizzelt aber bereits nicht mehr und duftet toll, kein Hauch von Ammoniak wie bei Milchseifen zu Beginn oft der Fall.
Hier ein paar Impressionen:
Dienstag, Januar 08, 2008
Filmkritik Keinohrhasen
Hurra, der erste Film 2008!
Keinohrhasen handelt von Anna, einer modisch etwas entrückten Erzieherin, und Ludo, einem mit allen Wassern gewaschenen Journalisten. Er plumpst leider buchstäblich in die Verlobungsfeier von Wladimir Klitschko und Yvonne Catterfeld und darf als Strafe 300 Sozialstunden in Annas Kindergarten ableisten.
Nur blöd, dass sich die beiden noch aus Kindertagen kennen und Anna ein wenig nachtragend ist ...
Der Film ist gespickt mit Slapstick und Situationskomik und beweist einmal mehr, dass deutsche Filme nicht doof sein müssen. Ganz und gar nicht. Jürgen Vogel mit Hinternlifting und Bello Bär sind schon witzig genug, aber vor allem sind die Darsteller allesamt einfach überzeugend, nicht zuletzt Til Schweigers kleine Tochter als Cheyenne-Blue sowie Alwara Höfels großartige Darstellung der liebenswürdigen Miriam.
Die großartige Erkenntnis, dass Männer und Frauen einfach keine Freunde sein können und Frauen sich egal, wie die Absprache lautete, spätestens nach dem fünften Mal Sex in den Kerl verlieben, ist zwar nicht neu, wird in diesem Film aber wunderbar aufgegriffen. Ob und wie Anna und Ludo sich kriegen, verrate ich aber nicht, das muss schon selber herausfinden, wer neugierig ist.
Nett auch, dass deutsche Filme nicht so prüde sind wie amerikanische, man bekommt dann doch hier und da etwas zu sehen. Tils Hintern, Nora fast ganz nackt ... ;-)
Fazit: Auf meiner Hitliste 2008 ganz oben, und es wird vermutlich schwer, den Film von dort wieder zu verdrängen.
Keinohrhasen handelt von Anna, einer modisch etwas entrückten Erzieherin, und Ludo, einem mit allen Wassern gewaschenen Journalisten. Er plumpst leider buchstäblich in die Verlobungsfeier von Wladimir Klitschko und Yvonne Catterfeld und darf als Strafe 300 Sozialstunden in Annas Kindergarten ableisten.
Nur blöd, dass sich die beiden noch aus Kindertagen kennen und Anna ein wenig nachtragend ist ...
Der Film ist gespickt mit Slapstick und Situationskomik und beweist einmal mehr, dass deutsche Filme nicht doof sein müssen. Ganz und gar nicht. Jürgen Vogel mit Hinternlifting und Bello Bär sind schon witzig genug, aber vor allem sind die Darsteller allesamt einfach überzeugend, nicht zuletzt Til Schweigers kleine Tochter als Cheyenne-Blue sowie Alwara Höfels großartige Darstellung der liebenswürdigen Miriam.
Die großartige Erkenntnis, dass Männer und Frauen einfach keine Freunde sein können und Frauen sich egal, wie die Absprache lautete, spätestens nach dem fünften Mal Sex in den Kerl verlieben, ist zwar nicht neu, wird in diesem Film aber wunderbar aufgegriffen. Ob und wie Anna und Ludo sich kriegen, verrate ich aber nicht, das muss schon selber herausfinden, wer neugierig ist.
Nett auch, dass deutsche Filme nicht so prüde sind wie amerikanische, man bekommt dann doch hier und da etwas zu sehen. Tils Hintern, Nora fast ganz nackt ... ;-)
Fazit: Auf meiner Hitliste 2008 ganz oben, und es wird vermutlich schwer, den Film von dort wieder zu verdrängen.
Montag, Januar 07, 2008
Rezension Die Vermessung der Welt
Glücklicherweise hatte meine Mutter vergessen, dass mein Vater das Buch schon hat, so hab ich es zu Weihnachten bekommen. Lesen wollte ich es eh schon lange.
Die Lebensgeschichten von Gauß und Humboldt werden in diesem Roman so genial verwoben, dass man das Buch kaum aus der Hand legen kann. Daniel Kehlmann bedient sich einer dezent ironischen und sehr präzisen Sprache, hier und da voller subtilem Humor, und er schafft es, die beiden Personen der Vergangenheit zu entreißen und äußerst menschlich mit Stärken und Schwächen darzustellen.
