Ja, heute hatte ich endlich meinen 100sten Tauchgang (okay, den 100sten geloggten, es gibt ein paar, die nicht geloggt wurden aufgrund verschiedenster Gründe, aber die sind dann halt auch egal)!
Tim war so super lieb und hat Piccolos unter Wasser mitgeschleppt (ohne, dass es einer von uns anderen gemerkt hat!) und so saßen wir am Grund und haben jeder zwei, drei Schlückchen Sekt getrunken. Ja, nicht Tauchregel-konform, aber witzig! Den nächsten Sekt gibt es dann bei 500 oder an Silvester. ;o)
Da es Katrins letzter TG war, sind wir entspannt herumgetaucht, haben in die Spundwand geguckt und sind dann zurück. Die Sicht war etwas besser als gestern, etwa 1,5m - man wird ja anspruchslos und freut sich auch über Kleinigkeiten! ;o)
Mein ehrgeiziges Ziel für dieses Jahr: Mindestens die 120 erreichen. Da Jessi und ich ab nächster Woche immer Dienstags einen geführten Tauchgang für jedermann anbieten, wir außerdem vier Tage nach Holland zum Tauchen und mindestens einmal nach Hemmoor fahren, sollte das kein Problem werden.
Donnerstag, Mai 13, 2010
TG #3 -#5, 2010
Okay, das wird ein Nachtrag:
Tauchgang Nummer 3 in diesem Jahr fand am vergangenen Sonntag statt. Das Wetter war wie derzeit hier immer: Etwas grau, etwas kühl, aber immerhin trocken. Wassertemperatur 8°C, ich bewundere nach wie vor die Schüler, die im 7mm Halbtrockenen plus 7mm Eisweste ins Wasser gehen - mir sterben permanent die Finger ab. Ich füchte, ich brauche Trocki-Handschuhe ...
Tauchgang Nummer 4 fand am Dienstag statt, Umstände wie oben, Schüler wie immer zuckersüß, tapfer und wirklich total relaxed. Ich mag diese Gruppe und hoffe, dass ich alle vier häufig zum Tauchen wiedersehen werde! Mangels zusätzlichem Blei wurde die Boje an mir festgemacht und das Grundblei bekam eine Schülerin, die Probleme mit der Tarierung hatte. Ist gar nicht so schlecht, wenn man nur das Bojenseil in der Hand hat und das Ende am D-Ring klippt.
Tachgang Nummer 5 fand gestern Abend statt. Für zwei der Schüler war es der letzte, eine hatte am Sonntag keine Zeit und braucht daher noch einen weiteren TG. Sicht war gleich Null, womit die Schüler (und ich auch mal wieder) ein Gefühl dafür bekamen, wie es ist, ohne Sicht ab- und aufzutauchen. 6m Wassertiefe fühlen sich plötzlich an wie 18m. Wir sind aufgrund der Bedingungen nur 15 Minuten unten gewesen, das hat auch echt gereicht! Da Thorsten seit Sonntag wegen Zahnproblemen ausgefallen ist, hatte ich mal wieder die Aufgabe, die Boje zu transportieren, was von TG zu TG besser läuft.
Gesehen hab ich wenig bis auf ein paar Krebse, weil ich meistens hinter der Gruppe war, wo bekanntlich die Sicht schlechter wird, da Anfänger einfach noch nicht so gut tarieren können. Egal, ich war unter Wasser und hatte Spaß! Nur finde ich meine Flasche echt extrem schwer ... 2x 8,5l zzgl. 6,5kg Blei, das sind leer schon 27kg. Dazu dann noch Backplate, Anzug, Kleinkram, da ist man ganz schnell mal bei 30kg, die man extra mit sich herumschleppt. *ächz*
Tauchgang Nummer 3 in diesem Jahr fand am vergangenen Sonntag statt. Das Wetter war wie derzeit hier immer: Etwas grau, etwas kühl, aber immerhin trocken. Wassertemperatur 8°C, ich bewundere nach wie vor die Schüler, die im 7mm Halbtrockenen plus 7mm Eisweste ins Wasser gehen - mir sterben permanent die Finger ab. Ich füchte, ich brauche Trocki-Handschuhe ...
Tauchgang Nummer 4 fand am Dienstag statt, Umstände wie oben, Schüler wie immer zuckersüß, tapfer und wirklich total relaxed. Ich mag diese Gruppe und hoffe, dass ich alle vier häufig zum Tauchen wiedersehen werde! Mangels zusätzlichem Blei wurde die Boje an mir festgemacht und das Grundblei bekam eine Schülerin, die Probleme mit der Tarierung hatte. Ist gar nicht so schlecht, wenn man nur das Bojenseil in der Hand hat und das Ende am D-Ring klippt.
Tachgang Nummer 5 fand gestern Abend statt. Für zwei der Schüler war es der letzte, eine hatte am Sonntag keine Zeit und braucht daher noch einen weiteren TG. Sicht war gleich Null, womit die Schüler (und ich auch mal wieder) ein Gefühl dafür bekamen, wie es ist, ohne Sicht ab- und aufzutauchen. 6m Wassertiefe fühlen sich plötzlich an wie 18m. Wir sind aufgrund der Bedingungen nur 15 Minuten unten gewesen, das hat auch echt gereicht! Da Thorsten seit Sonntag wegen Zahnproblemen ausgefallen ist, hatte ich mal wieder die Aufgabe, die Boje zu transportieren, was von TG zu TG besser läuft.
Gesehen hab ich wenig bis auf ein paar Krebse, weil ich meistens hinter der Gruppe war, wo bekanntlich die Sicht schlechter wird, da Anfänger einfach noch nicht so gut tarieren können. Egal, ich war unter Wasser und hatte Spaß! Nur finde ich meine Flasche echt extrem schwer ... 2x 8,5l zzgl. 6,5kg Blei, das sind leer schon 27kg. Dazu dann noch Backplate, Anzug, Kleinkram, da ist man ganz schnell mal bei 30kg, die man extra mit sich herumschleppt. *ächz*
Mittwoch, Mai 05, 2010
CityDeal Kiel
CityDeal ist ein Anbieter, der vergünstigte Gutscheine für alles mögliche verkauft. Der Vorteil: Man kann sich für seine Stadt registrieren, bekommt dann - auf Wunsch, kann auch abbestellt werden - eine Mail, wenn ein neuer CityDeal ansteht und kann dann Gutscheine kaufen.
Sobald die Mindestanzahl an Gutscheinen verkauft wurde, steht der Deal und alle Käufer bekommen ihre Gutscheine. Das Geld wird auch dann erst abgebucht - wo kein Deal, da keine Kosten. Man kommt so immer mal wieder in den Genuss von Läden, Cafés etc., die man sonst ggf. gar nicht wahrgenommen hätte.
Der Nachteil: Die Gutscheine sind zeitlich begrenzt - das ist natürlich sinnvoll, damit die Geschäfte sich darauf einrichten können und zwingt den Kunden, innerhalb einer gewissen Zeit den Gutschein einzulösen.
Ich habe mich gerade entschieden, es mir bei einem Limettencocktail meiner Wahl im exlex gemütlich zu machen. Wer möchte, darf gerne mit, ich hab ja zwei Drinks zum Preis von einem. Datum steht noch nicht fest, Ende ist Mitte Juli.
Und wer selber gerne einen Gutschein haben möchte, folge einfach diesem Link:
exlex-Gutschein
Du bekommst einen 50% Gutschein (oder auch mehr, wenn Du möchstest), und ich bekomme Provision. Die können wir dann in Aspirin für den Morgen danach umsetzen. ;o)
Sobald die Mindestanzahl an Gutscheinen verkauft wurde, steht der Deal und alle Käufer bekommen ihre Gutscheine. Das Geld wird auch dann erst abgebucht - wo kein Deal, da keine Kosten. Man kommt so immer mal wieder in den Genuss von Läden, Cafés etc., die man sonst ggf. gar nicht wahrgenommen hätte.
Der Nachteil: Die Gutscheine sind zeitlich begrenzt - das ist natürlich sinnvoll, damit die Geschäfte sich darauf einrichten können und zwingt den Kunden, innerhalb einer gewissen Zeit den Gutschein einzulösen.
Ich habe mich gerade entschieden, es mir bei einem Limettencocktail meiner Wahl im exlex gemütlich zu machen. Wer möchte, darf gerne mit, ich hab ja zwei Drinks zum Preis von einem. Datum steht noch nicht fest, Ende ist Mitte Juli.