Während der eine sich immerzu wundert, dass alle anderen Menschen so entsetzlich langsam denken und er mit seiner Sicht auf die Welt diese durch mathematische und physikalische Erkenntnisse in ganz neue Bahnen lenkt, erobert der andere Südamerika gemeinsam mit seinem Assistenten, den er geschickt vom Ruhm fernzuhalten vermag, klettert in Höhlen und auf Berge, findet eine Verbindung zwischen Orinoco und Amazonas und begegnet den unterschiedlichsten und teilweise sehr mysteriösen Menschen.
Wenn man das Buch zur Seite legt, scheint man aus einer längst vergangenen Zeit wieder aufzutauchen, und man fragt sich, warum es nicht noch ein paar hundert Seiten dicker hätte sein können.
Fazit: Absolut empfehlenswert, obwohl es in der Presse so hochgelobt wurde und ich dann ja eher skeptisch bin.
Daniel Kehlmann: Die Vermessung der Welt
Rowohlt
ISBN: 978-3-498-03528-0
Die Lebensgeschichten von Gauß und Humboldt werden in diesem Roman so genial verwoben, dass man das Buch kaum aus der Hand legen kann. Daniel Kehlmann bedient sich einer dezent ironischen und sehr präzisen Sprache, hier und da voller subtilem Humor, und er schafft es, die beiden Personen der Vergangenheit zu entreißen und äußerst menschlich mit Stärken und Schwächen darzustellen.
Während der eine sich immerzu wundert, dass alle anderen Menschen so entsetzlich langsam denken und er mit seiner Sicht auf die Welt diese durch mathematische und physikalische Erkenntnisse in ganz neue Bahnen lenkt, erobert der andere Südamerika gemeinsam mit seinem Assistenten, den er geschickt vom Ruhm fernzuhalten vermag, klettert in Höhlen und auf Berge, findet eine Verbindung zwischen Orinoco und Amazonas und begegnet den unterschiedlichsten und teilweise sehr mysteriösen Menschen.
Wenn man das Buch zur Seite legt, scheint man aus einer längst vergangenen Zeit wieder aufzutauchen, und man fragt sich, warum es nicht noch ein paar hundert Seiten dicker hätte sein können.
Fazit: Absolut empfehlenswert, obwohl es in der Presse so hochgelobt wurde und ich dann ja eher skeptisch bin.
Daniel Kehlmann: Die Vermessung der Welt
Rowohlt
ISBN: 978-3-498-03528-0
Sonntag, Januar 06, 2008
Ups - Seifenunterschlagung
Da fällt mir gerade auf, dass die beiden Vorgänger gar nicht erwähnt wurden. Es gab ja noch die "verseif mal den Instant Green Chai, der schmeckt eklig"-Seife und die Orangenseife.
Das Chai-Seifchen ist mit besagtem Instant-Tee, dazu Molkepulver, Honig und viele gute Öle und Fette, außerdem habe ich farbige Tonerde zum färben genommen. Leider wurde meine wunderbare Marmorierung vom Honig verschluckt, der hat die Seife nämlich in ein gleichmäßiges Schokobraum gefärbt. So kann es kommen. Trotzdem riecht sie gut (hab PÖ African Tea verwendet, da der Tee alleine nicht genug Duft brachte), schäumt gut und ist nur ein kleines Bisschen klebrig. Nun heißt sie Ugly Kid Joe und wird hoffentlich trotzdem geliebt.
Teil 2 des Chais wird ohne Honig verseift, mal schauen, was dann passiert.

Kurz darauf entstand in den gleichen Formen die Orangenseife. Kaum Spielkram, lediglich Buttermilchpulver, viel Reiskeimöl, gelbe und rote Farbe und als Düfte Neroli, Tangerine und Orangentraum. Sie ist knallhart, schäumt großartig und macht insgesamt einen tollen Eindruck. Da ich hauptsächlich Ministückchen gesiedet habe, ist sie - genau wie die Chaiseife - eine prima Gästeseife.
Das Chai-Seifchen ist mit besagtem Instant-Tee, dazu Molkepulver, Honig und viele gute Öle und Fette, außerdem habe ich farbige Tonerde zum färben genommen. Leider wurde meine wunderbare Marmorierung vom Honig verschluckt, der hat die Seife nämlich in ein gleichmäßiges Schokobraum gefärbt. So kann es kommen. Trotzdem riecht sie gut (hab PÖ African Tea verwendet, da der Tee alleine nicht genug Duft brachte), schäumt gut und ist nur ein kleines Bisschen klebrig. Nun heißt sie Ugly Kid Joe und wird hoffentlich trotzdem geliebt.
Teil 2 des Chais wird ohne Honig verseift, mal schauen, was dann passiert.