Und wer selber gerne einen Gutschein haben möchte, folge einfach diesem Link:
exlex-Gutschein
Du bekommst einen 50% Gutschein (oder auch mehr, wenn Du möchstest), und ich bekomme Provision. Die können wir dann in Aspirin für den Morgen danach umsetzen. ;o)
Dienstag, Mai 04, 2010
TG #2, 2010
So, mal schauen, ob ich es schaffe, alle diesjährigen Tauchgänge hier zu vermerken.
Heute war der erste offizielle Tauchgang mit dem OWD, also Freiwasser I. Mir ging es deutlich besser, da ich mich weder erwürgt noch mit meinem Haargummi meinen Kopf zerdrücke habe, und aufgrund von genügend Blei auch Luft in den Trocki geben konnte, so dass ich nicht ganz erfroren bin. Wie unsere Schüler das aushalten, ist mir echt schleierhaft - verweichlicht man, wenn man einen Trocki hat?!
Die Sicht war mit ca 2 Metern echt bescheiden, die Schüler trotzdem entspannt, außerdem haben sie heute auch kaum noch den Boden aufgewühlt. Alles in allem ein wirklich schöner, wenn auch bei 6°C Wassertemperatur recht frischer Tauchgang!
Ich freu mich auf mehr in diesem Sommer. :o)
Heute war der erste offizielle Tauchgang mit dem OWD, also Freiwasser I. Mir ging es deutlich besser, da ich mich weder erwürgt noch mit meinem Haargummi meinen Kopf zerdrücke habe, und aufgrund von genügend Blei auch Luft in den Trocki geben konnte, so dass ich nicht ganz erfroren bin. Wie unsere Schüler das aushalten, ist mir echt schleierhaft - verweichlicht man, wenn man einen Trocki hat?!
Die Sicht war mit ca 2 Metern echt bescheiden, die Schüler trotzdem entspannt, außerdem haben sie heute auch kaum noch den Boden aufgewühlt. Alles in allem ein wirklich schöner, wenn auch bei 6°C Wassertemperatur recht frischer Tauchgang!
Ich freu mich auf mehr in diesem Sommer. :o)
Sonntag, Mai 02, 2010
TG #1, 2010
Heute war ich - abgesehen von ein paar Schwimmbadterminen - zum ersten Mal in diesem Jahr tauchen. Und zum allerersten Mal mit meinem eigenen Halcyon und Doppel-8,5l-Flasche (auch meins). Geplant war Kursbegleitung OWD Pool 4+5 im begrenzten Freiwasser, was wir auch durchgeführt haben, im Anschluss an die Übungen sind wir dann noch ein wenig herumgetaucht.
An sich ein schöner Tauchgang, leider hatte ich ein paar kleinere Probleme, zum Beispiel etwas zu wenig Blei, Druck auf den Hals und eine winzige Erkältung, die aber gereicht hat, um meine Nase und meine Ohren zu verstopfen. Nicht so schön, alles, aber zum Glück ist auch nichts Schlimmes passiert.
Die Sicht war mäßig, so ca 2 Meter, die oft genug von unkontrollierten Flossenschlägen auf Null gesetzt wurde. Sehr hübsch waren die winzigen Quallen, die in ein, zwei Monaten bestimmt dicke, wabbelige Kissen sind, jetzt aber irgendwie grazil und wunderschön waren.
Ich freu mich definitiv, im Wasser gewesen zu sein und ich freu mich auch auf den nächsten Tauchgang am Dienstag, auch wenn das Wasser mit 10°C auch im Trocki nach einer Stunde etwas frisch wurde ... Egal, meine Hände sind wieder aufgetaut und derzeit läuft mein Badewasser ein.
Auch schön: Alle vier Schüler haben ihren Theorietest bestanden und sie sind alle unter Wasser wirklich sehr angenehm und panikfrei. Ich hoffe, dass wir diese vier Schüler in diesem und den kommenden Jahren immer mal wieder als Taucher in der Basis begrüßen können!
An sich ein schöner Tauchgang, leider hatte ich ein paar kleinere Probleme, zum Beispiel etwas zu wenig Blei, Druck auf den Hals und eine winzige Erkältung, die aber gereicht hat, um meine Nase und meine Ohren zu verstopfen. Nicht so schön, alles, aber zum Glück ist auch nichts Schlimmes passiert.
Die Sicht war mäßig, so ca 2 Meter, die oft genug von unkontrollierten Flossenschlägen auf Null gesetzt wurde. Sehr hübsch waren die winzigen Quallen, die in ein, zwei Monaten bestimmt dicke, wabbelige Kissen sind, jetzt aber irgendwie grazil und wunderschön waren.
Ich freu mich definitiv, im Wasser gewesen zu sein und ich freu mich auch auf den nächsten Tauchgang am Dienstag, auch wenn das Wasser mit 10°C auch im Trocki nach einer Stunde etwas frisch wurde ... Egal, meine Hände sind wieder aufgetaut und derzeit läuft mein Badewasser ein.
Auch schön: Alle vier Schüler haben ihren Theorietest bestanden und sie sind alle unter Wasser wirklich sehr angenehm und panikfrei. Ich hoffe, dass wir diese vier Schüler in diesem und den kommenden Jahren immer mal wieder als Taucher in der Basis begrüßen können!
Samstag, April 24, 2010
Theaterbesuch: Sekretärinnen
Gestern Abend war ich mit meiner "Schwiegermutter" und einer Freundin von ihr (beide heißen Inge, das vereinfachte die Kommunikation um Längen! *g*) in der Kieler Oper. Es gab "Sekretärinnen", und ich wusste nur sehr vage, was mich erwartet.
Die Bühne war recht einfach gehalten, neun Tische in zwei Reihen, jeder Tisch enthielt eine Schreibmaschine und unterschiedliche persönliche Dinge, so dass die Tische schon teilweise die Persönlichkeit ihrer "Besitzerin" dokumentierten.
Sehr schön fand ich, dass die Damen auf der Bühne wie in einem typischen Büro nach und nach eintrudelten, sich ihren Arbeitsplatz wohnlich machten und mit der Arbeit (oder dem gemeinsamen Gespräch etc.) anfingen, und zwar, während das Publikum nach und nach seine Plätze einnahm.
Das Stück ist eigentlich keines, es gibt kaum Handlung, wenig roten Faden, dafür aber jede Menge Situationskomik. Die Damen singen sich durch den Büroalltag, und von Mozart über die Schlager der 20er bis hin zu Xavier Naidoo war so ziemlich alles vertreten. Dabei waren die Stücke so angepasst, dass die Damen alle deutlich charakterisiert wurden, und die Mini-Handlung (Bürohelferlein ist in Büroschönheit verliebt, diese nimmt keine Notiz von ihm "Sie sieht mich einfach nicht" von Xavier Naidoo) wurde auch sehr nett umgesetzt.
Alles in allem ein wirklich gelungener Abend mit viel Grund zum Schmunzeln und Lachen - unvergesslich auch "My heart will go on", bei dem eine singt und die anderen den Schiffsbug imitieren.
Irritierend für mich war, dass die Büroschönheit einer Bekannten von mir aus Unitagen so frappierend ähnlich war, dass ich fast nur auf sie geachtet habe. Ich habe mich vergewissert, dass sie es nicht ist, trotzdem war nicht nur die Ähnlichkeit der Schauspielerin zu ihr erstaunlich, sondern die ganze Figur schien auf meiner Bekannten zu beruhen. Kleidungsstil, Bewegungen, Mimik, Gestik, die wenigen gesprochenen Sätze, die ganze Anlage des Charakters - es hätte Jana sein können. Irgendwie unheimlich, aber auch sehr faszinierend.
Fazit: Ich sollte häufiger ins Theater gehen, es lohnt sich und die Kieler Bühnen sind wirklich alles andere als Provinztheater!
Die Bühne war recht einfach gehalten, neun Tische in zwei Reihen, jeder Tisch enthielt eine Schreibmaschine und unterschiedliche persönliche Dinge, so dass die Tische schon teilweise die Persönlichkeit ihrer "Besitzerin" dokumentierten.
Sehr schön fand ich, dass die Damen auf der Bühne wie in einem typischen Büro nach und nach eintrudelten, sich ihren Arbeitsplatz wohnlich machten und mit der Arbeit (oder dem gemeinsamen Gespräch etc.) anfingen, und zwar, während das Publikum nach und nach seine Plätze einnahm.
Das Stück ist eigentlich keines, es gibt kaum Handlung, wenig roten Faden, dafür aber jede Menge Situationskomik. Die Damen singen sich durch den Büroalltag, und von Mozart über die Schlager der 20er bis hin zu Xavier Naidoo war so ziemlich alles vertreten. Dabei waren die Stücke so angepasst, dass die Damen alle deutlich charakterisiert wurden, und die Mini-Handlung (Bürohelferlein ist in Büroschönheit verliebt, diese nimmt keine Notiz von ihm "Sie sieht mich einfach nicht" von Xavier Naidoo) wurde auch sehr nett umgesetzt.