Kurz darauf entstand in den gleichen Formen die Orangenseife. Kaum Spielkram, lediglich Buttermilchpulver, viel Reiskeimöl, gelbe und rote Farbe und als Düfte Neroli, Tangerine und Orangentraum. Sie ist knallhart, schäumt großartig und macht insgesamt einen tollen Eindruck. Da ich hauptsächlich Ministückchen gesiedet habe, ist sie - genau wie die Chaiseife - eine prima Gästeseife.
Die letzte Seife 2007
Da es ein Weihnachtsgeschenk werden sollte, konnte ich sie nicht gleich nach dem Sieden einstellen, nun aber!
Durch Constanze inspiriert habe ich eine Seife mit Lavendel-Rose-Zimt-Duft gesiedet, wobei der Zimt leider vollständig untergegangen ist. Dafür gefällt mir die Marmorierung recht gut. Es ist die erste Seife, die ich in meiner neuen Seifenform gegossen habe, und ich muss sagen: Die Investition hat sich gelohnt!
Hier also Tricolore, das neueste Seifchen:

Gesiedet habe ich sie am 16.12.2007, sie kann also noch ein Weilchen reifen, bevor sie benutzt wird. Die weißen Pünktchen sind unbeabsichtigt, ich habe noch etwas Weiß nachgeschüttet, das sich nicht mehr ganz auflösen wollte. Schadet zum Glück nicht un wird unter der Dusche oder am Waschbecken sicher auch schnell unauffällig werden.
Natürlich ist die nächste schon in Planung, unter anderem eine Salzseife fürs Gesicht und eine "Herrenseife". Und da Coco, meine erste, sich dem Ende zuneigt, werde ich eine neue Coco sieden. Da die erste ja durch Unfall mehrfach modifiziert wurde, wird die neue sicher nicht exakt gleich sein, aber cremig-duftigen Schaum und gute Pflege werde ich wohl auch wieder hinbekommen. :)
Durch Constanze inspiriert habe ich eine Seife mit Lavendel-Rose-Zimt-Duft gesiedet, wobei der Zimt leider vollständig untergegangen ist. Dafür gefällt mir die Marmorierung recht gut. Es ist die erste Seife, die ich in meiner neuen Seifenform gegossen habe, und ich muss sagen: Die Investition hat sich gelohnt!
Hier also Tricolore, das neueste Seifchen:
Gesiedet habe ich sie am 16.12.2007, sie kann also noch ein Weilchen reifen, bevor sie benutzt wird. Die weißen Pünktchen sind unbeabsichtigt, ich habe noch etwas Weiß nachgeschüttet, das sich nicht mehr ganz auflösen wollte. Schadet zum Glück nicht un wird unter der Dusche oder am Waschbecken sicher auch schnell unauffällig werden.
Natürlich ist die nächste schon in Planung, unter anderem eine Salzseife fürs Gesicht und eine "Herrenseife". Und da Coco, meine erste, sich dem Ende zuneigt, werde ich eine neue Coco sieden. Da die erste ja durch Unfall mehrfach modifiziert wurde, wird die neue sicher nicht exakt gleich sein, aber cremig-duftigen Schaum und gute Pflege werde ich wohl auch wieder hinbekommen. :)
Rezension Pandaimonion - Die Formel des Lebens
Durch eine Bekannte, die ebenfalls schreibt, nur viel mehr, strukturierter und professioneller als ich (sie hat bereits drei Romane fertig gestellt, wenn ich es recht behalten habe, hat einen Literaturagenten und arbeitet gerade auf ihre erste Romanveröffentlichung hin), bin ich an Pandaimonion - Die Formel des Lebens geraten, denn sie hat eine der enthaltenen Geschichten verfasst.
Einerseits ist das Buch eine Anthologie, andererseits zieht sich ein roter Faden durch alle Geschichten. Das macht es zu etwas Besonderem, denn man hat dadurch eine Zwischenform zwischen Roman und Kurzgeschichtensammlung in der Hand.
Es geht um die Familie Draganov, welche im 18. Jh. zufällig auf eine Formel stößt, welche Leben erschaffen und Tote wiedererwecken kann.
In den einzelnen Episoden liegt der Fokus immer auf der Person, die gerade aktuell im Besitz der Formel ist, so dass man über einen Zeitraum von 200 Jahren die Formel und die Folgen ihrer Anwendung sowie die Familiengeschichte verfolgt. Dies ist durch die verschiedenen Autoren sehr gut gelöst, es werden immer wieder Figuren und Begebenheiten aus vorigen Episoden aufgegriffen, und es scheint, als habe ein sehr guter Austausch zwischen den einzelnen Autoren stattgefunden, da sonst eine solche Verwobenheit kaum möglich wäre.
Manche der Geschichten haben mir sehr gut gefallen, andere wirkten auf mich leider etwas unlogisch und schlecht durchdacht. Auch hat hier und da das Lektorat versagt. Besonders fiel mir auf, dass der Familienname in allen Geschichten bis auf einer Draganov geschrieben wurde, der Ausreißer schreibt plötzlich Draganoff. Lautlich fast identisch, geschrieben jedoch ein so starker Stolperstein, dass ich mich frage, wie dieser vor Drucklegung nicht auffallen konnte.
Da ich daran gewöhnt bin, in Anthologien manche Geschichten mehr, andere weniger und manche gar nicht zu mögen, kann ich hier sagen: Alles in allem eine solide Geschichte, trotz der Wiederholung des Themas kommen immer wieder neue Varianten auf, so dass ich das Buch gerne von Anfang bis Ende gelesen habe.
Für alle, die auch mal wissen wollen, wie eine perfekte Schauspielerin damit zurecht kommt, nicht ganz von dieser Welt zu sein, wie eine Artistin mit den täglichen Verbrennungen eines Feuerreifens umgeht und was ein schwuler Offizier im Dritten Reich unternimmt, um nicht aufzufallen, empfehle ich diese Lektüre durchaus.
Pandaimonion - Die Formel des Lebens
Wurdack Verlag
ISBN: 3-938065-27-3
Preis: € 10,95 brutto
Einerseits ist das Buch eine Anthologie, andererseits zieht sich ein roter Faden durch alle Geschichten. Das macht es zu etwas Besonderem, denn man hat dadurch eine Zwischenform zwischen Roman und Kurzgeschichtensammlung in der Hand.
Es geht um die Familie Draganov, welche im 18. Jh. zufällig auf eine Formel stößt, welche Leben erschaffen und Tote wiedererwecken kann.
In den einzelnen Episoden liegt der Fokus immer auf der Person, die gerade aktuell im Besitz der Formel ist, so dass man über einen Zeitraum von 200 Jahren die Formel und die Folgen ihrer Anwendung sowie die Familiengeschichte verfolgt. Dies ist durch die verschiedenen Autoren sehr gut gelöst, es werden immer wieder Figuren und Begebenheiten aus vorigen Episoden aufgegriffen, und es scheint, als habe ein sehr guter Austausch zwischen den einzelnen Autoren stattgefunden, da sonst eine solche Verwobenheit kaum möglich wäre.
Manche der Geschichten haben mir sehr gut gefallen, andere wirkten auf mich leider etwas unlogisch und schlecht durchdacht. Auch hat hier und da das Lektorat versagt. Besonders fiel mir auf, dass der Familienname in allen Geschichten bis auf einer Draganov geschrieben wurde, der Ausreißer schreibt plötzlich Draganoff. Lautlich fast identisch, geschrieben jedoch ein so starker Stolperstein, dass ich mich frage, wie dieser vor Drucklegung nicht auffallen konnte.
Da ich daran gewöhnt bin, in Anthologien manche Geschichten mehr, andere weniger und manche gar nicht zu mögen, kann ich hier sagen: Alles in allem eine solide Geschichte, trotz der Wiederholung des Themas kommen immer wieder neue Varianten auf, so dass ich das Buch gerne von Anfang bis Ende gelesen habe.
Für alle, die auch mal wissen wollen, wie eine perfekte Schauspielerin damit zurecht kommt, nicht ganz von dieser Welt zu sein, wie eine Artistin mit den täglichen Verbrennungen eines Feuerreifens umgeht und was ein schwuler Offizier im Dritten Reich unternimmt, um nicht aufzufallen, empfehle ich diese Lektüre durchaus.
Pandaimonion - Die Formel des Lebens
Wurdack Verlag
ISBN: 3-938065-27-3
Preis: € 10,95 brutto
Freitag, Januar 04, 2008
Krankgeschrieben
Irgendwie huste ich mir seit Tagen die Lunge aus dem Leib, mir ist schlecht, die Ohren sind zu, die Glieder schmerzen - kurz und gut: Gestern verließ ich die Arbeit nach der Hälfte der Zeit, heute sagte der Arzt, ich solle bitte bis einschließlich Mittwoch zuhause bleiben.