Alles in allem ein wirklich gelungener Abend mit viel Grund zum Schmunzeln und Lachen - unvergesslich auch "My heart will go on", bei dem eine singt und die anderen den Schiffsbug imitieren.
Irritierend für mich war, dass die Büroschönheit einer Bekannten von mir aus Unitagen so frappierend ähnlich war, dass ich fast nur auf sie geachtet habe. Ich habe mich vergewissert, dass sie es nicht ist, trotzdem war nicht nur die Ähnlichkeit der Schauspielerin zu ihr erstaunlich, sondern die ganze Figur schien auf meiner Bekannten zu beruhen. Kleidungsstil, Bewegungen, Mimik, Gestik, die wenigen gesprochenen Sätze, die ganze Anlage des Charakters - es hätte Jana sein können. Irgendwie unheimlich, aber auch sehr faszinierend.
Fazit: Ich sollte häufiger ins Theater gehen, es lohnt sich und die Kieler Bühnen sind wirklich alles andere als Provinztheater!
Donnerstag, April 22, 2010
Das Knoblauch-Dilemma
Um eines vorweg zu sagen: Ich liebe Knoblauch! :o)
Das Problem liegt etwas anders: Mein Schatz mag Knoblauch, wenn er als Gewürz verwendet wird (also wirklich nur ein Hauch, der den Geschmack unterstützt, ohne dass alles nach Knoblauch schmeckt oder stinkt), allerdings gehört er zu den wenigen Menschen, die den Knoblauch auch noch riechen, wenn er selber welchen gegessen hat. Und er ist wie der Schnüffelhund von C&A: Er riecht alles.
Nun habe ich also seit wir zusammen sind fast immer knoblauchfrei gekocht, höchstens mal, wenn er ein paar Tage weg war, Knoblauch bewusst eingesetzt und ganz selten mal als Gewürz an meine Pasta. Meistens geht es gut, manchmal ist es zu viel, dann darf ich mir nen Spruch abholen. Na ja, kann ich mit leben.
Was mich aber wirklich nervt: Man kann so gut wie keine irgendwie vorgefertigten LEbensmittel kaufen, ohne auf Knoblauch zu stoßen. 5-Minuten-Terrine? Knoblauch. Mariniertes Lamm? Knoblauch. Kräutersalz? Knoblauch. Kräuterbaguette? Knoblauch (es gibt inzwischen immerhin eine Marke, die auch ein knoblauchfreies Baguette anbietet). Gewürzmischungen für diverse Gerichte? Knoblauch. Chips? Knoblauch. Reis mit Gewürzmischung? Knoblauch. Pizza? Knoblauch.
Es ist nicht so, dass ich mich nur von Fertiggerichten ernähre, aber es gibt halt welche, die mir schmecken, und die schnell gehen und die würde ich halt gerne essen, ohne dass mein Freund das dringende Bedürfnis hat, mich auf dem Balkn einzuquartieren. Und spätestens, wenn ich auf "Teil-Convenience" zugreifen will (dazu zähle ich alles, was nicht ganz puristisch ist, also TK-Gemüse mit Gewürzen statt frischem Gemüse, mariniertes Fleisch von der Theke statt selber zu marinieren, Salatsauce - eben alles, was nicht pur ist wie Brot, Fleisch, Gemüse, Nudeln, Reis, Kartoffeln etc.), muss ich immer die Zutatenliste lesen.
Gestern hatte ich Reis mit Ingwer-Limetten-Zubereitung. Man kocht es wie Reis, nur dass schon Gewürze dabei sind. Ingwer-Limette habe ich mit Asien, aber eher Thailand als China, assoziiert. Und Thai enthält zwar durchaus auch Knoblauch, aber nicht grundsätzlich.
Gekocht, einen Bissen genommen: Knoblauch, und zwar reichlich! Laut Zutatenliste eines der enthaltenen Gewürze, sogar recht weit am Ende der Liste, vom Geschmack her aber wirklich heftig.
Ich wünsche mir, dass ich selber entscheiden darf, wenn ich geruchsbelästigende Lebensmittel zu mir nehme. Ich entscheide ja auch selber, ob ich mich ins Raucherabteil einer Kneipe setze (was ich nicht mache).
Liebe Lebensmittelindustrie, bitte nehmt den Knoblauch aus den Gerichten. Wer ihn haben will, kann ihn ja gerne selber hinzugeben. Oder legt ein Extra-Tütchen mit Knoblauch rein, so wie die Chilis bei den asiatischen Nudelsnacks ja auch immer getrennt von den restlichen Gewürzen sind (der Knoblauch übrigens nicht), das wäre phantastisch und würde einige Beziehungen leichter machen.
Ich glaube, morgen kaufe ich frischen Knoblauch und verbanne alles, was getrockneten Knoblauch enthält, aus meiner Küche.
Das Problem liegt etwas anders: Mein Schatz mag Knoblauch, wenn er als Gewürz verwendet wird (also wirklich nur ein Hauch, der den Geschmack unterstützt, ohne dass alles nach Knoblauch schmeckt oder stinkt), allerdings gehört er zu den wenigen Menschen, die den Knoblauch auch noch riechen, wenn er selber welchen gegessen hat. Und er ist wie der Schnüffelhund von C&A: Er riecht alles.
Nun habe ich also seit wir zusammen sind fast immer knoblauchfrei gekocht, höchstens mal, wenn er ein paar Tage weg war, Knoblauch bewusst eingesetzt und ganz selten mal als Gewürz an meine Pasta. Meistens geht es gut, manchmal ist es zu viel, dann darf ich mir nen Spruch abholen. Na ja, kann ich mit leben.
Was mich aber wirklich nervt: Man kann so gut wie keine irgendwie vorgefertigten LEbensmittel kaufen, ohne auf Knoblauch zu stoßen. 5-Minuten-Terrine? Knoblauch. Mariniertes Lamm? Knoblauch. Kräutersalz? Knoblauch. Kräuterbaguette? Knoblauch (es gibt inzwischen immerhin eine Marke, die auch ein knoblauchfreies Baguette anbietet). Gewürzmischungen für diverse Gerichte? Knoblauch. Chips? Knoblauch. Reis mit Gewürzmischung? Knoblauch. Pizza? Knoblauch.
Es ist nicht so, dass ich mich nur von Fertiggerichten ernähre, aber es gibt halt welche, die mir schmecken, und die schnell gehen und die würde ich halt gerne essen, ohne dass mein Freund das dringende Bedürfnis hat, mich auf dem Balkn einzuquartieren. Und spätestens, wenn ich auf "Teil-Convenience" zugreifen will (dazu zähle ich alles, was nicht ganz puristisch ist, also TK-Gemüse mit Gewürzen statt frischem Gemüse, mariniertes Fleisch von der Theke statt selber zu marinieren, Salatsauce - eben alles, was nicht pur ist wie Brot, Fleisch, Gemüse, Nudeln, Reis, Kartoffeln etc.), muss ich immer die Zutatenliste lesen.
Gestern hatte ich Reis mit Ingwer-Limetten-Zubereitung. Man kocht es wie Reis, nur dass schon Gewürze dabei sind. Ingwer-Limette habe ich mit Asien, aber eher Thailand als China, assoziiert. Und Thai enthält zwar durchaus auch Knoblauch, aber nicht grundsätzlich.
Gekocht, einen Bissen genommen: Knoblauch, und zwar reichlich! Laut Zutatenliste eines der enthaltenen Gewürze, sogar recht weit am Ende der Liste, vom Geschmack her aber wirklich heftig.
Ich wünsche mir, dass ich selber entscheiden darf, wenn ich geruchsbelästigende Lebensmittel zu mir nehme. Ich entscheide ja auch selber, ob ich mich ins Raucherabteil einer Kneipe setze (was ich nicht mache).
Liebe Lebensmittelindustrie, bitte nehmt den Knoblauch aus den Gerichten. Wer ihn haben will, kann ihn ja gerne selber hinzugeben. Oder legt ein Extra-Tütchen mit Knoblauch rein, so wie die Chilis bei den asiatischen Nudelsnacks ja auch immer getrennt von den restlichen Gewürzen sind (der Knoblauch übrigens nicht), das wäre phantastisch und würde einige Beziehungen leichter machen.
Ich glaube, morgen kaufe ich frischen Knoblauch und verbanne alles, was getrockneten Knoblauch enthält, aus meiner Küche.
Freitag, April 16, 2010
Geocaching
Eigentlich hab ich dieses Hobby schon vor einem Jahr für mich entdeckt, da aber das tolle GPS-fähige Smartphone leider gar nicht so toll war, hab ich lange nichts mehr gemacht.
Durch ein paar Zufälle wurde ich gestern zu einer Geocaching-Tour entführt. Es hat Spaß gemacht, wir haben einige wirklich witzig gemachte Caches gefunden und nettes Bildmaterial hab ich auch - natürlich nicht von den Caches, dann wäre ja der Witz für alle anderen weg. Aber Impressionen aus Mettenhof sind ja auch mal ganz nett:
Durch ein paar Zufälle wurde ich gestern zu einer Geocaching-Tour entführt. Es hat Spaß gemacht, wir haben einige wirklich witzig gemachte Caches gefunden und nettes Bildmaterial hab ich auch - natürlich nicht von den Caches, dann wäre ja der Witz für alle anderen weg. Aber Impressionen aus Mettenhof sind ja auch mal ganz nett:
Freitag, April 09, 2010
trnd-Projekt Welt Kompakt
Ich bin seit einiger Zeit bei trnd angemeldet und darf in unregelmäßigen Abständen Produkte testen.
Aktuell bekomme ich sechs Wochen lang kostenlos die Welt Kompakt ins Haus und lese erstaunlicher Weise endlich mal wieder regelmäßig eine Zeitung!
Die Welt Kompakt hat definitiv Vorteile: Das Format ist kleiner als bei handelsüblichen Zeitungen (die Morgenpost ist da eine Ausnahme und noch kleiner), sie ist auf ein eher jugendliches Publikum zugeschnitten, was sich darin zeigt, dass sie neben den klassischen Themenbereichen wie Sport, Kultur und Politik auch das Internet als Themenbereich betrachtet und zu fast jedem Thema auch immer ein Link, ein Tweed (Posting bei Twitter) oder eine Diskussionsmöglichkeit über Twitter oder Facebook anbietet.
Die Artikel sind für mein Empfinden ansprechend und informativ gehalten, nicht zu kurz, aber auch nicht mit zu vielen unerheblichen Details gespickt.
Fazit: Eine Zeitung, die einem Themen nahebringt, auf die man ohne Print-Medium evtl. nicht gestoßen wäre und die gleichzeitig weiterführende Internet-Lektüre empfiehlt. Bunt gemischt, so dass für jeden etwas dabei ist - nur für mich noch immer nicht handlich genug, ich bin einfach unbegabt im Handling von Zeitungen (außer, sie sind in der Mitte geheftet oder nur unwesentlich größer als Din A4). Macht aber nichts, ich kämpfe fleißig weiter!
Falls jemand einen Gutschein für ein kostenloses Exemplar möchte (einfach mit dem Gutschein die aktuelle Ausgabe am Kiosk bezahlen), bitte melden, noch hab ich welche.
Aktuell bekomme ich sechs Wochen lang kostenlos die Welt Kompakt ins Haus und lese erstaunlicher Weise endlich mal wieder regelmäßig eine Zeitung!
Die Welt Kompakt hat definitiv Vorteile: Das Format ist kleiner als bei handelsüblichen Zeitungen (die Morgenpost ist da eine Ausnahme und noch kleiner), sie ist auf ein eher jugendliches Publikum zugeschnitten, was sich darin zeigt, dass sie neben den klassischen Themenbereichen wie Sport, Kultur und Politik auch das Internet als Themenbereich betrachtet und zu fast jedem Thema auch immer ein Link, ein Tweed (Posting bei Twitter) oder eine Diskussionsmöglichkeit über Twitter oder Facebook anbietet.
Die Artikel sind für mein Empfinden ansprechend und informativ gehalten, nicht zu kurz, aber auch nicht mit zu vielen unerheblichen Details gespickt.
Fazit: Eine Zeitung, die einem Themen nahebringt, auf die man ohne Print-Medium evtl. nicht gestoßen wäre und die gleichzeitig weiterführende Internet-Lektüre empfiehlt. Bunt gemischt, so dass für jeden etwas dabei ist - nur für mich noch immer nicht handlich genug, ich bin einfach unbegabt im Handling von Zeitungen (außer, sie sind in der Mitte geheftet oder nur unwesentlich größer als Din A4). Macht aber nichts, ich kämpfe fleißig weiter!
Falls jemand einen Gutschein für ein kostenloses Exemplar möchte (einfach mit dem Gutschein die aktuelle Ausgabe am Kiosk bezahlen), bitte melden, noch hab ich welche.
Samstag, April 03, 2010
Rosetta Stone 7
So, nun habe ich endlich den Milestone für Unit 1 abgeschlossen und kann zu Level 1, Unit 2 fortschreiten. Das werde ich aber voraussichtlich frühestens morgen machen. Heute gibt es noch leckeres Essen, und dann ist der Tag auch schon fast wieder vorbei.
Seltsam ist nach wie vor, dass die Spracherkennung manchmal zu spät greift und manchmal gar nicht, auch werden einige Wörter deutlich schlechter erkannt als andere. Ich gebe mir wirklich Mühe, sehr exakt nachzusprechen, aber bei manchen Wörtern muss man sogar schummeln und falsch sprechen, um weiter zu kommen. Naja, solange mich am Ende die Schweden verstehen, bin ich schon zufrieden.
Noch knapp drei Monate bis zum Urlaub, ob ich bis dahin wohl Unit 1 komplett abschließe? Wäre schön! Noch schöner wäre es natürlich, Unit 2 ebenfalls abgeschlossen zu haben, aber wie ich schon gehört habe, zieht das Niveau ganz schön an, so dass ich dann wohl nicht mehr 0,5-1 Lesson am Tag schaffe. Wir werden sehen.
Seltsam ist nach wie vor, dass die Spracherkennung manchmal zu spät greift und manchmal gar nicht, auch werden einige Wörter deutlich schlechter erkannt als andere. Ich gebe mir wirklich Mühe, sehr exakt nachzusprechen, aber bei manchen Wörtern muss man sogar schummeln und falsch sprechen, um weiter zu kommen. Naja, solange mich am Ende die Schweden verstehen, bin ich schon zufrieden.
Noch knapp drei Monate bis zum Urlaub, ob ich bis dahin wohl Unit 1 komplett abschließe? Wäre schön! Noch schöner wäre es natürlich, Unit 2 ebenfalls abgeschlossen zu haben, aber wie ich schon gehört habe, zieht das Niveau ganz schön an, so dass ich dann wohl nicht mehr 0,5-1 Lesson am Tag schaffe. Wir werden sehen.
Donnerstag, April 01, 2010
Wolkenbau
Neulich fanden meine Mutter und ich eine wunderschöne Kinderlampe in Form einer Wolke. Da hier jedoch hängende Lampen verwendet werden müssten und sie spontan meinte, die Lampe im Eingangsbereich ihrer Wohnung aufhängen zu wollen, hat sie sie zunächst nicht gekauft. Weise Entscheidung, denn sie hat heute Geburtstag, und mein Schatz und ich haben machgedacht, eingekauft und gebastelt.
Leider hab ich die ersten Schritte noch nicht fotografisch festgehalten, die MDF-Platte ist also bereits in Wolkenform gesägt, geschliffen und rund gefräst:
Jetzt auch mit Löchern für die Spots.
Und mit ca 80 kleinen Löchern für die Sterne.
Die Rückseite, die später auch so nach oben gerichtet an der Decke hängen wird, mit der Aufhängevorrichtung.
Voranstrich.
Leider hab ich die ersten Schritte noch nicht fotografisch festgehalten, die MDF-Platte ist also bereits in Wolkenform gesägt, geschliffen und rund gefräst:
Jetzt auch mit Löchern für die Spots.
Und mit ca 80 kleinen Löchern für die Sterne.
Die Rückseite, die später auch so nach oben gerichtet an der Decke hängen wird, mit der Aufhängevorrichtung.
Voranstrich.
Start der ersten Lackierung.
Ich hab zwischendrin beim Schleifen der ersten Lackschicht einen der Halter abgebrochen, daher nun wieder ohne Füßchen, dafür mit fertiger Lackierung. Schick, nicht wahr?
Mit Lichtern in jeder Hinsicht.
Hat was von einem "ratet, was das ist"-Bild, finde ich. So siehts von unten aus. :-)
Und so leuchten die Sterne. Ich liebe sie!
Leider war die Batterie mitten in dem Filmchen leer, welches ich von der wechselnden Beleuchtung gemacht habe, so dass dieses von der Kamera nicht abschließend bearbeitet wurde und nun weg ist. :-( Aber ich mache morgen noch ein Bild vom lebenden Objekt an der Wand.