Hurra, hurra, die Schule brennt? Ich bin es nicht gewohnt, so lange nichts zu tun. Erstaunlich. Aber wie ich mich kenne, liege ich eh nicht die ganze Zeit im Bett herum, zumal mit Spaziergänge und leichter Sport verschrieben wurden. Und dann lassen sich einige Bücher lesen, Geschichten schreiben und Seifen sieden. Mir wird schon etwas einfallen. Nur kalt ist mir für zwei, daher steht gleich eine schöne warme Kanne Tee auf meiner Fensterbank hinter dem Schreibtisch, damit mir die Finger beim Tippen nicht abfallen.
Ein Vorsatz für das Jahr 2008 lautet, wieder deutlich mehr und vor allem kontinuierlicher zu schreiben. Jeden Tag in irgendeiner Weise 30min aufs Schreiben und alles, was dazu gehört, verwenden. Und huch, ich habe vorgestern eine komplette Geschichte über einen etwas angestaubten Friseur mit seltsamen Marotten fertig gestellt, welche ich bei einer Ausschreibung zum Thema "Haarig" einreichen werde. Zwei Testleser durften schon ans Werk, bei drei weiteren liegt der Text, danach wird er dann fertig geschliffen und abgeschickt.
Es warten aber noch weitere Ausschreibungen, und ich hoffe, zumindest zwei weitere davon bedienen zu können, zumal mir für die eine die fertigen Texte vorliegen, ich muss sie im Prinzip nur einreichen.
Das Schreibziel des Jahres:
- Den NaNo 2007 fertig schreiben und bis zum Sommer überarbeiten
- Den Roman meines Vaters bei BoD verlegen (mir fehlt nur noch das Layout ...)
- jeden Monat eine Geschichte für das Mitmachprojekt von SchreibLust fertig stellen und einreichen
- möglichst monatlich an einer weiteren Ausschreibung teilnehmen
- endlich mal wieder ein paar Veröffentlichungen sammeln
- am NaNo 2008 teilnehmen
Tja, und langfristig mehr schreiben, weniger arbeiten. Aber da es alles andere als leicht ist, vom Schreiben wirklich zu leben, hoffe ich halt darauf, wenigstens einen Teil meines Lebensunterhaltes darüber verdienen zu können. Vielleicht 30 Stunden in der Woche regulär arbeiten, den Rest dann zum Schreiben verwenden. Und Tauchen. Und Seife sieden. Und was mir noch so einfällt. *g*
Hurra, hurra, die Schule brennt? Ich bin es nicht gewohnt, so lange nichts zu tun. Erstaunlich. Aber wie ich mich kenne, liege ich eh nicht die ganze Zeit im Bett herum, zumal mit Spaziergänge und leichter Sport verschrieben wurden. Und dann lassen sich einige Bücher lesen, Geschichten schreiben und Seifen sieden. Mir wird schon etwas einfallen. Nur kalt ist mir für zwei, daher steht gleich eine schöne warme Kanne Tee auf meiner Fensterbank hinter dem Schreibtisch, damit mir die Finger beim Tippen nicht abfallen.
Ein Vorsatz für das Jahr 2008 lautet, wieder deutlich mehr und vor allem kontinuierlicher zu schreiben. Jeden Tag in irgendeiner Weise 30min aufs Schreiben und alles, was dazu gehört, verwenden. Und huch, ich habe vorgestern eine komplette Geschichte über einen etwas angestaubten Friseur mit seltsamen Marotten fertig gestellt, welche ich bei einer Ausschreibung zum Thema "Haarig" einreichen werde. Zwei Testleser durften schon ans Werk, bei drei weiteren liegt der Text, danach wird er dann fertig geschliffen und abgeschickt.
Es warten aber noch weitere Ausschreibungen, und ich hoffe, zumindest zwei weitere davon bedienen zu können, zumal mir für die eine die fertigen Texte vorliegen, ich muss sie im Prinzip nur einreichen.
Das Schreibziel des Jahres:
- Den NaNo 2007 fertig schreiben und bis zum Sommer überarbeiten
- Den Roman meines Vaters bei BoD verlegen (mir fehlt nur noch das Layout ...)
- jeden Monat eine Geschichte für das Mitmachprojekt von SchreibLust fertig stellen und einreichen
- möglichst monatlich an einer weiteren Ausschreibung teilnehmen
- endlich mal wieder ein paar Veröffentlichungen sammeln
- am NaNo 2008 teilnehmen
Tja, und langfristig mehr schreiben, weniger arbeiten. Aber da es alles andere als leicht ist, vom Schreiben wirklich zu leben, hoffe ich halt darauf, wenigstens einen Teil meines Lebensunterhaltes darüber verdienen zu können. Vielleicht 30 Stunden in der Woche regulär arbeiten, den Rest dann zum Schreiben verwenden. Und Tauchen. Und Seife sieden. Und was mir noch so einfällt. *g*
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