Die Halter sind jetzt geklebt und geschraubt und halten auch mir Grobmotorikerin stand. ;o)
Mittwoch, März 31, 2010
Produkttest #1
Ich bin ja von Natur aus neugierig, und daher scheue ich mich auch nicht, seltsame Produkte aus dem Supermarkt zu entführen und der Verköstigung zukommen zu lassen. Schon gar nicht, wenn sie wegen drohenden Mindesthaltbarkeitsdatums günstiger sind. ;o)
Aktuell gab es bei Plaza in der Grabbelkiste bei Kühlprodukten Almighurt Mais. Ja, ihr lest richtig: Joghurt mit Mais. Statt Frucht halt Mais, ansonsten aber wie immer. Joghurt, "Frucht"zubereitung, Zucker etc. pp. Wobei die Liste mal erfreulich kurz war.
Todesmutig mache ich das Becherchen auf - typischer Maisgeruch. Hm, eigentlich lecker, aber im Joghurt? Skeptisch probiere ich ein Löffelchen, und siehe da: Ich hab Maiskörner zum Kauen im Mund und die Geschmackskomposition ist echt nicht übel. Artig esse ich auf.
Fazit: Joghurt mit Mais ist besser, als gedacht, immerhin sind hier zwei Produkte verbunden worden, die mir beide schmecken und die man auch sonst zusammen in einen Topf wirft, wenn auch eher in herzhafter Verbindung. Aber da es ja süßer Mais ist, gehts auch so.
Ich werd den Joghurt jetzt nicht unbedingt wieder kaufen, weil ich fruchtige oder nussige Sorten bevorzuge, aber als Erfahrung war es echt mal interessant!
Foto gibts nicht, der Becher ist schon im Müll. Aber ihr könnt ja mal im Kühlregal schauen ...
Aktuell gab es bei Plaza in der Grabbelkiste bei Kühlprodukten Almighurt Mais. Ja, ihr lest richtig: Joghurt mit Mais. Statt Frucht halt Mais, ansonsten aber wie immer. Joghurt, "Frucht"zubereitung, Zucker etc. pp. Wobei die Liste mal erfreulich kurz war.
Todesmutig mache ich das Becherchen auf - typischer Maisgeruch. Hm, eigentlich lecker, aber im Joghurt? Skeptisch probiere ich ein Löffelchen, und siehe da: Ich hab Maiskörner zum Kauen im Mund und die Geschmackskomposition ist echt nicht übel. Artig esse ich auf.
Fazit: Joghurt mit Mais ist besser, als gedacht, immerhin sind hier zwei Produkte verbunden worden, die mir beide schmecken und die man auch sonst zusammen in einen Topf wirft, wenn auch eher in herzhafter Verbindung. Aber da es ja süßer Mais ist, gehts auch so.
Ich werd den Joghurt jetzt nicht unbedingt wieder kaufen, weil ich fruchtige oder nussige Sorten bevorzuge, aber als Erfahrung war es echt mal interessant!
Foto gibts nicht, der Becher ist schon im Müll. Aber ihr könnt ja mal im Kühlregal schauen ...
Freitag, März 26, 2010
Rosetta Stone 6
So, gerade eben noch ein Stündchen geackert, gestern Nachmittag ebenfalls. Ich hab Level 1, Unit 1, Lesson 4 abgeschlossen, aber noch einige Übungsaufgaben dazu vor mir sowie den Milestone, der dann Unit 1 abschließt (bis auf die wiederkehrend auftauchen Wiederholungsübungen).
Die Tatsache, dass ich da gerade sehr fix durcheile, scheint zu bestätigen, dass diese Lernmethode funktioniert, denn sonst hätte ich wohl deutlich länger gebraucht.
Morgen will ich versuchen, Unit 1 inkl. Milestone abzuschließen und evtl. Lesson 1 der Unit 2 ebenfalls - dann bin ich fast wieder da, wo ich vor drei Wochen hängengeblieben bin.
Die Tatsache, dass ich da gerade sehr fix durcheile, scheint zu bestätigen, dass diese Lernmethode funktioniert, denn sonst hätte ich wohl deutlich länger gebraucht.
Morgen will ich versuchen, Unit 1 inkl. Milestone abzuschließen und evtl. Lesson 1 der Unit 2 ebenfalls - dann bin ich fast wieder da, wo ich vor drei Wochen hängengeblieben bin.
Donnerstag, März 25, 2010
Rosetta Stone 5
Heute gibts ein heftiges "Hmpf" für Rosetta Stone.
Vor ca. drei Wochen hat das Programm von einem auf den anderen Tag das Mikrophon nicht mehr erkannt. Und zwar keines meiner drei vorhandenen: Weder das von Rosetta Stone mitgelieferte Headset (USB), noch mein eigenes gekauftes (Line In / Line Out) noch das integrierte meines Mac. Tja, was macht Frau? Kontaktiert den Support per Mail. Und bekommt die Antwort, sich bitte telefonisch an den Support zu wenden. Na gut. Hab ich dann wegen anderer, wichtigerer Dinge schleifen lassen, immer mal wieder an allen Einstellungen (des Rechners und des Programms) herumgespielt, auch nach Neustart des Rechners keine Veränderung.
Heute rufe ich endlich an: Tada, bitte deinstallieren Sie das Programm und installieren es neu.
Wie, dann sind doch meine Daten gelöscht?
Ja, leider.
Und ich muss komplett von vorne anfangen?
Ja, leider.
Die ganze Arbeit von sechs Wochen vorbei?
Ja, leider.
Nach einigem Hin und her kam heraus, dass ich natürlich an dem Punkt wieder einsetzen kann, an dem ich aufgehört hatte, aber das Programm weiß dann nicht, dass ich vorher schon mal damit gearbeitet habe und kann daher keine passenden Wiederholungsübungen generieren. Ach ja, prima - wofür hab ich noch mal € 449,00 bezahlt? Anscheinend für eine miserabel konzipierte Software, die keine Backups zulässt.
Weiterer Tipp: Sichern Sie die und die Datei, dann geht es vielleicht.
Gesagt, getan, deinstalliert: Neuinstallation geht nicht, da eine neuere Version installiert sei. Ich hab wirklich alle Dateien, die irgendwas mit Rosetta Stone zu tun haben, aus allen Bereichen meines Rechners gelöscht, keine Änderung.
Erneuter Anruf, anderer Mitarbeiter: Ja, welche Software ... wann erster Kontakt ... bla bla bla ... Fazit: Ich hab das Programm dann aus der Time Machine neu installiert, nun geht es. Die gesicherte Datei hab ich nicht wieder reingeschoben, erstens hab ich etwas Angst, dass ich dann wieder alles zerstöre, zweitens dachte ich mir, dass ein bisschen zusätzliche Auffrischung auch nicht schadet.
Fazit: die komplette Lektion 1 (Level 1, Unit 1, Lesson 1) in weniger als einer halben Stunde durchgehechelt und 98% richtig. Na, wenigstens etwas.
Fazit 2: Auch teure Software hat ihre Pferdefüße.
Fazit 3: WEnigstens wird das Headset wieder erkannt. Mal schauen, wie lange.
Vor ca. drei Wochen hat das Programm von einem auf den anderen Tag das Mikrophon nicht mehr erkannt. Und zwar keines meiner drei vorhandenen: Weder das von Rosetta Stone mitgelieferte Headset (USB), noch mein eigenes gekauftes (Line In / Line Out) noch das integrierte meines Mac. Tja, was macht Frau? Kontaktiert den Support per Mail. Und bekommt die Antwort, sich bitte telefonisch an den Support zu wenden. Na gut. Hab ich dann wegen anderer, wichtigerer Dinge schleifen lassen, immer mal wieder an allen Einstellungen (des Rechners und des Programms) herumgespielt, auch nach Neustart des Rechners keine Veränderung.
Heute rufe ich endlich an: Tada, bitte deinstallieren Sie das Programm und installieren es neu.
Wie, dann sind doch meine Daten gelöscht?
Ja, leider.
Und ich muss komplett von vorne anfangen?
Ja, leider.
Die ganze Arbeit von sechs Wochen vorbei?
Ja, leider.
Nach einigem Hin und her kam heraus, dass ich natürlich an dem Punkt wieder einsetzen kann, an dem ich aufgehört hatte, aber das Programm weiß dann nicht, dass ich vorher schon mal damit gearbeitet habe und kann daher keine passenden Wiederholungsübungen generieren. Ach ja, prima - wofür hab ich noch mal € 449,00 bezahlt? Anscheinend für eine miserabel konzipierte Software, die keine Backups zulässt.
Weiterer Tipp: Sichern Sie die und die Datei, dann geht es vielleicht.
Gesagt, getan, deinstalliert: Neuinstallation geht nicht, da eine neuere Version installiert sei. Ich hab wirklich alle Dateien, die irgendwas mit Rosetta Stone zu tun haben, aus allen Bereichen meines Rechners gelöscht, keine Änderung.
Erneuter Anruf, anderer Mitarbeiter: Ja, welche Software ... wann erster Kontakt ... bla bla bla ... Fazit: Ich hab das Programm dann aus der Time Machine neu installiert, nun geht es. Die gesicherte Datei hab ich nicht wieder reingeschoben, erstens hab ich etwas Angst, dass ich dann wieder alles zerstöre, zweitens dachte ich mir, dass ein bisschen zusätzliche Auffrischung auch nicht schadet.
Fazit: die komplette Lektion 1 (Level 1, Unit 1, Lesson 1) in weniger als einer halben Stunde durchgehechelt und 98% richtig. Na, wenigstens etwas.
Fazit 2: Auch teure Software hat ihre Pferdefüße.
Fazit 3: WEnigstens wird das Headset wieder erkannt. Mal schauen, wie lange.
Sonntag, Februar 14, 2010
Filmkritik Avatar
Ja, nun habe auch ich endlich Avatar gesehen - mit lustiger Brille auf der Nase in 3D.
Ein Wort: Beeindruckend.
Die Story ist nicht absolut neu: Die Menschen haben einen fremden Planeten entdeckt, der ein Element enthält, das auf der Erde nicht existiert und sehr viel Geld einbringt (weil man es wofür auch immer verwenden kann, ich hab keine Ahnung, ob das näher vertieft wird). Der Planet ist in weiten Teilen von einem wunderbaren Urwald bewachsen, in welchem die Na'vi leben, ein Volk, das sehr naturverbunden ist. Leider steht ihr riesiger Heimatbaum exakt über einem der größten Vorkommen des begehrten Elements, so dass die Na'vi umgesiedelt werden sollen.
Während ein Trupp von Wissenschaftlern sogenannte Avatare erschaffen hat, Hybridwesen zwischen Menschen und Na'vi, die äußerlich den Na'vi gleichen und den Lebensbedingungen des Planeten angepasst sind, durch synaptische Verbindungen aber von dem Menschen, dessen DNA eingeflochten wurde, "beseelt" und gesteuert werden können, will die Army lieber mit Gewalt vorgehen.
Jack (?) war Marine und ist inzwischen als Folge seines Jobs querschnittgelähmt. Sein Zwillingsbruder war einer der Wissenschaftler, für die ein Avatar geschaffen wurde, starb jedoch, so dass Jack nun seinen Job übernehmen soll. Anfänglich ist er noch überzeugt, dass er die Na'vi zum Umzug bewegen kann und benimmt sich wie der buchstäbliche Elefant im Porzellanladen, doch dann kommen ihm immer mehr Zweifel, ob seine Aufgabe wirklich richtig ist.
So weit, so solide. Menschen vertreiben andere Rassen und Arten für ihren eigenen Vorteil - das ist so alt wie die Menschheit an sich. Neu ist hier, dass der Planet mit einer unglaublichen Liebe zum Detail erschaffen wurde. Vieles erinnert an Unterwasserwelten, manche Elemente kamen mir von meinen guten alten Magic-Karten sehr bekannt vor, und alles wurde so liebevoll gestaltet, dass es vermutlich auch in 2D schon beeindruckend gewesen wäre. Wenn dann aber die Dinge um einen herumfliegen, Die Gesichter zum greifen nah scheinen und man wirklich im Bild herumsehen kann, als stünde man vor Ort und würde sich mal eben umsehen - dann versteht man wirklich den Hype um diesen Film. Abgesehen von wenigen Ausnahmen wurde immer das gesamte Bild scharf gefilmt, was man im 2D-Kino so nicht kennt, da ist oft nur der Teil gestochen scharf, auf den man sein Augenmerk legen soll, der Rest verschwimmt immer mehr, je weiter er vom Geschehen weg ist. Diese Bildtiefe, die eben durch die Brille optisch auch noch perfektioniert wird, hat mich wirklich beeindruckt.
Lohnenswert, gerne auch noch mal!
Ein Wort: Beeindruckend.
Die Story ist nicht absolut neu: Die Menschen haben einen fremden Planeten entdeckt, der ein Element enthält, das auf der Erde nicht existiert und sehr viel Geld einbringt (weil man es wofür auch immer verwenden kann, ich hab keine Ahnung, ob das näher vertieft wird). Der Planet ist in weiten Teilen von einem wunderbaren Urwald bewachsen, in welchem die Na'vi leben, ein Volk, das sehr naturverbunden ist. Leider steht ihr riesiger Heimatbaum exakt über einem der größten Vorkommen des begehrten Elements, so dass die Na'vi umgesiedelt werden sollen.
Während ein Trupp von Wissenschaftlern sogenannte Avatare erschaffen hat, Hybridwesen zwischen Menschen und Na'vi, die äußerlich den Na'vi gleichen und den Lebensbedingungen des Planeten angepasst sind, durch synaptische Verbindungen aber von dem Menschen, dessen DNA eingeflochten wurde, "beseelt" und gesteuert werden können, will die Army lieber mit Gewalt vorgehen.
Jack (?) war Marine und ist inzwischen als Folge seines Jobs querschnittgelähmt. Sein Zwillingsbruder war einer der Wissenschaftler, für die ein Avatar geschaffen wurde, starb jedoch, so dass Jack nun seinen Job übernehmen soll. Anfänglich ist er noch überzeugt, dass er die Na'vi zum Umzug bewegen kann und benimmt sich wie der buchstäbliche Elefant im Porzellanladen, doch dann kommen ihm immer mehr Zweifel, ob seine Aufgabe wirklich richtig ist.
So weit, so solide. Menschen vertreiben andere Rassen und Arten für ihren eigenen Vorteil - das ist so alt wie die Menschheit an sich. Neu ist hier, dass der Planet mit einer unglaublichen Liebe zum Detail erschaffen wurde. Vieles erinnert an Unterwasserwelten, manche Elemente kamen mir von meinen guten alten Magic-Karten sehr bekannt vor, und alles wurde so liebevoll gestaltet, dass es vermutlich auch in 2D schon beeindruckend gewesen wäre. Wenn dann aber die Dinge um einen herumfliegen, Die Gesichter zum greifen nah scheinen und man wirklich im Bild herumsehen kann, als stünde man vor Ort und würde sich mal eben umsehen - dann versteht man wirklich den Hype um diesen Film. Abgesehen von wenigen Ausnahmen wurde immer das gesamte Bild scharf gefilmt, was man im 2D-Kino so nicht kennt, da ist oft nur der Teil gestochen scharf, auf den man sein Augenmerk legen soll, der Rest verschwimmt immer mehr, je weiter er vom Geschehen weg ist. Diese Bildtiefe, die eben durch die Brille optisch auch noch perfektioniert wird, hat mich wirklich beeindruckt.
Lohnenswert, gerne auch noch mal!
Rosetta Stone 4
So, mal wieder eine Zwischenmeldung.
Sehr angenehm finde ich, dass immer wieder Übungen älterer Lektionen eingebunden werden. Man bekommt nach deren Abschluss gesagt, wann sie das nächste Mal wieder erscheinen, und die Abstände werden immer größer. Ob dies je nach Erfolg unterschiedlich ist, konnte ich bisher nicht feststellen, da ich aufgrund meiner Vorkenntnisse im Schwedischen bisher noch wenige Fehler mache.
Inzwischen bin ich in Unit 2, Lesson 2 und stelle fest, dass die Themengebiete komplexer werden und auch der Umfang der einzelnen Lektionen zunimmt, so dass man bei 30min täglich entweder eine Core Lession oder die dazugehörigen Übungen schafft. Heute habe ich die Wiederholungen von drei alten Lektionen durchgearbeitet, die Übungen der Lektion 1 und die Core Lesson der Lektion 2. Das hat insgesamt eine knappe Stunde gedauert.
Ich kann jetzt bis 12 zählen (inklusive Null), weiß, was Hund, Katze, Pferd heißt, kann meins und deins unterscheiden und beginne, die Deklinationen der Possessivpronomen zu verinnerlichen - das Schwedische ist insofern eine geniale Sprache, da es mehr Unterscheidungen bietet. "Er liest sein Buch" kann im Deutschen bedeuten, dass er sein eigenes Buch liest oder das eines anderen - im Schwedischen heißt es entweder "han läser sin bok" oder aber "han läser hans bok". Genauso werden die Großeltern alle vier durch den Begriff unterschieden: mormor, morfar, farmor und farfar. Ganz einfach, oder? ;o) Und die Groß- und Kleinschreibung ist genauso einfach wie im Englischen, was die Sache erheblich vereinfacht.
So langsam kann ich mir vorstellen, dass man am Ende von Level 3 definitiv in der Lage ist, sich adäquat verständlich zu machen - um über Quantenphysik zu sprechen, muss man wohl trotzdem noch ein paar Fachzeitschriften konsumieren. ;o)
Sehr angenehm finde ich, dass immer wieder Übungen älterer Lektionen eingebunden werden. Man bekommt nach deren Abschluss gesagt, wann sie das nächste Mal wieder erscheinen, und die Abstände werden immer größer. Ob dies je nach Erfolg unterschiedlich ist, konnte ich bisher nicht feststellen, da ich aufgrund meiner Vorkenntnisse im Schwedischen bisher noch wenige Fehler mache.
Inzwischen bin ich in Unit 2, Lesson 2 und stelle fest, dass die Themengebiete komplexer werden und auch der Umfang der einzelnen Lektionen zunimmt, so dass man bei 30min täglich entweder eine Core Lession oder die dazugehörigen Übungen schafft. Heute habe ich die Wiederholungen von drei alten Lektionen durchgearbeitet, die Übungen der Lektion 1 und die Core Lesson der Lektion 2. Das hat insgesamt eine knappe Stunde gedauert.
Ich kann jetzt bis 12 zählen (inklusive Null), weiß, was Hund, Katze, Pferd heißt, kann meins und deins unterscheiden und beginne, die Deklinationen der Possessivpronomen zu verinnerlichen - das Schwedische ist insofern eine geniale Sprache, da es mehr Unterscheidungen bietet. "Er liest sein Buch" kann im Deutschen bedeuten, dass er sein eigenes Buch liest oder das eines anderen - im Schwedischen heißt es entweder "han läser sin bok" oder aber "han läser hans bok". Genauso werden die Großeltern alle vier durch den Begriff unterschieden: mormor, morfar, farmor und farfar. Ganz einfach, oder? ;o) Und die Groß- und Kleinschreibung ist genauso einfach wie im Englischen, was die Sache erheblich vereinfacht.
So langsam kann ich mir vorstellen, dass man am Ende von Level 3 definitiv in der Lage ist, sich adäquat verständlich zu machen - um über Quantenphysik zu sprechen, muss man wohl trotzdem noch ein paar Fachzeitschriften konsumieren. ;o)
Donnerstag, Februar 04, 2010
Rosetta Stone 3
So, nachdem ich zwischendrin erschreckenderweise eine Woche nichts getan habe, war ich gestern und heute wieder fleißig und hab gerade Unit 1 abgeschlossen. Ich muss da eine Angabe korrigieren: Die Grundübung dauert jeweils 30min, dazu kommen pro Einheit noch mal vier bis acht Übungen à 5 bis 10 Minuten. Ich hab jetzt für Unit 1, Lesson 1-4 fünf oder sechs Sitzungen à 30-60min benötigt und stelle fest, dass einifges sehr gut sitzt, anderes noch nicht. Es werden jedoch immer wieder Wiederholungsübungen einbegaut, so dass auch ältere Übungen und Vokabeln immer wieder ins Gedächtnis gerufen werden.
Was mir sehr gefällt, ist die Art, wie neue Wörter eingebaut werden. Neben einer Gruppe neuer Begriffe pro Unit kommen hier und da ganz heimlich neue Begriffe, die einem einfach untergeschoben werden und sich aus dem Zusammenhang ergeben.
Nicht so gut finde ich, dass man manchmal beimSprechen trotz eindeutiger Fehler (falsche Endung) keinen Abzug bekommt, dann aber wieder wegen einer winzigen Nuance in der Aussprache das Programm das ganze Wort als falsch erkennt. Hier müsste ggf. noch etwas verbessert werden. Genauso wie das Bild der barhäuptigen Damen, die laut Übung angeblich Mützen tragen ...
Demnächst also Unit 2, ich bin gespannt!
EDIT: Tja, und inzwischen hab ich dann auch begriffen, dass "kappa" nicht "Mütze", sondern "Jacke" bedeutet, das Bild ist also korrekt. Mein Fehler.
Was mir sehr gefällt, ist die Art, wie neue Wörter eingebaut werden. Neben einer Gruppe neuer Begriffe pro Unit kommen hier und da ganz heimlich neue Begriffe, die einem einfach untergeschoben werden und sich aus dem Zusammenhang ergeben.
Nicht so gut finde ich, dass man manchmal beimSprechen trotz eindeutiger Fehler (falsche Endung) keinen Abzug bekommt, dann aber wieder wegen einer winzigen Nuance in der Aussprache das Programm das ganze Wort als falsch erkennt. Hier müsste ggf. noch etwas verbessert werden. Genauso wie das Bild der barhäuptigen Damen, die laut Übung angeblich Mützen tragen ...
Demnächst also Unit 2, ich bin gespannt!
EDIT: Tja, und inzwischen hab ich dann auch begriffen, dass "kappa" nicht "Mütze", sondern "Jacke" bedeutet, das Bild ist also korrekt. Mein Fehler.
Freitag, Januar 22, 2010
Rosetta Stone & die Post
Hehe, heute waren die Päckchenmarken in der Post, das ging ja wirklich fix! Toll ist, dass sie gleichzeitig Adressaufkleber sind (blöd nur, wenn man sich verschreibt, das darf ich ab sofort nicht mehr).
Rosetta Stone hatte eben Auftritt zwei, also Unit 1, Lesson 2. Nun weiß ich, was Hund, Katze Pferd auf Schwedisch heißt, kenne ein paar weitere Verben, verstehe einfache Sätze auch wenn sie ein oder zwei neue Wörter enthalten und das Programm versteht auch fast immer mich, wenn ich mich artikulieren soll - ganz ohne Headset, nur mit dem eingebauten Mikrophon von Apple. Mac rules! ;o)
Mir macht es Spaß und ich hab es jetzt quasi als tägliche Belohnung ans Ende meines Tages gestellt - heute hab ich wahrlich genug geschafft, also durfte ich auch ein bisschen Schwedisch quatschen. Morgen komme ich wohl eher nicht dazu, weil "Schwiegermama" Geburtstag feiert, aber Sonntag, während meine Seife im Ofen schläft. *schnurchel*
Besonders gespannt bin ich auf die Halbwertszeit des Erlernten. Mag ja sein, dass ich jetzt euphorisch alles innerlich herunterrappel, aber wichtig ist ja, ob ich auch in einem halben Jahr in Schweden noch weiß, was zu tun ist. Aber dafür gibt es ja dann auch noch mal wieder die Audio-CDs mit den Wiederholungstexten.
Rosetta Stone hatte eben Auftritt zwei, also Unit 1, Lesson 2. Nun weiß ich, was Hund, Katze Pferd auf Schwedisch heißt, kenne ein paar weitere Verben, verstehe einfache Sätze auch wenn sie ein oder zwei neue Wörter enthalten und das Programm versteht auch fast immer mich, wenn ich mich artikulieren soll - ganz ohne Headset, nur mit dem eingebauten Mikrophon von Apple. Mac rules! ;o)
Mir macht es Spaß und ich hab es jetzt quasi als tägliche Belohnung ans Ende meines Tages gestellt - heute hab ich wahrlich genug geschafft, also durfte ich auch ein bisschen Schwedisch quatschen. Morgen komme ich wohl eher nicht dazu, weil "Schwiegermama" Geburtstag feiert, aber Sonntag, während meine Seife im Ofen schläft. *schnurchel*
Besonders gespannt bin ich auf die Halbwertszeit des Erlernten. Mag ja sein, dass ich jetzt euphorisch alles innerlich herunterrappel, aber wichtig ist ja, ob ich auch in einem halben Jahr in Schweden noch weiß, was zu tun ist. Aber dafür gibt es ja dann auch noch mal wieder die Audio-CDs mit den Wiederholungstexten.
Donnerstag, Januar 21, 2010
Rosetta Stone
Ja, wochenlang war nix, heute gibt es wieder zwei Posts. So kann es gehen!
Ich habe vor kurzem Rosetta Stone entdeckt, ein intuitives Sprachlernprogramm. Da es nicht ganz günstig ist, kann man eine Testversion kostenlos anfordern, was ich auch getan habe.
Auf dieser sind von den insgesamt derzeit 27 Sprachen acht oder neun enthalten, unter anderem Englisch, Italienisch, Russisch und Arabisch.
Man bekommt eindeutige Bilder gezeigt und dazu das Wort, also zum Beispiel das Bild eines Mädchens und dann das Wort in der entsprechenden Sprache. Der Clou ist, dass man kein Wort in seiner eigenen Sprache sieht oder hört, alles wird quasi wie damals die eigene Muttersprache intuitiv erfasst. Man bekommt meistens vier Bilder (Mann, Frau, Junge Mädchen), welche im Laufe der Lektion ergänzt werden. So lernt man in der ersten Lektion Singular und Plural dieser Wörter, bestimmte und unbestimmte Artikel, die Verben laufen, essen, trinken, kochen, schwimmen und noch einiges mehr. Das ganze darf man zuordnen, lesen, schreiben und aussprechen, wobei das Programm beurteilt, ob die Ausprache okay war oder erneut versucht werden muss.
Nach ca. 30min hat man die erste Lektion abgeschlossen, in der Testversion habe ich mich an Italienisch gewagt, was mir nicht zu schwierig erschien. Und tatsächlich, abgesehen vom Spaßfaktor kann ich immernoch "bambina beve", "Degli uomini mangano" und einiges mehr wiedergeben, eine Woche nach der ersten und einzigen Lektion.
Aufgrund dieser Erfahrung habe ich mir nun Schwedisch im Dreierpack (Level 1-3) bestellt und heute auch hier die erste Lektion durchgeackert. Ob es gut oder schlecht ist, dass man immer wieder die gleichen Grundkenntnisse erwirbt, wird sich zeigen, aber "flickorna springar", "kvinnan läser" und "männen simmar" ist hängengeblieben. Allerdings habe ich ja auch einen Vorsprung, da ich seit 25 Jahren immer wieder mit Schwedisch konfrontiert war.
Jeder Level enthält 4 Lektionen à 4 Untereinheiten, ob alle Untereinheiten in 30 Minuten zu absolvieren sind, weiß ich nicht. Theoretisch soll man mit dieser Methode innerhalb eines Jahres eine Sprache so weit beherrschen, dass man einfache bis normale Gespräche problemlos führen und Zeitung lesen kann. Ich hab den Ehrgeiz, im Sommer endlich halbwegs vernünftig Schwedisch zu sprechen, um nicht mehr dümmlich grinsend und wissend nickend daneben zu stehen, wenn andere sich unterhalten.
Im Set war ein Headset enthalten, außerdem wird zu jeder Lektion eine Audio-CD mit Wiederholungstexten geliefert (insgesamt also 12 CDs), die man unterwegs, im Auto, in der Bahn oder natürlich auf dem heimischen Sofa anhören kann.
Ich werde immer mal wieder berichten, wie es mir gefällt und was ich schon kann.
Ich habe vor kurzem Rosetta Stone entdeckt, ein intuitives Sprachlernprogramm. Da es nicht ganz günstig ist, kann man eine Testversion kostenlos anfordern, was ich auch getan habe.
Auf dieser sind von den insgesamt derzeit 27 Sprachen acht oder neun enthalten, unter anderem Englisch, Italienisch, Russisch und Arabisch.
Man bekommt eindeutige Bilder gezeigt und dazu das Wort, also zum Beispiel das Bild eines Mädchens und dann das Wort in der entsprechenden Sprache. Der Clou ist, dass man kein Wort in seiner eigenen Sprache sieht oder hört, alles wird quasi wie damals die eigene Muttersprache intuitiv erfasst. Man bekommt meistens vier Bilder (Mann, Frau, Junge Mädchen), welche im Laufe der Lektion ergänzt werden. So lernt man in der ersten Lektion Singular und Plural dieser Wörter, bestimmte und unbestimmte Artikel, die Verben laufen, essen, trinken, kochen, schwimmen und noch einiges mehr. Das ganze darf man zuordnen, lesen, schreiben und aussprechen, wobei das Programm beurteilt, ob die Ausprache okay war oder erneut versucht werden muss.
Nach ca. 30min hat man die erste Lektion abgeschlossen, in der Testversion habe ich mich an Italienisch gewagt, was mir nicht zu schwierig erschien. Und tatsächlich, abgesehen vom Spaßfaktor kann ich immernoch "bambina beve", "Degli uomini mangano" und einiges mehr wiedergeben, eine Woche nach der ersten und einzigen Lektion.
Aufgrund dieser Erfahrung habe ich mir nun Schwedisch im Dreierpack (Level 1-3) bestellt und heute auch hier die erste Lektion durchgeackert. Ob es gut oder schlecht ist, dass man immer wieder die gleichen Grundkenntnisse erwirbt, wird sich zeigen, aber "flickorna springar", "kvinnan läser" und "männen simmar" ist hängengeblieben. Allerdings habe ich ja auch einen Vorsprung, da ich seit 25 Jahren immer wieder mit Schwedisch konfrontiert war.
Jeder Level enthält 4 Lektionen à 4 Untereinheiten, ob alle Untereinheiten in 30 Minuten zu absolvieren sind, weiß ich nicht. Theoretisch soll man mit dieser Methode innerhalb eines Jahres eine Sprache so weit beherrschen, dass man einfache bis normale Gespräche problemlos führen und Zeitung lesen kann. Ich hab den Ehrgeiz, im Sommer endlich halbwegs vernünftig Schwedisch zu sprechen, um nicht mehr dümmlich grinsend und wissend nickend daneben zu stehen, wenn andere sich unterhalten.
Im Set war ein Headset enthalten, außerdem wird zu jeder Lektion eine Audio-CD mit Wiederholungstexten geliefert (insgesamt also 12 CDs), die man unterwegs, im Auto, in der Bahn oder natürlich auf dem heimischen Sofa anhören kann.
Ich werde immer mal wieder berichten, wie es mir gefällt und was ich schon kann.
Tach, Post
Ich stöbere heute so auf der Seite der Deutschen Post und stelle fest, dass das Porto für Päckchen im Dutzend günstiger ist. Genauer: Man kann Päckchenmarken zu 10, 50 oder 100 Stück bestellen und spart damit im Vergleich zum Einzelpreis. Laut Internetseite sind diese Marken auch am Schalter erhältlich, und da ich eh dorthin möchte, bewaffne ich mich mit Päckchen, Brief und meiner Bitte nach Päckchenmarken.
Erstmal darf ich aber ca. 15 Minuten warten, da der langsamste Kunde des Stadtteils auf die langsamste Verkäuferin unserer Postfiliale (Shop-in-Shop) getroffen ist. Irgendwann bin ich dann dran und frage höflich nach einer größeren Menge Päckchenmarken.
Sie: "Äh, wie? Wieviele brauchen Sie denn?"
Ich: "Naja, laut Internetseite gibt es die bei größeren Abnahmemengen als Set günstiger."
Sie: "Nee, das kostet immer gleich."
Ich (etwas erstaunt): "Hm, da stand aber, dass die so auch am Schalter erhältlich sind, und der Einzelpreis war dann geringer als einzeln.
Sie (genervt): "Nee, haben wir nicht."
Ich (betont freundlich): "Okay, dann kaufe ich die online. Dann also bitte nur den Brief hier und ein Päckchen."
Ich wurde wirklich noch nie so unfreundlich von dieser Dame bedient - hallo, was kann denn ich für ihre Unwissenheit?!
Jedenfalls hab ich jetzt 50 Stück zu € 189,90 bestellt. Und sie kann diese dann beim nächsten Mal bewundern, wenn ich die fertig frankierten Päckchen abgebe. Ha! Falls sie bis dahin nicht wegrationalisiert wurde.
Erstmal darf ich aber ca. 15 Minuten warten, da der langsamste Kunde des Stadtteils auf die langsamste Verkäuferin unserer Postfiliale (Shop-in-Shop) getroffen ist. Irgendwann bin ich dann dran und frage höflich nach einer größeren Menge Päckchenmarken.
Sie: "Äh, wie? Wieviele brauchen Sie denn?"
Ich: "Naja, laut Internetseite gibt es die bei größeren Abnahmemengen als Set günstiger."
Sie: "Nee, das kostet immer gleich."
Ich (etwas erstaunt): "Hm, da stand aber, dass die so auch am Schalter erhältlich sind, und der Einzelpreis war dann geringer als einzeln.
Sie (genervt): "Nee, haben wir nicht."
Ich (betont freundlich): "Okay, dann kaufe ich die online. Dann also bitte nur den Brief hier und ein Päckchen."
Ich wurde wirklich noch nie so unfreundlich von dieser Dame bedient - hallo, was kann denn ich für ihre Unwissenheit?!
Jedenfalls hab ich jetzt 50 Stück zu € 189,90 bestellt. Und sie kann diese dann beim nächsten Mal bewundern, wenn ich die fertig frankierten Päckchen abgebe. Ha! Falls sie bis dahin nicht wegrationalisiert wurde.
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